Zwischen Hoffen und Bangen

Vermutlich noch nie in der Geschichte hat man derart gebannt auf die Entwicklung und Verteilung eines Impfstoffs geblickt wie in diesem Jahr: Nachdem die Corona-Krise 2020 gesundheitliche, soziale und wirtschaftliche Verwerfungen in beispielloser Form hervorgebracht hat, setzt die Welt geradezu übermenschliche Erlösungshoffnungen auf die neuen Impfstoffe, die in vielen Kantonen bereits seit dem Jahreswechsel zur Verfügung stehen.

Ist diese Hoffnung gerechtfertigt? Wie verändert sich dadurch unser Leben in der «Neuen Normalität»? Wo liegen Leistungen und Grenzen der verschiedenen Impfstoffe? Ist wenigstens bei bestimmten gesellschaftlichen Gruppen (z. B. bei den im Gesundheits- und Pflegebereich Arbeitenden) ein Impfobligatorium zu befürworten?

Flyer «Zwischen Hoffen und Bangen» (PDF)

Natur bewegt

Wir verbringen zusammen einen Tag.
Wir entdecken die Natur in der Stadt
und machen Fotos.
Wir tanzen mit den Elementen, feurig, sanft,
geerdet und lebendig.
Wir reden über die Natur und was sie uns bedeutet.
Wir hören eine Geschichte über die Natur und spielen
Theater.
Wir staunen über die Natur mit Worten und Farben.
Wir freuen uns über die Natur mit Musik und Singen.

Eine Tagung für für Menschen mit und ohne Behinderung. Organisiert von der Paulus Akademie in Zusammenarbeit mit der Reformierten Kirche im Kanton Zürich und dem Bildungsklub Pro Infirmis, Zürich

Unterstützt durch die Stiftung DENK AN MICH

Folgende Kurse werden angeboten:
– Spazieren und entdecken
– Theater spielen
– Malen – Bilder – Worte
– Musik und Singen
– Tanz und Bewegung
– Zusammen reden

Musikalischen Gäste sind: Claudia Masina und Willi Hausenstein

Flyer «Natur bewegt» (PDF)

Gedanken zur Freiheit

Johanna Maria Ott ist eine körperlich schwer behinderte junge Autorin, die seit ihrem elften Lebensjahr schreibt und dies mit Erfolg: Sie gewann in Wien den Literaturpreis Ohrenschmaus 2015 und stellte ihre Texte auf öffentlichen Lesungen im Raum Zürich vor, zuletzt 2018 gemeinsam mit dem Schriftsteller Tim Krohn. Im Frühsommer 2021 erscheint beim Wörterseh Verlag ihr Buch «Schreiben ist wie Fliegen», mit einer Auswahl aus ihren Gedichten, literarischen Statements und kurzen Geschichten.

Schreiben ist für sie ein Weg, sich der Welt mitzuteilen, Brücken zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu schlagen und über die Literatur gesellschaftliche Inklusion zu verwirklichen.

Der Abend bietet ein bunt inszeniertes Wechselspiel zwischen Johanna Maria Otts und Robert Walsers Texten, gelesen von der berühmten Theater und Filmschauspielerin Adelheid Arndt.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit leben wie du und ich

Flyer «Gedanken zur Freiheit» (PDF)

Gestaltwandel des Priesterlichen

Kirche im Prozess, nicht nur in Corona-Zeiten. Das gilt auch für das geistliche Amt in der Kirche. Es gab eine Zeit, da wusste man, was die Kirche und in ihr der Priester ist. Dagegen verlangt der gegenwärtige Gestaltwandel der Kirche – unter dem Eindruck eines wachsenden Relevanz- und Akzeptanzverlusts – auch nach einer Neukonfiguration des Priesterlichen, erst recht nach dem weltweiten sexuellen Missbrauch Schutzbefohlener durch katholische Geistliche. Wie wird Kirche morgen sein – und in ihr der Leitungsdienst? Dies ist ein Thema des Synodalen Wegs, auf den sich die katholische Kirche in Deutschland begibt.

Die Katholische Akademie Schwerte begleitet diesen Weg mit einer Dreiländer-Tagung zum Gestaltwandel des Priesterlichen in einer sich wandelnden Kirche, in Kooperation mit der Paulus Akademie Zürich, der Wiener Akademie am Dom, dem Sozialinstitut Kommende Dortmund sowie dem Klaus-Hemmerle-Forum. Ausgehend von der grundlegenden Frage nach der Kirchenreform stellt sich die Frage nach der künftigen Gestalt des Leitungsdienstes und seiner kollegial-synodalen Verortung in einer geistlich erneuerten Kirche.

Flyer «Gestaltwandel des Priesterlichen» PDF

Sommer in der Stadt

Nach mehreren Jahren ändert sich das Motto «Ab in die Berge» in «Sommer in der Stadt».

Die Kurswoche und Erlebniswoche findet 2021 in Zürich im neuen Tagungszentrum der Paulus Akademie statt.
Bilder vom Tagungszentrum finden Sie über diesen Link.
Die Kurse werden ähnlich sein wie in den letzten Jahren.
Sie werden aber angepasst auf die städtische Umgebung.
Übernachtet wird im Hotel IBIS Budget gleich neben unserem Tagungszentrum.
Es wird sicher wieder eine lehrreiche und unterhaltsame Woche werden!

Bitte merken Sie sich das Datum. 

Anmelden kann man sich aber erst ab Ende Februar 2021. 

Das detaillierte Programm wird dann verschickt und auf unserer Website aufgeschaltet.

Wenn Sie das Programm Ende Februar erhalten möchten, können Sie es jetzt schon bestellen.
Entweder per Mail an e.lipp@paulusakademie.ch oder per Telefon: 043 336 70 42.

Wenn Sie sehen möchten, was eine langjährige Teilnehmerin und ein langjähriger Teilnehmer über den neuen Ort sagen, klicken Sie hier.

Wir freuen uns jetzt schon auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Reformierten Kirche Kanton Zürich, dem Bildungsklub der Pro Infirmis Zürich und unterstützt von der Stiftung «DENK AN MICH»

Sexualität und Behinderung

Alle Menschen, auch Menschen mit einer geistigen Behinderung, haben ein Recht auf eine selbstbestimmte, lebendige und gelebte Sexualität. In diesem Kurs soll eine ganzheitliche Auseinandersetzung mit dem Thema «Sexualität und Behinderung» stattfinden. Folgende Fragen stehen im Zentrum: Wie können Angehörige, Begleitpersonen und Institutionen Voraussetzungen schaffen, in denen Menschen mit einer geistigen Behinderung möglichst selbstbestimmt und doch «geschützt» ihre Sexualität leben können? Wo sind die Grenzen? Wie kann über die Themen Liebe und Sexualität angemessen gesprochen werden, im Besonderen auch mit Menschen mit reduzierten Kommunikationsmöglichkeiten? Und schliesslich: Wie kann eine sinnvolle Prävention vor sexualisierter Gewalt aussehen?

Die Veranstaltung richtet sich an Angehörige und Fachleute, die Menschen mit Behinderung begleiten oder betreuen.

Ein Veranstaltung in Kooperation mit INSOS Schweiz

Flyer «Sexualität und Behinderung» (PDF)

Charta Prävention – Einrichten einer Meldestelle

Prävention vor sexueller Ausbeutung, Missbrauch und anderen Grenzüberschreitungen ist eine permanente Aufgabe und muss strukturell verankert sein. Die Organisationen und Institutionen, die sich zur «’Wir schauen hin‘ Charta zur Prävention von sexueller Ausbeutung, Missbrauch und anderen Grenzverletzungen» bekennen, verpflichten sich unter anderem zum Einrichten einer internen, niederschwelligen Meldestelle.

Der Kurs beschäftigt sich eingehend mit dem Punkt 10 der Charta Prävention und seinem Bezug zu den restlichen neun Punkten. Neben Fachinput soll auch Raum für Diskussion und gegenseitigen Erfahrungsaustausch gegeben werden.

Dabei geht es unter anderem um die Fragen:

  • Wie sollte die Meldestelle in der Organisation eingebettet sein?
  • Was muss bei der Implementierung einer Meldestelle besonders beachtet werden?
  • Welche Kompetenzen und Fähigkeiten braucht das Fachpersonal einer Meldestelle?
  • Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen Meldestelle und Leitung aus?
  • Wann ist etwas eine Meldung, wann Denunziation
  • Was ist meldepflichtig?
  • Die zehn Punkte der Charta Prävention: Wie stehen die Punkte in Bezug zueinander?

Ein Veranstaltung in Kooperation mit INSOS Schweiz

Flyer «Charta Prävention» (PDF)

Charta Prävention – Einrichten einer Meldestelle

Prävention vor sexueller Ausbeutung, Missbrauch und anderen Grenzüberschreitungen ist eine permanente Aufgabe und muss strukturell verankert sein. Die Organisationen und Institutionen, die sich zur «’Wir schauen hin‘ Charta zur Prävention von sexueller Ausbeutung, Missbrauch und anderen Grenzverletzungen» bekennen, verpflichten sich unter anderem zum Einrichten einer internen, niederschwelligen Meldestelle.

Der Kurs beschäftigt sich eingehend mit dem Punkt 10 der Charta Prävention und seinem Bezug zu den restlichen neun Punkten. Neben Fachinput soll auch Raum für Diskussion und gegenseitigen Erfahrungsaustausch gegeben werden.

Dabei geht es unter anderem um die Fragen:

  • Wie sollte die Meldestelle in der Organisation eingebettet sein?
  • Was muss bei der Implementierung einer Meldestelle besonders beachtet werden
  • Welche Kompetenzen und Fähigkeiten braucht das Fachpersonal einer Meldestelle?
  • Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen Meldestelle und Leitung aus?
  • Wann ist etwas eine Meldung, wann Denunziation?
  • Was ist meldepflichtig?
  • Die zehn Punkte der Charta Prävention: Wie stehen die Punkte in Bezug zueinander?

Ein Veranstaltung in Kooperation mit INSOS Schweiz

Flyer «Charta Prävention» (PDF)

Wege aus der Mobbingfalle

Seelische Gewalt gibt es in unterschiedlichen Ausprägungen seit jeher in allen Gesellschaften. Einzelne oder Gruppen werden – warum auch immer – isoliert und schikaniert. Forschungen zeigen, dass dieses Phänomen in unserer Arbeitswelt in den letzten Jahren zugenommen hat.

Ist jetzt jeglicher Druck oder Kritik, denen Arbeitnehmende ausgesetzt werden, Mobbing? Wie unterscheidet sich Mobbing von anderen Konflikten? Welche Wege gibt es aus der Mobbingfalle? Welche arbeitsrechtliche Aspekte gilt es zu beachten? Diese und Ihre persönlichen Fragen nehmen wir in der Veranstaltung auf.

Die Auseinandersetzung mit dem Thema hilft Vorgesetzten Situationen richtig einzuschätzen, gibt Anleitung, wie und wann Beobachtende sich wirkungsvoll einmischen können, und gibt Betroffenen Werkzeuge an die Hand, sich rechtzeitig und erfolgversprechend zur Wehr zu setzen.

Flyer «Wege aus der Mobbingfalle» (PDF)

Konfliktklärung

Konflikte sind normal und menschlich. In jeder Beziehung gibt es Konflikte und in der Auseinandersetzung entstehen oft kreative Ideen und Potential für neue Lösungen.

Zu einem Problem werden Konflikte, wenn jemand darunter leidet und das Zusammensein und der Alltag belastet werden. Menschen, die zusammen arbeiten, können durch ungelöste Konflikte massiv beeinträchtigt werden. Betroffene fühlen sich überfordert und sehen sich oft nicht in der Lage, die verworrene Situation zu klären.

Der Kurs bietet Ihnen eine Einführung in die Kommunikations- und Konfliktpsychologie. Geübt wird vorwiegend anhand eigener Fallbeispiele.

Flyer «Konfliktklärung» (PDF)