Vor ergrautem Haar sollst du aufstehen

«Zürich ist eine altersfreundliche Stadt, in der sich die Generationen gegenseitig unterstützen und alle Einwohnerinnen und Einwohner bis ins  hohe Alter am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.»

Der Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements der Stadt Zürich, Stadtrat Andreas Hauri, erläutert diese Vision im Zusammenhang mit der Altersstrategie 2035 und deutet das Alter aus politischer Sicht.

Leitung und Moderation:
– Dr. Andreas Rellstab, Pfarrer Seelsorgeraum St. Anton und Maria Krönung

Gast:
– Stadtrat Andreas Hauri, Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements der Stadt Zürich

Gesundheit im Alter

Heute erreichen mehr Personen als je zuvor ein hohes Alter. Der Erhalt und die Verbesserung der Gesundheit haben deshalb auch im Alter eine hohe Bedeutung.

Maya Pfeiffer-Schlatter, Fachstelle Zürich im Alter, Leiterin Fachbereich präventive Beratung, und Dr. Bettina Ugolini, Leiterin Beratungsstelle Leben im Alter am Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich, legen dar, wie ältere Menschen möglichst lange selbstständig in ihrem eigenen Zuhause leben und eine hohe Lebensqualität geniessen können.

Leitung und Moderation:
– Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie

Gäste:
– Maya Pfeiffer-Schlatter, Fachstelle Zürich im Alter, Leiterin Fachbereich präventive Beratung
– Dr. Bettina Ugolini, Leiterin Beratungsstelle Leben im Alter am Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich

Der Rost macht erst die Münze wert

«Der Rost macht erst die Münze wert.» Man wird nicht «einfach» älter und alt. Wie jede Lebensphase wird auch das Alter bewertet. Beurteilt wird das Alter von denjenigen, die selbst älter geworden sind, und von den Jüngeren, die hoffen, einmal alt zu werden oder denen davor bange ist.

Der Psychologe und Psychotherapeut Prof. Dr. Udo Rauchfleisch stellt solche Einschätzungen in unterschiedliche sachliche Zusammenhänge und legt dar, wie das Alter etwa aus psychologischer, sozialer oder religiöser Sicht gedeutet wird.

Leitung und Moderation:
– Prof. Dr. Erich Bosshard-Nepustil, Pfarrer Reformierte Kirche Zürich Witikon

Gast:
– Prof. Dr. Udo Rauchfleisch, Psychologe und Psychotherapeut

FAIRER LOHN DAMALS & HEUTE

Die Erfolgsgeschichte der Schweizer Textilindustrie im 19. Jahrhundert gründet sich im Überangebot billiger Arbeitskräfte. Während jedoch hierzulande die Arbeiterschaft dank gewerkschaftlicher Organisation nach und nach menschenwürdige Arbeitsbedingungen erstreiten konnte, ähnelt die Situation in den heutigen Produktionsländern erschreckend dem Bild der Schweiz vor 150 Jahren.

Haben unsere Vorfahren hierzulande Rechte erkämpft, über die die Generation „Fast Fashion“ um des möglichst günstigen Konsums willen nun grosszügig hinwegsieht?

In der gemeinsamen Veranstaltung von Fashion Revolution und der Paulus Akademie wollen wir einen historischen Rückblick auf die Errungenschaften der hiesigen Arbeiterbewegung werfen und damit nicht zuletzt den Blick auf bestehende Ungerechtigkeiten schärfen. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Fashion Revolutions Days statt, der gleichzeitig in der Paulus Akademie über die Bühne geht und den Gästen die Möglichkeit bietet, mittels Fair-Fashion-Markt, Workshops, Info-Ständen und Kunstinstallationen nachhaltige Modepraktiken kennen zu lernen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Fashion Revolution Switzerland

CHRIST:IN UND LGBT SEIN?

Ohne Frage dazugehören – für queere Menschen in Kirchen ist das nach wie vor alles andere als selbstverständlich. Besonders kompliziert wird es in weltweiten kirchlichen Strukturen – nicht nur in der römisch-katholischen Kirche. Wir  werfen einen Blick auf die Entwicklungen im Ökumenischen Rat der Kirchen ÖRK.

Der Anlass ist eingebettet in die Jahrestagung des Europäischen Forums Christlicher LGBT Organisationen. Weitere Informationen unter www.lgbtchristians.eu.

Auf dem Podium wird deutsch gesprochen, mit englischer Übersetzung.

Leitung und Moderation
– Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie
– Irene Schwyn, Präsidentin Tagungsorganisation des Europäischen Forums Christlicher LGBT Organisationen

Gäste
– Rosemarie Wenner, ehemalige Bischöfin der Evangelisch-methodistischen Kirche Deutschland, Verantwortliche für den Bereich Women, Men, Family, Gender Diversity im Rahmen des Begleitprogramms der ÖRK-Vollversammlung  2022
– Gabriele Mayer, Dozentin für interkulturelle Kommunikation an der theologischen Hochschule Reutlingen und Koordinatorin des Projektes «Rainbow Pilgrims of Faith», das im Hinblick auf die ÖRK-Vollversammlung lanciert wurde
– Heinz Fäh, Pfarrer in Rapperswil-Jona, Kirchenrat der Evangelischreformierten Kirche St. Gallen und Delegierter der Evangelischen Kirche Schweiz an der ÖRK-Vollversammlung

BITTE BERÜHREN!

Die fortschreitende Alterung unserer Gesellschaft wird in den kommenden Jahrzehnten den Bedarf nach individuellen Pflegedienstleistungen ansteigen lassen. Zugleich wollen wir die letzte Lebensphase möglichst lange selbstbestimmt zu Hause gestalten. Zahlreiche digitale Hilfsmittel sollen ältere Menschen dabei unterstützen, den Alltag zu bewältigen, ihre Sicherheit verbessern oder für Unterhaltung und Bewegung sorgen. Derlei „Assistierende Technologien“ kommen aber auch in der Langzeitpflege zum Einsatz.

Wir möchten das Für und Wider des Einsatzes dieser Technologien bei der Betreuung im Alter diskutieren und den Teilnehmenden gleichzeitig Gelegenheit geben, einige der derzeit erhältlichen digitalen Hilfen auch persönlich in Augenschein zu nehmen. Zu diesem Zweck sind Aussteller vor Ort, die ihre Geräte ab 18 Uhr den Teilnehmenden zum Ausprobieren zur Verfügung stellen; auch nach dem Podium besteht Gelegenheit, beim Umtrunk die Geräte näher in Augenschein zu nehmen.

Aussteller

  • Jinn-Bot Robotics GmbH (Assistenz-Roboter „Joey“)
  • Enterprise Bot GmbH (Gesundheits-Chatbot „Health AI“)
  • ZEMB GmbH (Roboter-Robbe „Paro“)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stiftung Diakoniewerk Neumünster – Schweizerische Pflegerinnenschule: Institut Neumünster

 

SOMMER IN DER STADT (ausgebucht)

Die Kurs- und Erlebniswoche findet auch dieses Jahr in Zürich im Veranstaltungszentrum der Paulus Akademie statt.
Es werden verschiedene interessante Kurse angeboten.
Sie haben die Gelegenheit, Neues auszuprobieren.

Übernachtet wird im Hotel IBIS Budget gleich neben unserem Veranstaltungszentrum.
Es wird sicher wieder eine lehrreiche und unterhaltsame Woche werden!

Die Kurse beginnen am Montag-Nachmittag. Sie enden am Freitag-Abend.
Zum Schluss gibt es am Freitag-Abend eine öffentliche Veranstaltung. Dazu dürfen Sie dann Familie und Freunde einladen.
Am Samstag reisen Sie nach dem Frühstück gemütlich ab.

Kosten
790 Franken pro Person

Melden Sie sich heute noch an!
Die Zimmer und die Kurse sind schnell ausgebucht.

Kursangebote

Kurs 1: Malen und Ausprobieren
Sie sind für einmal Künstlerin und Künstler.
Mit Malen können Sie Gefühle ausdrücken.
Wir spielen mit Farben und Formen.
Sie lernen verschiedene Techniken kennen.
Es entstehen grosse und kleine Bilder und Werke.
Wir zeigen die Werke am Abschlussabend.
Sie nehmen sie dann mit nach Hause.
Leitung: Andrea Gschwind

Kurs 2: Wohlfühlen-Entspannen
Sie möchten sich selbst etwas Gutes tun.
Wir lernen Ruhe und Entspannung zu finden.
Wir spielen, tanzen und bewegen uns, malen und hören Musik.
Sie finden heraus, was Ihnen gut tut.
Sie erhalten Tipps, wie Sie gesund bleiben.
Wir machen uns eine gute Zeit.
Leitung: Brigitta Cadisch

Kurs 3: Unterwegs in und um Zürich
Möchten Sie Ausflüge rund um die Stadt Zürich machen?
Sie sind unterwegs zu Fuss, mit Bus, Schiff und Zug.
Sie entdecken viele schöne Dinge.
Sie bekommen an einigen Orten eine Führung.
Sie haben auch Zeit, die Beine ins Wasser zu strecken und
ein Glacé zu essen.
Achtung: Sie müssen gut zu Fuss sein.
Sie gehen auch längere Strecken (ca. 2 Stunden) auch bergauf.
Leitung: Max Baumberger

Kurs 4: Theater spielen
Möchten Sie gerne Theater spielen?
Sie sind willkommen, auch wenn Sie noch nie Theater gespielt haben.
Sie hören eine Geschichte.
Daraus erfinden wir ein Theater-Stück.
Sie schlüpfen in verschiedene Rollen, die Ihnen gefallen.
Am Schluss führen wir ein Theater auf und verkleiden uns dafür.
Leitung: Susann Bächi

Kurs 5: Musik-Singen-Bewegen
Musik machen und Singen tun dem Körper und der Seele gut.
Haben Sie Spass am Musik machen und Singen?
Haben Sie Freude am Bewegen?
Wir lernen Lieder kennen.
Wir probieren verschiedene Instrumente aus.
Wir bereiten eine Aufführung für den Schlussabend vor.
Leitung: Hanna Landolt

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Bildungsklub der Pro Infirmis Zürich und unterstützt von der Stiftung «DENK AN MICH»

Sprache und Sein

Dieses Buch folgt einer Sehnsucht: nach einer Sprache, die Menschen nicht auf Kategorien reduziert. Nach einem Sprechen, das sie in ihrem  Facettenreichtum existieren lässt. Nach wirklich gemeinschaftlichem Denken in einer sich polarisierenden Welt.

Kübra Gümüşay setzt sich seit langem für Gleichberechtigung und Diskurse auf Augenhöhe ein. In ihrem ersten Buch geht sie der Frage nach, wie  Sprache unser Denken prägt und unsere Politik bestimmt. Sie zeigt, wie Menschen als Individuen unsichtbar werden, wenn sie immer als Teil einer  Gruppe gesehen werden – und sich nur als solche äußern dürfen. Doch wie können Menschen wirklich als Menschen sprechen? Und wie  können wir alle – in einer Zeit der immer härteren, hasserfüllten Diskurse – anders miteinander kommunizieren?

Gast
Kübra Gümüşay, Autorin und Rednerin

Wie aus „Laien“ Kirche wird

Kirche ist eine Gemeinschaft von Menschen, die an Jesus Christus glauben. Durch das Wirken des Geistes Gottes sind sie durch ihre Taufe in eine  Gemeinschaft hineingestellt. Diese geht auf die Verkündigung Jesu zurück und hat sich deshalb zuallererst an diesem Ursprung zu orientieren.  Synodale Prozesse, wie sie gegenwärtig in Deutschland stattfinden und von Papst Franziskus für die Weltkirche angestossen worden sind, sind auch das Ergebnis eines neuen Taufbewusstseins. Sie helfen der Kirche, sich immer wieder auf ihren Ursprung zu besinnen und zu erkennen, wo Korrekturen nötig werden.

Gäste
– Walter Kirchschläger, Prof. em. für Exegese des Neuen Testaments an der Universität Luzern
– Franziska Driessen-Reding, Präsidentin des Synodalrats der Katholischen Kirche im Kanton Zürich
– Renata Asal-Steger, Synodalrätin der Katholischen Kirche im Kanton Luzern, Mitglied der «Arbeitsgruppe für eine geschwisterliche Kirche» des Luzerner Synodalrats