Chan Mi Qi Gong

Chan Mi Qi Gong – Basisübung Intensivkurs
Hier lernen Sie Ihren eigenen Körper mit neuen Wahrnehmungen kennen. Sie erfahren körperliche Entspannung sowie geistige Ruhe, und schliesslich erreichen Sie eine Besserung der Gesundheit und eine bessere innere Balance.
Lernen Sie die komplette Basisübung an einem Wochenende
Chan Mi Qi Gong Basisübung: Die Wirbelsäule als Quelle der Lebenskraft
Hier dürfen wir innere Landschaften entdecken, in denen neue Räume unserer Wahrnehmung geöffnet werden. Wir brechen sanft aus gewohnten Verhaltensmustern und erleben, dass da noch etwas Grösseres in uns schlummert. Eine Quelle, die man anzapfen kann, welche Kraft und Lebendigkeit schenkt. Chan Mi Qi Gong auch bekannt als Wirbelsäulen-Qigong ist das Lebenswerk von Grossmeister Liu Han Wen (1921–2004).
Die klar strukturierte Basisübung ist das Herz des Chan Mi Qi Gong. Zentraler Ansatz sind gezielte Wirbelsäulenbewegungen, welche von grossem Nutzen für die Wirbelsäule und den ganzen Organismus sind. Durch die entspannten, langsamen Bewegungen in allen Bewegungsebenen wird ein umfassender, wohltuender Effekt auf den ganzen Körper erzielt. Die Bewegungen lösen Spannungen im ganzen Wirbelsäulen-System und damit Blockaden im gesamten Organismus, sodass ein freier Energiefluss physisch, psychisch und mental zu allgemeiner Regeneration, Schmerzreduzierung und tiefer Harmonisierung verhilft.

Zen Einführung

Das zentrale Element der Zen-Meditation ist Zazen – sitzen im Zen. Auf Meditationskissen oder -Schemel sitzen wir ohne Gedanken und finden zu einer inneren Ruhe, die mit zunehmender Übung zu einer tiefen Lebenserkenntnis führt. Wenn Sie noch keine Erfahrung mit Zen haben, empfehlen wir den Besuch dieses Einführungswochenendes.
Peter Widmer besuchte 1986 erste Zen-Kurse und wurde Zen-Schüler bei Pia Gyger. Dharma-Transmission und Erteilung der Zen-Lehrbefugnis (Sensei) 2004 durch Pia Gyger Roshi. Mitglied der White Plum Asanga.

Ignatiana III: Formen spirituellen Übens

Grundlagen der ignatianischen Spiritualität. Die Grundlagenseminare „Ignatiana I-IV“ sind Voraussetzung für die Teilnahme am MAS-Lehrgang „Ignatianische Exerzitien und geistliche Begleitung“, können aber auch einzeln und in beliebiger Reihenfolge besucht werden.
Spirituelles Üben wird in unseren Tagen neu entdeckt. Es gehört heute zu einer ganzheitlichen Persönlichkeitsbildung. Auch ein zeitgemässes Christsein kann darauf nicht verzichten. Die Wüstenväter und -mütter der Spätantike sahen sich bereits als geistliche Athleten und Athletinnen, und auch Ignatius von Loyola vergleicht das spirituelle Üben mit sportlichen Übungen. Was das eine für den Leib ist, ist das andere für die Seele. Sinn und Ziel, Grenzen und Gefahren von spirituellen Methoden wie auch unterschiedliche Formen werden an diesem Seminar vorgestellt und eingeübt. Auch die Frage nach dem gemeinsamen Vollzug und der Verbindung zu Gottesdienst und Liturgie wird thematisiert.

Zen, Traumarbeit und luzides Träumen

Peter Widmer besuchte 1986 erste Zen-Kurse und wurde Zen-Schüler bei Pia Gyger. Dharma-Transmission und Erteilung der Zen-Lehrbefugnis (Sensei) 2004 durch Pia Gyger Roshi. Mitglied der White Plum Asanga.
In diesem Kurs werden Meditation und die Arbeit mit Träumen in Theorie und Praxis verwoben. Das Ziel: die eigenen Träume tiefer zu erforschen und das Klarträumen zu erlernen, bei dem man weiss, dass man träumt und während des nächtlichen Träumens frei handeln kann.
Der Kurs bietet eine Brücke zwischen westlichen Ansätzen der Traum- und Klartraumtheorie und buddhistischen Ansätzen und Praktiken.
Klarträumen bereichert und erfüllt den Alltag in lebenspraktischer, psychologischer und spiritueller Hinsicht. Vorkenntnisse in Traumarbeit und Klarträumen sind nicht erforderlich. Als Vorbereitung für den Kurs eignet sich das Führen eines Traumtagebuches. Das ist aber keine Voraussetzung, um an dem Kurs teilzunehmen.
Bequeme Kleidung mitbringen.

Gott suchen in allen Dingen – 6 Tage

Inhalt
Täglich:
• Geistlicher Impuls / Vortrag / geistliche Unterweisung (je nach Kursleitung)
• 3-4 persönliche Meditationszeiten
• Begleitgespräch
• Leibübungen
• Gottesdienst
• Tagesrückblick
Durchgehendes Schweigen

Kontemplation Einführung

Das Wort Kontemplation kommt vom lateinischen Verb contemplari und bedeutet betrachten, schauen. Ganz in diesem Wortsinn geht es in der Kontemplation darum, das stille Wirken Gottes in sich selbst und im eigenen Leben wahrzunehmen. Kontemplation ist ein ganzheitlicher Weg und führt von der Unruhe des Geistes zur Ruhe des Herzens, von der Zerstreuung in ein achtsames Wahrnehmen, vom Beten zum Mut, im Alltag konkret zu wirken.
Aus dem Gebet heraus wächst die Kraft, das alltägliche Leben durchwirken und erneuern zu können. Kontemplativ beten kann mit oder ohne Worte geschehen. Beim ostkirchlichen Jesusgebet geschieht dies im sich wiederholenden Aussprechen des Namens Jesu Christi – es hat sich aus dem murmelnden Meditieren der jüdischen Gebetsweise und der Wüstenväter entwickelt. Man betet im Rhythmus des Atems und erfährt eine innere Ruhe und Kraft. Diese Praxis wird auch „Herzensgebet“ genannt: Das Herz schwingt allmählich mit und betet wie von selbst.
Die Kontemplation im Lassalle-Haus ist wesentlich von den „kontemplativen Exerzitien“ von Franz Jalics SJ inspiriert, für den das Herzensgebet zentral ist.

Sesshin und Yoga mit Michael von Brück

Das Sesshin verbindet Meditation (Zazen) mit zweimal täglicher Yogapraxis, wobei vor allem Atemmethoden (Pranayama), die für das Zen hilfreich sind, geübt werden. Sammlung und geistige Wachheit werden in allen Tätigkeiten von frühmorgens bis spätabends im Sitzen, Gehen, Essen und Arbeiten bei striktem Schweigen geübt. Die Yogaübungen werden helfen, körperliche und seelische Verspannungen zu lösen, was Voraussetzung für die Vertiefung des Zazen ist. Die Vorträge erschliessen den Sinn des Zen-Weges für uns als Menschen des Westens.

Spiritual Care in der Psychiatrie

Fragen der Religion und Spiritualität haben in einer Psychiatrischen Klinik keinen einfachen Stand und werden im Behandlungsalltag oft vergessen oder vermieden. Ein Blick in die Geschichte gibt einen Eindruck in diese spannungsvolle Beziehung. Seit Kurzen ist aber ein Interesse an Spiritualität als Bewältigungsversuch in existentiellen Krisen zu beobachten. Wie ist im medizinischen Paradigma ein Umgang mit Leiden und Scheitern möglich? Wie lassen sich Sinnfindung und Hoffnung unterstützen? Welche Besonderheiten ergeben sich, wenn diese Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit psychischen Erschütterungen und psychiatrischen Erkrankungen stehen? Toxische Glaubensvorstellungen und die ambivalenten Wirkungen von Religion sind dabei ebenso Thema wie Begegnung, Rituale und „ganz normal anders“.

Das Beste kommt noch

Es gibt sie: Ältere Menschen, die zu ihren Jahren stehen und dankbar der Vergangenheit gedenken ohne sie zu vergolden. Sie sind weise und strahlen Güte und Wärme aus. In ihrer Nähe fühlen wir uns wohl. An Menschen, die so sind – oder so werden möchten, richtet sich diese neue Seminarreihe.

Sei was du bist
Gib was du hast
Rose Ausländer

Gemeinsam machen wir uns auf, zurückzuschauen, Erfolge und Misserfolge anzuerkennen und den Lebensweg als Ganzes wahrzunehmen. So mag sich ein Bewusstsein für das gelungene Leben einstellen – nicht zuletzt trotz der erlittenen Enttäuschungen und Schmerzen. Wir informieren uns über medizinische, juristische und finanzielle Themen des Alterns und gehen für uns stimmige Entscheide an. Auf diese Weise werden wir bereit, uns Fragen zu stellen, wie: Welche Zukunft ist vorstellbar, wünschbar? Was lässt mein Herz höher schlagen? Wie gestaltet sich eine altersgemässe, lebensfördernde Position in einer jugendverliebten Gesellschaft? Anders gefragt: Was bedeutet ein “gutes Leben” – für mich und für die Welt?
Inhalt
Die 18 Kurstage gliedern sich in 4 dreitägige Seminare und insgesamt 6 Vertiefungstage.
Die Fachreferate dienen zur Inspiration. Kursleiterin Ursula Popp unterstützt anschliessend den Prozess der Selbst- und Sinnfindung: Sie begleitet die Teilnehmenden an sämtlichen Kurstagen bei Einzel- und Gruppenarbeit, in Zeiten der Meditation und Stille, bei Leibübungen und Wanderungen.

I: Biographiearbeit: 24.02. – 27.2.2019, 18.30 – 16.00
Im Rückblick das gelebte Leben wertschätzen und Sinn entdecken.
Referentinnen: Pasqualina Perrig-Chiello, emer. Prof. für Entwicklungspsychologie / Ursula Eichenberger, Journalistin
Vertiefungstage: 01.04. und 29.04.2019, 10.00 – 17.00

II: Trauer & Versöhnung: 26.05. – 29.05.2019, 18.30 – 16.00
Abschied nehmen von dem, was nicht mehr ist – und vielleicht nie war und sich mit der Vergangenheit versöhnen. Alte Denk- und Verhaltensmuster, darunter auch religiöse – überprüfen und zur eigenen innersten Quelle finden.
Referenten: Niklaus Brantschen, Jesuit und Zen-Meister / Regula Gasser, Psychologin und Theologin
Vertiefungstage: 01.07. und 29.07.2019, 10.00 – 17.00

III: Med. und jur. Herausforderungen: 25.08. – 28.08.2019, 18.30 – 16.00
Sich dem eigenen Sterben und dem Tod der Nächsten stellen.
Finanzielle Fragen klären, Patientenverfügung erstellen, Entscheide zu letztwilligen Regelungen vorbereiten.
Lernen, Gespräche zu diesen Themen im persönlichen Umfeld zu führen.
Referenten: Suzanne Kyburz, Ärztin, Alterspsychiatrie / Daniel Trachsel, Rechtsanwalt
Vertiefungstage: 07.10. und 28.10.2019, 10.00 – 17.00

IV: Perspektiven und Visionen: 24.11. – 27.11.2019, 18.30 – 16.00
Meine Berufung als weiser älterer Mensch (Elder) im Dienste der kommenden Generationen sowie der Welt und Umwelt entdecken und so die gewonnene Weisheit meines Lebens fruchtbar machen.
Referentin: Ingrid Riedel, Psychologin

Zwischen den einzelnen Seminaren ist Zeit für die Nach- und Vorarbeit. Die Vertiefungstage bieten Gelegenheit, sich zu begegnen, auszutauschen, die Fortschritte zu überprüfen und allfällige Stolpersteine aus dem Weg zu räumen.

Am Montag, 12.11.2018 sowie am Montag, 14.01.2019 laden wir ein zu einem Informationstag (10 – 16 Uhr). Sie erhalten detaillierte Informationen über Aufbau, Inhalte und Ziele der Kursreihe „Das Beste kommt noch“ und können Ihre Fragen anbringen. Ihre Anmeldung sowohl für die Kursreihe wie auch für den Informationstag nehmen wir gerne entgegen unter: info@lassalle-haus.org oder Tel. +41 41 757 14 14.