Ferienmüde

Bild: KEYSTONE SDA

Valentin Groebner liest aus seinem gleichnamigen Buch.

Reisen zum Vergnügen ist die grosse persönliche Belohnung, die Auszeit, das Abenteuer, das Entkommen aus allen Zwängen und Pflichten – und unterlegt mit Angst, viel Angst. Fünf Jahre nach den geschlossenen Grenzen der Pandemie  sind global so viele Menschen zum Vergnügen unterwegs wie nie zuvor, und die Nachrichten von Überfüllung und Zerstörung der vermeintlichen Idyllen allgegenwärtig. Ist der Tourismus eine Falle, und die Belohnung Selbstbetrug?

Autor
Valentin Groebner, Professor für Geschichte des Mittelalters und der Renaissance an der Universität Luzern

Leitung
– Christian Cebulj, Professor für Religionspädagogik an der Theologischen Hochschule Chur und Projektleiter Religion-Kultur–Tourismus
– Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Theologischen Hochschule Chur und der Schweizerischen Theologischen Gesellschaft (SThG).

Unkostenbeitrag
CHF 30 / CHF 20* (inkl. Umtrunk)
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 1. Juni 2025.

Touristifizierung der Religion oder Spiritualisierung des Tourismus?

Religiös konnotiertes Reisen gewinnt in den letzten Jahren an Bedeutung. Dadurch kommt es sowohl zu einer Touristifizierung der Religion als auch zu einer Spiritualisierung des Tourismus. Die Internationale Forschungstagung der Theologischen Hochschule Chur geht den soziologischen, kunsthistorischen, touristischen und theologischen Aspekten dieser Doppelbewegung nach. Sie fragt besonders nach Religion als Bildungsdomäne im Kulturtourismus.

Die Tagung wird veranstaltet vom Forschungsprojekt «Religion-Kultur-Tourismus» des Pastoralinstituts der Theologischen Hochschule Chur. Sie wird als Jahrestagung der Schweizerischen Theologischen Gesellschaft (SThG) durchgeführt und ist Teil der Forschungskooperation der TH Chur mit dem Institut für Katholische Theologie und ihre Didaktik der Philosophischen Fakultät III der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Weitere Kooperationspartner sind das Europäische Netzwerk ‹Future for Religious Heritage› und der Verein ‹Kirchen und Tourismus Schweiz›.

Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch, es wird während der gesamten Tagung Simultanübersetzung angeboten.

Programm und Detailinformationen auf der Website der Theologischen Hochschule Chur.

Hier geht’s direkt zur Anmeldung: Anmeldeformular Forschungstagung

Tagungsleitung und Moderation
– Prof. Dr. Christian Cebulj
– MA Anna-Lena Jahn TH

 

Kirche im Quartier

Bild: Tramhaltestelle «Kirche» in Allschwil BL mit Kirche St. Theresia (Foto: Johannes Stückelberger)

Kirchengebäude sind eingebettet ins Quartier, stehen in Resonanz zum Dorf, zur Stadt. Den Kirchen und kirchlichen Immobilien kommt eine wichtige Rolle zu im Kontext des Sozialraums. Erweitert genutzte Kirchen leisten einen Beitrag  zur Sozialraumentwicklung, zur Stadtentwicklung, zum Leben im Quartier. Wie wirken Kirchenraum und Sozialraum aufeinander? Wie sind Stadtplanung und Kirchenraumnutzung miteinander in Resonanz zu bringen? Wie kann die  Kirche trotz dem Schwinden von kirchlicher Institution und kirchlichem Leben im Dorf bleiben?

Der Sechste Schweizer Kirchenbautag widmet sich diesen drängenden Fragen und reflektiert sie aus unterschiedlichen Perspektiven sowie anhand konkreter Beispiele.

Das detaillierte Programm finden Sie im Tagungs-Flyer (PDF).

Kosten
CHF 80
CHF 40 für Studierende
inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung

Konzeption und Leitung
– Dr. Katrin Kusmierz, Wissenschaftliche Geschäftsführerin Kompetenzzentrum Liturgik, Universität Bern
– Prof. Dr. David Plüss, Professor für Homiletik, Liturgik und Kirchentheorie, Universität Bern
– Prof. Dr. Christoph Sigrist, Titularprofessor für Diakoniewissenschaft, Universität Bern, Leiter Forschungsstelle Urbane Diakonie, Universität Zürich
– Prof. Dr. Johannes Stückelberger, em. Dozent für Religions- und Kirchenästhetik, Universität Bern, em. Titularprofessor für Neuere Kunstgeschichte, Universität Basel
– Alex Wohlwend, Dipl. Architekt FH/STV, Schweizerische St. Lukasgesellschaft für Kunst und Kirche (SSL)
– Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie

Der Schweizer Kirchenbautag findet seit 2015 alle zwei Jahre statt. Er widmet sich aktuellen Fragen zum Kirchenbau in der Schweiz und fördert den Austausch zwischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern aus Kirche, Denkmalpflege und Öffentlichkeit. Eine Teilnahme steht allen Interessierten offen.
www.schweizerkirchenbautag.unibe.ch

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Schweizerischen St. Lukasgesellschaft für Kunst und Kirche sowie der Theologischen Fakultät der Universität Bern.

Wir danken Katholisch Stadt Zürich und der Reformierten Kirche Zürich für die finanzielle Unterstützung.

Jeanne Hersch 1910 | 2000 | 2025

Bild: Beat Marti

Jeanne Hersch (1910–2000) war die erste Philosophieprofessorin der Schweiz mit einem Lehrstuhl an der Universität Genf. Der 25. Todestag soll Anlass sein, eine Intellektuelle zu würdigen, die zu Lebzeiten stark in die Öffentlichkeit hineinwirkte – denn lebendiges Denken fand für sie ausserhalb des Elfenbeinturms statt.

In ihrer eigenen Rückbesinnung auf die jüdische Tradition verkörpert sie einen biblischen Humanismus. Dieser steht im Zeichen schöpferischer Freiheit und verbindet politisches Engagement mit Denkmustern existenzieller Prägung. Sie selbst wurde entscheidend durch die Begegnung mit Karl Jaspers geprägt, wobei sie sich zu einer eigenständigen Denkerin entwickelte.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut für Jüdisch-Christliche Forschung (IJCF) der Universität Luzern

Gäste
– Dr. Richard Blättel, Mitarbeiter am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung (IJCF), Universität Luzern
– Dr. Charles Linsmayer, Literaturwissenschaftler
– Eva Koralnik, Literaturagentur Liepman

Leitung und Moderation
– Prof. Dr. Christian M. Rutishauser SJ, Leiter IJCF, Universität Luzern
– Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie

Unkostenbeitrag
CHF 30 / CHF 20* (inkl. Umtrunk)
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 8. Juni 2025.

Leben im All


Bild: AdobeStock

Was die Fantasie von Science-Fiction-Autorinnen und -Autoren und Filmschaffenden beflügelt, bildet auch den Stoff für harte Astrophysik. Wenn die grünen Männchen nicht zu uns kommen, müssen wir eben zu ihnen! ETH-Wissenschaftler Sascha Quanz hat hierfür eine kühne Vision: Ein gigantisches Weltraumteleskop soll das Licht erdähnlicher Planeten analysieren und Hinweise auf ausserirdisches Leben liefern. Dürfen wir also bald schon mit ersten Alien-Schnappschüssen rechnen?

Gast
Prof. Dr. Sascha P. Quanz, Institut für Teilchen- und Astrophysik, ETH Zürich

Moderation
Sebastian Muders, Leiter Fachbereich Umwelt- und Gesundheitsethik, Paulus Akademie

Unkostenbeitrag (inkl. Lunch und Getränk von Lilly Jo)
CHF 30 / CHF 20*
* ermässigter Preis für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit AHV/IV-, KulturLegi- oder Studierenden-Ausweis

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Center of Lifelong Learning der Universtität Zürich und Lilly Jo

Gen-Gott und Neuro-Nirvana?


Bild: iStock

Wohnt der Allhöchste in unserem Kopf? Ist unser Glaube Ergebnis genetischer Prädisposition? Die im Hier und Jetzt forschenden Naturwissenschaften wenden sich schon seit einigen Jahren verstärkt dem Transzendenten zu und versuchen die (natur-)wissenschaftlichen Fundamente unserer religiösen Überzeugungen aufzudecken. Wie verwurzelt ist die Hinwendung zum Übernatürlichen in unserer Natur?

Gast
Prof. Dr. Ina Wunn, Religionswissenschaftlerin und Biologin, Leibniz Universität Hannover

Moderation
– Sebastian Muders, Paulus Akademie
– Paul Ludigs, aki

Unkostenbeitrag
CHF 30 / CHF 20* (inkl. Umtrunk) / Studierende und Lernende gratis
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi und AHV/IV-Ausweis

Wir danken Katholisch Stadt Zürich für die finanzielle Unterstützung.

Eine Kooperation mit aki, katholische Hochschulgemeinde

Lachen – tut gut!


Bild: zVg

Ja, wir wissen das alle. Lachen – tut gut!
Aber manchmal vergessen wir im Alltag,
wie schön es ist, für sich und miteinander
zu lachen und fröhlich zu sein.

Lachen ist gesund. Es sieht schön aus
und verbindet uns. Es trägt uns durch Tage,
die weniger lustig sind.

Deshalb lasst uns an diesem Tag
so viel lachen wie möglich und fröhlich
im Herzen sein!

Vier verschiedene Workshops laden
dich zum Lachen ein.

Hast du etwas, das dich immer wieder
zum Lachen bringt? Dann bringe es
gerne mit!

Programm
09.00 Uhr Ankommen mit Kaffee und Gipfeli
09.30 Uhr Gemeinsamer Start
10.00 Uhr Kurse Teil 1
12.15 Uhr Mittagessen mit Witzeerzählerin Gabi Oswald
14.00 Uhr Kurse Teil 2
16.00 Uhr Zvieri und Schlussdarbietungen
17.00 Uhr Ende

Kurse
Kurs 1: Malen
Wir gestalten farbenfrohe Bilder.
Mit Karin Deola, Angelika Furrer und Monique Burri

Kurs 2: Tanzen und Musik
Wir tanzen zu fröhlicher Musik.
Mit Andrea Gschwind und Beatrix Graf

Kurs 3: Geschichten Werkstatt
Wir tauchen ein in Geschichten, die unser Herz erfreuen.
Mit Renate Rubin und Gabi Oswald

Kurs 4: Clownerei und Fotografie
Wir werden zu Clowns und fotografieren dazu.
Mit Jacqueline Collard und Catherine Ellenberger

Kosten
Die Teilnahme kostet CHF 60 pro Person, Begleitpersonen sind kostenlos.

Haben Sie Fragen? Wir sind gerne für Sie da!
• Katja Freese, Administration, katja.freese@zhref.ch, 044 258 92 93
• Sonja Helmer-Wallimann, Gesamtleitung, sonja.helmer-wallimann@zhref.ch, 044 258 92 88

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Reformierten Kirche Kanton Zürich und der Behindertenseelsorge der Katholischen Kirche Kanton Zürich

Anmeldung siehe Flyer
250524_Fruehlingstagung-2025_Flyer

Desinformation in digitalen Medien

Bild: iStock – Dilek Klaisataporn

Desinformation in digitalen Medien wird zunehmend als Gefahr für die öffentliche Meinungsbildung in einer demokratischen Gesellschaft wahrgenommen. Auch in der Schweiz kann Desinformation potenziell grossen Schaden anrichten. Eine sozial- und rechtswissenschaftliche Forschungsgruppe der Universität Zürich hat ausgelotet, wie verbreitet Desinformation in digitalen Medien ist, wie der Staat mit Desinformation umgehen kann und welche Massnahmen zu deren Bekämpfung und zum Schutz der Demokratie ergriffen werden sollten.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Center for Lifelong Learning der Universität Zürich und dem Lilly Jo.

Gast
Dr. Daniel Vogler, Forschungsleiter und stv. Direktor am Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich

Moderation
Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie

Unkostenbeitrag (inkl. Lunch und Getränk von Lilly Jo)
CHF 30 / CHF 20*
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 20. April 2025.

Mit all deinen Geschöpfen

Bild: Aquarell «Sonne» von Sr. Raphaela Bürgi, Kloster Ingenbohl

Im Frühling 1225 dichtete Franz von Assisi das Schöpfungslied, das heute als Sonnengesang in aller Welt gesungen wird. Die Perle der Weltliteratur steht für Schöpfungsmystik und inspirierte Papst Franziskus zur Enzyklika «Laudato si’». Diese erste Mitwelt-Enzyklika beschreibt die sozialen und ökologischen Probleme der Welt und ist wegweisend für den Handlungsbedarf auf allen Ebenen – im Alltagsleben, in Wirtschaft, Politik und Technologie. Der Papst hat die stärkste Motivation einer ökologischen und sozialen Umkehr in einer neuen Beziehungsfähigkeit erkannt: Der Mensch trägt Sorge zu dem, was er liebt. Auch Kontemplation führt zu einer beherzten Ökopraxis, deren Lebensfreude sich nicht Konsum verdankt.

800 Jahre nach seiner Entstehung gehen wir gemeinsam der Relevanz, der Vielschichtigkeit und Inspirationskraft des Sonnengesangs nach.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der INFAG (Interfranziskanische Arbeitsgemeinschaft) und dem Tauteam.

Mitwirkende
– Br. Dr. Cornelius Bohl, Franziskaner, Kloster Fulda
– Sr. Jolenda Elsener, Baldegger Schwester, Seelsorgerin im Hospiz Hurden
– Esther Hobi, Kirchenmusikerin, Referentin am RPI der Universität Luzern
– Prof. Dr. Isabelle Jonveaux, Professorin für Globales Christentum und interreligiöse Theologie, Universität Freiburg i. Ue.
– Sarah Elisa Kreutzer, Seelsorgerin, Lehrerin, Kloster zum Mitleben Rapperswil
– Prof. Dr. Markus Krienke, Professor für moderne Philosophie und Sozialethik, Universität Lugano
– Esther Rüthemann, Seelsorgerin mit Pfarreiverantwortung in Jona
– Eugen Trost, Theologe, Tauteam

Konzeption und Begleitung
– Tauteam der INFAG (Interfranziskanische Arbeitsgemeinschaft)
– Br. Dr. Paul Zahner, Franziskaner, Kloster Näfels
– Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie

Das detaillierte Programm finden Sie im Tagungs-Flyer (PDF).

Kosten
CHF 60 / CHF 40* (inkl. Verpflegung)
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 31. August 2025.

Wiborada

Bild: Stickereiarbeit zum Stück | Teresa Serpa, Peru
Erzählung auf Schweizerdeutsch | Mit Moni Egger (Erzählerin) und dem Klosterhofquartett: Bettina Kugler (Sopran), Rita Keller (Alt), Christoph Strässle (Tenor), Walter Raschle (Bass)

Was treibt eine Frau an, sich am Rand von St. Gallen in eine Klause zurückzuziehen, sich für den Rest ihres Lebens auf 10m² Lebensraum zu beschränken und ohne Sonnenlicht in kalten Mauern zu bleiben? Lässt sich daraus heute – 1100 Jahre später – noch Sinn gewinnen?

Mit ihrer Erzählperformance über die frühmittelalterliche Heilige umkreist Moni Egger, Märchen- und Bibelerzählerin sowie promovierte Theologin, diese Fragen. Legendarisch Überliefertes und historisch Belegtes fügen sich zu einem Gesamtbild zusammen, das Wiborada als eigenständige Frau ausweist, deren Stärke in der Reduktion liegt: Je klarer sie die Grenze zwischen sich und der Welt zieht, desto klarer ist ihr Blick für das Geschehen in der Welt und dafür, was die Menschen bewegt.

Ein Projekt im Rahmen von Wiborada 2021-2026.

Unkostenbeitrag
CHF 30 / CHF 20* (inkl. Umtrunk)
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 21. September 2025.