Vertiefungstag Exerzitien und Kontemplation

Neben dem Üben in Kursen von Exerzitien und Kontemplation sind kleine Auszeiten wie diese stillen Einzeltage hilfreich, um gemachte Erfahrungen zu vertiefen, sich auf dem spirituellen Weg zu verankern und der Spur auf der Suche nach Gott und dem eigenen Weg treu zu bleiben.

Prozesse der Wandlung – Enneagramm

Das eigene Wesen tiefer zu ergründen und sich zu entfalten ist das Anliegen vieler Menschen. Diesen Weg im Alltag konkret zu gehen ist eine grosse Herausforderung. Fachliche Anleitung, geistliche Begleitung und eine Gruppe von Gleichgesinnten sind dabei eine grosse Unterstützung.
Das Enneagramm ist mit seiner psychologischen und spirituellen Dimension ein unerschöpfliches Modell. Sein Ursprung liegt beinahe zweitausend Jahre zurück. Das Enneagramm als integratives Konzept vereint Prozess- und Typenmodell, das heisst, die neun Typen werden als Zustände und dynamische Transformationsprozesse verstanden. Auf der Basis christlicher Mystik integrieren wir verschiedene spirituelle Traditionen und orientieren uns an unterschiedlichen Enneagrammschulen (Naranjo, Almaas, Palmer, Rohr, etc.).

Kraft aus der Stille – 6 Tage

Neben dem Angebot von Exerzitienkursen bildet das Lassalle-Haus auch Menschen in Geistlicher Begleitung aus. Diese Exerzitien werden geleitet von Begleiterinnen und Begleitern in Ausbildung. Sie alle wurden während eines intensiven Ausbildungsprozesses auf das Geben dieser Exerzitien vorbereitet. Dazu kommt, dass die meisten von ihnen durch ihren Beruf viel Erfahrung in der Begleitung von Menschen mitbringen. Während dieser Exerzitien bekommen sie Supervision durch eine erfahrene geistliche Begleiterin bzw. einen erfahrenen geistlichen Begleiter.

In Exerzitien steht die Begegnung mit einem liebenden Gott im Mittelpunkt. In der Liebe wächst Vertrauen, und aus Vertrauen entsteht die Freiheit, das eigene Leben formen zu lassen. Verletzungen und Ängste, Unfreiheiten und Fixierungen werden behutsam angeschaut und liebevoll gelöst. Exerzitien führen zu einem frischen Blick auf Sinn und Ziel des Lebens und zu einem Gespür für den persönlichen Weg. Sie vertiefen den Glauben und den Mut, im Alltag konkret zu wirken.
Die Meditation biblischer Texte – eine zentrale Form geistlicher Übung – sowie Stille und regelmässige Begleitgespräche unterstützen den Prozess. Im Mittelpunkt dieser Exerzitien steht der persönliche Weg der Übenden.

Yoga – Schweigend üben

Yoga ist ein Weg, der nach innen und in die Stille führt. Er ermöglicht den Zugang zu Körper, Atem und Geist zugleich. Dieser Zugang wird intensiver erlebt, wenn das Zerreden wegfällt und die Achtsamkeit auf das eigene, persönliche Erleben konzentriert ist.
Irène Fasel lehrt eine Art des Yoga, die auf das Wesentliche reduziert ist. Präzise Anleitungen und schrittweises Erlernen der Übungen ermöglichen eine innere Erfahrung auf diesem Weg. Stille bietet Raum, zu sich zu finden, bei sich selbst zu bleiben.

Sesshin mit Peter Widmer

Peter Widmer besuchte 1986 erste Zen-Kurse und wurde Zen-Schüler bei Pia Gyger. Dharma-Transmission und Erteilung der Zen-Lehrbefugnis (Sensei) 2004 durch Pia Gyger Roshi. Mitglied der White Plum Asanga.

Lassalle-Sommerfasten (Wanderwoche)

Fasten wie wir es verstehen: Leib und Seele stellen sich darauf ein, die Nahrung nicht von aussen, sondern von innen, aus den eigenen Reserven zu beziehen. Dank diesem psychosomatischen Geschehen werden Menschen vom «Ausser-sich-Sein» zur Mitte ihrer selbst geführt. Dieser Vorgang zeigt Wirkung in gesundheitlicher, spiritueller und mitmenschlich-sozialer Hinsicht. Beim Fasten wächst die Verbundenheit mit den Menschen und mit der Natur – mit der Luft, die wir atmen, mit dem Wasser, das wir trinken, mit der Erde, die uns trägt und ernährt. Die Freude am Leben und die Bereitschaft, nachhaltig und gerecht zu handeln, wächst.
Wer Sie auch sind, woher Sie auch kommen, welchen beruflichen, kulturellen oder religiösen Hintergrund Sie auch haben – wir laden Sie ein, das kleine Abenteuer Fasten mit uns zu wagen.
Wandern ist eine ideale Ergänzung zum Fasten, baut Stress ab, fördert die Durchblutung und Entschlackung. So nimmt die Energie und Kraft zum Wandern über die Woche zu und nicht ab. Die täglichen Wanderungen werden den Möglichkeiten der Teilnehmer angepasst. In der Gruppe fällt wandern und fasten leichter. Wir erleben die Natur und uns selbst intensiver, besonders wenn wir teilweise in der Stille wandern. Und nach der Dusche fühlen wir uns wie neu geboren!

Kreative Werkstatt für Exerzitien im Alltag

Exerzitien im Alltag sind ein bewährter Weg zur Einführung in eine vertiefte Lebens- und Gotteserfahrung. Dabei geht es um die Anleitung zu einer lebens- und bibelorientierten Meditation. Bei der Vorbereitung hat sich die Leitung von Exerzitien im Alltag stets aufs Neue für ein entsprechendes Modell zu entscheiden. Dabei stellen sich Fragen wie:
Was ist mir als Begleitperson von Exerzitien im Alltag wichtig? Welches Modell wähle ich nach welchen Kriterien aus? Wie entwickle ich selbst ein Modell? Was gilt es zu beachten? Bei ignatianisch orientierten BegleiterInnen stellt sich die Frage nach einer entsprechenden Prägung des Modelles.

Lassalle-Sommerfasten

Fasten wie wir es verstehen: Leib und Seele stellen sich darauf ein, die Nahrung nicht von aussen, sondern von innen, aus den eigenen Reserven zu beziehen. Dank diesem psychosomatischen Geschehen werden Menschen vom «Ausser-sich-Sein» zur Mitte ihrer selbst geführt. Dieser Vorgang zeigt Wirkung in gesundheitlicher, spiritueller und mitmenschlich-sozialer Hinsicht. Beim Fasten wächst die Verbundenheit mit den Menschen und mit der Natur – mit der Luft, die wir atmen, mit dem Wasser, das wir trinken, mit der Erde, die uns trägt und ernährt. Die Freude am Leben und die Bereitschaft, nachhaltig und gerecht zu handeln, wächst.
Wer Sie auch sind, woher Sie auch kommen, welchen beruflichen, kulturellen oder religiösen Hintergrund Sie auch haben – wir laden Sie ein, das kleine Abenteuer Fasten mit uns zu wagen.

Luzern/Schwyz: Höhenweg Rigi-Kaltbad – Rigi-Scheidegg – Urmiberg

Jeweils am zweiten Samstag des Monats lädt das Lassalle-Haus von April bis Oktober zu einem Pilgertag ein. Katarina Kelso plant die Touren und führt diese durch; Lassalle-Haus-Kursleitende laufen mit, geben spirituelle Impulse und leiten auf Teilstrecken zu gemeinsamem Gehen im Schweigen an. Die Touren sind eine Woche im Voraus detailliert auf der Website ausgeschrieben.

Zazenkai mit Niklaus Brantschen

Der Jesuit Niklaus Brantschen hat 1988 von Yamada Roshi die Lehrbefugnis und den Namen Go-Un-Ken erhalten. 1999 wurde er durch Glassman Roshi zum Zen-Meister ernannt und trägt seither den zusätzlichen Dharma-Namen Jin-Shu.