Jeweils am zweiten Samstag des Monats lädt das Lassalle-Haus von April bis Oktober zu einem Pilgertag ein. Katarina Kelso plant die Touren und führt diese durch; Lassalle-Haus-Kursleitende laufen mit, geben spirituelle Impulse und leiten auf Teilstrecken zu gemeinsamem Gehen im Schweigen an. Die Touren sind eine Woche im Voraus detailliert auf der Website ausgeschrieben.
Autor: Lassalle-Haus Bad Schönbrunn, Edlibach
Zen Einführung
Das zentrale Element der Zen-Meditation ist Zazen – sitzen im Zen. Auf Meditationskissen oder -Schemel sitzen wir ohne Gedanken und finden zu einer inneren Ruhe, die mit zunehmender Übung zu einer tiefen Lebenserkenntnis führt. Wenn Sie noch keine Erfahrung mit Zen haben, empfehlen wir den Besuch dieses Einführungswochenendes.
Marcel Steiner erhielt 2009 von Niklaus Brantschen und Pia Gyger Roshi die Lehrbefugnis und den Dharma-Namen Kyo-Sa.
Sumi-e – Fernöstliche Tuschemalerei (Mittel- und Oberstufe)
In Japan trägt die Kunst der Tuschmalerei den Namen Sumi-e (Tuschebild), oder suibokuga (Tusche-Aquarell-Bild). Die Tuschemalerei hat enge Beziehungen zur Zen-Kultur. Mit wenigen Pinselstrichen, vorwiegend mit schwarzer Tusche, werden stimmungsvolle Bilder in reduzierter Darstellung geschaffen. Dargestellt werden vor allem Naturmotive und Landschaften. Farben werden äusserst sparsam eingesetzt. Ein bekanntes Meisterwort lautet: «Wenn man die schwarze Tusche geschickt behandelt, dann ergeben sich die fünf Farben fast von selbst». Dadurch, dass die Motive weitgehend aller Farbe entkleidet sind und aus dem Zusammenhang mit ihrer Umgebung gelöst werden, wird ihre innere, geistige Struktur spürbar, ihr «wirklicher» Charakter erscheint.
Die Kunst der Tuschemalerei erfordert eine hochgradige Beherrschung des Materials, denn jeder Pinselstrich ist (wie bei der Kalligrafie) unwiderruflich. Dies erfordert ein ausserordentliches Feingefühl der Linienführung.
Sumi-e – Fernöstliche Tuschemalerei (Mittel- und Oberstufe)
In Japan trägt die Kunst der Tuschmalerei den Namen Sumi-e (Tuschebild), oder suibokuga (Tusche-Aquarell-Bild). Die Tuschemalerei hat enge Beziehungen zur Zen-Kultur. Mit wenigen Pinselstrichen, vorwiegend mit schwarzer Tusche, werden stimmungsvolle Bilder in reduzierter Darstellung geschaffen. Dargestellt werden vor allem Naturmotive und Landschaften. Farben werden äusserst sparsam eingesetzt. Ein bekanntes Meisterwort lautet: «Wenn man die schwarze Tusche geschickt behandelt, dann ergeben sich die fünf Farben fast von selbst». Dadurch, dass die Motive weitgehend aller Farbe entkleidet sind und aus dem Zusammenhang mit ihrer Umgebung gelöst werden, wird ihre innere, geistige Struktur spürbar, ihr «wirklicher» Charakter erscheint.
Die Kunst der Tuschemalerei erfordert eine hochgradige Beherrschung des Materials, denn jeder Pinselstrich ist (wie bei der Kalligrafie) unwiderruflich. Dies erfordert ein ausserordentliches Feingefühl der Linienführung.
„Dring bis auf der Seele Grund“ (aus der Pfingstsequenz) – 7 Tage
Die Zeit von Christi Himmelfahrt bis Pfingsten ist seit alters geprägt vom Ruf nach der Geistkraft Gottes. Er ist Ausdruck der Sehnsucht, Gott möge den Menschen mit seiner liebenden Gegenwart in der Tiefe seines Seins berühren und auf ein Leben in Fülle ausrichten.
Aus liebender Begegnung wächst Vertrauen, und aus Vertrauen entsteht die Freiheit, das eigene Leben formen zu lassen. Verletzungen und Ängste, Unfreiheiten und Fixierungen werden behutsam angeschaut und der heilsamen Geistkraft anvertraut. So führen Exerzitien zu einem frischen Blick auf Sinn und Ziel des Lebens und zu einem Gespür für den persönlichen Weg. Sie vertiefen den Glauben und den Mut, im Alltag konkret zu wirken.
Die Meditation biblischer Texte – eine zentrale Form geistlicher Übung – sowie Stille und regelmässige Begleitgespräche unterstützen den Prozess. Im Mittelpunkt dieser Exerzitien steht der persönliche Weg der Übenden.
Zen und Leibübungen
Marcel Steiner erhielt 2009 von Niklaus Brantschen und Pia Gyger Roshi die Lehrbefugnis und den Dharma-Namen Kyo-Sa.
Es führen viele Wege zur Mitte
Was ist Zen, was Yoga? Was sind Kontemplation und Exerzitien? Wie finde ich mich auf dem Markt der Spiritualität und der manchmal schnellen Heilsrezepte besser zurecht? Wie gelange ich im Alltag zu mehr innerer Ruhe? Was ist unter Meditation und Spiritualität zu verstehen? Wie verbindet man östliche Wege und christliche Wurzeln, ohne Unterschiede auszuklammern oder unkritisch zu vermischen? Die Tage bieten Klärung in diesen Fragen sowie Kurzeinführungen in die spirituellen Wege, wie sie im Lassalle-Haus vermittelt werden – mit thematischen Impulsen, Diskussionen und praktischen Übungen.
Ignatiana I:Theologie der Spiritualität
Grundlagen der ignatianischen Spiritualität. Die Grundlagenseminare „Ignatiana I-IV“ sind Voraussetzung für die Teilnahme am MAS-Lehrgang „Ignatianische Exerzitien und geistliche Begleitung“, können aber auch einzeln und in beliebiger Reihenfolge besucht werden.
Psychologische wie philosophische Begleitung und Beratung, Coaching und Supervision haben sich in unserer Gesellschaft breit etabliert. Sie sind aus einem professionellen Berufsalltag nicht mehr wegzudenken. Die geistliche Begleitung ist eine althergebrachte Form des Zwiegesprächs, die zum Ziel hat, den Menschen in seinem spirituellen Wachstum zu fördern. Letztlich will sie ihn zur Gottesbegegnung
führen und ist daher Mystagogik. Das Seminar führt in die Logik und Dynamik geistlicher Begleitung ein und hilft, diese im Vergleich zu anderen Formen der Begleitung zu positionieren. An Fallbeispielen wird geübt, auf die Bewegungen in der Seele zu achten.
Die Unterscheidung der Geister ist unerlässlich für einen begleiteten, geistlichen Weg.
Weiter Geist – Grosses Herz
Marcel Steiner erhielt 2009 von Niklaus Brantschen und Pia Gyger Roshi die Lehrbefugnis und den Dharma-Namen Kyo-Sa.
Meditation in Bewegung
Hier lernen Sie Ihren eigenen Körper mit neuen Wahrnehmungen kennen. Sie erfahren körperliche Entspannung sowie geistige Ruhe, und schliesslich erreichen Sie eine Besserung der Gesundheit und eine bessere innere Balance.
Lernen Sie die komplette Basisübung an einem Wochenende
Chan Mi Qi Gong Basisübung: Die Wirbelsäule als Quelle der Lebenskraft