„Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ (Mk 8,29) – Exerzitien am See Gennesaret – 9 Tage (ABGESAGT)

„Es reicht nicht aus, nur zu lesen, es reicht nicht aus, nur zuzuhören, es ist gut, in die Episoden des Evangeliums in der ersten Person einzutreten und den Blick Jesu im Kopf und im Herzen nachzuvollziehen“, schreibt Papst Franziskus im Vorwort des neuen Jesusbuches von Andrea Tornielli.

Zu solch einem Blick laden die Exerzitien am See Gennesaret ein. Wir betrachten das Leben Jesu im geographischen Kontext seiner Heimat, lassen uns von seiner Botschaft ansprechen und hineinnehmen in die verändernde Kraft, die seine Worte und Taten für uns heute haben.  Auf diese Weise wird die Botschaft der Bibel sehr konkret, lebendig und nah. Vertrautes erscheint in neuem Licht. Überraschendes dringt in unser Bewusstsein und eröffnet neue Perspektiven für unser Leben. Zusätzlich zu den persönlichen Meditationszeiten werden vor allem das durchgehende Schweigen (inkl. Mahlzeiten), die Begleitgespräche und zwei Exkursionen die eigenen Erfahrungen persönlich vertiefen können.

Inhalt

Täglich

  • Individuelle Meditationszeiten
  • Morgen- und Abendlob am See Gennesaret
  • Gottesdienst
  • Biblische, geistliche Impulse
  • Regelmässige Begleitgespräche
  • Durchgehendes Schweigen ausser bei den Exkursionen

Gehen ist heilsam – unterwegs mit Jakob – Exerzitien mit Wandern – 7 Tage

Wir sind mit Jakob im Buch Genesis unterwegs. In den Höhen und Tiefen seines Lebensweges wird er uns zum Modell und zur geistlichen Anregung, das eigene Leben in einem tieferen Sinn wahrzunehmen und ermutigt zu neuen Wegen.

Exerzitien sind – wie das lateinische Wort sagt – «(geistliche) Übungen», welche Schritt für Schritt einführen wollen in die Begegnung mit sich selbst und damit mit dem liebenden Gott, mit Gottes Ja zu seinen Geschöpfen. In der Liebe wächst Vertrauen. Aus Vertrauen entsteht die Freiheit, Ängste und Unfreiheiten loszulassen.

Was wir beim Gehen in der Natur einüben, zeigt den Alltag in neuem Licht: Langsam und achtsam werden. Horchen auf die Stille, auf das Wort Gottes in der Schöpfung, in der Heiligen Schrift, im eigenen Leben. Meditieren, beten. Dem eigenen Schritt und Rhythmus neu trauen lernen und so einen frischen Blick bekommen für das Wesentliche.

Exerzitienbegleitung
Toni Kurmann SJ, Exerzitienleiter und geistlicher Begleiter
Barbara Haefele sa, Exerzitienleiterin und geistliche Begleiterin
Wanderleitung
Katarina Kelso, Dipl. El. Ing., Wanderleiterin

Bewegte und bewegende Bilder – Exerzitien mit Filmen – 5 Tage

Mancher Film wirkt wie ein Schlüssel zu fremden Sälen unseres eigenen Schlosses und hilft bei dieser Art von Exerzitien, uns Gott zu nähern. Die Botschaft von Filmen erfassen wir, selbst wenn wir von Religion nichts mehr erwarten. Filme legen die Perspektive auf Grösseres, Allumfassendes frei. Sie eröffnen nicht nur neue Geschichten, sondern ermutigen auch zum neuen Blick auf eigene Geschichten.
«Movie», das englische Wort für Film, bedeutet gleich zweifaches Bewegen: Einerseits drückt es aus, dass in einem Film Bilder bewegt werden. Anderseits meint es, dass die Bilder uns Zuschauerinnen und Zuschauer emotional anrühren – bewegte und bewegende Bilder für unseren eigenen Film.

Inhalt

Täglich:
• 3-4 persönliche Meditationszeiten
• Yoga (freiwillig)
• Gottesdienst
• Film
Durchgehendes Schweigen

Bewegte und bewegende Bilder – Zugänge zur spirituellen Dimension von Filmen – Wochenende

Mancher Film wirkt wie ein Schlüssel zu fremden Sälen unseres eigenen Schlosses und hilft bei dieser Art von Exerzitien, Gott näher zu kommen. Die Botschaft von Filmen erfassen wir, selbst wenn wir von Religion nichts mehr erwarten. Filme legen die Perspektive auf Grösseres, Allumfassendes frei. Sie eröffnen nicht nur neue Geschichten, sondern ermutigen auch zum neuen Blick auf eigene Geschichten.
«Movie», das englische Wort für Film, bedeutet gleich zweifaches Bewegen: Einerseits drückt es auch, dass in einem Film Bilder bewegt werden. Anderseits meint es, dass die Bilder uns Zuschauerinnen und Zuschauer emotional anrühren – bewegte und bewegende Bilder für unseren eigenen Film.

An diesem Wochenende wird das spirituelle Potenzial von Filmen freigelegt und zur Diskussion gestellt. Die beiden Referenten Christof Wolf SJ und Franz-Xaver Hiestand SJ zeigen auf, in welcher Weise Filme geistliche Erfahrungen auslösen. Sie leiten zu praktischen Übungen an, Filme zu meditieren, und erläutern, was «Exerzitien mit Filmen» sind.

Inhalt

Täglich:
• Zwei filmische Meisterwerke
• Längere Zeiten des Schweigens
• Referate
• Austausch in Gruppen
• Eucharistiefeier

Psalmen als Weg der Selbstwerdung – Exerzitien zwischen den Jahren – 6 Tage

Psalmen sind poetische Texte, in denen unser ganzes Leben Platz hat. Sie helfen, das eigene Leben vor Gott zur Sprache zu bringen. Nur ein Blick in den Psalm 18 zeigt dies: Gott wird als ein Geheimnis erfahren, bei dem ich mich bergen kann, eine Burg, eine Zuflucht und sicheres Heil. Not und Ausweglosigkeit sind bei Ihm gut aufgehoben. Die Hilfe und Rettung Gottes zeigen verschiedene Gesichter: „Er griff aus der Höhe herab und fasste mich, zog mich heraus aus gewaltigen Wassern.“ Gott umgürtet mich mit Kraft, lehrt mich zu kämpfen und mich einzusetzen, schützt mich vor dem, was mein Leben zugrunde richtet. Sie lässt mich Mauern überspringen, führt in die Freiheit.

Jedes Jahr, das wir durchleben, bringt uns eine Vielfalt an Erfahrungen. Wenn wir diese mithilfe der Psalmen in Exerzitien betend reflektieren, so können wir durch sie reifen und wachsen. „Du schaffst meinen Schritten weiten Raum“ (Ps 18,37) – für den Weg ins neue Jahr hinein.

Exerzitienbegleitung
Bruno Brantschen SJ
Christa Huber CJ
Mitwirkung
Daniela Siegrist, Lehrerin Meditation des Tanzes

Inhalt

Täglich:

  • Geistlicher Impuls
  • 3-4 persönliche Meditationszeiten
  • Begleitgespräch
  • Körperübungen
  • Gelegenheit zum Tanz
  • Gottesdienst

Durchgehendes Schweigen

Die Kraft des Wartens – Exerzitien im Advent – 7 Tage

Unser Leben ist gefüllt mit Aktivität und Sorgen aller Art. Wir gehen auf die Zukunft zu, doch wir wissen kaum, wohin wir gehen und was wir erwarten. Warten wird oft als mühsam und wenig fruchtbar erlebt. Der Advent ist eine dunkle und stille Zeit des Wartens. In diesen Exerzitien spüren wir dem Warten nach, nicht ängstlich und ungeduldig, sondern im Vertrauen, dass es göttliches Licht ist, auf das wir wartend zugehen. Das wache Warten im Hier und Jetzt hat eine eigene Kraft, der wir Raum geben und die wir entfalten wollen.

Inhalt

Täglich:
• Geistlicher Impuls
• 3-4 persönliche Meditationszeiten (3/4 – 1 Std.)
• Begleitgespräch
• Körperübungen
• Gottesdienst
• Tagesrückblick

Durchgehendes Schweigen

Exerzitien mit dem Markusevangelium – 5 Tage

Einstimmung in das neue Kirchenjahr

Wer findet sich nicht manchmal in der unbequemen Lage, dass einem in der Verkündigung die Quelle der Ideen zu versiegen scheint? Das Vielerlei des kirchlichen Alltags hat sie zugedeckt. Wie kann die Quelle neu fliessen? Das Wort Gottes verkündigen, so Madeleine Delbrêl, kann nur, „wer dem Wort Gottes in sich einen offenen, weiten, herzlichen Empfang bereitet hat. Der lebendige Drang dieses Wortes geht dahin, Fleisch zu werden in uns. Und wenn wir so von ihm bewohnt sind, dann sind wir dafür geeignet, Menschen der Verkündigung zu werden.“

Exerzitien wollen in diese Offenheit und Weite hineinführen. So erhalten die Teilnehmenden im Blick auf das neue Kirchenjahr eine geistliche Einführung in das Markusevangelium und vertiefen seine wichtigsten Anliegen im persönlichen Gebet.

Inhalt

Täglich:

  • Impuls zur geistlichen Theorie von Markus
  • 3-4 persönliche Betrachtungszeiten aus dem Markusevangelium (3/4 – 1 Std.)
  • Begleitgespräch
  • Körperübungen
  • Eucharistie
  • Tagesrückblick

Durchgehendes Schweigen

„Dank für das Vergangene, Ja zum Kommenden“ (Dag Hammarskjöld) – 7 Tage

Exerzitien für Seelsorger*innen im Blick auf den Ruhestand

Exerzitien führen zu einem betenden Rückblick in die eigene Biografie. Sie lehren das Danke-Sagen für alles, was gelungen ist, führen auch zur Bitte um Vergebung, ermöglichen Versöhnung. Sie lassen aber auch nach Vorwärts schauen. Was immer die bleibenden Jahre bringen, soll willkommen geheissen werden. Mit Wohlwollen, Zuversicht und Neugierde. Es ist ja Gott selber, der uns in der Zukunft entgegenkommt und uns auf seine Wege zieht.

Inhalt

Täglich:

  • Geistlicher Impuls
  • 3-4 persönliche Meditationszeiten (3/4 – 1 Std.)
  • Begleitgespräch
  • Körperübungen
  • Gottesdienst
  • Tagesrückblick

Durchgehendes Schweigen

Auf der Suche nach Sinn – 7 Tage

Spurensuche nach dem, was wirklich trägt

Die Exerzitien des HL. Ignatius führen auf den Weg einer spirituellen Erfahrung. Darin eröffnet sich auch die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. Sie will gesucht und gefunden werden. Meditation und Betrachtung der Heiligen Schrift verhelfen dazu und lassen Vertrauensvoll auf dem Weg weitergehen.

Inhalt

Täglich:
• Geistlicher Impuls
• 3-4 persönliche Meditationszeiten (3/4 – 1 Std.)
• Begleitgespräch
• Gottesdienst
• Tagesrückblick

Durchgehendes Schweigen

Heimat finden lassen – 5 Tage

„Menschen wie wir unter ihnen
durften nicht bleiben
und konnten nicht gehen
Menschen wie wir unter ihnen
standen an fremden Küsten
um Verzeihung bittend
dass es uns gab.‟ (Hilde Domin)

Wo stehe ich an fremden Küsten?
Wo bin ich auf Vergebung angewiesen?
Wie, wann und wo finde ich zu den Quellen der Lebensfreude, der tiefen Sinnerfahrung, der befreidenden Bezogenheit zum Göttlichen?

Exerzitien geben auf solche Fragen keine allgemeinen Antworten. Vielmehr schaffen sie einen Raum, in dem jede und jeder von der eigenen Sehnsucht ausgehen und sich auf je einzigartige Weise beschenken lassen kann.

Inhalt

Täglich:

  • Geistlicher Impuls
  • 3-4 persönliche Meditationszeiten (3/4 – 1 Std.)
  • Begleitgespräch
  • Körperübungen
  • Gottesdienst
  • Tagesrückblick

Durchgehendes Schweigen