Die lebendige Kraft der Bibel entdecken – Grundkurs Bibliolog

Was mag Petrus gedacht haben, als Jesus zu ihm sagte: «Folge mir nach»? Wie ist es Maria ergangen, als sie die Worte des Engels Gabriel hörte: «Du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben»? Oder wie fühlte sich Elija, als Gott ihn in einer Höhle am Horeb fragte. «Was willst du hier»? Viele Menschen suchen heute Wege, wie sie konkret und lebensnah mit der Bibel umgehen können. Der Bibliolog bietet genau dies: konkrete, erfahrungsbezogene und lebenspraktische Anleitungen für den Umgang mit dem «Buch der Bücher». Die Methode des Bibliologs lädt dazu ein, einzelnen biblischen Personen unsere Stimme zu geben und dabei auf die Textzwischenräume zu achten, in denen sich uns ganz neue Sinndimensionen zeigen können. Die Botschaft und die Bedeutung der Bibel von damals wird so mit der Lebensgeschichte des Menschen heute verwoben und für den geistlichen Weg fruchtbar gemacht.

Inhalt

  • Kennenlernen der Methodenschritte des Bibliologs
  • Praktische Übungen und selbst angeleitetes Bibliolog in der Gruppe
  • Kollegiale Supervision und theoretische Vertiefung
  • Die erfolgreiche Teilnahme am Kurs wird mit einem Zertifikat des Netzwerkes Bibliolog bestätigt

Bibeltheologische Sommerakademie

Viele Menschen wünschen sich heute einen lebendigen und erfahrungsbezogenen Zugang zur Bibel. Konkret soll er sein, aber nicht banal; wissenschaftlich integer und auf dem neuesten Stand, aber nicht unverständlich und lebensfremd; geistlich anspruchsvoll und alltagstauglich, aber nicht elitär und eindimensional. Hier setzt die Bibeltheologische Sommerakademie an. Unter fachkundiger Anleitung erhalten die Teilnehmer*innen fundierte Einblicke in die Bibel, in Aufbau, Inhalt und Entstehung der Heiligen Schrift und üben sich ein, in einen geistlichen und alltagstauglichen Umgang mit dem Wort Gottes.

Inhalt

  • Impulsreferate zu Aufbau und Inhalt der Bibel
  • Bibellesezeiten (individuell oder/und in Kleingruppen)
  • Gottesdienste und Zeiten der Stille

Brüchige Freundschaft – Biblische Perspektive

Judas Iskariot. Freund, Verräter oder Heiliger?

Was ist Freundschaft und was zeichnet eine gute Freundschaft aus? Was stärkt Freundschaft und was gefährdet sie? Gibt es so etwas wie Freundschaft auf ewig und kann Freundschaft auch wiederbelebt werden, wenn sie einmal zerbrochen war? Und was hat Jesus eigentlich gemeint, wenn er seine Jünger und Jüngerinnen als Freunde bezeichnet, unter ihnen auch Judas Iskariot, der ihn am Ende verraten wird? Oder hat Judas Jesus vielleicht gar nicht verraten und ihm letztlich einen Freundschaftsdienst geleistet, ein verkannter Heiliger also bis in unsere Zeit? Einige denken so und brechen eine Lanze für Judas: «Keine Kirche ohne diesen Mann, keine Überlieferung ohne diesen Überlieferer“, schreibt Walter Jens. Der Jude Amos Oz geht noch weiter und meint, dass die Tat des Judas nichts anderes war als ein „Verrat aus übergroßer Liebe“. Was also ist von Judas Iskariot, dem Freund Jesu, zu halten? Auf diese und weitere Fragen geht das Seminar ein. Auf dem Hintergrund biblischer und ausserbiblischer Texte wird das Thema dargestellt und reflektiert und mit Blick auf die schillernde Person des Judas Iskariot, dem Freund und Jünger Jesu, aus verschiedenen Perspektiven diskutiert.

Inhalt

  • Einblicke zum Thema Freundschaft (Textarbeit)
  • Diskussion und Reflexion der Bedeutung von Freundschaft in der Bibel (Textarbeit)
  • Transfer ins Heute und Aufweis der Bedeutung von Freundschaft für das eigene Leben
  • Thematisierung und Diskussion der Person des Judas Iskariot, dem Freund Jesu

Kontemplation zu Fuss – 6 Tage

Dieser Kurs verbindet kontemplative Meditation im Sitzen mit dem einfachen Unterwegssein in der Natur. Wir lernen, die stillen Schönheiten in und um uns zu entdecken und zu schätzen. Es sind Tage, die in der Hektik des Lebens eine Ruhe-Oase schenken. Kontemplative Meditation im Sitzen rahmt den Tag ein. Aufmachen wollen wir uns täglich schlicht mit einem Wort im Herzen und mit dem Rucksack zu Wanderungen in der Zentralschweiz.

Inhalt

Elemente:
• Wanderungen in der Umgebung – bei genügend Schnee mit Schneeschuhen
• Kontemplative Meditation im Sitzen
• Geistliche Impulse aus der christlichen Spiritualität
• Durchgehendes Schweigen mit Zeiten des Austauschs
• Angebot zum Begleitgespräch
• Gelegenheit zum Gottesdienst Abendmahl / Eucharistie

Kontemplative Exerzitien – Wochenende

Das Wort Kontemplation kommt vom lateinischen Verb contemplari und bedeutet betrachten, schauen. Ganz in diesem Wortsinn geht es in der Kontemplation darum, das stille Wirken Gottes in sich selbst und im eigenen Leben wahrzunehmen. Kontemplation ist ein ganzheitlicher Weg und führt von der Unruhe des Geistes zur Ruhe des Herzens, von der Zerstreuung in ein achtsames Wahrnehmen, vom Beten zum Mut, im Alltag konkret zu wirken.

Aus dem Gebet heraus wächst die Kraft, das alltägliche Leben durchwirken und erneuern zu können. Kontemplativ beten kann mit oder ohne Worte geschehen. Beim ostkirchlichen Jesusgebet geschieht dies im sich wiederholenden Aussprechen des Namens Jesu Christi – es hat sich aus dem murmelnden Meditieren der jüdischen Gebetsweise und der Wüstenväter entwickelt. Man betet im Rhythmus des Atems und erfährt eine innere Ruhe und Kraft. Diese Praxis wird auch „Herzensgebet“ genannt: Das Herz schwingt allmählich mit und betet wie von selbst.

Die Kontemplation im Lassalle-Haus ist wesentlich von den „kontemplativen Exerzitien“ von Franz Jalics SJ inspiriert, für den das Herzensgebet zentral ist.

Inhalt

• Praktische Hinführungen
• Geistliche Impulse
• Begleitgespräche
• Leibübungen
• Gottesdienst Eucharistie / Abendmahl
• Durchgehendes Schweigen

Kontemplative Exerzitien – 7 Tage

Die Praxis der Wüstenväter, die «Aufrichtigen Erzählungen eines russischen Pilgers», die kontemplativen Wege des Mittelalters (Meister Eckhart) und die spanische Mystik (Teresa von Avila, Johannes vom Kreuz, Francisco de Osuna) sind massgebliche Orientierungspunkte.

Inhalt

• Praktische Hinführungen
• Geistliche Impulse
• Begleitgespräche
• Leibübungen
• Gottesdienst Eucharistie / Abendmahl
• Durchgehendes Schweigen

Kontemplative Exerzitien – 7 Tage

Die Praxis der Wüstenväter, die «Aufrichtigen Erzählungen eines russischen Pilgers», die kontemplativen Wege des Mittelalters (Meister Eckhart) und die spanische Mystik (Teresa von Avila, Johannes vom Kreuz, Francisco de Osuna) sind massgebliche Orientierungspunkte.

Inhalt

• Praktische Hinführungen
• Geistliche Impulse
• Begleitgespräche
• Leibübungen
• Gottesdienst Eucharistie / Abendmahl
• Durchgehendes Schweigen

Kontemplative Exerzitien – 7 Tage

Die Praxis der Wüstenväter, die «Aufrichtigen Erzählungen eines russischen Pilgers», die kontemplativen Wege des Mittelalters (Meister Eckhart) und die spanische Mystik (Teresa von Avila, Johannes vom Kreuz, Francisco de Osuna) sind massgebliche Orientierungspunkte.

Inhalt

• Praktische Hinführungen
• Geistliche Impulse
• Begleitgespräche
• Leibübungen
• Gottesdienst Eucharistie / Abendmahl
• Durchgehendes Schweigen

Kontemplative Exerzitien – 4 Tage

Die Praxis der Wüstenväter, die «Aufrichtigen Erzählungen eines russischen Pilgers», die kontemplativen Wege des Mittelalters (Meister Eckhart) und die spanische Mystik (Teresa von Avila, Johannes vom Kreuz, Francisco de Osuna) sind massgebliche Orientierungspunkte.

Inhalt

• Praktische Hinführungen
• Geistliche Impulse
• Begleitgespräche
• Leibübungen
• Gottesdienst Eucharistie / Abendmahl
• Durchgehendes Schweigen

Kontemplative Exerzitien – 6 Tage

Die Praxis der Wüstenväter, die «Aufrichtigen Erzählungen eines russischen Pilgers», die kontemplativen Wege des Mittelalters (Meister Eckhart) und die spanische Mystik (Teresa von Avila, Johannes vom Kreuz, Francisco de Osuna) sind massgebliche Orientierungspunkte.

Inhalt

• Praktische Hinführungen
• Geistliche Impulse
• Begleitgespräche
• Leibübungen
• Gottesdienst Eucharistie / Abendmahl
• Durchgehendes Schweigen