Wandern und Zen – Meditation auf dem Sitzkissen und in der Natur

Die Natur – aufmerksam betrachtet und erlebt – lässt uns das tiefe Wesen unseres Daseins ebenso erspüren, wie die stille Sitzmeditation. Oft wird die Natur nach dem Sitzen auch intensiver erlebt als üblich.

In diesem neu gestalteten Kurs sitzen wir längere Meditationseinheiten wie in einem Sesshin – am Nachmittag ergänzt durch eine Wanderung im Schweigen in der Umgebung des Lassalle-Hauses. Beim gesammelten Wandern in der Natur kann sich eine Erfahrung der Einheit zeigen – der Einheit von allem, was ist. Im Zusammenfinden von Naturerfahrungen und Meditationszeiten in der Zen-Halle ist auch eine besondere Dichte des Seins erfahrbar, die leicht in den Alltag zu übertragen ist. Alles in allem wächst von Tag zu Tag die Stille, die jenseits von üblichen Gewohnheiten, Überzeugungen und Strukturen liegt. Der ganze Kurs findet im Schweigen statt und gibt einen sicheren Rahmen für die inneren Prozesse.

Hans-Walter Hoppensack erhielt 2014 von Anna Gamma Roshi und Niklaus Brantschen Roshi die Zen-Lehrbefugnis und den Dharma-Namen Doshin.

Inhalt

Der Kurs beinhaltet täglich 5 Stunden Zen-Meditation (Zazen) und am Nachmittag eine Wanderung in Sammlung und Schweigen. Täglich ein Vortrag und Einzelgespräche mit dem Lehrer ergänzen das Programm.

Zen, Traumarbeit und luzides Träumen

In diesem Kurs werden Meditation und die Arbeit mit Träumen in Theorie und Praxis verwoben. Das Ziel: die eigenen Träume tiefer zu erforschen und das Klarträumen zu erlernen, bei dem man weiss, dass man träumt und während des nächtlichen Träumens frei handeln kann. Klarträumen bereichert und erfüllt den Alltag in lebenspraktischer, psychologischer und spiritueller Hinsicht.

Der Kurs bietet eine Brücke zwischen westlichen Ansätzen der Traum- und Klartraumtheorie und buddhistischen Ansätzen und Praktiken. Weitere Ziele sind damit: Lebensfreude und Kreativität steigern, Albträume überwinden, Selbsterkenntnis, mehr Selbstwirksamkeit und innere Freiheit erleben, sportliche Fähigkeiten verbessern, spirituelles Wachstum.

Vorkenntnisse in Traumarbeit und Klarträumen sind nicht erforderlich. Als Vorbereitung für den Kurs eignet sich das Führen eines Traumtagebuches. Das ist aber keine Voraussetzung, um an dem Kurs teilzunehmen.
Bitte bringen Sie bequeme Kleidung mitbringen.

Peter Widmer besuchte 1986 erste Zen-Kurse und wurde Zen-Schüler bei Pia Gyger. 2004 erhielt er Dharma-Transmission und Erteilung der Zen-Lehrbefugnis (Sensei) durch Pia Gyger Roshi mit dem Dharma-Namen Ki Gen. Besondere Anliegen sind Peter Widmer die Verbindung von Zen und westlicher Psychologie sowie Therapie- und Coachingmethoden. Weitere Interessen- und Tätigkeitsgebiete sind die Teilpersönlichkeitsarbeit, Traumarbeit, Klarträumen, Erwachsenenentwicklung, z.T. auf Basis des AQAL-Models von Ken Wilber.

Inhalt

Vortrag, Diskussion, Einzel- und Gruppenarbeiten.

Zen und Metta-Meditation

„Metta“ ist das Pali-Wort für „liebende“ oder „liebevolle Güte“ (Sanskrit: „Maitri“). Es wird aber auch übersetzt mit „Freundlichkeit“, „Freundschaft mit sich selbst und anderen“, „Sympathie“ oder schlicht als „Liebe“. Metta ist mit der christlichen Nächstenliebe verwandt. Metta wird als Meditationsform gelehrt, die unsere natürliche Fähigkeit zu einem offenen und liebenden Herzen kultiviert. Die heute bekannten Metta-Praktiken stammen aus dem Früh- und dem Tibetischen Buddhismus.

Metta-Praktiken beginnen damit, dass wir mit uns selbst in allen Lebensbereichen Freundschaft schliessen und uns selbst wünschen, dass wir uns sicher fühlen, frei von Leid, dass es uns wohl ergehen mag und dass wir glücklich sind. Ausgehend von dieser Übungspraxis der Selbstliebe, wird Metta ausgedehnt auf Menschen und Lebewesen, die uns nahe stehen. Anschliessend auch auf uns unbekannte Menschen und Lebewesen, dann auf solche, mit denen wir Schwierigkeiten haben und schliesslich auf alle Lebewesen.

Modernste wissenschaftliche Forschungen belegen eindrücklich, wie sich durch diese Praxis unsere inneren Haltungen und mit ihnen unsere Gehirnstrukturen und unser Verhalten nachweislich verändern können. In diesem Kurs werden verschiedene Formen der Mettameditation mit Zenmeditation verwoben. Dabei geht es darum, Mitgefühl mit sich selbst und anderen, sowie Qualitäten wie Freude, Glück, Gleichmut und die Verbundenheit mit allem und allen zu verstärken.

Es gibt Einzelgespräche, Vorträge, Meditationen im Stil des Zazen, geführte Mettameditationen sowie Atem- und Körperübungen, die die Meditation vorbereiten und den Körper lockern. Der Kurs findet im Schweigen statt.

Inhalt

Zazen, Gehmeditationen, Verschiedene angeleitete Formen der Metta-Praxis, Atemübungen, Körperübungen (mit klassischen Yoga-Elementen und yogischen Elementen aus dem tibetischen Buddhismus), Vortrag, Möglichkeit zu Einzelgesprächen.

Weiter Geist – Grosses Herz

Marcel Steiner erhielt 2009 von Niklaus Brantschen und Pia Gyger Roshi die Lehrbefugnis und den Dharma-Namen Kyo-Sa. Dieser Name bedeutet Brückenbauen, und dieses Thema ist ihm Gabe und Aufgabe in ganz unterschiedlichen Bereichen wie z.B. Brücken zu bauen zwischen Spiritualität und Alltag (oder wie es früher hiess: „ora et labora“), zwischen Mann und Frau, christlicher Tradition und Zen-Buddhismus, Handwerk und Studium, Portugal und der Schweiz.

Inhalt

Ein Wochenende im Zeichen des sogenannten Big-Mind-Prozess (siehe auch bigmind.org) in Verbindung mit Zenmeditation. In der Gruppe erforschen wir miteinander unterschiedliche Teilpersönlichkeiten. Diese Form der Selbsterforschung wird von vielen Teilnehmenden als sehr unterstützend, erhellend und heilend erfahren. Der Wechsel von innerer Arbeit und Zenmeditation vertieft diesen Prozess. Ebenso unterstützend ist das durchgehende Schweigen und die Möglichkeit zu Einzelgesprächen.

Sanftes Yoga und Zen

Der Fokus liegt auf Zazen in Verbindung mit restaurativem Yoga. Zazen, das Sitzen als Meditation, ist das Herz der Zen-Übung. Wir werden in Einheiten von 25 Minuten ca. 5,5 Stunden pro Tag sitzen. Dazu kommt in diesem Kurs eine 90-minütige Einheit sehr sanfter, entspannender Yogaübungen aus dem sogenannten „Restaurativen Yoga“. Diese Übungen eignen sich auch für Menschen, die noch nie Yoga praktiziert haben. Zudem wird sich Laura Medler, integrale Yogalehrerin, ganz auf die Gruppe einlassen und die Übungen der Gruppe entsprechend gestalten. Durchgehendes Schweigen mit der Möglichkeit zu Einzelgesprächen (Dokusan).

 

Inhalt

Täglich ca. 5,5 Stunden Zazen, ca. 90 Minuten restauratives Yoga

Zazenkai mit Niklaus Brantschen

Zazenkai – wörtlich „Zusammenkunft zum Sitzen im Zen“ – sind mehrtätige Kurse zum gemeinsamen Praktizieren der Zen-Meditation und zur Vertiefung des Zen-Verständnisses. Sie dauern nach dem Vorabend 1 ½ oder 2 ½ Tage. Das Meditieren in der Gruppe, Vorträge und Einzelgespräche unterstützen die sonst zuhause praktizierte Meditation.

Im Zendo («Zen-Halle») finden sich die Meditierenden nach einem Tagesplan zum Meditieren für insgesamt rund 7 Stunden zusammen. Die einzelnen Meditationszeiten sind dabei nie länger als 1 ½ Stunden, jeweils nach einer halben Stunde für 5 Minuten von Gehmeditation unterbrochen. In einem Vortrag werden Aspekte des Zen vertieft behandelt, wobei es nicht um ein intellektuelles Verständnis geht, sondern vielmehr um ein inneres Verstehen. In der Meditationspraxis wie in ihrer Erörterung geht es um die Einheit aller Erscheinungen und um die innere Befreiung, die sich aus der entsprechenden Erfahrung ergibt. An den Zazenkai besteht zudem die Möglichkeit mit dem/der Zen-Lehrenden ein Einzelgespräch zu führen. Darin können Fragen der Meditationspraxis, der Vertiefung und Integration von Erfahrungen und Erkenntnissen in den Alltag erörtert werden. Der wiederholte Besuch von Zazenkai und anderer weiterführender Angebote wie der längeren Sesshin fördert die Öffnung der Persönlichkeit zu ihrem tieferen Wesen in besonderer Weise. Zazenkai sind Schweigekurse.

Der Jesuit Niklaus Brantschen hat 1988 von Yamada Roshi die Lehrbefugnis und den Namen Go-Un-Ken erhalten. 1999 wurde er durch Glassman Roshi zum Zen-Meister ernannt und trägt seither den zusätzlichen Dharma-Namen Jin-Shu. Niklaus Brantschen plädiert für eine Spiritualität, die nicht in der Innerlichkeit stecken bleibt, sondern sich äussert. Sie vollendet sich in einem Denken, das die lokalen und nationalen Grenzen sprengt und die ganze Menschheitsfamilie in den Blick nimmt. In Zukunft werden wir in einer geeinten Welt leben oder in keiner.

Inhalt

Das Zazenkai beinhaltet rund 7 Stunden Zen-Meditation täglich, mit Unterbrüchen über den ganzen Tag von frühmorgens bis spätabends verteilt. Daneben gibt es täglich einen Vortrag (Teisho) zu einem Zen-Text und dem Verständnis des Zen allgemein, und es werden Einzelgespräche mit der Lehrperson angeboten (Dokusan).

Zazenkai mit Niklaus Brantschen

Zazenkai – wörtlich „Zusammenkunft zum Sitzen im Zen“ – sind mehrtätige Kurse zum gemeinsamen Praktizieren der Zen-Meditation und zur Vertiefung des Zen-Verständnisses. Sie dauern nach dem Vorabend 1 ½ oder 2 ½ Tage. Das Meditieren in der Gruppe, Vorträge und Einzelgespräche unterstützen die sonst zuhause praktizierte Meditation.

Im Zendo («Zen-Halle») finden sich die Meditierenden nach einem Tagesplan zum Meditieren für insgesamt rund 7 Stunden zusammen. Die einzelnen Meditationszeiten sind dabei nie länger als 1 ½ Stunden, jeweils nach einer halben Stunde für 5 Minuten von Gehmeditation unterbrochen. In einem Vortrag werden Aspekte des Zen vertieft behandelt, wobei es nicht um ein intellektuelles Verständnis geht, sondern vielmehr um ein inneres Verstehen. In der Meditationspraxis wie in ihrer Erörterung geht es um die Einheit aller Erscheinungen und um die innere Befreiung, die sich aus der entsprechenden Erfahrung ergibt. An den Zazenkai besteht zudem die Möglichkeit mit dem/der Zen-Lehrenden ein Einzelgespräch zu führen. Darin können Fragen der Meditationspraxis, der Vertiefung und Integration von Erfahrungen und Erkenntnissen in den Alltag erörtert werden. Der wiederholte Besuch von Zazenkai und anderer weiterführender Angebote wie der längeren Sesshin fördert die Öffnung der Persönlichkeit zu ihrem tieferen Wesen in besonderer Weise. Zazenkai sind Schweigekurse.

Der Jesuit Niklaus Brantschen hat 1988 von Yamada Roshi die Lehrbefugnis und den Namen Go-Un-Ken erhalten. 1999 wurde er durch Glassman Roshi zum Zen-Meister ernannt und trägt seither den zusätzlichen Dharma-Namen Jin-Shu. Niklaus Brantschen plädiert für eine Spiritualität, die nicht in der Innerlichkeit stecken bleibt, sondern sich äussert. Sie vollendet sich in einem Denken, das die lokalen und nationalen Grenzen sprengt und die ganze Menschheitsfamilie in den Blick nimmt. In Zukunft werden wir in einer geeinten Welt leben oder in keiner.

Inhalt

Das Zazenkai beinhaltet rund 7 Stunden Zen-Meditation täglich, mit Unterbrüchen über den ganzen Tag von frühmorgens bis spätabends verteilt. Daneben gibt es täglich einen Vortrag (Teisho) zu einem Zen-Text und dem Verständnis des Zen allgemein, und es werden Einzelgespräche mit der Lehrperson angeboten (Dokusan).

Längeres Zazenkai mit Niklaus Brantschen

Zazenkai – wörtlich „Zusammenkunft zum Sitzen im Zen“ – sind mehrtätige Kurse zum gemeinsamen Praktizieren der Zen-Meditation und zur Vertiefung des Zen-Verständnisses. Sie dauern nach dem Vorabend 1 ½ oder 2 ½ Tage. Das Meditieren in der Gruppe, Vorträge und Einzelgespräche unterstützen die sonst zuhause praktizierte Meditation.

Im Zendo («Zen-Halle») finden sich die Meditierenden nach einem Tagesplan zum Meditieren für insgesamt rund 7 Stunden zusammen. Die einzelnen Meditationszeiten sind dabei nie länger als 1 ½ Stunden, jeweils nach einer halben Stunde für 5 Minuten von Gehmeditation unterbrochen. In einem Vortrag werden Aspekte des Zen vertieft behandelt, wobei es nicht um ein intellektuelles Verständnis geht, sondern vielmehr um ein inneres Verstehen. In der Meditationspraxis wie in ihrer Erörterung geht es um die Einheit aller Erscheinungen und um die innere Befreiung, die sich aus der entsprechenden Erfahrung ergibt. An den Zazenkai besteht zudem die Möglichkeit mit dem/der Zen-Lehrenden ein Einzelgespräch zu führen. Darin können Fragen der Meditationspraxis, der Vertiefung und Integration von Erfahrungen und Erkenntnissen in den Alltag erörtert werden. Der wiederholte Besuch von Zazenkai und anderer weiterführender Angebote wie der längeren Sesshin fördert die Öffnung der Persönlichkeit zu ihrem tieferen Wesen in besonderer Weise. Zazenkai sind Schweigekurse.

Der Jesuit Niklaus Brantschen hat 1988 von Yamada Roshi die Lehrbefugnis und den Namen Go-Un-Ken erhalten. 1999 wurde er durch Glassman Roshi zum Zen-Meister ernannt und trägt seither den zusätzlichen Dharma-Namen Jin-Shu. Niklaus Brantschen plädiert für eine Spiritualität, die nicht in der Innerlichkeit stecken bleibt, sondern sich äussert. Sie vollendet sich in einem Denken, das die lokalen und nationalen Grenzen sprengt und die ganze Menschheitsfamilie in den Blick nimmt. In Zukunft werden wir in einer geeinten Welt leben oder in keiner.

Inhalt

Das Zazenkai beinhaltet rund 7 Stunden Zen-Meditation täglich, mit Unterbrüchen über den ganzen Tag von frühmorgens bis spätabends verteilt. Daneben gibt es täglich einen Vortrag (Teisho) zu einem Zen-Text und dem Verständnis des Zen allgemein, und es werden Einzelgespräche mit der Lehrperson angeboten (Dokusan).

Flexibles Sesshin mit Peter Widmer

Sesshin sind mehrtägige intensive Übungszeiten der Zen-Meditation (Zazen), in denen man von Tag zu Tag stiller wird und in der Erfahrung tiefer reicht. Dadurch entsteht auch eine grössere Freiheit von alltäglichen Gewohnheiten, Überzeugungen und Strukturen. Wörtlich bedeutet Sesshin „mit dem Herzgeist in Kontakt sein“. Das Sesshin führt von aussen nach innen, vom Handeln zum Sein, und vom Wissen zum Erkennen. Eine tiefere Beziehung zu sich selbst meint dabei nicht das „Ich“, mit dem wir uns normalerweise identifizieren, sondern das lebendige Wesen, das wir unserer Natur nach sind. Im schweigenden Sitzen zeigt sich der tiefe Urgrund allen Seins und des eigenen Wesens.

Das flexible Sesshin beinhaltet nebst täglich 4 Stunden verbindlicher Zazenzeit 3 Stunden frei wählbare Meditationszeit und dauert 4 ganze Tage.

Peter Widmer besuchte 1986 erste Zen-Kurse und wurde Zen-Schüler bei Pia Gyger. 2004 erhielt er Dharma-Transmission und Erteilung der Zen-Lehrbefugnis (Sensei) durch Pia Gyger Roshi mit dem Dharma-Namen Ki Gen. Besondere Anliegen sind Peter Widmer die Verbindung von Zen und westlicher Psychologie sowie Therapie- und Coachingmethoden. Weitere Interessen- und Tätigkeitsgebiete sind die Teilpersönlichkeitsarbeit, Traumarbeit, Klarträumen, Erwachsenenentwicklung, z.T. auf Basis des AQAL-Models von Ken Wilber.

Inhalt

Im flexiblen Sesshin wird jeden Tag verbindlich während 4 Stunden Zen-Meditation (Zazen) praktiziert, wobei sich die einzelnen Meditationszeiten mit Unterbrüchen über den ganzen Tag verteilen. Zudem besteht eine frei wählbare Meditationszeit von 3 Stunden, dies von 6-8 Uhr morgens sowie zweimal tagsüber. Wie bei allen Sesshin gehört zum Tagesprogramm ein Vortrag (Teisho), oft über einen Zen-Text mit Bezug auf die Gegenwart und die Erfahrungen der Meditierenden. Einzelgespräche mit dem Lehrer ergänzen das Programm, und manche Sesshin beinhalten auch eine halbe Stunde Hausarbeit (Samu) als Einübung der Zen-Haltung für den Alltag.

Sesshin mit Peter Widmer

Sesshin sind mehrtägige intensive Übungszeiten der Zen-Meditation (Zazen), in denen man von Tag zu Tag stiller wird und in der Erfahrung tiefer reicht. Dadurch entsteht auch eine grössere Freiheit von alltäglichen Gewohnheiten, Überzeugungen und Strukturen. Wörtlich bedeutet Sesshin „mit dem Herzgeist in Kontakt sein“. Das Sesshin führt von aussen nach innen, vom Handeln zum Sein, und vom Wissen zum Erkennen. Eine tiefere Beziehung zu sich selbst meint dabei nicht das „Ich“, mit dem wir uns normalerweise identifizieren, sondern das lebendige Wesen, das wir unserer Natur nach sind. Im schweigenden Sitzen zeigt sich der tiefe Urgrund allen Seins und des eigenen Wesens.

Peter Widmer besuchte 1986 erste Zen-Kurse und wurde Zen-Schüler bei Pia Gyger. 2004 erhielt er Dharma-Transmission und Erteilung der Zen-Lehrbefugnis (Sensei) durch Pia Gyger Roshi mit dem Dharma-Namen Ki Gen. Besondere Anliegen sind Peter Widmer die Verbindung von Zen und westlicher Psychologie sowie Therapie- und Coachingmethoden. Weitere Interessen- und Tätigkeitsgebiete sind die Teilpersönlichkeitsarbeit, Traumarbeit, Klarträumen, Erwachsenenentwicklung, z.T. auf Basis des AQAL-Models von Ken Wilber.

Inhalt

Im Sesshin wird täglich 7½ Stunden Zen-Meditation (Zazen) praktiziert, wobei sich die einzelnen Meditationszeiten mit Unterbrüchen über den ganzen Tag verteilen. Zum Tagesprogramm gehören ein Vortrag (Teisho), oft über einen Zen-Text mit Bezug auf die Gegenwart und die Erfahrungen der Meditierenden. Einzelgespräche mit dem Lehrer ergänzen das Programm, und manche Sesshin beinhalten auch eine halbe Stunde Hausarbeit (Samu) als Einübung der Zen-Haltung für den Alltag.