Fastentage vor Ostern

Fasten hat drei Dimensionen: körperlich, spirituell und sozial-mitmenschlich. Der Verzicht auf feste Nahrung bringt den Körper dazu, auf Reserven zurückzugreifen: Ich kann (wieder neu) spüren, wie viel oder wenig mein Körper braucht und wo genau das Sättigungsgefühl einsetzt.Fasten schärft die Sinne – auch die inneren: Ich bin wach und offen für das Hören auf Gottes Stimme. Die Not von anderen wird mir durch den Verzicht bewusster und lädt mich zum Nachdenken ein: Wo kann ich etwas tun? Wo werde ich gebraucht?Die Fastentage werden durch Tagzeitengebete strukturiert. Thematische Impulse, Stille und zeitweiliges Schweigen gehören ebenso dazu wie Bewegung, Austausch und (freiwillige) Begleitgespräche mit der Kursleiterin.Tagesablauf (Änderungen vorbehalten)

  • 08.00 Morgengebet
  • 08.30 Fastentee
  • 09.30 Leibübungen und Impuls
  • 11.30 Mittagslob
  • 12.00 Fastensuppe
  • Nachmittag: leichte Wanderung
  • 18.30 Saft
  • 19.30 Austauschrunde
  • 20.30 Abendgebet

Ostertagung in Rasa

Leiden, Tod und zerstörte Hoffnungen sind nicht das Ende. In Jesus eröffnet sich uns ein neuer Weg mit hoffnungsvollerPerspektive.Donnerstag18.00 Nachtessen20.15 Begrüssung, Infos, Vorstellung, AbendmahlFreitag10.00 Karfreitagsbesinnung, Kreuzweg nach MontiNachmittag frei; ev. Angebot zur Einführung in die Meditation20.00 Vortrag: aus den Abschiedsreden JesuSamstag10.00 Besinnung und Vortrag: aus den Abschiedsreden JesuNachmittag frei, ev. Angebot (je nach Wetter).20.00 Vortrag: aus den Abschiedsreden JesuSonntag06.30 Osterfeier: Jesus lebt!10.00 Gottesdienst mit Angebot der Tauferneuerung20.00 Abschluss der Tagung mit Segnung und SendungMontagAbreise nach dem Frühstück

Enneagramm-Grundkurs

Die neunteilige Typologie des Enneagramms will nicht schubladisieren oder festlegen. Stattdessen wirkt sie wie ein Spiegel, der sehen, entdecken und staunen lässt: Was ist in mir angelegt? Was nimmt mich gefangen? Was ist meine grundsätzliche Lebensfalle? Wie finde ich Wege hin zu grösserer Freiheit?Als Modell bietet das Enneagramm ein hilfreiches Werkzeug, um meinen Stärken und Schwächen auf die Schliche zu kommen und mich und andere besser kennen und akzepIeren zu lernen. Es betont die Würde jedes Menschen, ist auf Wandlung angelegt und lädt zu Veränderung ein.Referate, Gruppen- und Einzelgespräche, biblische Impulse und Zeiten der Stille ermöglichen in diesen intensiven Studientagen ein erstes Kennenlernen des Enneagramms. Dabei werden Wege aufgezeigt, wie wir das Enneagramm für unseren Glaubens- und Lebensweg nutzbar machen können.

Exerzitien im Frühling

Exerzitien mit Gemeinschaftselementen helfen, zur Ruhe zu finden und unser Leben vor Gott zur Sprache zu bringen.In der Meditation sammeln wir uns, um Gottes Reden an uns geschehen zu lassen und darauf zu antworten. In der Kontemplation üben wir: «Schweig dem Herrn und halt ihm still, dass er wirke, was er will.»Methodische Bausteine sind das Meditieren biblischer Texte, persönliche Gebetszeiten, Kontemplation, Gottesdienste und Körperwahrnehmungsübungen.In Einzelgesprächen mit der Begleitperson werden auftauchende Fragen bewegt und innere Erfahrungen reflektiert.Das Warten auf Gottes Wirken setzt die Bereitschaft zur Stille voraus. Stille und Schweigen schaffen einen Raum zum Hören. Deshalb verbringen wir diese Tage – mit Ausnahme von Anhörrunde und persönlichem Begleitgespräch – im Schweigen.Die Intensität des Schweigens kann Menschen mit angegriffener psychischer Gesunndheit überfordern. Wenn Sie unsicher sind, kontaktieren Sie vor der Anmeldung Ruth Mara Michel (ruthmaria.michel@vbg.net).

Fragwürdiges Evangelium

Eine bewegende Woche im Kontakt mit uns selber, mit anderen und mit Gott. Eine bunte Mischung aus Schweige- und Exerzitienelementen, biblisch-psychologischen Impulsen und kurzen Wanderungen (freiwillig, max. 3h) machen diese Woche zu einer wohltuenden Auszeit.Thematisch erhalten Fragen in den Evangelien und auch der Umgang mit unserer eigenen Fragwürdigkeit besondere Aufmerksamkeit. Wir können keine Antworten erzwingen, aber offen für klärende Einsichten sein.Tagesprogramm (Beispiel)

  • 8:00 – 8:30 Uhr Meditation
  • Frühstück im Schweigen
  • 10:00 Uhr Impuls
  • 12:00 Uhr Mittagessen / Lunch
  • freier Nachmittag (optional Begleitgespräch / Wanderung)
  • 18:00 Uhr Abendessen
  • 20:00 Uhr Kontemplation und Tagesabschluss

Hochsensibilität

Jenseits von Richtig und Falschgibt es einen Ort.Dort treffen wir uns.(Rumi)Rund 20% aller Menschen sind aufgrund neurologischer Besonderheiten sensibler als andere: Sie haben ein feines Gespür, reagieren stark auf Reize und verarbeiten Informationen intensiver.Hochsensibiltät ist eine Herausforderung – für die Betroffenen, aber auch für ihr Umfeld. Umso wichtiger ist es, sich selber kennen zu lernen und das eigene Leben sorgfältig und eigenverantwortlich zu gestalten.Ziel des Kurses ist es, Verständnis zu schaffen, Brücken zu bauen und Strategien zu vermitteln. Das Thema wird aus psychologischer und theologischer Sicht beleuchtet. Nicht nur Betroffene sind willkommen, sondern auch Angehörige, Partner und Interessierte. Tagesablauf (Beispiel)    •    ab 8.15 Uhr Frühstück    •    9.45 Uhr Bibelimpuls    •    10.15 Uhr Seminar    •    12.00 Uhr Mittagessen / Lunch    •    freier Nachmittag    •    16.30 Uhr Seminar    •    18.00 Uhr Nachtessen    •    freier Abend

    Die Einheit der Bibel neu entdecken

    Verschiedene Texte des Neuen Testamentes zeigen, dass die Apostel erst von der Auferstehung und Verherrlichung Jesu her verstanden haben, was es bedeutet, dass das ganze Alte Testament von Jesus Christus zeugt.Die Herrlichkeit Gottes, die in verhüllter Gestalt schon im Alten Testament Gottes Volk begleitet hat, offenbart sich in Jesus Christus und nimmt durch den Heiligen Geist auch in der neutestamentlichen Gemeinde Wohnung. Damit eröffnet sich ein trinitarischer Zugang zur Bibel, der uns deren Einheit und Vielfalt zu erkennen und zu würdigen hilft.Donnerstag18.00 Uhr Nachtessen19.30 Uhr Kennenlernen und thematischer EinstiegFreitag & Samstag8.15 Uhr Morgenessen9.30 Uhr Morgenbesinnung10.30 Uhr Impuls12.00 Uhr Mittagessen16.30 Uhr Impuls18.00 Uhr Nachtessen19.30 Uhr ImpulsSonntag8.15 Uhr Morgenessen10.00 Uhr Gottesdienst

    Wanderwoche mit Frühlingserwachen

    Diese Woche bietet herrliche Wanderungen im Locarnese und seinen angrenzenden Tälern. Auf alten, geschichtsträchtigen Marktwegen wandern wir durch weitläufige Buchen-, Birken- und Kastanienwälder, vorbei an abgelegenen Bergsiedlungen und tosenden Wasserfällen und geniessen grossartige Aussichtspunkte in der Höhe.Geplant sind fünf ungefährliche Tageswanderungen von maximal 4 Stunden Gehzeit und maximal 700 Höhenmetern. Das genaue Programm wird durch die Wetterprognosen bestimmt.

    Lebensphasen und Reifeprozesse als Chance

    Jugend, Erwachsenenalter, Lebensmitte, frühes und hohes Alter – jeder Lebensabschnitt beinhaltet spezifische Chancen und Herausforderungen. Welche Reifeprozesse in Leben und Glauben erwarten mich? Was gilt es zu gestalten? Was gilt es zu verarbeiten? Wo sind Veränderungen nötig? Was darf ich zulassen und bejahen?Wir entdecken Gottes Angebote inmitten unserer Lebensjahre.Programm

    • Freitagabend: Unsere Lebensphasen – eine Einführung
    • Samstagvormittag: Erobern und gestalten – die kraftvollen Jahre
    • Samstagnachmittag: Bejahen und vertiefen – die ungeschminkten Jahre
    • Samstagabend: Versöhnen und verschenken – die gelassenen Jahre
    • Sonntag: Ohnmacht, Gnade und Vollmacht in meiner Lebensphase

    Archetypen der Männlichkeit

    Männer sind fasziniert von Mythen und archetypischen Bildern, da diese Orientierung bieten und dabei helfen, das Leben zu verstehen und zu bewältigen.In der christlichen Männerliteratur wird oft von vier grundlegenden Archetypen ausgegangen: dem König, dem Krieger, dem Liebhaber und dem Propheten. Bei gesunder Entwicklung entfalten sich in der Regel drei der vier Archetypen. Unsere individuelle Aufgabe ist es nun, den fehlenden vierten Archetyp zu suchen, diesen zu fördern und daran zu wachsen.Das Seminar beinhaltet Referate, Austausch und Diskussionen sowie geistliche Elemente wie Meditationen und Gebete.