„Ora et Labora“ für Berufstätige

  • Aussteigen. Auszeiten. Ausprobieren.
  • Bibel. Beten. Begegnen.
  • Essen. Ernten. Entdecken.
  • Freude. Freizeit. Ferien.
  • Stille. Spiele. Spaziergang.
  • Du, deine Freunde und Gott?

Herzliche Einladung, in diese Vielzahl an Möglichkeiten einzusteigen, sie auszuprobieren und mit in den Alltag zu nehmen.

Tagesablauf

  • 07.00 Laudes (Morgengebet)
  • 07.15 Frühstück
  • 08.00 Arbeit
  • 12.15 Mittagessen, Siesta und freier Nachmittag
  • 17.15 Bibellesen mit Lectio Divina
  • 18.15 Abendessen mit inspirierenden Texten
  • 20.00 Freizeit oder Abendprogramm
  • 21.30 Komplet (Abendgebet)

 

Zielgruppe: Junge Berufstätige bis 40 Jahre.

Theologie neu durchdacht

Oftmals ist der Horizont unseres Glaubens beschränkt: Leben und Glauben in einem bestimmten geistlichen Milieu kann zu manchem blinden Flecken führen, und das eigene Verständnis der Bibel ist manchmal subjektiver als uns bewusst ist.

In diesen Studientagen werden verschiedene theologische Themen ganz neu unter die Lupe genommen. Aha-Erlebnisse sind garantiert und hauchen dem Glauben hoffentlich neues Leben ein.

Themen:
– Die Fülle des Evangeliums entdecken
– Das Kreuz mit neuen Augen sehen
– Unser Gottesbild erkennen
– Ethik und Moral bedenken
– Die Bibel verstehen
– Schöpfungstheologisch denken

Struktur:

Sonntag:
18.00 Uhr Start mit Nachtessen
19.30 Uhr Kennenlernen und thematischer Einstieg

Montag und Dienstag:
8.00 Uhr Morgenessen
10.30 Uhr Impuls
12.00 Uhr Mittagessen
16.30 Uhr Impuls
18.00 Uhr Nachtessen
19.30 Uhr Impuls

Mittwoch:
8.00 Uhr Morgenessen
9.30 Uhr Rückblick und gemeinsamer Abschluss

Raus aus der Eskalation

Konflikte haben häufig keine einfache Lösung – sie gehen in der Regel auch nicht einfach weg. Deswegen lohnt es sich, sie aktiv anzugehen. Denn früher oder später holen sie einen wieder ein.

Aber wo starten wir am besten, um einen Konflikt zu bearbeiten? Welche Schritte sind hilfreich, damit nicht alles noch schlimmer wird?

In diesen Studientagen widmen wir uns der Frage, wie wir einen konstruktiven Umgang mit Konflikten finden können. Das beginnt mit Selbstreflexion und der Frage, wie wir uns selbst typischerweise in Konflikten verhalten – und ob das zielführend ist. In einem weiteren Schritt geht es dann darum, tieferliegenden Ursachen auf die Schliche zu kommen. Wir erarbeiten Lösungswege, um Pattsituationen aufzuheben und aus Konflikt-Spiralen herauszukommen.
Dabei fliessen Ansätze aus der gewaltfreien Kommunikation und anderen psychologischen Konzepten ein wie auch biblisch-theologische Impulse.

Donnerstag:

  • individuelle Anreise
  • ab 15.30 Check-in
  • 18.00 Uhr Nachtessen
  • 19.30 Uhr Zeit vor Gott (Kapelle) 
  • 20.00 Auftakt & Interview

Freitag und Samstag:

  • 08.00 Zeit vor Gott (Kapelle)
  • 08.15 Frühstück
  • 10.00 Referat
  • 12.00 Zeit vor Gott (Kapelle)
  • 12.15 Mittagessen
  • 16.30 Referat
  • 18.00 Nachtessen
  • 19.30 Zeit vor Gott (Kapelle)
  • 20.00 Referat

Sonntag:

  • 08.00 Zeit vor Gott (Kapelle)
  • 08.15 Frühstück
  • 09.30 Gottesdienst
  • ab 11.00 individuelle Heimreise

     

Selbst- und Gotteserkenntnis I

Zwischen der Geburt und dem Tod liegt das Geschenk, das wir "Leben" nennen. Unser Leben ist dem Wesen nach kein zu lösendes Problem, sondern eher ein Geheimnis, das wir behutsam entdecken können. Dazu gehören auch Selbst- und Gotteserkenntnis.

Die wachsende Selbstwahrnehmung umfasst das Annehmen der individuellen Lebensfarbe im Rahmen der eigenen Persönlichkeit und der uns anvertrauten Gaben.
Das Leben, geprägt durch das, was wir sind und haben, bildet eine einzigartige Einheit, an der wir uns erfreuen können. Durch das Erkennen und Auflösen einengender Vorstellungen über uns selbst, unsere Mitmenschen und die Welt eröffnen sich neue Perspektiven. Enttäuschungen öffnen uns die Augen für authentisches Leben, das sich in zunehmender Eigenständigkeit, Unmittelbarkeit und der Fähigkeit zu Nähe und Distanz in Beziehungen zeigt.

Auf dem Weg der Selbsterkenntnis begegnen wir zwangsläufig auch unseren Vorstellungen über Gott. Falsch verstandene oder gar schädliche Gottesbilder können eine einengende Wirkung haben. Das Ziel besteht darin, dem "Gott meines Freiwerdens" (Martin Buber) zu begegnen. Diese Begegnung führt zu heilsamen Prozessen und zunehmender Ganzheit als Mensch.

Mithilfe von hauptsächlich Konzepten aus der Transaktionsanalyse setzen wir uns vertieft mit unseren Ich-Zuständen, Antreibern, Skripts und Gottesbildern auseinander. Durch Meditation und Resonanz öffnen wir uns für die Kraft von Bibelworten.

Glaube trifft auf Wissenschaft

Zahlreiche Christen lehnen die Bibelwissenschaft ab, weil sie Schaden für ihren Glauben befürchten, zugleich möchten viele Theologen den wissenschaftlichen Umgang mit der Bibel nicht mehr missen.

In diesen Studientagen möchte Siegfried Zimmer eine Brücke schlagen zwischen verschiedenen Lagern und zu einem wohlwollenden Dialog und einem versöhnlichen Umgang miteinander beitragen. Als Bibelwissenschafter hat er sich jahrzehntelang intensiv mit theologischen Konzepten, der orientalischen Lebenswelt und der Entstehung von biblischen Texten auseinandergesetzt hat. Er ist überzeugt: «Wissenschaft und Glaube können gute Freunde werden.»

Als Grundlage dieser Studientage dient sein Buch «Schadet die Bibelwissenschaft dem Glauben? Klärung eines Konflikts» (Vandenhoeck & Ruprecht Verlag).

Mit den Studientagen «Glaube trifft auf Wissenschaft» sowie der Kurswoche «Best of Siegfried Zimmer» Anfang September 2025 beschliesst Siegfried Zimmer seine Tätigkeit als Referent innerhalb der VBG. Eine tolle Gelegenheit, den Theologen und Bibelwissenschaftler noch einmal im Rahmen eines VBG-Kurses zu erleben!

Donnerstag:

  • individuelle Anreise
  • ab 15.30 Check-in
  • 18.00 Uhr Nachtessen
  • 19.30 Uhr Zeit vor Gott 
  • 20.00 Auftakt & Interview

Freitag und Samstag:

  • 08.00 Zeit vor Gott
  • 08.15 Frühstück
  • 10.00 Referat
  • 12.00 Zeit vor Gott 
  • 12.15 Mittagessen
  • 16.30 Referat
  • 18.00 Nachtessen
  • 19.30 Zeit vor Gott 
  • 20.00 Referat

Sonntag:

  • 08.15 Frühstück
  • 09.30 Gottesdienst
  • ab 11.00 individuelle Heimreise

 

Authentisch führen

Authentisch führen mit der Birkman®-Methode – Sicherheit gewinnen und durch Ihren persönlichen Führungsstil Ihre Wirkung verbessern.

Eine gute, tragfähige Zusammenarbeit zwischen Menschen erfordert Vertrauen. Vertrauen zwischen Menschen wird durch Echtheit und Einheit in Worten und Taten gefördert. Voraussetzung für diese Authentizität ist das Kennenlernen und Bewusstmachen der eigenen Motive, Interessen, Handlungsmuster und Bedürfnisse.

Mit Hilfe der Birkman®-Methode erhalten die Teilnehmenden ein Werkzeug, um ihren persönlichen Führungsstil zu beschreiben und dessen Potential zu entdecken und zu entfalten. Es gilt, die Stärken und Handlungsoptionen des eigenen Führungsstils zu verstehen und bestmöglich in vielfältigen Führungssituationen zu nutzen. Darüber hinaus entdecken die Teilnehmenden Strategien und konkrete Handlungsmuster, anhand derer sie flexibler und souveräner agieren und mehr Wirkung erzielen können – ohne dabei ihre Authentizität zu gefährden.

Schweigetage mit Wolfgang Bittner

Schweigen ist ein Weg und kein Ziel. Es ist eine Hilfe zum Hören: auf Menschen, auf Gott und auf mich selbst. Im Schweigen überlasse ich mich Gott.

Weil Tage des Schweigens kostbar, aber auch herausfordernd sind, ist es hilfreich, unter Anleitung und in einer Gruppe zu schweigen. Psalmen sind dabei wertvolle Wegbegleiter. Im Zentrum dieser Tage steht Psalm 28.

Psalm-Impulse bieten Orientierung, um den Weg ins Schweigen zu finden. Die methodische Anleitung dient als Hilfestellung für Schwierigkeiten, die beim Schweigen auftauchen können. Die Gemeinschaft macht deutlich, dass man auch im Schweigen nicht allein ist. Die Gesprächsangebote helfen, äussere und innere Herausforderungen zu klären. Und die vielfältige Landschaft macht uns auf Gottes Güte und Weite aufmerksam.

Die Tage verbringen wir im Schweigen. Fakultative Tagzeitengebete, Möglichkeit zu Begleitgesprächen.

Mehrdimensional glauben

Viele Stolpersteine oder scheinbare Widersprüche in der Bibel lassen sich als Spannungsfelder begreifen, die nicht einseitig aufgelöst werden müssen.

Anhand von biblischen Texten setzen wir uns mit genau solchen Spannungsfeldern auseinander. Dabei entdecken wir, wie vielschichtig die Bibel und der christliche Glaube sind – und dass diese Tatsache nicht Verwirrung stiften oder unseren Glauben bedrohen muss, sondern zu einer wunderbaren und inspirierenden Quelle für unser Leben mit Gott werden kann.

Generationenübergreifend

Wir werden Grosseltern ohne unser direktes Zutun und vor allem ohne Ausbildung. Wie gestalten wir diese Rolle aus – als Berufstätige, als Pensionierte?

Vielleicht sind wir einfach nur dankbar, weil wir uns in der neuen Rolle wohlfühlen und es so gut läuft. Vielleicht erleben wir aber auch Not und Spannungen zwischen den Generationen, da unsere Erziehungs- und Glaubensstile so verschieden oder die Erwartungen aneinander nicht deckungsgleich sind.

Gemeinsam tauschen wir uns über unsere Erfahrungen aus, lassen uns von Texten der Bibel inspirieren und begegnen dem lebendigen Gott, der mit jeder Generation neu seine Geschichte schreibt.

Dabei soll für jede und jeden von uns vor Gott neu geschärft werden, wie wir unseren Platz als (Schwieger-)Eltern, Grosseltern (oder als Partner mit eigenen Grosskindern) ausfüllen wollen.

Holzer- und Handwerkerwoche

Seit vielen Jahren werden in den Holzer- und Handwerkerwochen unzählige Arbeitsstunden in die Holzgewinnung sowie die Pflege von Garten, Häuser und Umgebung investiert. Ohne diese Freiwilligenarbeit wäre das Campo kaum denkbar.

Je nach Neigung oder Berufserfahrung werden Arbeitsgruppen für den Forst, den Garten, Pinselsanierungen und Unterhalt an den Gebäuden sowie am Mobiliar eingeteilt.

Wir planen einen täglichen Arbeitseinsatz von rund sieben Stunden. Es bleibt Zeit und Raum für ein freiwilliges
Rahmenprogramm wie liturgische Besinnungen, gemütliche Abendstunden am Kaminfeuer, Gespräche, Spiele und Nichtstun.