Unsere gesprochene Sprache ist charakteristisch für unsere Persönlichkeit. Sie wirkt in vielfältiger Weise auf unser Gegenüber – und auf uns als Sprechende. Bewegen wir uns in privaten oder beruflichen Konfliktsituationen immer wieder in den gewohnten Bahnen, verfestigen sich auch die Reaktionen unseres Gegenübers. Ärger ist absehbar, Einvernehmen und Wohlwollen bleiben auf der Strecke. Mit der gewohnten Ausdrucksweise erhalten wir alte Denk- und Verhaltensstrukturen aufrecht. Unsere persönliche Sprache verrät unsere innere Einstellung, unsere Bedürfnisse und unsere Aggressionen. Ein geschärftes Bewusstsein für unsere Sprache, für Floskeln, Satzbau und Wortwahl hat eine nachhaltige Wirkung auf unser Denken – und eröffnet uns neue Handlungsspielräume. Mit achtsamer und eindeutiger Sprache tun wir in erster Linie uns selbst etwas Gutes. Bewusste Sprache zeigt sich auch in einem wertschätzenden Umgang mit anderen und im täglichen Miteinander. Es erwartet Sie ein Kurs voll von praktischen Anregungen für einen achtsamen Umgang mit der Sprache.
Autor: tecum – Zentrum für Spiritualität, Bildung und Gemeindebau der Evang. Landeskirche des Thurgau, Warth
Alte Schätze – neue Wege: Gemeinden im Aufbruch
Am Seminar für Gemeinden des Aufbruchs lassen wir uns inspirieren von Dr. Christian Hennecke, der von Veränderungsprozessen in Pfarreien des Bistums Hildesheim berichten wird. Spannend wir auch sein zu hören, was er und sein Team von Kontakten in der Weltkirche in Bezug auf die lokale Kirchenentwicklung lernen konnten.
Gestaltung
Das Wochenende setzt sich aus inhaltlichen Impulsen, der Arbeit mit Bibeltexten, dem Austausch zur Situation in der eigenen Gemeinde und einer Abendmahlsfeier zusammen.
Gewaltfreie Kommunikation (GfK)
In diesem Einführungskurs lernen Sie anhand zahlreicher Fall- und eigener Beispiele die Kommunikationshaltung und die vier Schritte der GfK kennen. Ein wichtiger Teil des Kurses wird dabei sein, weg von Vorwürfen, Urteilen und Bewertungen zu kommen und statt dessen Gefühlen und Bedürfnissen Raum und eine Sprache zu geben. So können Sie aktiv ein fried- und liebevolleres Miteinander gestalten – sei es in der Partnerschaft, im Verhältnis zu den eigenen Kindern, in Freundschaft, Beruf oder Ihrem Alltag.
„Laudate dominum“ – Tanztag zu Taizé-Liedern
Inhalt:
In vielen verschiedenen Sprachen werden Taizélieder geschrieben und gesungen. Die Sprache des Tanzens kommt an diesem Tag dazu. Wir lassen uns von den bekannten Melodien bewegen. Zudem sollen uns die Texte inspirieren und eine Verbindung schaffen zwischen Bewegung und Gesang.
Gestaltung:
Verena Stamm hat die Taizé-Lieder in einfache Choreografien umgesetzt. Die Tänze sind leicht erlernbar, so wird das Mittanzen für alle möglich sein.
Zwischenhalt im Kloster
Tagzeitengebete geben dem Stillen Montag eine klösterliche Struktur. Biblische Impulse leiten an zum eigenen Betrachten und Meditieren. Längere Zeiten der persönlichen Stille können je nach Bedürfnis individuell gestaltet werden. Es besteht die Möglichkeit für ein Begleitgespräch. Das Mittagessen wird gemeinsam eingenommen.
Teilnehmende
Die Stillen Montage bieten Raum für eine kurze Auszeit. Angesprochen sind alle, die vor Gott zur Ruhe kommen und gesammelt in den Alltag gehen möchten.
Leitung
Pfr. Thomas Bachofner, Leiter tecum
Zwingli hören – Szenisches Singprojekt
Das Chorprojekt folgt Zwinglis Spuren: das Studium, das neue Horizonte öffnet, schreckliche Kriegserfahrungen, die befreiende Kraft des Evangeliums und die Heilung von der Pest – ein Wendepunkt, den er als Berufung verstand. „Gott hat mit mir als „Werkzeug“ noch etwas vor.“
Gestaltung:
Mit erzählerischen Passagen, Musik von einem Barockensemble, gemeinsam gesungenen Liedern und Tanz wird der äussere und innere Weg von Zwingli nachgezeichnet und die Frage aufgeworfen, wie wir mit den Herausforderungen unserer Zeit umgehen.
Auszeit im Kloster
Das klösterliche Ambiente der Kartause Ittingen ist die ideale Umgebung, um Abstand von der aktuellen Lebenssituationen zu bekommen und aus einem anderen Winkel die Dinge zu betrachten. Auch die Ruhe der Natur – in Verbindung mit Körperarbeit und Bewegung – lassen neuen Raum entstehen, um sich auf sich selbst zu konzentrieren und Kontakt mit dem „inneren Kind“ aufzunehmen.
Um eine individuelle Betreuung zu gewährleisten, werden pro Auszeit ein bis drei Personen aufgenommen.
Ja, ich will! Ökum. Ehevorbereitungstage
Das Wochenende richtet sich an Paare, die die Absicht haben, zu heiraten.
Dieses Wochenende bietet Möglichkeiten, miteinander über wesentliche Fragen des Zusammenlebens ins Gespräch zu kommen. Zudem werden Fragen nach dem Sinn einer kirchlichen Trauung besprochen. Praktische Anregungen für die Gestaltung des Hochzeitsgottesdienstes helfen, die gemeinsame Freude über diesen Tag auch in der Kirche stimmig und persönlich zum Ausdruck zu bringen.
Das Programm beinhaltet Impulse, Partner- und Gruppengespräche, besinnliche, gemütliche und beschwingte Zeiten. Es bleibt auch Zeit für sich als Paar und für sich selber.
Gewaltfreie Kommunikation – Impulstag
„Was ich in meinem Leben will, ist Einfühlsamkeit, ein Fluss zwischen mir und anderen, der auf gegenseitigem Geben von Herzen beruht.“ (Marshall B. Rosenberg)
Fokus dieses Tagesseminars wird die innere Arbeit in der Haltung der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg sein. Gedanken und Gefühle, die uns daran hindern, mitfühlend und verbindend zu kommunizieren, sollen transformiert werden. Ziel des Seminars ist es, Jesu Botschaft der Liebe und des Friedens für sich selbst erlebbar und in der Kommunikation mit unserem Nächsten lebendig werden zu lassen.
Dem Leben schreibend auf der Spur
Autobiographisches Schreiben ist eine Entdeckungsreise zu sich selbst. Denn jedes gelebte Leben ist voller wertvoller Geschichten, Erfahrungen und Erinnerungen. Diese Schätze lassen sich beim Schreiben heben.