Patchwork Personality

Hast du dich auch schon gefragt, warum deine Arbeitskollegin ständig noch was besprechen will, obwohl es doch nichts mehr zu besprechen gibt? Warum sich dein Partner immer wieder über seine Grenzen verausgabt – und sich erst dann so richtig zu spüren scheint? Warum du nicht wie andere ins Kino kannst, ohne ständig in deinem Kopf den Film zu bewerten? Warum einer deiner Mitarbeiter erst produktiv wird, wenn du ihm klare Termine setzt – während dies einen anderen völlig blockiert?Mit Hilfe eines modernen Persönlichkeitsmodells (entstanden im GFK-Institut in Zürich) gehen wir solchen Fragen nach und versuchen, uns selbst und andere besser verstehen zu lernen. Nebst Inputs und praktischen Übungen ergänzen Workshop-Angebote, liturgische Elemente und Übungen zur Körperachtsamkeit das Programm. Daneben bleibt viel Zeit für Gespräche, Wanderungen und selbstständige Reflexion.

Exerzitien im Herbst

Exerzitien laden ein, neue Kraft zu schöpfen. In der Meditation sammeln wir uns, um Gottes Reden in Schöpfung und Bibel an uns geschehen zu lassen und darauf zu antworten. Kontemplation ist schweigendes Dasein vor Gott: «Schweig dem Herrn und halt ihm still, dass er wirke, was er will.»Thematisch leitet uns «Schalom», der Friede, den Jesus stiftete, indem er sein Leben für seine Brüder und Schwestern hingab. Innerer und äusserer Friede, echte ZuFRIEDENheit, braucht nicht grosse Worte, sondern viele kleine Schritte. Solche Schritte wollen wir uns zeigen lassen in diesen Exerzitientagen. Im Einzelgespräch werden auftretende Fragen geklärt und eigene innere Erfahrungen reflektiert. Das Warten auf Gottes Wirken setzt die Bereitschaft zur Stille voraus. Deshalb verbringen wir diese Tage – mit Ausnahme der Anhörrunde und dem persönlichen Begleitgespräch – im Schweigen.

Filmen mit der Fotokamera

Digitale Spiegelreflex- und Systemkameras sind wahre technologische Wunderwerke geworden, mit denen man nicht nur fotografieren, sondern auch filmen kann. Wer in der Fotografie bereits Erfahrungen gesammelt hat und sich in das Abenteuer Filmen hineinwagen möchte, ist in diesem Kurs genau richtig.In kleinen Gruppen werden wir in den vier Kurstagen ein Drehbuch schreiben, filmen und die Clips zu einem Kurzfilm zusammenschneiden. Leitthema sind die «Ich-bin»-Aussagen von Jesus. Ob diese Umsetzung dann mit sphärischen Aufnahmen, Actionszenen oder Interviews erfolgt, ist der eigenen Kreativität überlassen. Mein Wunsch ist, dass alle Teilnehmenden mit den filmischen Grundfunktionen Ihrer Kamera vertraut werden und lernen, ein kleines Filmprojekt anzupacken und umzusetzen.

Bibelimpulse und Urlaub: Leben mit dem Heiligen Geist

Wer kennt sie nicht, die Sehnsucht nach einem leichten Flug durchs Leben, beschwingt wie ein Vogel? Wir möchten abheben, weg von der Schwere des Lebens, von Fragen, von Entscheidungen. Getragen vom Wind braucht es nur wenige Flügelschläge, die richtige Stellung der Flügel und die aerodynamische Kraft, damit die Luftströmung sich entfaltet und trägt. (Aerodynamik von griech. aer + dynamis).Die Menschwerdung Jesu, seine Botschaft, dass der Himmel, der Weg zum Vater geöffnet ist und das Kommen des Heiligen Geistes (pneuma) haben eine göttliche Dynamik entfaltet, die Paulus in seinem Verkündigungsauftrag voller Anfechtung, Krankheit und Gefangenschaft durchgetragen hat. Von ihm wollen wir lernen, wie wir diese himmlische Energie in unserem eigenen Leben wirksam werden lassen können.Es kann zum grossen persönlichen Gewinn werden, in den Ferien Raum für das geistliche Wachstum einzuplanen. Das schafft Stärkung der Resilienz und der Lebensfreude für den Alltag. Das Format der «Bibelimpulse und Urlaub» bietet sowohl eine vertiefte Auseinandersetzung mit einem biblischen Buch, als auch viel Zeit für individuelle Ferien. Die Programmzeiten sind so gelegt, dass Ausflüge und zusammenhängende Freizeiterlebnisse gut möglich sind. Je nach Wetter finden die Impulse von 10 bis 11 Uhr oder von 17 bis 18 Uhr statt. Eine Morgenbesinnung vor dem Frühstück und abendliche Nachgespräche umrahmen den Tag. Obwohl alle Programmpunkte freiwillig sind, ergibt sich nicht selten eine schöne, nicht verpflichtende Feriengemeinschaft. Tagesablauf

  • Gottesdienst am Sonntag (10:00–11:15), für alle Gäste und Externe
  • Morgenbesinnungen (8:00–8:20), frei oder liturgisch
  • Textvertiefung (je nach Wetter oder Gästebedürfnis von 9.45–10.45 Uhr oder von 17:00–18.00 Uhr)
  • Abendliche Nachgespräche (20:00–21:00 Uhr), Abrunden des Vormittags, Geschichte, Film, Diskussion etc.
  • Wort-Wechsel am Mittwochabend (20:00–21:00). Moderierte offene Runde zu Fragen oder Einwänden zum christlichen Glauben. Alle Gäste werden mit einem speziellen Programmhinweis am Dienstag zur Teilnahme eingeladen.
  • persönliche Gespräche mit den teilnehmenden Gästen am Esstisch, in der Cafeteria, auf der Gartenbank …

Archetypen der Männlichkeit

Männern orientieren sich gerne an Mythen und archetypischen Bildern. Archetypen und Mythen geben die Richtung und helfen das Leben zu verstehen und zu bewältigen. In der Männerliteratur geht man oft von vier grundlegenden Archetypen aus. Es sind dies der König, der Krieger, der Liebhaber und der Prophet. Bei regulärer Entwicklung entfalten sich drei der vier Archetypen. Unsere Aufgabe ist es nun, den fehlenden Vierten zu suchen und ihn zu fördern. Denn wenn sich nicht alle vier entwickeln, fehlt uns ein wichtiges Wachstumsfeld.

spazio creativo: Schnitzkurs V

Schon die alten Mönche wussten, dass äussere, handwerkliche Tätigkeiten der innerlichen Entwicklung dienlich sind.Unter der kundigen Leitung des freischaffenden Schreiners, Werklehrers und Kunsttherapeuten Reinhard Külling können sich Gäste mit dem ursprünglichen Material Holz auseinandersetzen. Die Kurswoche bietet eine vertiefte Einführung ins Material Holz und in den Umgang mit Schnitzeisen und Klöppel. Daneben soll eine lebendige Auseinandersetzung mit dem Begriff «Kunst» in Gange kommen.Die äusserliche Auseinandersetzung kann auch innere Prozesse anstossen. «Kunst verbinde ich mit Wahrheit», erklärt Kursleiter Reinhard Külling. «Kunst ruft nach Authentizität, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit. In diesem Sinne strebe ich an, durch das Handwerk Kunst zu schaffen.»

Von der Aneignung des Alters

Wir entdecken die Chancen und Grenzen des Älterwerdens aus biologischer, soziologischer, juristischer und biblisch-theologischer Perspektive und beschäftigen uns mit der Alltagsgestaltung und der Zukunftshoffnung der Babyboomer. Dazu gehören auch Fragen zu Testament, Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag oder Abschiedsgottesdienst.Christen leben aus der Hoffnung auf das ewige Leben, das uns Jesus verheissen hat. Das motiviert, die Chancen zu nutzen, unsere Erfahrungen und Begabungen ganzheitlich für das Reich Gottes und die Gesellschaft einzusetzen.Impulsreferaten, Workshops, Bibelmeditationen, Austausch und Genusszeit.

Wander- und Singwoche

Herrliche Wanderungen im Locarnese mit seinen Wäldern, pittoresken Dörfern und aussichtsreichen gehauenen Wegen werden ergänzt mit geistlichen Impulsen und gemeinsamem Singen von einfachen bis mehrstimmigen Liedern.Eine Woche der vielfältigen Gemeinschaft mit Raum für eine Lektüre oder die ganz persönlichen Urlaubspläne. Das genaue Programm wird angesichts der Wetterprognosen bestimmt.

Nähatelier im Herbst

An wunderschöner Lage gemeinsam nähen, einander mit Tipps und Tricks zur Seite stehen und darüber hinaus noch Zeit zum Käfele haben. An diesem Wochenende nehmen alle ihre Projekte, ihr Material und die eigene Nähmaschine mit. Es geht in erster Linie um das gemeinsame Nähen – egal ob Patchwork, Kleider, Vorhänge – und nicht um perfekte Ergebnisse! Es ist auch keine professionelle Schneiderin dabei.Neben dem Nähen gibt es je nach Bedürfnis verschiedene kurze Impulse und praktische Hilfen: Wo finde ich tolle Schnittmuster? Wie funktioniert ein Plotter? Erfahrungsaustausch und Stofftausch. Es sind diverse Schnittmuster und ein Plotter vorhanden, und eine Overlock darf ausprobiert werden. Und auch die Begegnung mit unserem Schöpfer soll Zeit und Raum haben!

Glaube am Arbeitsplatz

Es braucht Fingerspitzengefühl und manchmal auch eine Portion Mut, um im Berufskontext den eigenen Glauben zu thematisieren. Jesus verwendete bei seinen Jüngern das krasse Bild von Schafen, die er unter die Wölfe schickt (Matthäus 10,16). Aber er ermunterte sie auch, keine Angst zu haben, sondern «klug wie Schlangen und aufrichtig wie Tauben» zu sein. Das heisst, dass wir uns intelligent und authentisch verhalten sollen – und dazu gehört, dass wir uns vorbereiten. Wir setzen uns mit Situationen auseinander, die real passieren; wir verschaffen uns das rechtliche und weltanschauliche Wissen, das in solchen Situationen hilfreich ist; wir üben im geschützten Rahmen des Kurses, selbstsicherer zu werden.