Unser Mann in Rom

Die neue Papst-Enzyklika «Fratelli tutti», die Vatikan-Finanzen, die Schweizergarde: Als Vatikan-Journalist wird einem nie langweilig. Kardinäle tragen Machtkämpfe hinter den Kulissen aus. Papst Franziskus sorgt mit seiner unkonventionellen Art für gute Geschichten, aber auch für Widersprüche. Immer wieder trifft der Reform-Papst auf Widersacher und wird ausgebremst.

Roland Juchem beobachtet den Vatikan aus nächster Nähe. Als Rom-Korrespondent des Katholischen Medienzentrums ist er ein Vaticanista, der den Papst auf Auslandsreisen begleitet, seine Politik einordnet und erklärt.

Im Gespräch mit kath.ch-Redaktionsleiter Raphael Rauch spricht er in der Paulus Akademie über seine Arbeit als Vaticanista, über die Widersprüche in Franziskus‘ Pontifikat und warum manche Kardinäle die Frauenfrage anders sehen als viele in der Schweiz.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit kath.ch

Flyer «Unser Mann in Rom» (PDF)

Verzicht oder Verbot: Wie retten wir unseren Planeten? (abgesagt!)

Spätestens seit Greta Thunberg wissen wir es: Jüngere Menschen entwickeln andere Lösungsmodelle beim Klimaschutz als ältere.  Der Umgang mit den grossen Herausforderungen unserer Zeit scheint intergenerationell unterschiedlich zu sein. Höchste Zeit für den Dialog der Generationen!

Zwei Teams – ein jüngeres unter 25 und ein älteres über 60 – debattieren im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema: «Verzicht oder Verbot? Wie retten wir unseren Planeten?» Im Laufe des Abends öffnet sich die Diskussion auch für das Publikum.

Moderiert wird der Anlass von Hans-Peter von Däniken, Direktor der Paulus-Akademie und von Dominik Michel-Loher, Leiter des jenseits IM VIADUKT.

Veranstaltungsflyer

 

Multis als Unheilsbringer?

Die Konzernverantwortungsinitiative fordert, dass Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und Umweltstandards auch ausserhalb der Schweiz zu respektieren haben und dafür allenfalls haftbar gemacht werden können. Ziel ist es, Schweizer Firmen auch fernab der Heimat nach Schweizer Gesetzen zu beurteilen und dem Verdikt von Schweizer Richtern unterstellen zu können.

Welche ethisch-moralischen Argumente sprechen für die Initiative, welche dagegen? Was für Schwierigkeiten könnten sich bei der Umsetzung für Schweizer Unternehmen ergeben? Wie regulieren andere Staaten ihre Unternehmen? Braucht es die Initiative oder genügt der direkte Gegenvorschlag? Sind multinationale Unternehmen in den armen Ländern ein Segen oder ein Fluch?

Live Stream ab 19.30 Uhr auf Facebook

 

Flyer «Multis als Unheilsbringer?» (PDF)

 

Open House

Die neue Paulus Akademie ist Teil des Zürcher Open House-Wochenendes. Architekt Fredi Doetsch und die Leiterin des Veranstaltungszentrums, Mari Serrano, bieten Führungen durch das Haus an. Eine einmalige Gelegenheit, um das neue, urbane Zentrum der Begegnung und Reflexion über unsere Gesellschaft, ihre Werte und Gestaltungsmöglichkeiten kennenzulernen und sich über die mietbaren Räume zu informieren.

 

FÜHRUNGEN (RESERVATION ERFORDERLICH)

Mit Fredi Doetsch, Architekt, jeweils zur vollen Stunde.
Mit Mari Serrano, Leiterin Veranstaltungszentrum, jeweils um halb.

Treffpunkt: drinnen im Foyer vor dem Empfang

So 27 Sep 11:00–11:30
So 27 Sep 11:30–12:00
So 27 Sep 12:00–12:30
So 27 Sep 12:30–13:00
So 27 Sep 13:00–13:30
So 27 Sep 13:30–14:00
So 27 Sep 14:00–14:30
So 27 Sep 14:30–15:00
So 27 Sep 15:00–15:30
So 27 Sep 15:30–16:00

Information, (Ver-)Fälschung, Lüge

Bilddokumente zählen zu den wichtigsten Informationsquellen, sie lassen sich aber relativ leicht manipulieren. Entsprechend hoch ist die Zahl der Regimes, die das Medium Film in propagandistischer Absicht einsetzen. Hitler und Stalin waren dabei Wegbereiter, aber auch die Einführung der Schweizer Filmwochenschau war 1940 mit einem Propagandaauftrag gekoppelt. Wegen seiner höheren Glaubwürdigkeit ist paradoxerweise der Dokumentarfilm besonders geeignet, für Propagandazwecke missbraucht zu werden. Und gerade in jüngster Zeit erleben filmische Fake News in den Social Media eine neue Blüte.

Der Vortrag von Felix Aeppli stützt sich auf repräsentative Filmausschnitte auf Video und bietet die Möglichkeit für Diskussionen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit aki, Katholische Hochschulgemeinde

Flyer «Film und Propaganda» (PDF)

Opfer und Täter im Gespräch

Der Westschweizer Dokumentarfilmer und Jurist François Kohler ergründet in seinem Film die schwierige Annäherung zwischen Opfern, die ihr Leben wiederaufzubauen versuchen, und Tätern, die bereit sind, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Kohler erforscht, wie es Opfern und Tätern gelingt oder eben auch nicht gelingt, die Fronten aufzulockern, indem sie sich ein wenig gegenseitig aufeinander einlassen.

Der Besichtigung des Films ist auch für Personen möglich, die nicht an der Tagung «Mit oder ohne Opfer?» teilnehmen.

Flyer «Opfer und Täter im Gespräch»» (PDF)

Trailer zum Film

Zweiklang

In Anlehnung an die monastischen Orden, welche die Vesper als das tägliche Abendgebet mit Wort und Gesang pflegen, ist «Zweiklang» eine Art Zwiesprache zwischen Musik und Wort. Im Advent, der als eine Zeit des Wartens gilt, begeben wir uns auf Spurensuche: Worauf warten wir – Jahr für Jahr, Tag für Tag, heute, jetzt? Wen er-warten wir?

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Hochschule der Künste Bern

Flyer «Zweiklang» (PDF)

Können Dürfen Sollen Müssen

Die Pandemie wirft die Frage nach individueller und gesellschaftlicher Freiheit auf. Wer nach Sicherheit verlangt, stösst schnell an die Grenzen der Freiheit. Aber welcher Form von Freiheit? Führen die zahlreichen Regeln und Massnahmen tatsächlich zu einer Einschränkung vermeintlicher individueller Freiheit? Der Verzicht auf den Besuch von Bars, auf Reisen oder Konzertbesuche fördert zwar die Sehnsucht nach sozialen Kontakten und Mobilität. Er schafft aber auch Räume für neue Formen persönlicher Freiheit. Hat Corona unsere Augen für die Möglichkeiten und Grenzen der Freiheit geöffnet? Die Philosophin Prof. em. Dr. Annemarie Pieper reflektiert unser Verständnis von Freiheit und beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Verantwortung.

Beim anschliessenden Apéro besteht die Gelegenheit, eigene Erfahrungen zu diskutieren.

Flyer «Können Dürfen Sollen Müssen» (PDF)

Die Schweiz und das Meer

Meere und Ozeane bedecken über 70 % unseres Planeten. Von den sonnigen Stränden bis in die dunkelsten Tiefen sind sie voller Leben. Obwohl sie für unser Dasein unerlässlich sind, fühlen wir uns im Binnenland Schweiz oft sehr weit von den Ozeanen entfernt. Zu Unrecht: Sie versorgen uns mit Sauerstoff, Nahrung, Energie – und  dennoch gefährden wir die Weltmeere durch Klimawandel, rücksichtlose Überfischung und Verschmutzung.

Der Vortrag beleuchtet, wie sehr unsere Gesellschaft vom Zustand der Ozeane abhängt und wie wir ganz konkret mehr zu ihrem Schutz beitragen können.

Flyer «Die Schweiz und das Meer» (PDF)

Was Bilder mit uns machen

Filme tragen mit Bild, Geräuschen, Musik und Sprache tatsächliche und scheinbare Realitäten in unser Leben hinein und prägen unser Bild und unsere Haltung gegenüber Themen, Menschen und der Gesellschaft. Wie werden Menschen mit Behinderung im Film dargestellt? Welche Gedanken und Emotionen werden damit vermittelt? Welche Einstellungen und Appelle sind damit verbunden? Diesen Fragen wollen wir mit Hilfe von Filmausschnitten, einem Vortrag des Zürcher Filmkritikers Alex Oberholzer und einem anschliessenden Gespräch mit der Disability-Forscherin und Künstlerin Nina Mühlemann, sowie dem Schauspieler Joel Basman nachgehen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Schweizerischen Epilepsie-Stiftung (EPI) und Age Plus

Anmeldung über die Website
www.epi-wohnwerk.ch/tagung-film

oder mit dem Anmeldetalon, den Sie im Flyer finden
Flyer «Was Bilder mit uns machen»