Witiker Gespräche über Lösungen

Bild: iStock – tomozina

Gesellschaftliches und politisches Engagement prägen Martin Candinas schon seit vielen Jahren. Nach fünf Jahren als Mitglied im Grossrat des  Kantons Graubünden ist er seit 2011 Mitglied des Nationalrates. Nationalrat Candinas will sich laut eigenen Aussagen für eine Fortsetzung einer  lösungsorientierten Konsenspolitik einsetzen: «Gerade in einer Zeit, in der die Polarisierung zunimmt, ist der Austausch und das gegenseitige Zuhören wichtiger denn je. Wir müssen Brücken bauen und nicht die Gesellschaft spalten. Deswegen ist es für mich zentral, möglichst  gemeinschaftliche und ausgewogene Lösungen zu erzielen.»

Gast
Martin Candinas, Nationalrat, Die Mitte, Graubünden

Leitung und Moderation
Dr. Andreas Rellstab, Pfarrer Seelsorgeraum St. Anton und Maria Krönung

Der Eintritt ist gratis; keine Anmeldung erforderlich.
Kollekte zur Deckung der Unkosten. Empfohlen: CHF 10 pro Abend.

Eine Kooperation der Paulus Akademie mit dem Seelsorgeraum St. AntonMaria Krönung und der Reformierten Kirchgemeinde Zürich Witikon.

films for future – Feminism WTF

Die Frauenbewegung ist die erfolgreichste soziale Bewegung des 20. Jahrhunderts. Derweil haben sich unterschiedlichste Strömungen im Feminismus entwickelt. Diese rollt der Dokumentarfilm Feminism – What the Fuck wortstark und bildgewaltig auf. Ob es um das Aufbrechen von Macht- und Abhängigkeitsverhältnissen geht, oder um die Bildung einer solidarischen Gesellschaft der Vielen – wir diskutieren die Anliegen des Feminismus mit der LGBTQ-Aktivistin Anna Rosenwasser und der Geschlechterforscherin Anna Hartmann.

Gäste
– Anna Rosenwasser, LGBTQ-Aktivistin, Autorin und Nationalrätin
– Anna Hartmann, Geschlechterforscherin an der Uni Regensburg

Moderation
Dana Sindermann, Leiterin Fachbereich Wirtschafts- und Sozialethik, Paulus Akademie

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Verein films for future

Mit freundlicher Unterstützung von Katholisch Stadt Zürich

Kosten
Festivalpass
CHF 49 / CHF 44*

Einzelticket
CHF 16 / CHF 13*
*ermässigter Preis für Legi, KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Tickets
films for future.
Während des Festivals sind Tickets an der Abendkasse erhältlich. Die Kasse ist jeweils 30 Min vor Vorstellung geöffnet. Bezahlung möglich Bar oder Twint.

films for future – Oeconomia

Irgendwas läuft gehörig schief in unserem Wirtschaftssystem. Aber was? Das will die Regisseurin Carmen Losmann verstehen. Entschieden und behutsam dringt sie in die strategischen Schaltstellen neoliberaler Politik vor. Dort trifft sie international bedeutende Insider aus dem Banken- und Finanzsektor, die aber auf viele ihrer Fragen keine Antwort wissen. Doch die Regisseurin bleibt dran und legt ein System offen, das in seinen entfesselten Auswüchsen nicht mal mehr Experten durchschauen.

Gäste
– Carmen Losman, Regisseurin des Films Oeconomia und Work Hard, Play Hard
– Mathias Binswanger, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz und Autor des Buches Der Wachstumszwang

Moderation
Dana Sindermann, Leiterin Fachbereich Wirtschafts- und Sozialethik, Paulus Akademie

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Verein films for future

Mit freundlicher Unterstützung von Katholisch Stadt Zürich

Kosten
Festivalpass
CHF 49 / CHF 44*

Einzelticket
CHF 16 / CHF 13*
*ermässigter Preis für Legi, KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Tickets
films for future.
Während des Festivals sind Tickets an der Abendkasse erhältlich. Die Kasse ist jeweils 30 Min vor Vorstellung geöffnet. Bezahlung möglich Bar oder Twint.

Totalitäre Tendenzen des liberalen Kapitalismus


Bild: iStock

Verfechter der «offenen Gesellschaft» betrachten den liberalen Kapitalismus als das effektivste Bollwerk gegen totalitäre Tendenzen. Dieser liberale Konsens ist seit dem Zweiten Weltkrieg zur Leitdoktrin westlich-kapitalistischer Gesellschaften geworden. Heute sehen wir uns jedoch mit offen autoritären Mitteln konfrontiert, auf die zurückzugreifen sich der krisengeschüttelte Kapitalismus der Gegenwart gezwungen sieht: Fortlaufende Krisen führen zu einer massiven Verschlechterung der Lebensbedingungen weiter Teile der Bevölkerung, die von dieser nicht einfach so hingenommen werden. Gesellschaftliche Verwerfungen tun sich auf. Autoritäres Management folgt.

Illiberale Krisenbewältigungsstrategien scheinen somit der Dynamik des liberalen Kapitalismus selbst zu erwachsen. So schrieb Herbert Marcuse bereits in den 1930er Jahren: «Es ist der Liberalismus selbst, der den total-autoritären Staat aus sich ‹erzeugt›: als seine eigene Vollendung auf einer fortgeschrittenen Stufe der Entwicklung.»

Das Seminar widmet sich zunächst der Krisendynamik des Kapitalismus und somit der Aktualität dieser Aussage Marcuses. Von hier ausgehend wird eine zentrale Frage sein, welche Formen der für die Krisenbewältigung notwendige Autoritarismus in der Gegenwart annimmt.

Das Seminar gliedert sich in drei thematische Schwerpunkte.

1. Heimliche Liaison: Liberalismus und Totalitarismus
Zu Beginn betrachten wir die widersprüchliche Verstrickung des Liberalismus in illiberale, oftmals offen antidemokratische Strömungen (F. A. Hayek) und deren libertäre Ausformung in der Gegenwart (Q. Slobodian).

2. Finanzkapitalismus: Gründe und Formen der Krise
Anhand der Schriften von Robert Kurz und Fabio Vighi (Unworkable, 2022) vertiefen wir uns in die Natur der gegenwärtigen Krisen, die allgemein unter dem Stichwort «Finanzkapitalismus» verhandelt werden und versuchen zu verstehen, warum diese Krisen nicht mehr im Rahmen liberaler Demokratien zu bewältigen sind.

3. Der globale Biosecurity-Staat als neue totalitäre Form
Anhand von Simon Elmer und Maurizio Lazzarato untersuchen wir die sich weltweit abzeichnenden neuen Formen des «Regierens», die uns an die «Neue Normalität» eines permanenten Ausnahmezustandes gewöhnen sollen.

Das Feministische Leseseminar knüpft an eine langjährige Tradition von gesellschaftstheoretisch-marxistischen Seminaren für Frauen an und richtet sich daher nur an Frauen. Auch wer bisher noch wenig oder keine Erfahrung im Umgang mit theoretischen Texten hat, aber an den genannten Themen interessiert ist, ist willkommen. Das Seminar versteht sich als Leseseminar, alle Texte liegen auf Deutsch vor und werden als Reader bereitgestellt.

Seminardaten
Do 09./23.01.2025
Do 06./27.02.2025
Do 13./27.03.2025
Do 10./24.04.2025
Do 15.05.2025
Do 05.06.2025
Jeweils 19.00 bis 21.30 Uhr

Da die Sitzungen aufeinander aufbauen, kann das Seminar nur als Ganzes belegt werden.

Leitung
Dr. phil. Tove Soiland, Historikerin und feministische Theoretikerin

Verantwortung
Dana Sindermann, Leiterin Fachbereich Wirtschafts- und Sozialethik, Paulus Akademie

Unkostenbeitrag
CHF 300.-/200.-* für das gesamte Seminar
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 20.01.2025.

Totalitäre Tendenzen des liberalen Kapitalismus


Bild: iStock

Verfechter der «offenen Gesellschaft» betrachten den liberalen Kapitalismus als das effektivste Bollwerk gegen totalitäre Tendenzen. Dieser liberale Konsens ist seit dem Zweiten Weltkrieg zur Leitdoktrin westlich-kapitalistischer Gesellschaften geworden. Heute sehen wir uns jedoch mit offen autoritären Mitteln konfrontiert, auf die zurückzugreifen sich der krisengeschüttelte Kapitalismus der Gegenwart gezwungen sieht: Fortlaufende Krisen führen zu einer massiven Verschlechterung der Lebensbedingungen weiter Teile der Bevölkerung, die von dieser nicht einfach so hingenommen werden. Gesellschaftliche Verwerfungen tun sich auf. Autoritäres Management folgt.

Illiberale Krisenbewältigungsstrategien scheinen somit der Dynamik des liberalen Kapitalismus selbst zu erwachsen. So schrieb Herbert Marcuse bereits in den 1930er Jahren: «Es ist der Liberalismus selbst, der den total-autoritären Staat aus sich ‹erzeugt›: als seine eigene Vollendung auf einer fortgeschrittenen Stufe der Entwicklung.»

Das Seminar widmet sich zunächst der Krisendynamik des Kapitalismus und somit der Aktualität dieser Aussage Marcuses. Von hier ausgehend wird eine zentrale Frage sein, welche Formen der für die Krisenbewältigung notwendige Autoritarismus in der Gegenwart annimmt.

Das Seminar gliedert sich in drei thematische Schwerpunkte.

1. Heimliche Liaison: Liberalismus und Totalitarismus
Zu Beginn betrachten wir die widersprüchliche Verstrickung des Liberalismus in illiberale, oftmals offen antidemokratische Strömungen (F. A. Hayek) und deren libertäre Ausformung in der Gegenwart (Q. Slobodian).

2. Finanzkapitalismus: Gründe und Formen der Krise
Anhand der Schriften von Robert Kurz und Fabio Vighi (Unworkable, 2022) vertiefen wir uns in die Natur der gegenwärtigen Krisen, die allgemein unter dem Stichwort «Finanzkapitalismus» verhandelt werden und versuchen zu verstehen, warum diese Krisen nicht mehr im Rahmen liberaler Demokratien zu bewältigen sind.

3. Der globale Biosecurity-Staat als neue totalitäre Form
Anhand von Simon Elmer und Maurizio Lazzarato untersuchen wir die sich weltweit abzeichnenden neuen Formen des «Regierens», die uns an die «Neue Normalität» eines permanenten Ausnahmezustandes gewöhnen sollen.

Das Feministische Leseseminar knüpft an eine langjährige Tradition von gesellschaftstheoretisch-marxistischen Seminaren für Frauen an und richtet sich daher nur an Frauen. Auch wer bisher noch wenig oder keine Erfahrung im Umgang mit theoretischen Texten hat, aber an den genannten Themen interessiert ist, ist willkommen. Das Seminar versteht sich als Leseseminar, alle Texte liegen auf Deutsch vor und werden als Reader bereitgestellt.

Seminardaten
Do 09./23.01.2025
Do 06./27.02.2025
Do 13./27.03.2025
Do 10./24.04.2025
Do 15.05.2025
Do 05.06.2025
Jeweils 19.00 bis 21.30 Uhr

Da die Sitzungen aufeinander aufbauen, kann das Seminar nur als Ganzes belegt werden.

Leitung
Dr. phil. Tove Soiland, Historikerin und feministische Theoretikerin

Verantwortung
Dana Sindermann, Leiterin Fachbereich Wirtschafts- und Sozialethik, Paulus Akademie

Unkostenbeitrag
CHF 300.-/200.-* für das gesamte Seminar
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 06.01.2025.

Race, Rassismus und die Schweiz


Bild: Adobe Stock

Die zweite Welle der Black-Lives-Matter-Bewegung nach der Ermordung des Afroamerikaners George Floyd im Mai 2020 erregte aufgrund ihres Ausmasses weltweit Aufsehen. Doch was ist mit „Black Lives Matter“ gemeint? Wie verhält es sich mit dem Konzept von Race und Rassismus? Und inwiefern ist das Thema Rassismus relevant für die Schweiz?

In dieser Seminarreihe werden Teilnehmende neben der Ideologie Race auch lernen, Rassismus und seine verschiedenen Dimensionen in Vergangenheit und Gegenwart sowie seine Beziehungen zu anderen Machtstrukturen zu verstehen. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden sich damit auseinandersetzen, wie verinnerlichte Vorurteile und rassistische Glaubenssätze erlernt werden, wie sie wieder verlernt werden können und was konkret gegen den Rassismus getan werden kann.

MO 24.2.2025
Auswirkungen von Rassismus
Rassismus führt zu etwas. Im dritten Teil der Seminarreihe beschäftigen wir uns mit den kurz- und langfristigen Auswirkungen von Rassismus auf Mensch und Umwelt.

MO 10.3.2025
Allyship: Was können wir gegen den Rassismus tun?
Zum Abschluss der Seminarreihe beschäftigen wir uns mit unserer Rolle in einer Welt voller struktureller Diskriminierung. Zunächst beleuchten wir was Allyship in Theorie ist, und danach befassen wir uns mit konkreten Handlungsmöglichkeiten gegen den Rassismus.

Die Seminare können gesamthaft oder einzeln besucht werden.

Leitung / Moderation
Danielle Isler ist eine dark-skinned Schwarze Frau aus Zürich. Sie ist Diversitätsexpertin sowie Sozialwissenschaftlerin und promoviert zur Konstruktion von rassifizierten und exkludierenden Räumen in Post-Apartheid Kapstadt.

Kosten
CHF 30.-/20.-* pro Veranstaltung
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 20.2.2025.

Race, Rassismus und die Schweiz


Bild: Adobe Stock

Die zweite Welle der Black-Lives-Matter-Bewegung nach der Ermordung des Afroamerikaners George Floyd im Mai 2020 erregte aufgrund ihres Ausmasses weltweit Aufsehen. Doch was ist mit „Black Lives Matter“ gemeint? Wie verhält es sich mit dem Konzept von Race und Rassismus? Und inwiefern ist das Thema Rassismus relevant für die Schweiz?

In dieser Seminarreihe werden Teilnehmende neben der Ideologie Race auch lernen, Rassismus und seine verschiedenen Dimensionen in Vergangenheit und Gegenwart sowie seine Beziehungen zu anderen Machtstrukturen zu verstehen. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden sich damit auseinandersetzen, wie verinnerlichte Vorurteile und rassistische Glaubenssätze erlernt werden, wie sie wieder verlernt werden können und was konkret gegen den Rassismus getan werden kann.

MO 10.3.2025
Allyship: Was können wir gegen den Rassismus tun?
Zum Abschluss der Seminarreihe beschäftigen wir uns mit unserer Rolle in einer Welt voller struktureller Diskriminierung. Zunächst beleuchten wir was Allyship in Theorie ist, und danach befassen wir uns mit konkreten Handlungsmöglichkeiten gegen den Rassismus.

Leitung / Moderation
Danielle Isler ist eine dark-skinned Schwarze Frau aus Zürich. Sie ist Diversitätsexpertin sowie Sozialwissenschaftlerin und promoviert zur Konstruktion von rassifizierten und exkludierenden Räumen in Post-Apartheid Kapstadt.

Kosten
CHF 30.-/20.-*
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 6.3.2025.

Race, Rassismus und die Schweiz


Bild: Adobe Stock

Die zweite Welle der Black-Lives-Matter-Bewegung nach der Ermordung des Afroamerikaners George Floyd im Mai 2020 erregte aufgrund ihres Ausmasses weltweit Aufsehen. Doch was ist mit „Black Lives Matter“ gemeint? Wie verhält es sich mit dem Konzept von Race und Rassismus? Und inwiefern ist das Thema Rassismus relevant für die Schweiz?

In dieser Seminarreihe werden Teilnehmende neben der Ideologie Race auch lernen, Rassismus und seine verschiedenen Dimensionen in Vergangenheit und Gegenwart sowie seine Beziehungen zu anderen Machtstrukturen zu verstehen. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden sich damit auseinandersetzen, wie verinnerlichte Vorurteile und rassistische Glaubenssätze erlernt werden, wie sie wieder verlernt werden können und was konkret gegen den Rassismus getan werden kann.

MO 27.1.2025
Die Ideologie Race: Entstehung und Reproduktion
Beim Auftakt der Seminarreihe beschäftigen wir uns mit der Entstehung der Ideologie Race, ihrer ständigen Reproduktion und der Frage, wie Menschen heute rassifiziert und klassifiziert werden.

MO 10.2.2025
Die Arten und Dimensionen des Rassismus
Im zweiten Teil der Seminarreihe beleuchten wir, was Rassismus ist, wo er beginnt und welche Arten und Dimensionen von Rassismus es gibt, wobei der Schwerpunkt auf dem institutionellen Rassismus liegt.

MO 24.2.2025
Auswirkungen von Rassismus
Rassismus führt zu etwas. Im dritten Teil der Seminarreihe beschäftigen wir uns mit den kurz- und langfristigen Auswirkungen von Rassismus auf Mensch und Umwelt.

MO 10.3.2025
Allyship: Was können wir gegen den Rassismus tun?
Zum Abschluss der Seminarreihe beschäftigen wir uns mit unserer Rolle in einer Welt voller struktureller Diskriminierung. Zunächst beleuchten wir was Allyship in Theorie ist, und danach befassen wir uns mit konkreten Handlungsmöglichkeiten gegen den Rassismus.

Die Seminare können gesamthaft oder einzeln besucht werden.

Leitung / Moderation
Danielle Isler ist eine dark-skinned Schwarze Frau aus Zürich. Sie ist Diversitätsexpertin sowie Sozialwissenschaftlerin und promoviert zur Konstruktion von rassifizierten und exkludierenden Räumen in Post-Apartheid Kapstadt.

Kosten
CHF 90.-/60.-* für alle vier Veranstaltungen
CHF 30.-/20.-* pro Veranstaltung
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 23.1.2025.

Race, Rassismus und die Schweiz


Bild: Adobe Stock

Die zweite Welle der Black-Lives-Matter-Bewegung nach der Ermordung des Afroamerikaners George Floyd im Mai 2020 erregte aufgrund ihres Ausmasses weltweit Aufsehen. Doch was ist mit „Black Lives Matter“ gemeint? Wie verhält es sich mit dem Konzept von Race und Rassismus? Und inwiefern ist das Thema Rassismus relevant für die Schweiz?

In dieser Seminarreihe werden Teilnehmende neben der Ideologie Race auch lernen, Rassismus und seine verschiedenen Dimensionen in Vergangenheit und Gegenwart sowie seine Beziehungen zu anderen Machtstrukturen zu verstehen. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden sich damit auseinandersetzen, wie verinnerlichte Vorurteile und rassistische Glaubenssätze erlernt werden, wie sie wieder verlernt werden können und was konkret gegen den Rassismus getan werden kann.

MO 10.2.2025
Die Arten und Dimensionen des Rassismus
Im zweiten Teil der Seminarreihe beleuchten wir, was Rassismus ist, wo er beginnt und welche Arten und Dimensionen von Rassismus es gibt, wobei der Schwerpunkt auf dem institutionellen Rassismus liegt.

MO 24.2.2025
Auswirkungen von Rassismus
Rassismus führt zu etwas. Im dritten Teil der Seminarreihe beschäftigen wir uns mit den kurz- und langfristigen Auswirkungen von Rassismus auf Mensch und Umwelt.

MO 10.3.2025
Allyship: Was können wir gegen den Rassismus tun?
Zum Abschluss der Seminarreihe beschäftigen wir uns mit unserer Rolle in einer Welt voller struktureller Diskriminierung. Zunächst beleuchten wir was Allyship in Theorie ist, und danach befassen wir uns mit konkreten Handlungsmöglichkeiten gegen den Rassismus.

Die Seminare können gesamthaft oder einzeln besucht werden.

Leitung / Moderation
Danielle Isler ist eine dark-skinned Schwarze Frau aus Zürich. Sie ist Diversitätsexpertin sowie Sozialwissenschaftlerin und promoviert zur Konstruktion von rassifizierten und exkludierenden Räumen in Post-Apartheid Kapstadt.

Kosten
CHF 30.-/20.-* pro Veranstaltung
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 6.2.2025.

Abgesagt | Kampf um Wohnraum


Bild: iStock

Der Schweizer Wohnungs- und Immobilienmarkt verschärft sich unaufhörlich. In dieser Lage hat das Parlament Gesetzesänderungen zur Kündigung wegen Eigenbedarfs und zur Untervermietung beschlossen.
Was der Hauseigentümerverband (HEV) als sinnvoll und fair ansieht, versteht der Mieterinnen und Mieterverband (MV) als Angriff auf das Mietrecht, weshalb er das Referendum ergriffen hat. Was bedeuten die geplanten Änderungen des Mietrechts für Mietpersonen auf der einen und für Immobilienhalter auf der anderen Seite? Was können und sollen sie auf dem angespannten Miet- und Immobilienmarkt bewirken?

Gäste
– Walter Angst, Co-Geschäftsleiter MV Zürich, Mitglied Vorstand MV Schweiz
– Markus Meier, Direktor des HEV Schweiz

Moderation
Dana Sindermann, Paulus Akademie

Unkostenbeitrag (inkl. Umtrunk)
CHF 15 / CHF 10*
* ermässigter Preis für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie, mit AHV/IV-, KulturLegi- oder Studierenden-Ausweis

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 20. Oktober 2024.