Sommer.Tanz.Ferien

Wir leben die Freude an der Bewegung und am Tanzen in Improvisationen, tanztechnischen Lektionenund choreografischen Abläufen aus. Dabei geniessen wir die einzigartige Umgebung von Rasa in denTessiner Bergen.In täglichen Tanztrainings verschiedene Ansätze aus dem zeitgenössischen und modernenBühnentanz kennen lernen und vertiefen, den eigenen tänzerischen Ausdruck finden, entwickeln undschärfen und das Tanzen inmitten der Schöpfung geniessen – und all das in guter Gesellschaft kombiniert mit feinem Essen.

Die dritte Lebensphase aktiv gestalten

Wir entdecken die Chancen und Grenzen des Älterwerdens aus biologischer, soziologischer, juristischer und biblisch-theologischer Perspektive und beschäftigen uns mit der Alltagsgestaltung und der Zukunftshoffnung der Babyboomer. Dazu gehören auch Fragen zu Testament, Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag oder Abschiedsgottesdienst.Christen leben aus der Hoffnung auf das ewige Leben, das uns Jesus verheissen hat. Das motiviert, die Chancen zu nutzen, unsere Erfahrungen und Begabungen ganzheitlich für das Reich Gottes und die Gesellschaft einzusetzen.

Langes Wochenende der Künste

Unter dem Leitmotiv «Erinnerung und Erneuerung» wagt das Lange Wochenende der Künste 2020 ein Experiment in Kooperation, Interaktion und Resonanz. Alle Teilnehmenden werden in ad hoc Teams von 3-5 Personen zugelost oder bilden diese selbständig. Jedem Team wird eine Aufgabe zugeteilt, die sowohl theoretisch wie auch künstlerisch-praktisch im Verlauf des Wochenendes gemeinsam zu untersuchen und zu bearbeiten ist. Regelmässige Resonanzräume im Plenum ermöglichen Einsichten in Zwischenstände, kritische Reflexionen des eigenen Arbeitsprozesses und das Einbringen neuer Inputs. Ein Rahmenprogramm mit verschiedenen Darbietungen sorgt ausserdem für Abwechslung und Auflockerung der intensiven Arbeitsphasen.Im Rahmen einer festlichen Vernissage am Sonntagvormittag präsentieren alle Teams ihre Ergebnisse und Erkenntnisse.Wir laden Sie ein, sich mit uns auf den Weg zu machen und dieses Experiment zu wagen. Sie sind willkommen, unabhängig von Ihrem künstlerischen/gestalterischen Hintergrund und ganz egal in welcher Form Sie sich konkret einbringen möchten. Das Angebot richtet sich primär an Kunst- und Architekturschaffende sowie Kunsttheoretiker aller Sparten. Kunstinteressierte Laien sind als Gäste ebenfalls am Anlass sehr willkommen.Donnerstag 13. bis Sonntag 16. August 2020 im Campo Rasa, Kurs- und Ferienort VBG, 6655-Intragna (www.camporasa.ch). Programmbeginn Donnerstag 18:00, Programmende Sonntag 12:00. Spätere Anreise am Donnerstagabend auf Anfrage möglich. 

Bibelimpulse und Urlaub: Der 1. Korintherbrief

Es kann zum grossen persönlichen Gewinn werden, in den Ferien Raum für das geistliche Wachstum einzuplanen. Das schafft Stärkung der Resilienz und der Lebensfreude für den Alltag. Das Format der «Bibelimpulse und Urlaub» bietet sowohl eine vertiefte Auseinandersetzung mit einem biblischen Buch, als auch viel Zeit für individuelle Ferien. Die Programmzeiten sind so gelegt, dass Ausflüge und zusammenhängende Freizeiterlebnisse gut möglich sind. Je nach Wetter finden die Impulse von 10 bis 11 Uhr oder von 17 bis 18 Uhr statt. Eine Morgenbesinnung vor dem Frühstück und abendliche Nachgespräche umrahmen den Tag. Obwohl alle Programmpunkte freiwillig sind, ergibt sich nicht selten eine schöne, nicht verpflichtende Feriengemeinschaft. Tagesablauf

  • Gottesdienst am Sonntag (10:00–11:15), für alle Gäste und Externe
  • Morgenbesinnungen (8:00–8:20), frei oder liturgisch
  • Textvertiefung (je nach Wetter oder Gästebedürfnis von 9.45–10.45 Uhr oder von 17:00–18.00 Uhr)
  • Abendliche Nachgespräche (20:00–21:00 Uhr), Abrunden des Vormittags, Geschichte, Film, Diskussion etc.
  • Wort-Wechsel am Mittwochabend (20:00–21:00). Moderierte offene Runde zu Fragen oder Einwänden zum christlichen Glauben. Alle Gäste werden mit einem speziellen Programmhinweis am Dienstag zur Teilnahme eingeladen.
  • persönliche Gespräche mit den teilnehmenden Gästen am Esstisch, in der Cafeteria, auf der Gartenbank …

Schweige und höre

 Schweigen… ist ein Weg und kein Ziel. Es ist eine Hilfe zum Hören: auf Menschen ebenso wie auf Gott – und dabei auch auf sich selbst. Darum sind Tage des Schweigens eine Herausforderung und gleichzeitig eine Kostbarkeit. Hilfreich ist es, wenn man unter Anleitung bzw. mit Begleitung in einer Gruppe schweigt. Die Psalmen sind eine bewährte Hilfe, den Weg ins Schweigen anzutreten. Im Schweigen lasse ich los, was mich beschäftigt. Nur noch Gott und ich … und dann höre ich. Die Schweige-Exerzitien haben in Rasa einen Ort, der dem Schweigen nahe kommt. Die Psalm-Impulse geben Anregung, den Weg ins Schweigen zu finden. Die methodischen Hinweise bieten Hilfestellung für Schwierigkeiten, die beim Schweigen auftauchen. Die Gemeinschaft macht deutlich, dass man auch im Schweigen nicht allein bleibt. Die Gesprächsangebote sind Hilfe, äussere und innere Schwierigkeiten zu klären. Die Freundlichkeit der Menschen im Campo und die Landschaft machen uns auf Gottes Güte aufmerksam.GestaltungDie Zeit wird – in der Gruppe und allein – im strikten Schweigen verbracht

  • Einführung ins betende Schweigen
  • tägliche gemeinsame Tagzeitengebete (Morgengebet, Mittagsgebet, Abendgebet, Nachtgebet)
  • Schweigen in der Gruppe
  • Singen
  • tägliche Kurz-Impulse zur Meditation
  • gemeinsame Mahlzeiten
  • Gottesdienst mit Abendmahl
  • längere Schweigezeiten zur freien Gestaltung: z.B. im Zimmer, Spaziergänge, Wanderungen …
  • Freiheit im Umgang mit Zeit und Programm
  • Möglichkeit zu geistlichen Kurz-Gesprächen mit dem Kursleiter

Vom Übergang in den «aktiven Ruhestand»

In seinem Buch «Mehr Anfang war selten» fragt der Journalist und Sänger Jürgen Werth: «Alles zu Ende? Oder alles auf Anfang? Der Schritt in den Ruhestand ist für viele ein Schritt in einen unbekannten Dschungel.» Worin bestehen Herausforderung und Berufung der neuen Lebensphase? Was gewinne und was verliere ich durch den Abschied vom Berufsalltag? Was nimmt zu und was nimmt ab? Ergeben sich neue (Auf-)Gaben daraus?In der wunderbaren Umgebung des Lago Maggiore und in einer Mischung aus Semianreinheiten und Freizeit widmen wir uns einem wichtigen Lebensthema. Neben der wir inhaltlichen Auseinanderstezung nehmen wir uns bewusst auch Zeit für persönliche Reflektion, Bibelarbeiten, christlicher Meditation und Stille vor Gott. Zusammen mit anderen Menschen, die in einer ähnlichen Lebensphase sind.

  • «Ich bin nicht mehr verantwortlich»: Wie, wen und was loslassen, Abschied nehmen, «entpflichten»
  • Meine Identität: Wer bin ich, wenn Anerkennung, Status, das bisher gewohnte Einkommen und eine feste Tagesstruktur wegfallen?
  • Je nach Lebensrealität: Wo eröffnet mir Wahlfreiheit neue Möglichkeiten? Wie gehe ich um mit ungewollten, aber realen Einengungen, z.B. finanziell oder gesundheitlich? Ist Ruhestand der passende Begriff? Was bedeutet seine Gestaltung für ich als ChristIn?
  • Der Schatz im irdischen Gefäss. Medizinische Aspekte: Anmerkungen einer Ärztin, was physisch und psychisch gesundheitsfördernd, was gesundheitshindernd ist.
  • Versöhnung mit der Vergangenheit und der Gegenwart
  • Leben in Beziehungen ist auf andere Art wesentlich. Beziehung zu Gott, Pflege von Freundschaften, Neu-Gestaltung der Partnerschaft, verschieden Lebensform im Älterwerden

Schabbat Schalom

"Die meine Shabbate halten, denen will ich in meinem Haus und in meinen Mauern einen Platz und einen Namen geben, der besser ist as Söhne und Töchter; ich will ihnen einen ewigen Namen geben." Jesaia 56, 4-5Der Schabbat (Ruhetag) ist die Grundlage für alle biblische Feste und ein Teil der universellen zehn Gebote. Der Schabbat wird als Braut betrachtet und die Schabbatfeier wie eine begeisternde Hochzeit. Wie eine Braut lieblich und geschmückt ist, so soll auch der Schabbat sein. Wie Braut und Bräutigam am Hochzeitsfest fröhlich sind, feiern und nicht arbeiten, so auch die Menschen am Schabbat. Zusammen werden wir den Schabbat feiern mit Gottes Wort, Brot, Salz, Wein, Musik und Tanz. Der Segenswunsch «Schabbat Schalom» hat eine tiefe Bedeutung für unser Leben, in geistlicher, emotionaler und gesundheitlicher Hinsicht. Dieses Geheimnis möchten wir gemeinsam entdecken.Wir werden uns in die verschiedenen biblischen, kulturellen und historischen Bedeutungen des Schabbats vertiefen und ihn mit allen Sinnen erleben. Mit Singen, Tanzen und kreativem Gestalten wollen wir uns freuen und einen neuen persönlichen Bezug zum Schabbat erhalten. Durch den Einbezug der hebräischen Sprache möchten wir den jüdischen Wurzeln des christlichen Glaubens auf die Spur kommen.

Bibelimpulse und Urlaub mit Siegfried Zimmer

Diese Woche in wunderbarer Umgebung bietet Einblick in die erstaunlichen Tiefe und Weisheit der Psalmen. In ihnen steckt eine gemeinschaftsstiftende Kraft und grosse Gottesnähe.Das Buch der Psalmen gehört zu den zentralen Bibeltexten für Juden und Christen. Kaum ein anderes Buch der Bibel hat eine solche Wirkungsgeschichte für die Frömmigkeit und die Gebetspraxis entfaltet.Während diesen Tagen in der Casa Moscia direkt am Lago Maggiore folgt zuerst eine allgemeine Einführung in den «Psalter»: Entstehung, Aufbau, Gattungen, Botschaft. Danach werden wir bekannte und weniger bekannte Psalmen genauer betrachten.

Spazio creativo: Schnitzkurs

Schon die alten Mönche wussten, dass äussere, handwerkliche Tätigkeiten der innerlichen Entwicklung dienlich sind.Unter der kundigen Leitung des freischaffenden Schreiners, Werklehrers und Kunsttherapeuten Reinhard Külling können sich Gäste mit dem ursprünglichen Material Holz auseinandersetzen. Die Kurswoche bietet eine vertiefte Einführung ins Material Holz und in den Umgang mit Schnitzeisen und Klöppel. Daneben soll eine lebendige Auseinandersetzung mit dem Begriff «Kunst» in Gange kommen.Die äusserliche Auseinandersetzung kann auch innere Prozesse anstossen. «Kunst verbinde ich mit Wahrheit», erklärt Kursleiter Reinhard Külling. «Kunst ruft nach Authentizität, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit. In diesem Sinne strebe ich an, durch das Handwerk Kunst zu schaffen.»

Fastenwoche in Rasa

Als Zeichen der Sammlung vor Gott schränken wir den Konsum von Speisen und Informationen bewusst ein. In diesen offenen Raum nehmen wir Gottes leises Wirken an uns wahr und lassen es zu.Während des Fastens wird sich der Körper langsam an die veränderten Essensgewohnheiten gewöhnen. In Kombination mit Ruhen und Bewegung werden wir uns trotz Fasten wohl fühlen.