Selbstbild und Selbstwert bestimmen unbewusst unser Verhalten – auch uns selbst gegenüber. Wie sehe ich mich? Was bestimmt meinen Wert? Wie gehe ich mit mir um?Mittels Impulsen, Einzel- und Gruppenarbeit, Meditation und Körperwahrnehmung (Focusing) versuchen wir zu erkennen, was sich uns als lebensfördernd oder lebenshindernd offenbart. Wir nehmen Veränderungsimpulse auf und üben im Vertrauen auf Gottes Wirken einen sorgsamen Umgang mit uns selber ein.
Autor: VBG – Vereinigte Bibelgruppen, Zürich
«Ora et Labora» für Studierende
Aussteigen. Auszeiten. Ausprobieren. – Bibel. Beten. Begegnen.Essen. Ernten. Entdecken. – Freude. Freizeit. Ferien.Stille. Spiele. Spaziergang. – Du, deine Freunde und Gott?Herzliche Einladung in diese Vielzahl an Möglichkeiten einzusteigen, sie auszuprobieren und mit in den Alltag zu nehmen. Flexible An- und Abreisezeiten
- Anreisetage: Samstag 13.6., Samstag 20.6.
- Abreisetage: Mittwoch 17.6., Samstag 20.6., Mittwoch 24.6., Samstag 27.6.
Tagesablauf
- 07.00 Laudes (Morgengebet)
- 07.15 Frühstück
- 08.00 Arbeit
- 12.15 Mittagessen, Siesta und freier Nachmittag
- 17.15 Bibellesen mit Lectio Divina (Christliche Meditation)
- 18.15 Abendessen mit inspirierenden Texten
- 20.00 Freizeit oder Abendprogramm
- 21.30 Komplet (Abendgebet)
Trailer anschauenAnmeldung bis zum 5.6. über die Webseite, danach bitte in Absprache mit Leitung.
Blüten-Maltage im Tessin
In der stilvollen Einfachheit des Campo Rasa mangelt es nicht an schönen Sujets und Inspirationen. Wir wollen die Farben, das Leuchten und das Liniengeflecht von Pflanzen und Blumen im Bild einfangen. Gearbeitet wird nach einem abendlichen Einstieg am Anreisetag jeweils an den Vor- und Nachmittagen mit Wasserfarbe, Farbstift und/oder Farbkreiden.Je nach Witterung finden die Einheiten in Rasa auch draussen statt, eine Mittagspause lädt zum Entspannen und Aufatmen ein. Den Abend beschliessen wir gemeinsam nach dem Sichten der Schätze des Tages.Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Anleitung und Ideen für die Bildgestaltung werden gegeben. Sabine Waldmann begleitet individuell die Malprozesse der Teilnehmenden, teilt ihre grosse Erfahrung und ihr Können und schafft einen fruchtbaren Rahmen für ganz persönliche Meisterwerke.
Wenn nichts mehr ist, wie es war
Nichts ist mehr so, wie es bisher war – das haben wir beide persönlich erlebt. Zur Trauerarbeit gehören Erinnerung, Dankbarkeit und Hoffnung. Deshalb stellen wir uns den komplexen Fragen, wie wir mit Trauerschmerz, Trauerphasen, Trauerritualen, Trauerüberwindung und dem Ende der Trauer umgehen können.Für die Trauerbewältigung gibt es keine Rezepte und Pauschallösungen. Jede Trauerzeit ist persönlich und ganz anders. Wir reflektieren die Thematik der Trauer aus theologischer, psychologischer, empirischer und seelsorgerlicher Perspektive. Der Tod ist nicht die letzte Wirklichkeit, sondern die Tür zu neuem Leben in Ewigkeit und zum Leben mit neuen Perspektiven. Der Tod hat nicht das letzte Wort, sondern Jesus Christus, der Auferstandene.Zum Trauerseminar gehören Impulse, Bibelmeditationen, ein persönliches Begleitgespräch und Zeit für Natur und Kultur.
Bibelimpulse und Urlaub: Anregungen fürs Gebet
Es kann zum grossen persönlichen Gewinn werden, in den Ferien Raum für das geistliche Wachstum einzuplanen. Das schafft Stärkung der Resilienz und der Lebensfreude für den Alltag. Das Format der «Bibelimpulse und Urlaub» bietet sowohl eine vertiefte Auseinandersetzung mit einem biblischen Buch, als auch viel Zeit für individuelle Ferien.Die Programmzeiten sind so gelegt, dass Ausflüge und zusammenhängende Freizeiterlebnisse gut möglich sind. Je nach Wetter finden die Impulse von 10 bis 11 Uhr oder von 17 bis 18 Uhr statt. Eine Morgenbesinnung vor dem Frühstück und abendliche Nachgespräche umrahmen den Tag. Obwohl alle Programmpunkte freiwillig sind, ergibt sich nicht selten eine schöne, nicht verpflichtende Feriengemeinschaft. Tagesablauf
- Gottesdienst am Sonntag (10:00–11:15), für alle Gäste und Externe
- Morgenbesinnungen (8:00–8:20), frei oder liturgisch
- Textvertiefung (je nach Wetter oder Gästebedürfnis von 9.45–10.45 Uhr oder von 17:00–18.00 Uhr)
- Abendliche Nachgespräche (20:00–21:00 Uhr), Abrunden des Vormittags, Geschichte, Film, Diskussion etc.
- Wort-Wechsel am Mittwochabend (20:00–21:00). Moderierte offene Runde zu Fragen oder Einwänden zum christlichen Glauben. Alle Gäste werden mit einem speziellen Programmhinweis am Dienstag zur Teilnahme eingeladen.
- persönliche Gespräche mit den teilnehmenden Gästen am Esstisch, in der Cafeteria, auf der Gartenbank …
Exerzitien im Sommer
Exerzitien mit Gruppenelementen laden ein, neue Kraft zu schöpfen. Sie sind eine erprobte Hilfe, um äusserlich und innerlich zur Ruhe zu finden. Sie wollen uns helfen, unser Leben vor Gott zur Sprache zu bringen: Unsere Geschöpflichkeit, unsere Einmaligkeit, aber auch unsere Erlösungsbedürftigkeit.In der Meditation sammeln wir uns, um Gottes Reden in Schöpfung und Bibel an uns geschehen zu lassen und darauf zu antworten. Kontemplation ist schweigendes Dasein vor Gott: «Schweig dem Herrn und halt ihm still, dass er wirke, was er will.»Thematisch leitet uns die Jahreslosung 2020 «Ich glaube – Hilf meinem Unglauben». Als methodische Bausteine dienen uns täglich das gemeinsame Meditieren und Beten biblischer Texte, zwei bis drei Zeiten der persönlichen Stille, das kontemplative Dasein vor Gott, Gottesdienste und Körperwahrnehmungsübungen. Im normalerweise täglichen Einzelgespräch mit einer Begleitperson werden auftretende Fragen geklärt und eigene innere Erfahrungen reflektiert.Das Warten auf Gottes Wirken setzt die Bereitschaft zur Stille voraus. Deshalb verbringen wir diese Tage – mit Ausnahme der Anhörrunde und dem persönlichen Begleitgespräch – im Schweigen. Tagesstruktur (Änderungen vorbehalten)
- 8.00 Körperwahrnehmungsbungen
- 8.30 Frühstück
- 9.30 Gemeinsame, angeleitete Meditationszeit, anschliessend persönliche Vertiefung
- 12.15 Mittagessen / Lunch
- Zeit für persönlichen Gebetszeiten, Begleitgespräch, Wandern…
- 17.20 Kontemplation
- 18.15 Abendessen
- 20.15 Abendmahlsgottesdienst
«enVie»-Summertime in Moscia
In der Casa Moscia direkt am Lago Maggiore erwarten uns Sonne, Wasser, gutes Essen, gemütliche Gemeinschaft und eine entspannende Woche: Biblische Impulse, Anbetungszeiten, Gebete, Kleingruppengespräche, Stille und viel freie Zeit zum Schwimmen, Sonne geniessen, Sport treiben, Spielen, Nichts tun – wie es passt.
Unterwegs mit der «Spiritualität des Weges»
Christen wurden anfangs als «Menschen des Weges» bezeichnet. Mit gutem Grund. Wir sind von Christus eingeladen, uns mit ihm zusammen auf unsern Lebensweg zu machen: Hin zu mehr Wahrheit, zu einer erfüllten Lebensqualität und letztlich zum ewigen Leben.Am Anfang und Schluss des Tages feiern wir eine schlichte, von der keltisch-christlichen Spiritualität inspirierte Liturgie. Im Laufe des Tages treffen wir uns zu Input und Austausch über die «Spiritualität des Weges» und nehmen uns Zeit, bei einfachen, teils stillen Wanderungen in der Region diese Spiritualität zu bedenken und einzuüben.Es ist auch möglich, grössere Wanderungen auf eigene Initiative zu unternehmen oder sich alleine in die Stille zurückzuziehen.
Als Fragende und Fragwürdige unterwegs
Eine bewegende Woche im Kontakt mit uns selbst, mit anderen und mit Gott. Eine bunte Mischung aus biblisch-psychologischen Impulsen, einer tägliche Wanderung, sowie Schweige- und Exerzitienelementen machen diese Woche zu einer wohltuenden Auszeit.Thematisch erhalten (ungelöste) Fragen und auch der Umgang mit unserer eigenen Fragwürdigkeit besondere Aufmerksamkeit. Wir können keine Antworten erzwingen, aber offen für klärende Einsichten sein.
Spazio creativo: Schnitzkurs
Schon die alten Mönche wussten, dass äussere, handwerkliche Tätigkeiten der innerlichen Entwicklung dienlich sind.Unter der kundigen Leitung des freischaffenden Schreiners, Werklehrers und Kunsttherapeuten Reinhard Külling können sich Gäste mit dem ursprünglichen Material Holz auseinandersetzen. Die Kurswoche bietet eine vertiefte Einführung ins Material Holz und in den Umgang mit Schnitzeisen und Klöppel. Daneben soll eine lebendige Auseinandersetzung mit dem Begriff «Kunst» in Gange kommen.Die äusserliche Auseinandersetzung kann auch innere Prozesse anstossen. «Kunst verbinde ich mit Wahrheit», erklärt Kursleiter Reinhard Külling. «Kunst ruft nach Authentizität, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit. In diesem Sinne strebe ich an, durch das Handwerk Kunst zu schaffen.»