Die Erde, die wir teilen

Bild: Adobe Stock

Wie lässt sich Verantwortung für die ökologische Zukunft heute konkret wahrnehmen und gestalten? In einer global vernetzten Welt prägen  politische Entscheidungen, wirtschaftliche Interessen und ethische Haltungen unser Handeln im Klimaschutz.

Zehn Jahre nach «Laudato Si’» stellt sich die Frage nach Wirkung und heutiger Bedeutung dieser Umweltenzyklika. Mit dem Klimaökonomen Ottmar Edenhofer analysieren wir ihre Impulse für Politik, Gesellschaft und Kirche und fragen, ob die Enzyklika das Bewusstsein für eine  gemeinsame Verantwortung stärken konnte. Zudem greifen wir kontroverse Punkte auf und diskutieren, wie sich die Anliegen von «Laudato Si’»  unter den aktuellen politischen und kirchlichen Bedingungen weiterführen lassen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit aki, Katholische Hochschulgemeinde

Gast
– Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Direktor Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Professor für Ökonomie des Klimawandels, Technische Universität Berlin

Leitung/Moderation
– Adrienne Hochuli, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie
– Franz-Xaver Hiestand SJ, Leiter aki Zürich

Eintritt (inkl. Umtrunk)
CHF 30 / 20*
Studierende und Lernende gratis
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit AHV/IV-Ausweis und mit KulturLegi

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 31. Mai 2026.

Das Wir in Wirtschaft


Bild: Fotocredit Grit Siwonia

Was bedeutet eigentlich «Wirtschaft»? Wir denken vielleicht spontan an komplizierte Zahlen, abgehobene Bankgeschäfte oder den Finanzmarkt. Die Politökonomin Feline Tecklenburg weiss das und formuliert daher ihre Leseeinladung so: «Das Wir in Wirtschaft ist nicht das Wir der Konzernvorstände oder der Finanzminister. Es ist das Wir all derer, die sich kümmern – die Windeln wechseln, Kartoffeln kochen und bei den Hausaufgaben helfen.»
Das Buch behandelt Wirtschaft aus der Perspektive von feministischer Ökonomie, Sorgearbeit und Teilhabe. Im Gespräch mit der Autorin thematisieren wir Fragen zum Verhältnis von Care und Wirtschaft, von Teilhabe und Ausschluss und zur Umverteilung von Zeit, Macht und Geld.

Die Buchhandlung Strobel wird einige Exemplare am Büchertisch des Abends anbieten.

Gast
Feline Tecklenburg, Autorin

Leitung/Moderation
Caroline Krüger, Leiterin Fachbereich Diversität und Teilhabe, Paulus Akademie

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Neue Wege

Unkostenbeitrag (inkl. Umtrunk)
CHF 30 / CHF 20*
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 26. Oktober 2026.

Frei sein – Dabei sein


Bild: zVg

Einige Menschen halten Vorträge.
Die Teilnehmenden reden miteinander.
Sie hören einander zu.

Tagungsflyer mit detailliertem Programm (PDF)

Kosten
Die Tagung kostet 150 Franken pro Person.
Im Preis sind enthalten:
– Verpflegung in der Pause
– Mittagessen
– Eintritt zur Tagung

Für manche Menschen ist es zu teuer. Diese Menschen können sich bei mensch-zuerst schweiz melden.

Anmeldung
Alle Menschen können sich anmelden.
Menschen mit oder ohne Beeinträchtigung sind willkommen.
Nach der Anmeldung bekommen Sie:
– eine Bestätigung
– eine Rechnung

Anmeldeschluss: Montag, 24. August 2026

Kontakt
mensch-zuerst schweiz (people first)
Pestalozzistrasse 11
9400 Rorschach
Telefon: 071 840 05 88
E-Mail: info@mensch-zuerst.ch

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Behindertenseelsorge Katholische Kirche im Kanton Zürich und dem Verein mensch-zuerst schweiz (people first)

Witiker Gespräche über Sicherheit

Bild: iStock

Regina Ammicht Quinn war die erste, die sich mit Fragen der Sicherheitsethik systematisch befasste. Die Notwendigkeit einer Sicherheitsethik entstand aus der Tatsache, dass «Sicherheit» in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen zu einem Leitmotiv geworden ist. Dieses Leitmotiv nimmt im persönlichen wie auch dem gesellschaftlichen Leben mittlerweile die Form eines grundlegenden Werts an. Welche Folgen und Implikationen haben unterschiedliche Verständnisse von Sicherheit? Wie ist das Zusammenspiel von Kontexten und Sicherheitsbegriffen gestaltet? Wie sind Formen der politischen, gesellschaftlichen, persönlichen und technologischen Herstellung von Sicherheit zu verstehen und zu bewerten? Welche Menschen profitieren in welcher Weise von welcher Form von Sicherheit, und welche werden eingeschränkt oder sogar beschädigt? – Dies sind nur einige wenige Fragen im Kontext einer Sicherheitsethik.

Gast
Prof. Dr. Regina Ammicht Quinn, Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften der Universität Tübingen

Leitung und Moderation
Christine Stark, Pfarrerin Reformierte Kirche Zürich Witikon

Der Eintritt ist gratis; keine Anmeldung erforderlich.
Kollekte zur Deckung der Unkosten. Empfohlen: CHF 10 pro Abend.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Seelsorgeraum St. AntonMaria Krönung und der Reformierten Kirchgemeinde Zürich Witikon.

Witiker Gespräche über Sicherheit

Bild: iStock

Udo Rauchfleisch beschreibt Sicherheit als das wichtigste Merkmal für alle Menschen – unabhängig von Kultur oder Herkunft. Er verknüpft Sicherheit zum einen eng mit der psychischen Entwicklung: Nur wer Sicherheit erfährt, kann die Gegenwart aktiv gestalten; fehlende Sicherheit in der Kindheit hingegen – etwa durch Verlust- und Mangelerfahrungen – führt zu massiven psychischen Störungen. Zum anderen stellt er fest, dass der Mangel an Sicherheit eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Gewalt spielt: Ein Mensch, der keine grundlegende Sicherheit und emotionale Zuwendung erfahren hat, entwickelt oft Gewalt als Bewältigungsmechanismus für diese inneren Defizite. Schliesslich führt ein Mangel an sozialer Sicherheit zu chronischer Einsamkeit. Demgegenüber entsteht Sicherheit durch Vertrauen in die eigene Fähigkeit, Herausforderungen zu bewältigen – auch wenn keine äusseren Lösungen bereitstehen.

Gast
Prof. Dr. Udo Rauchfleisch, Psychotherapeut

Leitung und Moderation
Wojciech Kaszczyc, Pfarrer Seelsorgeraum St. Anton und Maria Krönung

Der Eintritt ist gratis; keine Anmeldung erforderlich.
Kollekte zur Deckung der Unkosten. Empfohlen: CHF 10 pro Abend.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Seelsorgeraum St. AntonMaria Krönung und der Reformierten Kirchgemeinde Zürich Witikon.

Witiker Gespräche über Sicherheit

Bild: iStock

Georg Häsler analysiert die sicherheitspolitische Lage der Schweiz in einer von roher Machtpolitik geprägten Welt. Er zeigt, wie die aktuellen  Bedrohungen die Handlungsfähigkeit des globalisierten Kleinstaats einschränken. Als gefährlichstes Szenario für die Schweiz beschreibt er einen  Zerfall der europäischen Ordnung, wie sie sich seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelt hat. In seiner Analyse verbindet er die  geopolitischen Entwicklungen mit der Frage, wie die Schweiz ihre Eigenständigkeit und ihre demokratische Substanz in einer multipolaren Welt wahren kann und welche Anpassungen dafür notwendig sind. Georg Häsler macht deutlich, dass die innere Kohäsion des Landes und die  politische Kultur ebenso entscheidend für die Sicherheit sind wie die militärischen Fähigkeiten. Er fordert eine Erneuerung der Neutralität auf der  Basis der  Uno-Charta und ein sicherheitspolitisches Engagement über die Landesgrenzen hinaus.

Gast
Georg Häsler, Redaktor Sicherheitspolitik der Neuen Zürcher Zeitung

Leitung und Moderation
Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie

Der Eintritt ist gratis; keine Anmeldung erforderlich.
Kollekte zur Deckung der Unkosten. Empfohlen: CHF 10 pro Abend.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Seelsorgeraum St. AntonMaria Krönung und der Reformierten Kirchgemeinde Zürich Witikon.

Endlosschlaufe Armut?

Bild: zVg

Möchtest du dich gemeinsam mit anderen mit dem Thema Armut auseinandersetzen? Interessiert dich, welchen Herausforderungen und Vorurteilen Armutsbetroffene begegnen? Willst du dich engagieren und konkret etwas gegen soziale Ausgrenzung tun?
Auf unserer Dialog-Veranstaltung tauschen sich Menschen mit und ohne Armutserfahrung gleichberechtigt aus. So gewinnst du einen neuen Blick auf ein hochaktuelles Thema, das viele Menschen betrifft. Du stehst für den Zusammenhalt ein und setzt ein Zeichen für Respekt und Menschenwürde.

Die Veranstaltung basiert auf den Erkenntnissen des Forschungsberichts «Beziehungen zwischen Institutionen, der Gesellschaft und Menschen in Armut in der Schweiz: eine Gewalterfahrung die weitergeht». (ATD Vierte Welt, 2023). Der Bericht kann hier heruntergeladen werden.

Moderation
– Annelise Oeschger, Dialogteam, ATD Vierte Welt Schweiz
– Bernhard Jurman, Leiter Abteilung Beratung, Caritas Zürich
– Dana Sindermann, Leiterin Fachbereich Wirtschafts- und Sozialethik, Paulus Akademie

Eine Veranstaltung in Kooperation mit ATD Vierte Welt und Caritas Zürich

Eintritt frei, inkl. Umtrunk mit freundlicher Unterstützung von Migros Kulturprozent

Anmeldung läuft direkt über ATD Vierte Welt:
https://atd.ch/de/unsere-aktionen/projekt-armut-identitaet-gesellschaft/dialog/

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 14. Juni 2026.

Ingeborg Bachmann 1926 | 1973 | 2026

Foto: Heinz Bachmann

Ingeborg Bachmann wird als «Diva der Dichtkunst» bezeichnet und als «Ikone» verehrt. Es ist an der Zeit, solche Festlegungen zu vergessen und eine Neu-Entdeckung Bachmanns zu wagen! Ihr Werk steckt voller Widersprüche, Rätsel und Bezüge und verschliesst sich einem eindimensionalen Lesen. Es ist ein widerspenstiges Werk. Und auch die Dichterin selbst trägt entschiedene Züge von Widerspenstigkeit in sich. Anlässlich des 100. Geburtstags der Schriftstellerin erkundet Ingeborg Gleichauf in ihrem Essay diese spezifische Bachmann’sche Widerspenstigkeit. Im Gang durch Bachmanns Werk wie auch durch ihre Briefwechsel, die in den letzten Jahren nach und nach erschienen sind, lässt sich eine Dichterin entdecken, die immer wieder irritiert und überrascht.

Die Buchhandlung Strobel wird einige Exemplare am Büchertisch des Abends anbieten.

Gast
Dr. Ingeborg Gleichauf, freie Autorin

Leitung/Moderation
Dr. Caroline Krüger, Leiterin Fachbereich Diversität und Teilhabe, Paulus Akademie

Unkostenbeitrag (inkl. Umtrunk)
CHF 30 / CHF 20*
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 21. Juni 2026.

Wenn Kinder nicht tun, was Erwachsene wollen

Bild: iStock – Tatsiana Hancharova

Wenn Kinder nicht so kooperieren, wie Erwachsene es erwarten, geraten Eltern und Fachpersonen schnell unter Druck. Doch hinter Widerstand steckt oft mehr als «nicht wollen».

Das Referat beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Kooperation und Integrität von Kindern und zeigt auf, welche Entwicklungsaufgaben in  verschiedenen Altersphasen im Vordergrund stehen. Zudem wird aufgezeigt, welche Wirkung Strafen, Drohungen und Belohnungssysteme haben. Im Mittelpunkt stehen alternative Handlungsideen über Beziehung, Haltung und Dialog. Die Teilnehmenden erhalten konkrete Denkanstösse für einen konstruktiven Umgang im Familien- und Schulalltag.

Der Abend richtet sich an Eltern von Kindern im Alter von 10-18 Jahren.

Programm
18.30 Uhr Begrüssung
18.35 Uhr Referat
19.15 Uhr Murmelrunde
19.30 Uhr moderiertes Publikumsgespräch
19.55 Uhr Verabschiedung und anschliessend Umtrunk

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der FKSZ Freie Katholische Schulen Zürich.

Gastreferentin
– Maya Risch, Beraterin für Familien, Eltern und Paare

Leitung/Moderation
– Anita Qorraj, Sozialarbeiterin FKSZ
– Christoph Büchli-Sen, Direktor FKSZ
– Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie

Der Eintritt ist frei.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 9. November 2026.

Electronic Monitoring

 

Digitalisierung im Dienst von Resozialisierung und Sicherheit: Electronic Monitoring (EM) bietet weit mehr als nur Kontrolle – vom Einsatz als Ersatzmassnahme bei Untersuchungshaft bis zur Prävention von häuslicher Gewalt. Die Einsatzmöglichkeiten von EM erweitern sich stetig. Und die politischen Stimmen nach einer Ausweitung des Anwendungsbereichs werden lauter. Diese Tagung rückt die brennendsten Themen in den Fokus: Wie effektiv ist die Überwachung mittels Fussfessel? Was ist heute möglich? Warum ist der Anwendungsbereich in der Schweiz noch sehr eingeschränkt? Wie kann EM gegen häusliche Gewalt eingesetzt werden? Was tut sich im Ausland? Wie entwickeln sich die technischen Möglichkeiten?

Diskutieren Sie mit Expertinnen und Experten aus Justiz, Staatsanwaltschaft, Justizvollzug, Bewährungshilfe, Anwaltschaft und Polizei über die Grenzen und Möglichkeiten des EM in sensiblen Deliktsbereichen.

Das detaillierte Programm ist dem Tagungsflyer (PDF) zu entnehmen.

Hier sind Informationen zur Fachgruppe Reform im Strafwesen (PDF) zu finden.

Die Fachtagung ist vom Schweizerischen Anwaltsverband (SAV) mit 6 Credits und von der Schweizerischen Gesellschaft für Rechtspsychologie (SGRP) modular anerkannt.

Referierende
– Jonas Weber, Professor für Strafrecht und Kriminologie, Universität Bern
– Christoph Urwyler, Abteilungsleiter Monitoring Justizvollzug, Schweizerisches Kompetenzzentrum für den Justizvollzug
– Anna Katarina Wenger, Leitung Electronic Monitoring Kanton Bern
– Michael Bühl, Leitung Electronic Monitoring Kanton Zürich
– Johan Staïesse, Business Development Manager, Head of Swiss Hub, Buddi
– Ines Meier, Leitende Staatsanwältin Kanton Zürich
– Bettina Gerber-Germann, Gerichtspräsidentin Regionalgericht Bern-Mittelland, Zivilabteilung
– Michael Keller, Dienstchef Kantonspolizei Zürich
– Puerto Solar Calvo, Secretaria General de Instituciones

Leitung/Moderation
– Thomas Freytag, Leiter Bewährungs- und Vollzugsdienste, Kanton Bern
– Jonas Weber, Professor für Strafrecht und Kriminologie, Universität Bern
– Christoph Urwyler, Abteilungsleiter Monitoring Justizvollzug, Schweizerisches Kompetenzzentrum für den Justizvollzug
– Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie

Kosten
– CHF 200.- bei Anmeldung bis 31. Juli 2026
– CHF 250.- bei Anmeldung ab 1. August 2026
– CHF 150.- für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie, mit AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis und mit KulturLegi
inkl. Mittagessen, Pausenverpflegung und Apéro

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 7. September 2026.