Exerzitien mit Gemeinschaftselementen helfen, zur Ruhe zu finden und unser Leben vor Gott zur Sprache zu bringen.In der Meditation sammeln wir uns, um Gottes Reden an uns geschehen zu lassen und darauf zu antworten. In der Kontemplation üben wir: «Schweig dem Herrn und halt ihm still, dass er wirke, was er will.»Methodische Bausteine sind das Meditieren biblischer Texte, persönliche Gebetszeiten, Kontemplation, Gottesdienste und Körperwahrnehmungsübungen.In Einzelgesprächen mit der Begleitperson werden auftauchende Fragen bewegt und innere Erfahrungen reflektiert.Das Warten auf Gottes Wirken setzt die Bereitschaft zur Stille voraus. Stille und Schweigen schaffen einen Raum zum Hören. Deshalb verbringen wir diese Tage – mit Ausnahme von Anhörrunde und persönlichem Begleitgespräch – im Schweigen.Die Intensität des Schweigens kann Menschen mit angegriffener psychischer Gesunndheit überfordern. Wenn Sie unsicher sind, kontaktieren Sie vor der Anmeldung Ruth Mara Michel (ruthmaria.michel@vbg.net).
Autor: VBG – Vereinigte Bibelgruppen, Zürich
Enneagramm-Grundkurs
Die neunteilige Typologie des Enneagramms will nicht schubladisieren oder festlegen. Stattdessen wirkt sie wie ein Spiegel, der sehen, entdecken und staunen lässt: Was ist in mir angelegt? Was nimmt mich gefangen? Was ist meine grundsätzliche Lebensfalle? Wie finde ich Wege hin zu grösserer Freiheit?Als Modell bietet das Enneagramm ein hilfreiches Werkzeug, um meinen Stärken und Schwächen auf die Schliche zu kommen und mich und andere besser kennen und akzepIeren zu lernen. Es betont die Würde jedes Menschen, ist auf Wandlung angelegt und lädt zu Veränderung ein.Referate, Gruppen- und Einzelgespräche, biblische Impulse und Zeiten der Stille ermöglichen in diesen intensiven Studientagen ein erstes Kennenlernen des Enneagramms. Dabei werden Wege aufgezeigt, wie wir das Enneagramm für unseren Glaubens- und Lebensweg nutzbar machen können.
Ostertagung in Rasa
Leiden, Tod und zerstörte Hoffnungen sind nicht das Ende. In Jesus eröffnet sich uns ein neuer Weg mit hoffnungsvollerPerspektive.Donnerstag18.00 Nachtessen20.15 Begrüssung, Infos, Vorstellung, AbendmahlFreitag10.00 Karfreitagsbesinnung, Kreuzweg nach MontiNachmittag frei; ev. Angebot zur Einführung in die Meditation20.00 Vortrag: aus den Abschiedsreden JesuSamstag10.00 Besinnung und Vortrag: aus den Abschiedsreden JesuNachmittag frei, ev. Angebot (je nach Wetter).20.00 Vortrag: aus den Abschiedsreden JesuSonntag06.30 Osterfeier: Jesus lebt!10.00 Gottesdienst mit Angebot der Tauferneuerung20.00 Abschluss der Tagung mit Segnung und SendungMontagAbreise nach dem Frühstück
Jesusgebet – Herzensgebet
Gottes Gegenwart im Grund des Herzens zu erfahren ist eine tiefe menschliche Sehnsucht. Voraussetzung dafür ist oft ein äusseres und inneres Schweigen. Im stillen Dasein und ruhigen Achtgeben auf ein Lebenswort aus der Bibel kann ich mich sammeln. Ich lerne, meine ungezählten Gedanken, Sorgen, Wünsche und Pläne zur Ruhe zu bringen und Jesus anzuvertrauen.Auf unserem Weg, Jesu Wesen zu verinnerlichen, helfen uns Meditationen biblischer Texte, Kontemplationszeiten mit dem Namen «Jesus» und angeleitete Körperwahrnehmungs-Übungen. Zumdem lernen wir das Jesusgebet aus den «Aufrichtigen Erzählungen eines russischen Pilgers» kennen.Freie Stunden bieten Zeit zur persönlichen Vertiefung, Begleitgespräche ermöglichen, die inneren Erfahrungen zu reflektieren.Wir verbringen die Kurstage (inkl. Mahlzeiten) im Schweigen mit Ausnahme der freien Zeit an den Nachmittagen.
Fastentage vor Ostern
Fasten hat drei Dimensionen: körperlich, spirituell und sozial-mitmenschlich. Der Verzicht auf feste Nahrung bringt den Körper dazu, auf Reserven zurückzugreifen: Ich kann (wieder neu) spüren, wie viel oder wenig mein Körper braucht und wo genau das Sättigungsgefühl einsetzt.Fasten schärft die Sinne – auch die inneren: Ich bin wach und offen für das Hören auf Gottes Stimme. Die Not von anderen wird mir durch den Verzicht bewusster und lädt mich zum Nachdenken ein: Wo kann ich etwas tun? Wo werde ich gebraucht?Die Fastentage werden durch Tagzeitengebete strukturiert. Thematische Impulse, Stille und zeitweiliges Schweigen gehören ebenso dazu wie Bewegung, Austausch und (freiwillige) Begleitgespräche mit der Kursleiterin.Tagesablauf (Änderungen vorbehalten)
- 08.00 Morgengebet
- 08.30 Fastentee
- 09.30 Leibübungen und Impuls
- 11.30 Mittagslob
- 12.00 Fastensuppe
- Nachmittag: leichte Wanderung
- 18.30 Saft
- 19.30 Austauschrunde
- 20.30 Abendgebet
Holzer- & Handwerkerwoche
Seit vielen Jahren werden in den Holzer- und Handwerkerwochen unzählige Arbeitsstunden in die Holzgewinnung sowie die Pflege von Garten, Häuser und Umgebung investiert. Ohne diese Freiwilligenarbeit wäre das Campo kaum denkbar.Je nach Neigung oder Berufserfahrung werden Arbeitsgruppen für den Forst, den Garten, Pinselsanierungen und Unterhalt an den Gebäuden sowie am Mobiliar eingeteilt.Wir planen einen täglichen Arbeitseinsatz von rund sieben Stunden. Es bleibt Zeit und Raum für ein freiwilligesRahmenprogramm wie liturgische Besinnungen, gemütliche Abendstunden am Kaminfeuer, Gespräche, Spiele und Nichtstun.
Bibelimpulse und Urlaub
Einführung ins vierte Evangelium mit den «Ich-bin»-Worten und den Abschiedsreden als Schwerpunkt.In den Ferien bewusst auch Raum für das geistliche Wachstum einzuplanen, kann ein grosser persönlicher Gewinn sein. Die spannende Kombination aus Ferienerlebnissen und Bibelentdeckungen trägt zur Lebensfreude bei und schenkt neue Kraft für den oft anspruchsvollen Alltag.Das Angebot «Bibelimpulse und Urlaub» bietet sowohl eine gut portionierte Dosis an Auseinandersetzung mit der Bibel, als auch viel Zeit für das individuelle Ferienerlebnis. Die Programmpunkte sind zeitlich so gelegt, dass Ausflüge und längere Freizeiterlebnisse gut realisierbar sind.Je nach Wetter finden die Impulse von 10 bis 11 Uhr oder von 17 bis 18 Uhr statt. Eine Morgenbesinnung und abendliche Nach(t)gespräche umrahmen den Tag. Alle Programmpunkte sind natürlich freiwillig.Im Rahmen der «Bibelimpulse und Urlaub» ergibt sich oft auch eine inspirierende, aber nicht verpflichtende Feriengemeinschaft.
Schweigetage mit Wolfgang Bittner
Schweigen ist ein Weg und kein Ziel. Es ist eine Hilfe zum Hören: auf Menschen, auf Gott und auf mich selbst. Im Schweigen überlasse ich mich Gott.Weil Tage des Schweigens kostbar, aber auch herausfordernd sind, ist es hilfreich, unter Anleitung und in einer Gruppe zu schweigen. Psalmen sind dabei wertvolle Wegbegleiter. Im Zentrum dieser Tage steht Psalm 73: Er öffnet uns die Augen für schwierige Wirklichkeitserfahrungen und macht deutlich, wohin diese führen können.Psalm-Impulse bieten Orientierung, um den Weg ins Schweigen zu finden. Die methodische Anleitung dient als Hilfestellung für Schwierigkeiten, die beim Schweigen auftauchen können. Die Gemeinschaft macht deutlich, dass man auch im Schweigen nicht allein ist. Die Gesprächsangebote helfen, äussere und innere Herausforderungen zu klären. Und die vielfältige Landschaft macht uns auf Gottes Güte und Weite aufmerksam.Die Tage verbringen wir im Schweigen. Fakultative Tagzeitengebete, Möglichkeit zu Begleitgesprächen.
Zwischenhalt mit künstlerischen Elementen
Der Zwischenhalt lädt dazu ein,
- in wunderbarer Umgebung direkt am Lago Maggiore innezuhalten
- äusserlich und innerlich zur Ruhe zu kommen
- die persönliche Gottesbeziehung zu vertiefen
- die Prioritäten im eigenen Leben zu betrachten und neu zu ordnen
- eine anstehende Entscheidung vorzubereiten
Gemeinsame, angeleitete Zeiten der Stille, Abendbesinnungen, Anregungen für die persönliche Gebets-, Reflektions- und Meditationszeit sowie Einzelgespräche mit den Begleiterinnen schaffen einen Rahmen, die Realität Ihres Lebens mit Jesus Christus, dem Immanuel («Gott mit uns»), in Verbindung zu bringen.Eindruck suchen – Ausdruck finden: Fakultative künstlerische Angebote und Wahrnehmungsübungen in der Natur laden ein, sich einem Lebensthema mit Kopf, Herz und Hand zu nähern.
Holzer- & Handwerkerwoche im Herbst
Seit vielen Jahren werden in den Holzer- und Handwerkerwochen unzählige Arbeitsstunden in die Holzgewinnung sowie die Pflege von Garten, Häuser und Umgebung investiert. Ohne diese Freiwilligenarbeit wäre das Campo kaum denkbar.Je nach Neigung oder Berufserfahrung werden Arbeitsgruppen für den Forst, den Garten, Pinselsanierungen und Unterhalt an den Gebäuden sowie am Mobiliar eingeteilt. Täglich wird ein Arbeitseinsatz von rund sieben Stunden geplant. Es bleibt Zeit und Raum für ein freiwilliges Rahmenprogramm wie liturgische Besinnungen, gemütliche Abendstunden am Kaminfeuer, Gespräche, Spiel und Nichtstun.