Jesus und die Evangelien. Studiengang für Gasthörende (Neues Testament 1)

Mit seinem Leben und Wirken, seinem Leiden und Sterben und mit dem Zeugnis seiner Auferweckung hat Jesus von Nazaret immer wieder Menschen bewegt, fasziniert, irritiert, getröstet und ermutigt – damals wie heute. Wer aber ist dieser Jesus? Die wichtigsten Quellen sind die Evangelien. Sie sind jedoch keine Reportagen des Lebens Jesu, sondern deuten Jesus im Spiegel des Glaubens. Im Fach Neues Testament 1 stehen die vier Evangelien im Zentrum, mit ihren Gemeinsamkeiten und ihren unterschiedlichen Schwerpunkten, mit ihrer Entstehungsgeschichte und ihrer je eigenen theologischen Deutung Jesu.

15 Vorlesungen: 4x als Präsenzeinheit in Zürich und 11 Onlinevorlesungen

jeweils am Montagabend von 19.00 – 20.45 Uhr (2x ab 18.30Uhr)

Prospekt

Brennpunkte christlichen Glaubens – Die Karwoche theologisch vertieft in 4 Tagen in Ilanz

Wie in einem Brennglas verdichten sich in der Karwoche Zentralthemen des christlichen Glaubens: Wirken und Schicksal Jesu, Leiden und Sterben, Tod und Gewalt, Erlösen und Befreien, Karfreitag und Ostern, menschliche Abgründe und Hoffnung trotz allem.

Es sind Lebensthemen, denen wir nicht ausweichen können und die uns gerade in diesen düsteren Zeiten besonders bedrängen.

Entlang der Karwoche setzen wir uns mit solchen Brennpunkten des Lebens und Glaubens auseinander – theologisch, existenziell und spirituell; mit unterschiedlichen Methoden: Lektüre biblischer und anderer theologischer Texte, Impulsreferate, Gruppengespräche, Bildbetrachtungen…

«Es war einmal ein Konzil» in WETTINGEN

Leiden Sie unter dem Bedeutungsverlust und dem schlechten Image der Kirchen? Geben Ihnen die Signale eines Rückschritts in der katholischen Kirche zu denken? Dann haben wir für einmal eine gute Nachricht für Sie: Es gibt Hoffnung. Zwei Jubiläen bieten Anlass dazu, uns zu erinnern an die Aufbrüche der Kirche in den 60er- und 70er-Jahren. Sie lassen uns Ideen und Mut tanken für die Mitgestaltung einer Kirche, die so ist, wie wir sie uns wünschen: einladend und zukunftsfähig.

1962 – 1965, also vor 60 Jahren, fand das Zweite Vatikanische Konzil statt. Es leitete ein Aggiornamento ein, eine «Verheutigung» der katholischen Kirche, und stiess viele wegweisende Reformen an. Zehn Jahre später, von 1972 – 1975, tagte in den Schweizer Bistümern die Synode 72, in der die Bischöfe zusammen mit gewählten Gläubigen aus den Pfarreien, Priestern und Ordensleuten über die Umsetzung der Konzilsbeschlüsse in der Schweiz berieten. Die Ergebnisse bleiben bis heute aktuell und zukunftsweisend.

An sieben Matineen beschäftigen wir uns mit dem Ereignis des Konzils und mit dessen Initiator (der seinerzeit die Fenster öffnete), mit der Liturgiereform und mit dem neuen Kirchenbild, mit Anstössen zur Ökumene und einem neuen Verhältnis der Kirche zur modernen Welt, mit dem Aufbruch der Kirche in der Schweiz und den Impulsen der Synode 72. Wir versprechen Ihnen spannende Vorträge und lebhafte Diskussionen, die Erinnerungen wachrufen und Ihre Hoffnung auf eine zukunftsoffene Kirche stärken werden.

7 Matineen mit Vorträgen und Diskussion vom 18. Oktober bis 06. Dezember 2022,

jeweils Dienstag von 10.00-11.45 Uhr am 18.+25. Oktober+08.+15.+22.+29. November und 06. Dezember 2022

Mit diesem Angebot richtet sich das TBI gezielt an Menschen reiferen Alters, wenngleich selbstverständlich auch jüngere Interessierte willkommen sind.

Den Sinn des Christentums erfahren: Kurs „Gott und Welt verstehen“ in Oberuzwil (Sa) 2022/23

1. Trimester:
Sinn und Ziel des Lebens.
Was gibt uns Sinn und Halt? Wo bleibt Gott, wenn Menschen leiden? Was erwarten Christinnen und Christen im Tod? Welche
Antworten geben die anderen Weltreligionen? Welche Hoffnung eröffnet die Bibel?
2. Trimester:
Kirche als Ort der Begegnung.
Warum muss es die Kirche geben? Wie hat sie sich entwickelt? Worin liegt der Sinn der Sakramente? Wie ist die Kirche organisiert? Wo haben Laien, besonders Frauen, ihren Platz?
3. Trimester:
Was soll ich tun? Bausteine theologischer Ethik
Worum geht es in der christlichen Ethik? Was sagt das biblische Menschenbild? Welche ethischen Kriterien gilt es persönlich
und sozial zu beachten? Wo sind Normen, wo Tugenden und wo das eigene Gewissen gefragt?

«Bin ich der Hüter meines Bruders?» (Gen 4,9)

Angesichts struktureller und persönlicher Belastungen in der Kirche wird die Selbstsorge und die Sorge füreinander wichtiger denn je. Unser Handeln als Einzelne und als Team will von einer Kultur der Wertschätzung im Innen und Aussen getragen sein.

Bibliodrama, verstanden als pastorales Instrument, befähigt dazu, in existentieller Weise aus dem Brunnen der biblischen Überlieferung zu schöpfen. So kann es einen Beitrag leisten zu Identitätsfindung und Beziehungsfähigkeit sowie zu einer zukunftsfähigen Pastoral.

Religion in Sachbuch & Belletristik

Jedes Jahr erscheinen mehrere Tausend Bücher mit religiösen und theologischen Inhalten. Auch belletristische Literatur beschäftigt sich mit spirituellen, ethischen und religiösen Themen.

Mit dem Buchbesprechungstag unterstützt die Vereinigung des katholischen Buchhandels in der Schweiz interessierte Personen, sich im Dschungel der Neuerscheinungen zurecht zu finden. Vorgestellt werden Fachliteratur und Sachbücher. Dr. Christoph Gellner richtet den Fokus auf Neuerscheinungen in belletristischer Literatur.

Update Teamleitung

Leitende von Teams sind in einer Aufgabe gefordert, die hohe persönliche und fachliche Kompetenzen voraussetzt. Sie haben für ihr Team förderliche Rahmenbedingungen zu schaffen und dessen Zusammenarbeit hilfreich zu unterstützen.

Die Weiterbildung bietet Kompetenzerweiterung im Umgang mit der Dynamik von Teams, vermittelt Grundkenntnisse zur Teamarbeit und zum Konfliktmanagement sowie Anstösse zur Rollenklärung als Teamleitung. Sie orientiert sich praxisnah an den Fragestellungen und Themen der Teilnehmenden. Das Angebot richtet sich an Gemeinde- und TeamleiterInnen in unterschiedlichen Arbeitsfeldern.

Schritte zu einer spirituell geprägten Leitungskultur

Diese Weiterbildung bietet Informationen über Modelle und Kriterien spiritueller Entscheidungsfindung (in Orientierung an Ignatius von Loyola u.a.) sowie Instrumente und Anregungen aus Organisationsberatung und Supervision. Dazu werden Sie an einem selbst gewählten Beispiel aus Ihrer Praxis arbeiten, sich mit dem Umgang mit Macht auseinandersetzen und Schritte hin zu einer Haltung innerer Aufmerksamkeit und Freiheit einüben.

«Ist Jesus heute von gestern?» in GOMMISWALD

Jesus hat die Geschichte des Abendlandes geprägt wie sonst niemand. Zwar erzählt das Neue Testament in den vier Evangelien viel von Jesu Botschaft und Wirken, von seinen Weggefährten und seinen Gegnern. Aber es tut das nicht in der Sprache von heute, sondern in der Sprache und im Weltbild von damals – vor 2000 Jahren. Mit spannenden Vorträgen und ungezwungenen Diskussionen schlagen wir den Bogen von damals zu heute und zeigen Ihnen, dass Jesus und seine Botschaft nach wie vor hochaktuell sind.

7 Matineen mit Vorträgen und Diskussion vom 7. März bis 02. Mai 2023,

jeweils Dienstag von 09.30-11.30 Uhr am 07.+14.+21.+28. März; 4.+25. April + 02. Mai 2023

Mit diesem Angebot richtet sich das TBI gezielt an Menschen reiferen Alters, wenngleich selbstverständlich auch jüngere Interessierte willkommen sind.