BELT Camp

Wer in einer Gruppe Verantwortung übernimmt, merkt schnell, dass Leiten und Leiden sich nicht ohne Grund nur in einem Buchstaben unterscheiden. Und doch bedeutet Leitung mehr als nur Organisieren, Freiwillige suchen und Termine koordinieren.

Leitung ist eine Begabung und ein geistlicher Auftrag von Gott, auf dem Verheissungen liegen und der die Chance bietet, Gottes Wirken in unserem Leben zu erfahren.

Miteinander wollen wir uns anschauen, was Gott zum Thema Leitung zu sagen hat, wie er sich Leiterschaft vorstellt und welche Hilfestellungen die Bibel dazu bietet.

Ein besonderer Fokus wird auf die Erarbeitung und Umsetzung deiner persönlichen Vision gelegt. Neben Bibelarbeiten und Kleingruppen zur Vertiefung bietet das BELT-Camp verschiedene Workshops und die Möglichkeit für Einzelgespräche.

Wanderwoche mit Herbstfarben

Diese Woche bietet herrliche Wanderungen im Centovalli, im Val Onsernone und im Valle Maggia. Auf alten, geschichtsträchtigen Marktwegen wandern wir durch weitläufige Buchen- und Kastanienwälder, vorbei an abgelegenen Bergsiedlungen und tosenden Wasserfällen. In der Höhe geniessen wir grossartige Aussichtspunkte. 

Geplant sind fünf ungefährliche Tageswanderungen von ca. 4 Stunden Gehzeit und maximal 1000 Höhenmetern.

Das genaue Programm wird durch die Wetterprognosen bestimmt.

Einkehrtage im Herbst

Anhalten, Abstand nehmen, sich eine Auszeit gönnen. Ohne grosses Programm «einkehren» im guten alten Sinn des Wortes.

Liturgische Gebetszeiten, gemeinsames Bibellesen und Abendfeiern bilden den geistlichen Rahmen der Tage. Daneben bleibt viel Raum für individuelles Gestalten, je nach persönlichen Bedürfnissen. In der einmaligen Stille und Umgebung von Rasa lässt es sich innerlich wie äusserlich tief durchatmen.

Fotokurs für Einsteiger

Fotografieren wird immer einfacher, könnte man meinen – aber die Kameras werden immer komplizierter. Das führt nicht selten zu Technik-Frust statt Foto-Lust.
Nach wie vor aber gilt, dass man für ein perfektes Foto (ohne Blitz) nebst der Entfernung nur drei Grössen richtig wählen muss.

Im Kurs lernen Sie, diese Parameter so zu bestimmen, dass die Kamera das umsetzt, was Sie vor Ihrem inneren Auge sehen. Dabei ist es mir wichtig, Basisregeln weiterzugeben, die Sie anschliessend in jeder Situation anwenden können.

Im Anschluss ans Fotografieren begeben wir uns gemeinsam in die digitale Dunkelkammer einer Bildbearbeitungssoftware. Denn wer wirklich optimale Resultate erzielen will, muss sich auch mit dem Aufbereiten der Fotos auseinandersetzen.
Mein Wunsch ist, dass Sie auf den Geschmack des bewussten Fotografierens kommen: Bewusstes Sehen, bewusste Bildgestaltung – vor und nach dem Abdrücken – und vor allem ein (selbst)bewusster Umgang mit der Kamera.

Jede Hand kann malen

Was passiert, wenn du den Stift oder Pinsel in die ungewohnte Hand nimmst? Wenn du das Vertraute loslässt und dich auf etwas Neues einlässt?

Vielleicht ist es sogar das erste Mal seit vielen Jahren, dass du dir erlaubst, überhaupt wieder zu malen. In diesem Kurs entdeckst du neue Perspektiven und damit einen anderen Zugang zu deiner eigenen Kreativität. Beim Aquarellieren und Skizzieren mit der „anderen“ Hand geht es ums Erleben. Linien werden unsicher, Formen ungeplant, Farben verlaufen und vermischen sich – und genau darin liegt eine besondere Freiheit. Du wirst staunen, was trotzdem – oder gerade deswegen – entsteht. Kreativität kann dabei zu einem Ort werden, an dem du dich selbst neu entdeckst.

Es entsteht Raum für Begegnung: mit dir selbst, mit anderen – und mit Gott.

Der Kurs lädt dich ein, spielerisch zu experimentieren und dich berühren zu lassen von dem, was im Ungewohnten sein darf– begleitet von feinen Impulsen und Gedanken.
Jede Hand kann malen.

Bei Fragen zum Kurs wendest du dich gerne an die Kursleiterin. 

Exerzitien im Herbst

Exerzitien mit Gemeinschaftselementen helfen, zur Ruhe zu kommen und unser Leben vor Gott zur Sprache zu bringen. In der Meditation sammeln wir uns, um Gottes Reden an uns geschehen zu lassen und darauf zu antworten. In der Kontemplation üben wir: «Schweig dem Herrn und halt ihm still, dass er wirke, was er will.»

Methodische Bausteine sind das Meditieren biblischer Texte, zwei bis drei persönliche Gebetszeiten, Kontemplation, Gottesdienste und Körperwahrnehmungsübungen. Im Einzelgespräch mit der Begleitperson werden auftauchende Fragen geklärt und innere Erfahrungen reflektiert.

Das Warten auf Gottes Wirken setzt die Bereitschaft zur Stille voraus. Stille und Schweigen schaffen einen Raum zum Hören. Deshalb verbringen wir diese Tage – mit Ausnahme des persönlichen Begleitgesprächs – im Schweigen. 

Kontemplation PLUS: Resilienz

Was hält uns aufrecht, wenn das Leben fordert? Was gibt uns die Kraft, nicht nur zu funktionieren, sondern innerlich flexibel und lebendig zu bleiben?

In dieser Kurswoche verbinden wir zwei Wege, die sich gegenseitig befruchten: fundiertes Wissen über Resilienz und die Tiefe Christlicher Meditation sowie Kontemplation. Ziel ist, das Gehörte innerlich zu verankern und Spiritualität für den Alltag, den Beruf und den eigenen Lebensweg fruchtbar zu machen.

Resilienz – was uns trägt: Wir beleuchten wesentliche Resilienzfaktoren, die unsere psychische Flexibilität stärken: Akzeptanz für Schwächen und Begrenzungen, Selbstfürsorge, ein verlässlicher innerer Kompass und Zukunftsorientierung. In Referaten und Reflexionsrunden nähern wir uns diesen Kernkompetenzen – praxisnah und tiefgründig zugleich.

Kontemplation – was uns trägt: In der Stille vor Gott lassen wir das Erlernte tiefer sinken. Angeleitete Meditationen nehmen das jeweilige Thema auf und verbinden es mit einem Bibeltext. In der Kontemplation üben wir, «Gottes Strahlen zu fassen, und ihn wirken zu lassen» (nach Gerhardt Teerstegen). In Anhörrunden geben wir einander Anteil an dem inneren Weg, den wir in dieser Woche gehen.

Gemeinsam und in der Stille: Um der thematischen Auseinandersetzung und dem inneren Weg damit gerecht zu werden, verbringen wir Teile des Tages und einzelne Mahlzeiten im Schweigen.

Den guten Kampf kämpfen

Wie die Statuen der Argonath stehen die beiden befreundeten Autoren für den Beginn der neuzeitlichen Fantasyliteratur. Manchen mag dieses Genre vielleicht als Weltflucht erscheinen, für Tolkien und Lewis war es der Schlüssel zu einem tieferen Verständnis des Lebens.

Tolkien, der in erster Linie für Erwachsene schreiben wollte, schuf mit "Mittelerde" einen Ort, an dem der moderne Mensch sich wieder auf die wesentlichen Dinge besinnen konnte. Lewis ging mit seinen Texten oft noch konkreter auf die Begründung des christlichen Glaubens ein und schuf eindrucksvolle Allegorien.

Eines der kraftvollsten Motive in «Herr der Ringe» faszinierte Generationen schon lange vor Jacksons triumphaler Filmtrilogie: Der mutige Kampf der Kleinen und Unbedeutenden für das Gute, welches letzten Endes doch nicht aus eigener Kraft erlangt, sondern geschenkt bzw. gefügt wird. Die Eukatastrophe von Ostern besiegelt letztlich das Schicksal Saurons.

Anhand von Texten aus «Der Herr der Ringe», «Dienstanweisung für einen Unterteufel», Essays und Briefen tauchen wir in die Abenteuer von Aragorn, Boromir, Frodo und vielen anderen ein, und besinnen uns dabei, wie wir auf unserem eigenen (Glaubens)Weg in Freundschaft, Hoffnung und Zuversicht den guten Kampf kämpfen können. Dabei machen wir hoffentlich ähnliche Erfahrungen, wie Sam Gamdschie, dem inmitten der Trostlosigkeit von Mordor buchstäblich ein Licht aufging:

«Denn wie ein Pfeil, klar und kalt, durchfuhr ihn der Gedanke, dass letztlich der Schatten nur eine kleine und vorübergehende Sache sei: Es gab Licht und Schönheit, die auf immer ausserhalb seiner [des Schattens] Reichweite waren.»

Selbstmanagement mit dem ZRM®

Das Zürcher Ressourcen-Modell ZRM ist ein von Dr. Maja Storch und Dr. Frank Krause für die Universität Zürich entwickeltes Selbstmanagment Training. 

Das ZRM hilft, das eigene Fühlen und Verhalten selbstbestimmter zu steuern, sodass souveränes Tun auch in schwierigen Situationen immer besser gelingt.

Im Training finden die Teilnehmenden heraus, was sie wirklich wollen, was ihnen in ihrer aktuellen Lebenslage besonders wichtig ist, und sie lernen zu entscheiden, wohin sie ihre Energie und Aufmerksamkeit lenken wollen. Ebenso entwickeln sie gezielt und kreativ die spezifischen Stärken ihrer eigenen Persönlichkeit und ihren eigenen Stil im Umgang mit Menschen.

Im Rahmen des Kurses erarbeiten alle Teilnehmenden ein persönliches Konzept, wie sie ihre individuellen Fähigkeiten und Begabungen am besten einsetzen können. Die Erweiterung des persönlichen Handlungsrepertoires trägt zu einem gestärkten Selbstbewusstsein bei.

Im Kurs werden nebst Grundlagen auch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Neuro-, Lern- und Motivationspsychologie vermittelt. 

Der Kursinhalt entspricht dem offiziellen ZRM-Grundkurs. Die Kursbestätigung folgt am letzten Kurstag.

Das ZRM-Selbstmanagementtraining ist für alle Interessierten geeignet. Es unterstützt sowohl bei privaten als auch bei beruflichen Fragestellungen und im Hinblick auf Entscheidungsprozesse. Ausser etwas Neugierde und Offenheit sind keine Voraussetzungen für eine Teilnahme gefordert.

Aus tiefen Quellen

Wie kann unser Glaube durch Veränderungen hindurch tragen?

Wie können wir biografische Glaubensprägungen integrieren oder hinter uns lassen?

Wie können wir bei Gott auftanken und zum Wesentlichen finden?

Wie können uns Liturgie und Tradition, Worship und Jesus-Frömmigkeit als moderne, kritisch denkende Menschen bereichern?

Wie kann Schöpfungsspiritualität uns dabei helfen, Gott, unseren Nächsten und uns selbst zu lieben?    

In Referaten und Liedern, liturgischen und freien Gebetsformen, Austausch und persönlichen Naturerfahrungen wollen wir Gott suchen und neue Kraft und Perspektiven finden.