Lassalle-Frühlingsfasten

gesundheitlich bewusst, spirituell motiviert, öko-sozial engagiert

Fasten wie wir es verstehen: Leib und Seele stellen sich darauf ein, die Nahrung nicht von aussen, sondern von innen, aus den eigenen Reserven zu beziehen. Dank diesem psychosomatischen Geschehen werden Menschen vom «Ausser-sich-Sein» zur Mitte ihrer selbst geführt. Dieser Vorgang zeigt Wirkung in gesundheitlicher, spiritueller und öko-sozialer Hinsicht. Beim Fasten wächst die Verbundenheit mit den Menschen und mit der Natur – mit der Luft, die wir atmen, mit dem Wasser, das wir trinken, mit der Erde, die uns trägt und ernährt. Die Freude am Leben und die Bereitschaft, nachhaltig und gerecht zu handeln, wächst.

Wer Sie auch sind, woher Sie auch kommen, welchen beruflichen, kulturellen oder religiösen Hintergrund Sie auch haben – wir laden Sie ein, das kleine Abenteuer Fasten mit uns zu wagen.

Inhalt

– Pflege der Stille – Kurs im Schweigen mit Zeiten des Austauschs
– Impulse zur gesundheitlichen, spirituellen und öko-sozialen Dimension des Fastens
– Meditation und Gottesdienst
– Leibübungen
– Wanderungen in der Gruppe oder individuell

Lassalle-Winterfasten

gesundheitlich bewusst, spirituell motiviert, öko-sozial engagiert

Fasten wie wir es verstehen: Leib und Seele stellen sich darauf ein, die Nahrung nicht von aussen, sondern von innen, aus den eigenen Reserven zu beziehen. Dank diesem psychosomatischen Geschehen werden Menschen vom «Ausser-sich-Sein» zur Mitte ihrer selbst geführt. Dieser Vorgang zeigt Wirkung in gesundheitlicher, spiritueller und öko-sozialer Hinsicht. Beim Fasten wächst die Verbundenheit mit den Menschen und mit der Natur – mit der Luft, die wir atmen, mit dem Wasser, das wir trinken, mit der Erde, die uns trägt und ernährt. Die Freude am Leben und die Bereitschaft, nachhaltig und gerecht zu handeln, wächst.

Wer Sie auch sind, woher Sie auch kommen, welchen beruflichen, kulturellen oder religiösen Hintergrund Sie auch haben – wir laden Sie ein, das kleine Abenteuer Fasten mit uns zu wagen.

Inhalt

– Pflege der Stille – Kurs im Schweigen mit Zeiten des Austauschs
– Impulse zur gesundheitlichen, spirituellen und öko-sozialen Dimension des Fastens
– Meditation und Gottesdienst
– Leibübungen
– Wanderungen in der Gruppe oder individuell

Lassalle-Winterfasten

Gesundheitlich bewusst, spirituell motiviert, öko-sozial engagiert

Fasten wie wir es verstehen: Leib und Seele stellen sich darauf ein, die Nahrung nicht von aussen, sondern von innen, aus den eigenen Reserven zu beziehen. Dank diesem psychosomatischen Geschehen werden Menschen vom «Ausser-sich-Sein» zur Mitte ihrer selbst geführt. Dieser Vorgang zeigt Wirkung in gesundheitlicher, spiritueller und öko-sozialer Hinsicht. Beim Fasten wächst die Verbundenheit mit den Menschen und mit der Natur – mit der Luft, die wir atmen, mit dem Wasser, das wir trinken, mit der Erde, die uns trägt und ernährt. Die Freude am Leben und die Bereitschaft, nachhaltig und gerecht zu handeln, wächst.

Wer Sie auch sind, woher Sie auch kommen, welchen beruflichen, kulturellen oder religiösen Hintergrund Sie auch haben – wir laden Sie ein, das kleine Abenteuer Fasten mit uns zu wagen.

Inhalt

– Pflege der Stille – Kurs im Schweigen mit Zeiten des Austauschs
– Impulse zur gesundheitlichen, spirituellen und öko-sozialen Dimension des Fastens
– Meditation und Gottesdienst
– Leibübungen
– Wanderungen in der Gruppe oder individuell

Kontemplationstagung – „Wer mich sieht, der sieht den Vater (Joh 14,9)“

Kontemplation-Transformation-Aktion

Viele Menschen suchen heute nach spirituellen Wegen, die im Alltag tragen. Konkret und wirksam sollen sie sein, erfahrungsbezogen, anspruchsvoll und nicht banal. Die christliche Kontemplation mit dem Jesusgebet ist so ein Weg. Das Jesusgebet fasziniert durch seine Einfachheit. Die unablässige Anrufung des Namens «Jesus Christus» führt in die Sammlung und Ruhe (Hesychia). Hier wachsen wir in der Vertrautheit mit Gott. Gleichzeitig erfahren wir, dass die Sensibilität sowohl uns selbst gegenüber als auch gegenüber der Schöpfung und der Mitmenschen zunimmt. Diese Erfahrung ist wie ein grosses «Erwachen für das Wirkliche in allem Wirklichen» (Thomas Merton). Erfahrungen dieser Art drängen zur aktiven Antwort. Kontemplation-Transformation-Aktion, ein Dreiklang, der konstitutiv ist für die christliche Kontemplation mit dem Jesusgebet.

Die Kontemplationstagung geht auf diesen Dreiklang ein und thematisiert die wichtigsten Aspekte der christlichen Kontemplation mit dem Jesusgebet aus einer historischen, systematischen, erfahrungsbezogenen und bibeltheologischen Perspektive. Einblicke in die mystische Tradition des Islam (Sufismus) sollen die eigenen Erfahrungen weiter bereichern. Darüber hinaus werden in Workshops weitere Anregungen für die Praxis im Alltag vermittelt.

Gesamtleitung
Dr. Wilfried Dettling SJ

Bibel spirituell gelesen

Samson und Daleila: Göttlicher Geist im ach-so-menschlichem Leib?

Samson gehört zu den Richtern, die gemäss dem biblischen Narrativ die Stämme Israels nach der Landnahme führen. Von Gottes Geist im Freiheitskampf der Israeliten erfüllt, erscheint Samson doch wie ein halbstarker Held, unreif in den Fängen von Machtkämpfen und weiblicher Erotik. Persönliche Bedürftigkeit und politischer Aufgabe stehen sich im Wege. Ein Lebensstoff, wie er in Kunst und Film, in Musik und Oper immer wieder verarbeitet worden ist. Zugleich legt die Erzählung von Samson nahe, die Richter mit Propheten, Königen und Priestern zu vergleichen, die in unterschiedlichen Zeiten und auf verschiedene Weise das Gottes Volk führen sollten.

Jüdische Meditation

Spiritualität und Meditationspraxis des Judentums

Spirituelle Menschen leben in Sehnsucht nach Erfahrung der Tiefendimension ihrer Existenz, in der unsere Religionen «Gott» erkennen. Die Abrahamitischen Religionen bieten Narrative, Bilder und Rituale nicht nur zur Pflege der Gotteserfahrung, sondern auch um diese zu zügeln und im produktiven Alltag zu integrieren. Für das Judentum im Speziellen dient die Tora als Hinführung zur spirituellen Reife und vertieften Gottesbeziehung. Die Mizwot (Gebote) – z.B. die tägliche Praxis von Gebet und kontemplativem Bibelstudium, der wöchentliche Schabbat, der achtsame Umgang mit Mitmenschen – entfalten ihre volle spirituelle Wirkung erst durch Kawana (innere Sammlung, Achtsamkeit) und Hitbonenut – jüdische Meditation. Diese orientiert sich am Midrasch (allegorische Bibelauslegung) und an den mystischen Quellen des Judentums: Das Buch Sohar, die Lurianische Kabbala und der Chassidismus. Obwohl die jüdische Meditationspraxis fest in der halachischen Lebensführung verwurzelt ist, können wesentliche Elemente als eigenständiger kontemplativer Weg erschlossen werden.

Inhalt

Die jüdische Meditation umfasst die Kontemplation über ausgewählte Psalmen, hebräische Buchstaben und Gottesnamen, wobei der mystische Sefirot-Baum als „kontemplativer Kompass“ und wesentliche Orientierungshilfe dienen kann. Chassidische Niggunim (Melodien) intensivieren die in der Meditation erzeugten Resonanzen auf den verschiedenen Bewusstseinsebenen.

Verborgen – Verboten – Verkannt / Die Botschaft der apokryphen Schriften – damals und heute – Bibel Studientag online

Die apokryphen Schriften galten lange Zeit als zweifelhafte, unhistorische und für den Glauben unbedeutende Literatur, nicht mehr als Fiktion und Legende, eine «Lektüre für Unbedarfte», auf jeden Fall nichts für «den aufgeklärten, faktenorientierten Menschen der Gegenwart». In dieser Hinsicht hat sich in der Bibelwissenschaft in den letzten Jahren eine «kopernikanische Wende» vollzogen. Nicht nur die Veröffentlichungen der Handschriftenfunde aus Qumran, auch die vielen neuen archäologischen Entdeckungen und die grosse Sehnsucht nach spirituellen Erfahrungen haben den Apokryphen in den letzten Jahren geradezu eine Renaissance verschafft. Heute betrachten viele die apokryphen Schriften als «Gestein», in dem sich auch «echter Jesusworte» finden lassen. (Henri Daniel-Rops)

Welche apokryphen Schriften gibt es und was ist darunter genau zu verstehen? Welche Bedeutung können die Apokryphen für das Verständnis der Bibel haben und wie können diese Schriften unseren Glauben bereichern? Diesen Fragen widmet sich der «Bibel Studientag Online». Inhaltlich beschäftigen wir uns vor allem mit den Apokryphen zum Neuen Testament.

Warum musste Jesus sterben? Bedeutung von Tod und Auferstehung Jesu – Bibel Studientag online

«Ist aber Christus nicht (gestorben und) auferweckt worden, dann ist unsere Verkündigung leer, leer auch euer Glaube» (1 Kor 15,14)

Die Worte des Apostel Paulus provozieren. Sie konfrontieren uns nicht nur mit unbequemen historischen und theologischen Fragen, sondern mindestens ebenso mit persönlichen und existenziellen Herausforderungen, die Antworten verlangen. Warum musste Jesus sterben? Wer ist eigentlich Schuld am Tod Jesu? Welche Bedeutung haben Tod und Auferstehung Jesus für unseren Glauben? Und macht es eigentlich einen Unterschied in meinem Leben, dass Jesus «für mich» gestorben und auferstanden ist? Christinnen und Christen sind «Protestleute gegen den Tod», sagt Christoph Blumhardt. Er meint damit, dass der Tod nicht erst dann Realität wird, wenn wir physisch sterben. Tod, so Blumhardt, ist vielerorts eine Realität unserer «Jetztzeit». Er wird erfahrbar, wo Kommunikation zum Stillstand kommt, wo Gleichgültigkeit gegenüber Ungerechtigkeit und Gewalt Einzug hält, überall dort, wo die Solidarität des Miteinanders dem individuellen Eigensinn weicht. Die Bedeutung von «Tod und Auferstehung Jesu» über den physischen Tod hinaus liegt genau dort, nämlich in der konkreten Realitätserfahrung, dass nicht der Tod sondern die Auferstehung ins Leben das letzte Wort hat. Der Studientag geht auf diese Sachverhalte ein. Auf dem Hintergrund einer Auswahl von wichtigen Bibeltexten fragen wir nach dem Verständnis der Bedeutung des Todes und der Auferstehung Jesu damals und heute.

Hände weg – Warum man die Bibel nicht lesen sollte und warum doch

Massenmord, Vergewaltigung, frauenfeindliche Sprüche … Wem kann man das eigentlich heute noch zumuten? Joachim Kügler will bewusst keine der üblichen Einführungen in die Bibel bieten. Schonungslos stellt er die Ambivalenz und Fragwürdigkeit der Texte vor Augen – aber auch die bleibende Faszination und heilsame Irritation, die von ihnen ausgehen. Die Bibel ist keineswegs der Alleinbesitz von Juden und Christen, sondern ein Menschheitserbe, dem sich auch die Skeptiker unbefangen, neugierig und kritisch zuwenden können – auf eigene Gefahr!

Bibliolog mit nichtnarrativen Texten – Aufbaukurs Bibliolog

Die Bibel ist nach wie vor das weitverbreitetste Buch der Welt. Sie zu verstehen und ihre lebensfördernde Botschaft ins ganz «normale Leben» zu übertragen ist eine faszinierende und spannende Aufgabe. Der Bibliolog ist hierzu eine konkrete und lebensnahe Methode. Fragend nähert man sich den biblischen Personen und kommt mit ihnen darüber ins Gespräch, was im Text noch nicht gesagt ist. Was empfindet Jesus, als er bei seiner Taufe hört: «Du bist mein geliebter Sohn?» Was bewegt Maria, als sie zu Füssen Jesu sitzt und seinen Worten lauscht? Was geht Jairus durch den Kopf, als er feststellt, dass seine Tochter geheilt ist und Jesus zu ihm sagt: «Gebt ihr etwas zu essen»? Was für narrative Bibeltexte möglich ist, kann auch auf sogenannte nichtnarrative Texte angewendet werden. Auch diese Texte können fragend erschlossen werden. Und nichtnarrative Texte gibt es in der Bibel viele: Briefe, Reden, Gesetzestexte, Sprüche, aber auch Psalmen, Weisheitstexte und prophetische gehören zu dieser Textgattung. Hier setzt der Aufbaukurs Bibliolog an. Der Kurs vermittelt theoretische und praktische Kompetenzen und ermächtigt die Teilnehmenden selbst Bibliologe mit nichtnarrativen Texten anzuleiten. Konkrete praktische Übungsphasen werden durch theoretische Impulse bereichert und im Rahmen von kollegialer Supervision weiter vertieft.

Inhalt

  • Vertiefen der methodischen Schritte des Bibliologs mit nichtnarrativen Texten.
  • Praktische Übungen und selbst angeleitete Bibliologe in der Gruppe.
  • Kollegiale Supervision und theoretische Vertiefung.
  • Die erfolgreiche Teilnahme am Kurs wird mit einem Zertifikat des Netzwerkes Bibliolog bestätigt.