Wenn Kinder Fragen stellen…

…und wir dabei mehr über uns erfahren.

Kinder laden uns mit ihren Fragen ein, die Welt neu zu entdecken. Dabei sind die Antworten weniger wichtig als das gemeinsame Forschen.

Zu Beginn des Abends erfahren Sie, wie Sie auf philosophische Fragen reagieren und Kinder beim Nachdenken unterstützen können.

Im zweiten Teil philosophieren wir selbst, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wo es uns hinführen kann. Die eigene Weltanschauung zu hinterfragen, kann auch schon mal unbequem werden. Aber neue Erkenntnisse zu gewinnen macht Freude und beflügelt uns.

Keine Vorkenntnisse erforderlich.

Leitung: Maria Pelusi, Philosophin, Berufsfachschullehrerin, www.gemeinsamdenken.com

Wir bitten um Anmeldung bis 22. März

Demenz: Was Angehörige bewegt

Veranstaltungsreihe

Eine Demenzerkrankung ist auch für das Umfeld einschneidend. Fünf Abende zu je einem Thema, das Angehörige bewegt. Sie bieten Raum für Informationen und wertvollen Austausch.

Ich bin so müde und zweifle immer wieder an mir, ob ich allem gerecht werde. Ist ein Gleichgewicht zwischen Fürsorge und Selbstsorge überhaupt möglich?

Die Reihe richtet sich an Angehörige von Menschen mit möglicher oder bereits diagnostizierter Demenz.

Die Abende können auch einzeln gebucht werden.

 

Referentin: Regula Birnstiel, Sozialarbeiterin und Angehörige eines an Demenz erkrankten Menschen

 

Wir bitten um Anmeldung bis 28. März.

Eine Kooperation mit Demenz Liechtenstein

Verschwörungen, Verschwörungsmythen und die Schwierigkeit der Wahrheitsfindung

Die Terroranschläge vom 11. September waren eine Inszenierung der damaligen US-Regierung. Die Mondlandung hat nie stattgefunden. Die Juden kontrollieren das internationale Finanzkapital und alle Medien.

Solche und ähnliche Verschwörungstheorien haben Hochkonjunktur wie bisher noch nie gesehen. Durch die sogenannten „sozialen Medien“ finden derartige Theorien wie nie zuvor schnelle, weltweite Verbreitung. Sie vergiften die demokratische Diskussionskultur und haben Menschen bereits zu Terroranschlägen und anderen Gewalttaten verleitet.

Wie soll man mit Verschwörungserzählungen umgehen? Wie lassen sie sich unterscheiden von wirkmächtigen Lügen, die Regierungen etwa zur Rechtfertigung von Angriffskriegen verbreitet haben, oder von hochbrisanten Fakten, die zum Teil jahrzehntelang geheim gehalten wurden?

Eine Veranstaltung aus der Reihe Ethik-Forum plus mit finanzieller Unterstützung der Gedächtnisstiftung Peter Kaiser.

Referent: Andreas Zumach, Journalist und Publizist, bis 2020 Schweiz- und UNO-Korrespondent für die „taz“ und für weitere Medien sowie für die Schweizer Internetplattform „infosperber“

Wir bitten um Anmeldung.

Literaturclub mit Anna Ospelt

Lesend die Welt entdecken

«Das Lesen ermöglicht uns, dem Alltäglichen zu entfliehen», so die Schriftstellerin Erika Pluhar in einem Interview. Zugleich kann die Literatur uns bei all den Herausforderungen im alltäglichen Leben ein Anker sein.

Im Literaturclub des Haus Gutenberg lesen wir rund alle zwei Monate gemeinsam einen Roman, diskutieren darüber und teilen unsere Freude am Lesen.

Wir besprechen den sehr gegenwärtigen, kurzweiligen Roman: «Über Menschen» von Juli Zeh.

Gastgeberin: Anna Ospelt, passionierte Leserin und Autorin, Initiantin des Jungen Literaturhauses Liechtenstein „JuLi“, Erwachsenenbildnerin, Studium der Soziologie, Medien- und Erziehungswissenschaften

Wir bitten um Anmeldung.

Globale Krisen und logotherapeutisches Menschenbild

Anregungen aus dem Menschenbild Viktor Frankls

Die Menschheit ist momentan mit zahlreichen globalen Krisen konfrontiert. Die Bewältigung dieser Krisen wird von den jeweils massgeblichen Menschen- und Weltbildern bestimmt. Die aktuell vorherrschenden funktionalen Menschenbilder führen offensichtlich eher zur Verschärfung der Probleme als zu ihrer Verminderung.

Das Menschenbild der Logotherapie nach Viktor Frankl kann an dieser Stelle hilfreich wirken. Im Fokus steht hier der individuelle Mensch, der die personalen Wertefragen des Lebens gerade auch in Krisen wahrnimmt und in Freiheit be- und verantwortet.

In unserem Seminar tauschen wir uns über unsere jeweiligen Erfahrungen in der Wahrnehmung und im Umgang mit den augenblicklichen globalen Krisenfeldern aus. Welche konkreten Haltungen und Handlungen können sich für uns persönlich ergeben? Wie könnte sinnvolles Leben aussehen, gerade auch in Zeiten großer Krisen?

Umrahmt wird das Seminar von Inputs der Referenten, von Übungen zur Intensivierung unserer Gegenwärtigkeit und von unterstützenden Zitaten von Viktor Frankl und Martin Buber.

Leitung: Ulla Spaleck, Erzieherin und Dr. Gottfried Matthias Spaleck, Arzt für Psychotherapeutische Medizin

Wir bitten um Anmeldung bis 10. März.

Eine Kooperation mit dem ILE, Chur

Als Menschrechtsbeobachterin in Palästina/Israel

Ein Erfahrungsbericht

Livia leistet von November 2022 bis Januar 2023 mit Peace Watch Switzerland (PWS) einen dreimonatigen Freiwilligeneinsatz als Menschenrechtsbeobachterin in Palästina/Israel.
Die Arbeit von PWS basiert auf dem Prinzip «sehen und gesehen werden». Die Beobachterinnen und Beobachter sind Augen und Ohren der internationalen Öffentlichkeit. Sie begleiten Kinder auf ihrem Weg zur Schule und Hirtinnen auf ihre Weiden. Sie sind Augenzeugen, wenn Häuser abgerissen werden, wodurch Familien ihr Zuhause verlieren.
Es hat sich als wirkungsvolles Instrument erwiesen, internationale Menschenrechtsbeobachter:innen in Krisenregionen zu senden. Es schützt und stärkt Personen, die Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind und Menschen, die sich gewaltfrei für deren Einhaltung stark machen.

Livia berichtet von ihren persönlichen Erfahrungen und Begegnungen in Palästina und Israel.

Referentin: Livia aus Balzers, Bibliothekarin und Fahrradweltreisende
Wir bitten um Anmeldung.

Demenz: Was Angehörige bewegt

Veranstaltungsreihe

Eine Demenzerkrankung ist auch für das Umfeld einschneidend. Fünf Abende zu je einem Thema, das Angehörige bewegt. Sie bieten Raum für Informationen und wertvollen Austausch.

Von der Partnerschaft oder der Elternbeziehung zur Betreuungssituation – Umgang mit der abnehmenden Handlungsfähigkeit.

Die Reihe richtet sich an Angehörige von Menschen mit möglicher oder bereits diagnostizierter Demenz.

Die Abende können auch einzeln gebucht werden.

Referentin: Regula Birnstiel, Sozialarbeiterin und Angehörige eines an Demenz erkrankten Menschen

 

Wir bitten um Anmeldung bis 14. März.

 

Eine Kooperation mit Demenz Liechtenstein.

Demenz: Was Angehörige bewegt

Veranstaltungsreihe

Eine Demenzerkrankung ist auch für das Umfeld einschneidend. Fünf Abende zu je einem Thema, das Angehörige bewegt. Sie bieten Raum für Informationen und wertvollen Austausch.

Ins Heim? Nur über meine Leiche! Trotzdem: Wann kann ein Heimeintritt sinnvoll und nötig sein?

Die Reihe richtet sich an Angehörige von Menschen mit möglicher oder bereits diagnostizierter Demenz.

Referentin: Regula Birnstiel, Sozialarbeiterin und Angehörige eines an Demenz erkrankten Menschen

Wir bitten um Anmeldung bis 21. März.

Eine Kooperation mit Demenz Liechtenstein.

Nährende Stille und Verbundenheit in der Fastenzeit

Basisch fasten.

Essen verbindet uns mit allen Lebensbereichen. Beim Fasten werden wir uns dessen neu bewusst: Verbundenheit mit der nährenden Erde, mit der Luft zum Atmen, mit Natur und Menschen um uns herum und nicht zuletzt mit uns selbst. J.S. Bachs Kantate 147 „Herz und Mund und Tat und Leben“ inspiriert uns auf diesem Entdeckungsweg.

Wir gehen der Frage nach, was uns wirklich nährt. Wir suchen nach Fülle und Sinn in der Stille. Durch einfache basische Mahlzeiten lassen wir auch die Verdauung zur Ruhe kommen. Die Abendsuppe kochen wir gemeinsam. Beim achtsamen Zubereiten und stillen Geniessen der Mahlzeiten erleben wir die Freude am Einfachen.

Wir beginnen und beenden den Tag mit einer Meditation in der Kapelle, nehmen uns Zeit für uns allein, für einfache Körperübungen und Bewegung an der frischen Luft, für kreative Verarbeitung der Themen und Gespräche. Das Haus Gutenberg und die Umgebung bieten einen idealen Rahmen. Wir empfehlen sehr, hier auch zu übernachten und damit den Alltag ganz hinter sich zu lassen.

Zeiten: Mo. 20. März, 18 Uhr bis So. 26. März 2023, 13 Uhr

Leitung: Christina Alder, Ernährungsberaterin, spirituelle Fastenbegleiterin. Bruno Fluder, Theologe, Sänger.

Wir bitten um Anmeldung bis 26. Februar.

Mit Atem und Bewegung zum Ausgleich finden

Einführung in Atem und Bewegung nach Middendorf

Die Atemarbeit lädt Sie dazu ein, zu erforschen, was Ihnen guttut. Es entwickelt sich ein Gefühl für die eigene Präsenz und Lebendigkeit.

Mit einfachen Übungen im Sitzen und Stehen lernen wir auf unseren Atem zu achten. Die Körperwahrnehmung zu unterstützen und so zu mehr Wohlbefinden, Gelassenheit und Lebensfreude zu finden. Einfache Übungen helfen den Alltag ausgeglichen zu erleben.

Der Kurs eignet sich für alle Altersgruppen und richtet sich sowohl an Anfänger:innen als auch an Teilnehmende, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen. Bitte kommen Sie in bequemer Kleidung und bringen Sie rutschfeste Socken mit.

Leitung: Andrea Rothenberger, Atemtherapeutin nach Ilse Middendorf, Komplementärtherapeutin mit eidg. Diplom, Supervisorin, www.atem-buchs.ch

Wir bitten um Anmeldung bis 13. März.