Die h-moll Messe erleben und tanzen

Eine Entdeckungsreise von J.S. Bach und zu dir

Die h-Moll Messe von Johann Sebastian Bach bewegt und berührt seit Generationen. Obwohl schon so alt, spricht sie auch noch heute Menschen an, unabhängig von ihrem Alter. Viele Choräle und Arien sind zu einem verbindenden Kulturgut geworden.
An diesem Wochenende sind wir eingeladen, die eigene Seele und den eigenen Körper von der intensiven Klangsprache der h-Moll Messe von J. S. Bach berühren und bewegen zu lassen. Wir tauchen ein in die geheimnisvolle Welt der Bachschen Symbolik, werden überrascht durch den Kontrast mit anderen Mess-Vertonungen und wagen uns an bewegte Tanz-Interpretationen.
Die Propstei bietet viele choreographischen Möglichkeiten. Der Raum wird bespielt und benutzt, um die Hör- und Bewegungssinne in Dialog zu bringen und Tanz zu kreieren.

Wilmas langjährige Auseinandersetzung mit Bachs Messe-Musik und ihr Interesse daran diese Musik mit dem Körper zu erleben, hat zu ihrer ganz besonderen choreographischen Arbeit und Tanzimpulse geführt.

Es braucht keine tänzerische Voraussetzungen. Nur Experimentierfreude und Mut, die eigene Hör-, Klang- und Bewegungserfahrungen zu erweitern.

Mit Maria von Magdala zu Tisch

Liturgische Feier: Gleiche Würde, gleiche Rechte!

Wir feiern die dreifache Würde als Getaufte und Gefirmte.
Die Würde zu verkündigen / prophetische Berufung,
die Würde, heilsam zu wirken / priesterliche Berufung und
die Würde zu leiten / königliche Berufung .

Mit Maria von Magdala zu Tisch bedeutet, dass die feiernden Brot und Speisen segnen, die im Anschluss an die Feier miteinander geteilt werden. Eine neue «Abendmahlsgemeinschaft» gleicher Würde entsteht.

El segundo tiempo decide

En analogía de un partido de futbol el segundo tiempo decide también en la vida. Hombres mayores de 40 años «parlean» sobre la vida y la suerte, espiritualidad y filosofía … en el segundo tiempo de la vida.
Una copa de vino lo acompanã.

Spiritualität und Sexualität neu denken

Theologie 60+ an 7 Matineen

Unsere Kirche hat ein von Tabus bestimmtes und weltfremdes Verhältnis zur Sexualität. Dieses wird von vielen Kirchenmitgliedern nicht mehr geteilt. Wie können wir Spiritualität und Sexualität neu denken?

Quellen des Glaubens, der Hoffnung und Liebe

Wie können wir aus diesen Quellen Kraft für schwere Zeiten der Trauer und des Abschieds schöpfen?

Geliebte Menschen im Sterben zu begleiten und zu verlieren und die Aussicht, selbst in absehbarer Zeit sterben zu müssen, bringen uns oft an den Rand unserer körperlichen und seelischen Kräfte. Wie gehen wir mit diesem Schmerz um? Gibt es hoffnungsvolle, zukunftsgerichtete Perspektiven, die uns helfen können, wenn es ums Sterben geht? Im Referat werden lebensbejahende, heilsame, Würde und Gemeinschaft bestärkende Ressourcen im Umgang mit Sterben, Tod, Trauer und Abschied aufgezeigt. Zur gelebten Palliative Care gehört auch die Enttabuisierung der Themen Sterben, Tod und Trauer, was eines der Ziele dieses Referates ist.

Lehrgang Palliative und Spiritual Care A2

Schwerkranke, Sterbende und ihre Angehörigen zu unterstützen und zu belgeiten, ist eine sehr ehrenwerte , aber auch anspruchsvolle Aufgabe. Für eine vertrauensvolle Begleitung ist eine offene Kommunikation zwischen allen Beteiligten nötig. Das setzt voraus, sich mit Krankheit, Sterben Tod und Trauer und den damit verbundenen Herausforderungen zu beschäftigen und die Grundlagen der Palliative Care zu verstehen. Der Lehrgang richtet sich an Personen, die sich freiwillig im Bereich Palliative Care engagieren oder sich ein solches Engagement vorstellen können.

Exerzitien im Alltag

Angeleitetes Üben von Stille und Bibelmeditation

Palliative Care betont, dass nicht nur der Körper, sondern auch Seele und Geist Stärkung brauchen. Dies gilt nicht nur für kranke Menschen, sondern auch für alle Personen, die begleiten. Die Idee, eine besondere Zeit im Jahr zu wählen, in der man sich mehr Zeit für Pausen und Besinnung nimmt, ist sehr alt. In der christlichen Spiritualität wurde dies bekannt unter dem Wort „Exerzitien im Alltag“. Das Wort „Exerzitien“ hat nichts mit militärischem „Exerzieren“ von Soldaten zu tun, es heisst übersetzt „Übungen“. Diese Ruhe- und Besinnungszeiten sind gute Möglichkeiten, den Alltag bewusster und aufmerksamer wahrzunehmen und herauszuspüren, was im eigenen Innern lebt – und sich regt, vielleicht sogar auf etwas Neues zu.
Gerade wenn wir im Leben stark gefordert sind, vielleicht in unterschiedlichen Begleit- und Beziehungssituationen stehen, kann das bewusste Üben von Stille wieder Räume der Kraft erschliessen. Besinnungszeiten sind auch eine Chance, den Alltag zu rhythmisieren und dadurch auch neu zu erfahren, was mir wichtig ist und wo ich Gottes Nähe erfahre. Immer wieder erzählen Freiwillige und Mitarbeitende der verschiedenen Professionen in Palliative Care wie wichtig die Stille, das ruhige Dasein, ist und wie sie gerade auch ohne Worte Gottes Gegenwart erfahren und in diesem Gehaltensein Kraft schöpfen.