Kunst und Stille

In der meditativen Auszeit über Mittag steht in unserem Raum der Stille jeweils ein Kunstwerk im Zentrum. Es lädt zur äusseren und inneren Betrachtung ein. Die Kunsthistorikerin Marietta Rohner gibt dazu Impulse, die man und frau  auf sich wirken lassen kann.

«Kunst und Stille» bietet einen Rahmen, um aufzuatmen und sich von Schönheit berühren zu lassen. Das betrachtete Werk kann jeweils als Kunstkarte in den Alltag mitgenommen werden.

Ich höre die Stille
und öffne meine Seele dem Bild
den Farben
den Formen
der Sinnlichkeit
dem Sinn

Leitung
Marietta Rohner, Kunsthistorikerin mit CAS in Spiritual Care

Daten
Dienstag, 29.8. | 26.9. | 31.10. | 21.11. | 5.12.2023, jeweils 12.30 bis 13.00

Die Auszeiten können einzeln und ohne Anmeldung besucht werden.

Herausforderung Schutzstatus S

Mehr als ein Jahr ist es her, seit die Schweiz im Gleichklang mit Europa den Schutzstatus S für ukrainische Flüchtlinge aktiviert hat. Das gibt  Anlass, ein erstes Fazit zu ziehen, Chancen und Spannungsfelder zu benennen und einen Blick in die Zukunft zu werfen. Anders gefragt: Was  sind die lessons learned, was hat seit der Aktivierung des Schutzstatus S funktioniert und was nicht? Wohin führt der Weg der Schutzgewährung  und was geschieht, wenn sie aufgehoben wird?

Im ersten Teil der Tagung werden einerseits die integrationspraktischen Aspekte der Schutzgewährung beleuchtet; andererseits wird der  Schutzstatus S in einen historisch-politischen sowie migrationsrechtlichen Kontext eingebettet.

Im zweiten Teil wenden wir uns der Situation im Kanton Zürich zu: Welche konkreten Herausforderungen stellen sich in Bezug auf die  Integrationsförderung in der Praxis, und wo gibt es Verbesserungspotenziale?

Gäste
– Bettina Looser, Geschäftsführerin der Eidgenössischen Migrationskommission EKM
– Alberto Achermann, Professor für Migrationsrecht an der Universität Bern
– Nina Gilgen, Leiterin Fachstelle Integration Kanton Zürich
– Kaspar Schneider, Fachbereichsleiter Abklärung und Vermittlung der Asylorganisation Zürich AOZ
– Annette Labusch, Sängerin und Akkordeonistin

Detailprogramm

In Kooperation mit der interdisziplinären Plattform Face Migration

App oder Arzt?

Bild: iStock

Digitales «Wellbeing» ist ein boomender Markt. Mobile Anwendungen und immer ausgeklügeltere Algorithmen beraten und begleiten kompetent bei den individuellen Fitnesszielen, empfehlen sich aber auch als sensible Frühwarnsysteme für die eigene Gesundheit. Damit einher gehen jede Menge ethischer Fragen: Wie gehen derlei Programme mit den hochsensiblen Daten um, die ihren Erfolg erst ermöglichen? Welche Anreize zur Verhaltensprävention mittels Trackers und Apps lassen sich rechtfertigen? Und wie ernst und zielsicher sind Diagnosen der virtuellen Gesundheitsfachperson?

Gäste
Prof. Dr. phil. Giovanni Rubeis, Leiter des Fachbereichs Biomedizinische Ethik und Ethik des Gesundheitswesens an der Karl Landsteiner-Universität Krems
Valeska Cappel, wissenschaftliche Mitarbeiterin am soziologischen Seminar der Universität Luzern
Daniel Rochat, Mitglied der Geschäftsleitung von SWICA und Verantwortlicher für das Departement Leistungen & Medizin

Moderation
Dr. Sebastian Muders, Fachbereichsleiter Umwelt- und Gesundheitsethik, Paulus Akademie
Dr. Jean-Daniel Strub, Fachverantwortlicher Ethik und Lebensfragen, Institut Neumünster

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stiftung Diakoniewerk Neumünster – Schweizerische Pflegerinnenschule: Institut Neumünster

#OHMYGOD :-O

Machen Sie sich in der Mittagspause fit für wissenschaftliche Erkenntnisse: Diskutieren Sie mit! Die leckeren Sandwiches und Getränke vom Lilly Jo“ sorgen fürs kulinarische Wohl und sind im Eintrittspreis inbegriffen.

Bild: iStock – metamorworks

Die Digitalisierung hat inzwischen alle Bereiche unseres Lebens erreicht und ist somit auch in der religiösen Sphäre angekommen. In den sozialen Medien tritt mit den sogenannten Sinnfluencer*innen eine neue Gruppe christlicher  Leaderfiguren in Erscheinung: Christinnen und Christen, die regelmäßig über ihren persönlichen Glauben posten, von Erfahrungen mit Gott erzählen und ihren religiösen Lebensstil vorführen. Damit gewinnen sie viele, vor allem junge  Followerinnen und Follower. Wer genau sind diese christlichen Influencer*innen? Was macht ihren Erfolg aus? Und wie prägt dieses Phänomen christliche Glaubensformen?

Gast
Julia Müller, MA, Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung, UFSP «Digital Religion(s)», Universität Zürich

Leitung und Moderation
PD Dr. Veronika Bachmann, Paulus Akademie
Dr. Reik Leiterer, Universität Zürich

In Kooperation mit dem Center of Lifelong Learning Universität Zürich und Lilly Jo

Von Kloster bis Kommune

Die Menschheit verbraucht mehr nachwachsende Ressourcen, als die Erde zur Verfügung stellt. Auch traditionell christlich geprägte Länder tragen überdurchschnittlich zur Erdüberlastung bei. Das überrascht insofern, als Orientierung am Gemeinwohl, Solidarität und Verzicht zum Kern biblischen Glaubens und christlicher Ethik gehören. Auch die spezifisch christliche Lebenspraxis wie gemeinschaftliches Wohnen im Kloster oder sozialpolitisch-diakonische Tätigkeit  kirchlicher Vereine waren und sind auf nachhaltiges Zusammenleben der Menschen und eine gerechte Verteilung von Ressourcen ausgerichtet.

Im ersten Band der neuen Reihe «Zürcher Zeitzeichen» (Edition NZN bei TVZ) zeigen die Autorinnen und Autoren theologische Grundlagen auf, präsentieren Projekte und stellen Handlungsperspektiven vor.

Weitere Infos zum Buch VON KLOSTER BIS KOMMUNE 
https://www.tvz-verlag.ch/buch/1575-9783290202316/?page_id=2

Tobias Grimbacher, Synodalrat, Katholische Kirche im Kanton Zürich, zur neuen Buchreihe „ZÜRCHER ZEITZEICHEN“
https://www.zhkath.ch/…/alles-auf-nachhaltig-neue…

 

Gäste
– Alex Martinovits Wiesendanger, Projektleiter, Fachstelle «Gesellschaft und Raum», Stadtentwicklung Stadt Zürich
– Andrea Meier, offene kirche bern & Wohnbaugenossenschaft Warmbächli, Bern
– Kevin Ischi, Projektleiter Nachhaltigkeit, Katholische Kirche im Kanton Zürich
– Noemi Honegger, wissenschaftliche Mitarbeiterin & Doktorandin, Institut für Sozialethik ISE, Universität Luzern
– Stefan Salzmann, Fachexperte Klima- & Energiepolitik, Fastenaktion

Moderation
– Tobias Grimbacher, Synodalrat, Katholische Kirche im Kanton Zürich
– Susanne Brauer, Bereichsleiterin Soziales & Bildung, Katholische Kirche im Kanton Zürich
– Detlef Hecking, Theologe, Herausgeber des Buches im Auftrag der Katholischen Kirche im Kanton Zürich

Lange Nacht der Kirchen

 

Die «Lange Nacht der Kirchen» möchte zeigen, was Kirche alles ist, und zur Auseinandersetzung mit den (auch kircheninternen) «heissen Eisen» anregen, die die Menschen beschäftigen und berühren. Auch die Paulus Akademie öffnet anlässlich der «Langen Nacht der Kirchen» ihre Türen.

Programm
19:00 – 19:45 Uhr: Präsentation der Fachbereiche
20:00 – 20:30 Uhr: Führung durch das Veranstaltungszentrum
21:00 – 21:45 Uhr: Präsentation der Fachbereiche
22:00 – 22:30 Uhr: Führung durch das Veranstaltungszentrum

Moderation
– Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie
– Alexandra Steinegger, Leiterin Veranstaltungszentrum
– Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion
– Dana Sindermann, Leiterin Fachbereich Wirtschafts- und Sozialethik
– Sebastian Muders, Leiter Fachbereich Umwelt- und Gesundheitsethik

Brot und Gesetze brechen

Was bedeutet es, sich im 21. Jahrhundert für die radikale Nachfolge Jesu zu entscheiden? Mit dieser Frage beginnt das Porträt über Martha Hennessy – einer ungewöhnlichen, tiefgläubigen Frau, die in ständiger Suche nach ihrem Beitrag für eine  gerechtere, befreite Gesellschaft ist. Der Dokumentarfilm von Cristina Yurena Zerr porträtiert die Aktivistin Martha Hennessy, die Enkeltochter der katholischen Pazifistin und Gründerin der Catholic-Worker-Bewegung Dorothy Day. Wie die Grossmutter  kämpft sie in Aktionen des zivilen Ungehorsams gegen Atomwaffen.

Gäste
– Cristina Yurena Zerr, freischaffende Filmemacherin
– Jakob Frühmann, Lehrer, Autor, Aktivist bei SeaWatch und zusammen mit Cristina Yurena Zerr Herausgeber des Buches «Brot und Gesetze brechen. Christlicher Antimilitarismus auf der Anklagebank»

Leitung und Moderation
– Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie
– Esther Gisler Fischer, Pfarrerin, Redaktorin Zeitschrift Neue Wege – Religion Sozialismus Kritik

Eine Kooperation mit der Zeitschrift Neue Wege und der Religiös-Sozialistischen Vereinigung der Deutschschweiz RESOS

Wasser

 

Bild: Pixabay

Die Schweiz gilt als Wasserschloss Europas: 5-6 % der Süsswasservorräte des Kontinents lagern in der Schweiz. Entsprechend gut scheinen wir gegen Wasserknappheit aufgestellt zu sein. Und doch zeigt auch bei uns der Klimawandel seine Folgen: Die Gletscher schmelzen unaufhaltsam, und unser im internationalen Vergleich hoher Wasserkonsum in Form von im Ausland produzierter, wasserhungriger Waren erhöht den Verbrauch andernorts.

Welche Bedeutung hat das Wasser für die Schweiz – und wie können wir es mithilfe neuer Technologie künftig optimal nutzen? Unser Podium möchte das Elixier allen Lebens in ökologischer, ökonomischer und kultureller Hinsicht beleuchten.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem aki, der katholischen Hochschulgemeinde Zürich

Kulturelle Biographien

Franziska Driessen teilt mit uns ihre Playlist und erzählt, welche Musik sie geprägt hat. Was hört sie, wenn sie gute Laune hat? Und womit vertreibt sie einen Frust? Im lockeren Talk mit Thomas Binotto und begleitet von ihrer Musik gibt Franziska Driessen zu ihrem Abschied als Synodalratspräsidentin einen überraschenden Einblick in ihre Biographie – eine einmalige Gelegenheit, eine der bekanntesten Kirchenfrauen der Schweiz von einer ganz neuen Seite kennenzulernen.

Gast
Franziska Driessen-Reding, Präsidentin des Synodalrates der Katholischen Kirche im Kanton Zürich

Moderation
Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie
Thomas Binotto, Redaktionsleitung Forum

Unser Vater

Toni, ein attraktiver katholischer Priester, schwängert in der Schweizer Provinz der Fünfzigerjahre mehrere Frauen, bis ihm der Bischof das Priesteramt entzieht. Toni kauft in den Bergen ein kleines Hotel, setzt weitere Nachkommen in die Welt und stirbt als angesehener Gastwirt. Die sechs Kinder lernen sich erst nach Tonis Begräbnis kennen. Sie erzählen über ihre vaterlose Jugend, ihre tapferen Mütter und das fatale Schweigen, das sie nun brechen wollen.

In Kooperation mit der Paulus Akademie

Podiumsgäste:
Karin Iten, Fachfrau zur Prävention von Machtmissbrauch, Präventionsbeauftragte Bistum Chur
Josef Annen, ehemaliger Generalvikar Zürich/Glarus
Lisbeth Binder, Protagonistin
Miklós Gimes, Regisseur

Moderation:
Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie

Tickets
www.kinohoudini.ch