Der dunkle und stille Advent ist die Zeit der Sehnsucht. Statt der üblichen Hektik nehmen wir uns einige Tage der Stille und gehen unserer Sehnsucht nach. Exerzitien helfen uns dazu. Wir suchen das göttliche Geheimnis – Gott sucht uns zuerst. Wir richten uns neu aus und versuchen, unser Leben zu ordnen. Texte der Schrift geben uns Bilder und Orientierung. Für unseren Alltag fassen wir Mut und Vertrauen.
Autor: Lassalle-Haus Bad Schönbrunn, Edlibach
Zen Einführung
Das zentrale Element der Zen-Meditation ist Zazen – sitzen im Zen. Auf Meditationskissen oder -Schemel sitzen wir ohne Gedanken und finden zu einer inneren Ruhe, die mit zunehmender Übung zu einer tiefen Lebenserkenntnis führt. Wenn Sie noch keine Erfahrung mit Zen haben, empfehlen wir den Besuch dieses Einführungswochenendes.
Marcel Steiner erhielt 2009 von Niklaus Brantschen und Pia Gyger Roshi die Lehrbefugnis und den Dharma-Namen Kyo-Sa.
Exerzitien Einführung
Exerzitien sind ein angeleiteter geistlicher Weg. Als ignatianische Exerzitien gehen sie zurück auf Ignatius von Loyola, Mystiker und Gründer des Jesuitenordens. Ein Einführungswochenende ermöglicht das Kennenlernen von Ziel und Inhalt der Exerzitien. Wer sich in der Ruhe und im schweigenden Hören mit Ignatius auf den Weg machen will, bekommt hier eine Ahnung vom Reichtum seiner Spiritualität.
Zen und Leibübungen
Marcel Steiner erhielt 2009 von Niklaus Brantschen und Pia Gyger Roshi die Lehrbefugnis und den Dharma-Namen Kyo-Sa.
Zazenkai mit Niklaus Brantschen
Der Jesuit Niklaus Brantschen hat 1988 von Yamada Roshi die Lehrbefugnis und den Namen Go-Un-Ken erhalten. 1999 wurde er durch Glassman Roshi zum Zen-Meister ernannt und trägt seither den zusätzlichen Dharma-Namen Jin-Shu.
Sesshin mit Dieter Wartenweiler
Dieter Wartenweiler erhielt 2010 von Niklaus Brantschen Roshi und Pia Gyger Roshi die Lehrbefugnis und den Dharma-Namen Kushin.
Verlängertes Zazenkai mit Hans-Walter Hoppensack
Hans-Walter Hoppensack erhielt 2014 von Anna Gamma Roshi und Niklaus Brantschen Roshi die Lehrbefugnis und den Dharma-Namen Doshin.
Sesshin und Yoga mit Michael von Brück
Das Sesshin verbindet Meditation (Zazen) mit zweimal täglicher Yogapraxis, wobei vor allem Atemmethoden (Pranayama), die für das Zen hilfreich sind, geübt werden. Sammlung und geistige Wachheit werden in allen Tätigkeiten von frühmorgens bis spätabends im Sitzen, Gehen, Essen und Arbeiten bei striktem Schweigen geübt. Die Yogaübungen werden helfen, körperliche und seelische Verspannungen zu lösen, was Voraussetzung für die Vertiefung des Zazen ist. Die Vorträge erschliessen den Sinn des Zen-Weges für uns als Menschen des Westens.
Gott suchen in allen Dingen – 6 Tage
Inhalt
Täglich:
• Geistlicher Impuls / Vortrag / geistliche Unterweisung (je nach Kursleitung)
• 3-4 persönliche Meditationszeiten
• Begleitgespräch
• Leibübungen
• Gottesdienst
• Tagesrückblick
Durchgehendes Schweigen
Zen, Traumarbeit und luzides Träumen
Peter Widmer besuchte 1986 erste Zen-Kurse und wurde Zen-Schüler bei Pia Gyger. Dharma-Transmission und Erteilung der Zen-Lehrbefugnis (Sensei) 2004 durch Pia Gyger Roshi. Mitglied der White Plum Asanga.
In diesem Kurs werden Meditation und die Arbeit mit Träumen in Theorie und Praxis verwoben. Das Ziel: die eigenen Träume tiefer zu erforschen und das Klarträumen zu erlernen, bei dem man weiss, dass man träumt und während des nächtlichen Träumens frei handeln kann.
Der Kurs bietet eine Brücke zwischen westlichen Ansätzen der Traum- und Klartraumtheorie und buddhistischen Ansätzen und Praktiken.
Klarträumen bereichert und erfüllt den Alltag in lebenspraktischer, psychologischer und spiritueller Hinsicht. Vorkenntnisse in Traumarbeit und Klarträumen sind nicht erforderlich. Als Vorbereitung für den Kurs eignet sich das Führen eines Traumtagebuches. Das ist aber keine Voraussetzung, um an dem Kurs teilzunehmen.
Bequeme Kleidung mitbringen.