Aus der Krise in eine gemeinsame Zukunft

Bild: Jesuit Worldwide Learning JWL

Menschen, die in Kurdistan leben, der autonomen Region im Norden des Irak, kämpfen um eine bessere Welt. Die Region ist von den nahen Konflikten unmittelbar betroffen – Syrien, Gazakrieg, Irankrieg.

Aus der Arbeit von Jesuit Worldwide Learning Irak lässt sich viel über den Norden des Irak und über gesellschaftliches Zusammenleben, Resilienz und Mut lernen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Jesuiten weltweit Schweiz und Jesuit Worldwide Learning.

Gäste
– Magdalena Nauderer, Direktorin Jesuit Worldwide Learning Irak
– Christine Wehbe, Absolventin Jesuit Worldwide Learning Irak
– Thomas Schmidinger, Politikwissenschaftler sowie Sozial- und Kulturanthropologe, Universität Wien

Leitung/Moderation
– Manuela Balett, Geschäftsführerin Jesuiten weltweit Schweiz
– Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie

Eintritt frei, Kollekte
Mit Umtrunk im Anschluss

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis Donnerstag, 1. Oktober 2026.

Peter Bichsel

Bild: Elisabeth Leisinger

Peter Bichsel (1935-2025) war ein populärer Autor im besten Sinn. Alle Generationen und Schichten finden Zugang zu seinen Texten. Sie gelten den grossen Themen, die Land und Leute bewegen: existentielle, gesellschaftliche, politische und nicht zuletzt religiöse Fragen. Peter Bichsel verstand es, seinen literarischen  Eigensinn in eine vordergründig leichte, hintergründig aber komplexe, reflektierte Form zu bringen.

Aus Anlass des 90. Geburtstags von Peter Bichsel hat der Verein BÜRO BICHSEL letztes Jahr ein mobiles Museum zu Leben, Werk und Agenda des Autors begründet.

Zwei Module werden vom 28. September bis zum 23. Oktober 2026 in der Paulus Akademie gezeigt: «Peter Bichsel über Gott und die Welt» und «Demokratie weiter denken mit Peter Bichsel».

Freie Besichtigung Montag bis Freitag, 9.00 bis 17.00 Uhr – bis und mit Freitag, 23. Oktober 2026.

Nachsitzen in Nachhaltigkeit

Die Schweiz gilt als sauber, effizient und fortschrittlich – doch bei den UNO-Nachhaltigkeitszielen gibt es nicht wenige Baustellen. Ob Klimaschutz, nachhaltiger Konsum oder soziale Gerechtigkeit: Die Uhr tickt unerbittlich in Richtung 2030, während die Schweiz Ressourcen für drei Erden verbraucht. Wie nachhaltig leben und wirtschaften wir also in der Schweiz tatsächlich? Und wo bleiben wir hinter unseren eigenen Ansprüchen zurück? Klar ist: Die Schweiz muss dringend nachbessern. Auf dem Podium diskutieren wir, ob und wie wir mit konkreten politischen und wirtschaftlichen Handlungsoptionen die Kurve noch kriegen können.

Eine  Veranstaltung in Kooperation mit dem Sustainability Hub UZH.

Gäste
– Rianne Roshier, Leitung Koordinationsstelle Plattform Agenda 2030
– Prof. Dr. Sabin Bieri, Direktor Centre for Development and Environment, Universität Bern

Leitung/Moderation
– Dr. Jeannette Behringer, Verantwortliche für Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre, Sustainability Hub, UZH
– Dr. Sebastian Muders, Leiter Fachbereich Umwelt- und Gesundheitsethik, Paulus Akademie

Unkostenbeitrag (inkl. Kaffee und Kuchen)
CHF 15 / CHF 10*
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis Dienstag, 8. September 2026.

Refeudalisierung

Ob Musk, Thiel oder Trump – neue Könige, die nicht zwischen privat und öffentlich, Wirtschaft und Politik unterscheiden, begehren die Weltherrschaft. Geld und Macht konzentrieren sich in wenigen Händen. Ihre Symbiose zersetzt Demokratie, Markt und Rechtsstaatlichkeit von innen. Die Gefahr ist gross, dass die staatliche Autorität mit den mächtigsten privatwirtschaftlichen Interessen so verschmilzt, dass die extremen Ungleichheiten, der Despotismus und die Privilegien wiederaufleben, die die moderne Zivilisation eigentlich meinte, überwunden zu haben.
Massimo De Carolis untersucht diese Entwicklung bis in ihre Wurzeln in der westlichen Modernisierung. Er warnt vor einem drohenden Zerfall der Demokratie, und zeigt Möglichkeiten auf, wie wir die Katastrophe abwenden können.

Die Buchhandlung Strobel wird einen Büchertisch zum Thema anbieten.

Gast
Massimo De Carolis lehrte Politische Philosophie an der Universität Salerno. Er schreibt für die Tageszeitung «il manifesto» und ist Autor zahlreicher Aufsätze, darunter «Das Leben im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit» (2009).

Leitung/Moderation
Dana Sindermann, Leiterin Fachbereich Wirtschafts- und Sozialethik, Paulus Akademie

Unkostenbeitrag (inkl. Lunch und Getränk)
CHF 30 / CHF 20*
* ermässigter Preis für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit AHV/IV-, KulturLegi- oder Studierenden-Ausweis

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Rotpunktverlag

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 19. Oktober 2026.

Frieden schaffen – ohne Waffen?

Bild: Adobe Stock – Wasitt

Friedensvisionen oder Pazifismus werden uns derzeit insbesondere durch die harte Realität von Kriegen in der Ukraine und in Nahost regelrecht ausgetrieben. Auch überzeugte Friedensbewegte ringen mehr und mehr mit dem Dilemma, dass es in manchen Konflikten keine Alternativen zum Einsatz militärischer Gewalt zu geben scheint.

Wie lassen sich das historische Erbe und die grossen Ziele der Friedensbewegungen bewahren, zeitgerecht neu denken und verantwortungsvoll weiterführen? Und wie können wir die Visionen und Stimmen von Friedensengagierten in der Öffentlichkeit wieder zur Geltung bringen?

Zwei Impulsreferate spannen zunächst den Bogen zwischen den Erfahrungen mit Krieg, die eine SRFKorrespondentin in der Ukraine macht, und dem Blick auf die verschiedenen Herausforderungen, denen sich ein politischer Pazifismus heute stellen muss. Im Anschluss vertieft ein erweitertes Podium mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Friedensorganisationen zentrale Aspekte des Themas und diskutiert Perspektiven und Optionen des Friedensengagements.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Religiös-Sozialistische Vereinigung der Deutschschweiz (Resos), der Theologischen Bewegung für Solidarität und Befreiung (TheBe) und dem Schweizerischer Friedensrat (SFR).

Das Detailprogramm ist dem Tagungsflyer (PDF) zu entnehmen.

Am Freitag, 23. Oktober, findet die Tagung «Friedensfähig statt kriegsbereit – Pazifismus in Zeiten globaler Gewalt» statt. Die beiden Tagungen ergänzen sich und beleuchten das Thema Pazifismus aus unterschiedlichen Perspektiven.

Gäste
– Judith Huber, Osteuropakorrespondentin, Radio SRF
– Jakob Tanner, emeritierter Professor für Allgemeine und Schweizer Geschichte der neueren und neuesten Zeit, Universität Zürich
– Ruth-Gaby Vermot-Mangold, promovierte Ethnologin und Soziologin, Gründerin und langjährige Präsidentin von PeaceWomen Across the Globe, ehemalige Nationalrätin und Europarätin
– Jonathan Sisson, Experte für Friedensförderung, Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten, Schweizerische Friedensstiftung swisspeace, Vertreter der International Fellowship of Reconciliation (IFOR) beim UN-Menschenrechtsrat in Genf

Leitung/Moderation
– Prof. em. Dr. Silvia Schroer, Präsidentin der Religiös-Sozialistischen Vereinigung der Deutschschweiz
– Adrienne Hochuli, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie

Kosten (inkl. Pausenverpflegung)
CHF 30/20*
* Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Anmeldung
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis Sonntag, 18. Oktober 2026.

Friedensfähig statt kriegsbereit

Bild: iStock – Yuri Karamanenko

Angesichts globaler Konflikte und wachsender sicherheitspolitischer Spannungen scheint militärische Stärke wieder zur selbstverständlichen Antwort auf politische Krisen zu werden. Öffentliche Debatten sind geprägt von Begriffen wie Aufrüstung, Abschreckung und Kriegstüchtigkeit. Pazifistische Stimmen hingegen sind leise geworden. Wer heute nach Alternativen zur Logik von Vergeltung und Gegengewalt fragt, gilt rasch als naiv oder realitätsfern – auch im kirchlichen Kontext.

Wie lässt sich heute über Frieden sprechen, ohne reale Bedrohungen auszublenden? Wie können Menschen und Gesellschaften friedensfähig werden?

Diese Fragen werden in zwei Impulsreferaten aus christlichtheologischer und feministischer Perspektive entfaltet und in einem anschliessenden Gespräch vertieft. Praxisorientierte Workshops geben Einblicke in konkrete Friedensarbeit und öffnen Räume für Reflexion und Austausch. Ein abschliessendes Podium mit allen Referentinnen und Referenten geht der Frage nach: Wie kann Frieden heute gelebt und gestaltet werden?

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Verein theologiekurse.ch.

Das Detailprogramm und die Workshop-Inhalte sind dem Tagungsflyer (PDF) zu entnehmen.

Am Samstag, 24. Oktober, findet die Tagung «Frieden schaffen – ohne Waffen? Pazifismus in der Transformation» statt. Die beiden Tagungen ergänzen sich und beleuchten das Thema Pazifismus aus unterschiedlichen Perspektiven.

Gäste
– Lukas Amstutz, Theologe und Dozent, Gesamtleiter Ausbildungs- & Tagungszentrum Bienenberg, Co-Präsident der Konferenz der Mennoniten in der Schweiz
– Annemarie Sancar, Sozialanthropologin, Expertin für feministische Friedenspolitik und Entwicklungszusammenarbeit, ehemalige Netzwerkverantwortliche bei PeaceWomen Across the Globe (PWAG)
– Stephanie Hofer, Programmverantwortliche Maghreb, Frieda – die feministische Friedensorganisation
– Luisa Pacozzi, Programmverantwortliche Gazastreifen, Frieda – die feministische Friedensorganisation
– Angela Elmiger, Teamleitung Programme Europa/Nahost, Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (HEKS)
– Yara Hostettler, Programmverantwortliche Langzeit-Freiwilligeneinsätze, Service Civil International (SCI) Schweiz
– Maria Vogelbacher, Programmverantwortliche Kommunikation, swisspeace – Schweizerische Friedensstiftung

Leitung und Moderation
– Doris Strahm, Vorstand Verein theologiekurse.ch
– Adrienne Hochuli, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie

Kosten (inkl. Pausenverpflegung und Apéro riche)
CHF 15 / CHF 10*
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Anmeldung
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis Mittwoch, 14. Oktober 2026.

Wir können etwas tun gegen Missbrauch!

Bild: Adobe Stock

Bei Missbrauch in der Kirche stehen wir heute nicht mehr am selben Ort wie noch vor einigen Jahren. Vieles ist in Bewegung gekommen – und dennoch bleiben wichtige Fragen offen. Am 2. Februar 2027 wird die Hauptstudie zu Missbrauch im Umfeld der katholischen Kirche in der Schweiz veröffentlicht. Wir nehmen dies zum Anlass, hinzuschauen: Was wurde in Pfarreien, Missionen und Fachstellen entwickelt? Wo steht die Umsetzung der Massnahmen auf nationaler Ebene? Wo sehen wir Lücken?

Nach einem fachlichen Impuls kommen Mitarbeitende und kirchlich Engagierte an vier Themenstationen ins Gespräch über Erfahrungen, offene Fragen und konkrete Handlungsmöglichkeiten.

Die Inhalte der einzelnen Themenstationen sind dem Veranstaltungsflyer (PDF) zu entnehmen.

Gäste
– Stefan Loppacher, Leiter der Dienststelle Missbrauch im kirchlichen Kontext der röm.-kath. Kirche in der Schweiz
– Maria Kolek Braun, Fachbereichs- und Regionalleiterin der Spital- und Klinikseelsorge
– Karina Alarcón Kreuzer, Seelsorgehelferin, Misión Católica de Lengua Española
– Michaele Madu, Seelsorgerin, St. Benignus Pfäffikon ZH
– Rita Mock, Seelsorgerin, St. Agatha & St. Josef Dietikon
– Eberhard Jost, Pfarreileiter, St. Theresia Zürich
– Matthieu Kowalski, Leiter Katechese, Mission Catholique de Langue Française
– Manfred Kulla, Pfarreileiter, Bruder Klaus Zürich
– Mario Pinggera, Pfarrer, Heilige Familie Richterswil
– Gaby Wyser, Kommunikationsfachfrau, Weissgrund AG
– Andrea Müller, Art Director, Agentur Panda & Pinguin
– Isabel Vasquez, Nationaldirektorin migratio

Leitung/Moderation
– Veronika Jehle, Co-Redaktionsleiterin Forum Magazin
– Adrienne Hochuli, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie

Unkostenbeitrag
CHF 15 / CHF 10* (inkl. Umtrunk)
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis Donnerstag, 17. September 2026.

Machtverhältnisse und Gewalt

Bild: iStock

Frauen werden weltweit Opfer tödlicher Gewalt – auch in der Schweiz. Dabei geht es nicht nur um einzelne Taten, sondern auch um gesellschaftliche Machtverhältnisse, Geschlechterbilder, Kontrolle und Unterordnung. Gewalt gegen Frauen wirft damit auch Fragen nach gesellschaftlichen Normen sowie nach der Verantwortung von Politik, Behörden und Institutionen auf. Welche Zusammenhänge werden in der öffentlichen Diskussion oft übersehen? Und was braucht es, um Gewalt gegen Frauen wirksamer vorzubeugen?

Gäste
– Anja Derungs, Geschäftsführerin der Stiftung Frauenhaus Zürich und Expertin für Gewalt gegen Frauen
– Nicole Dill, Femizidüberlebende, Bestsellerautorin und erfolgreiche Beschwerdeführerin vor dem EGMR
– Katharina Jost Graf, Seelsorgerin und Co-Präsidentin Frauenbund Schweiz.
– Claudia Wyss, Leiterin der Anlaufstelle gegen Häusliche Gewalt Aargau (AHG)

Leitung/Moderation
– Sarah Paciarelli, Verantwortliche Kommunikation & Politik, Frauenbund Schweiz
– Caroline Krüger, Fachbereichsleiterin Diversität und Teilhabe, Paulus Akademie

Unkostenbeitrag (inkl. Umtrunk)
CHF 30 / CHF 20*
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Frauenbund Schweiz

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 27. September 2026.

Kirche im Kanton Zürich auf Zukunftskurs

Bild: zVg, Jugendseelsorge

Der Kirchenentwicklungsprozess im Kanton Zürich nimmt neue Fahrt auf. Die Fachtagung lädt hauptamtliche Mitarbeitende sowie engagierte Freiwillige ein, Erwartungen und Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse fürs eigene Handeln zu gewinnen.

Im Zentrum steht die Frage, wie Kirche unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen zukunftsfähig, nah bei den Menschen und glaubwürdig gestaltet werden kann. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ihre Rolle als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wahrzunehmen und den Entwicklungsprozess in ihren Gemeinden, Fachstellen und Arbeitsbereichen aktiv weiterzutragen.

Ein inhaltlicher Impuls von Prof. Dr. Bernhard Spielberg eröffnet neue Perspektiven auf Kirchenentwicklung und regt zur gemeinsamen Reflexion und Diskussion in handlungsbezogenen Workshops an.

Die Fachtagung versteht sich als Ort der Ermutigung, des gemeinsamen Lernens und des Aufbruchs in die nächste Etappe auf dem Zukunftskurs der Kirche im Kanton Zürich.

Programm 
Das detaillierte Programm ist dem  Tagungsflyer (PDF) zu entnehmen

Zielpublikum
Mitarbeitende, Behördenmitglieder und Freiwillige der katholischen Kirche im Kanton Zürich (pastorale und staatskirchen-rechtliche Seite)

Gast
– Prof. Dr. Bernhard Spielberg, Lehrstuhl für Pastoraltheologie und Homiletik, Universität Freiburg i. Br.

Leitung/Moderation
– Judith Weber, Beauftragte des Generalvikars für Pastoral in der Bistumsregion Zürich-Glarus
– Tobias Grimbacher, Vizepräsident des Synodalrats, Katholische Kirche im Kanton Zürich
– weitere Mitglieder der Kommission Kirchenentwicklung der Katholischen Kirche im Kanton Zürich

Kosten
Die Teilnahme ist kostenlos; inkl. Mittags- und Pausenverpflegung

Anmeldung
Bis Dienstag, 1. September 2026

Gesundheitssystem am Limit: Wer zahlt die Rechnung?

Bild: Adobe Stock

Jeden Herbst das gleiche Bild: Mit steinerner Miene verkünden die Behörden einen neuerlichen Anstieg der Gesundheitskosten und damit der Krankenkassenprämien – und bei den Schweizer Haushalten folgt die grosse Ernüchterung. Seit Jahren kennt die Kurve nur eine Richtung: nach oben. Medizinische Innovationen und der demografische Wandel treiben die Kosten in immer neue Höhen und bringen das Gesundheitssystem ans Limit. Gegensteuer zu geben tut not – doch wie kann es gelingen?

Wir diskutieren die komplexen Treiber des steten Kostenanstiegs, wo Einsparungen sinnvoll und machbar sind und wie viel Gesundheit wir uns künftig noch leisten können, wollen oder sollten.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut Neumünster.

Gäste
– Dr. Felicitas Holzer, Institut für Biomoedizinische Ethik, Universität Zürich
– Prof. Dr. med. Andreas Kistler, Chefarzt Innere Medizin im Kantonsspital Frauenfeld und Autor von «Die Kostenexplosion im Gesundheitswesen»
– Dr. med. Bettina Balmer, Nationalrätin FDP Kanton Zürich, Gesundheitspolitikerin

Leitung/Moderation
– Joëlle Albrecht, Fachverantwortliche Nachhaltige Gesundheitsversorgung, Institut Neumünster
– Jean-Daniel Strub, Leiter Institut Neumünster
– Sebastian Muders, Leiter Fachbereich Umwelt- und Gesundheitsethik, Paulus Akademie

Unkostenbeitrag (inkl. Umtrunk)
CHF 30 / CHF 20*
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis Sonntag, 6. September 2026.