Kurs 4 – Vierwochenkurs Theologinnen und Theologen

Theologen und Theologinnen, die mit einer bischöflichen Missio in der Seelsorge tätig sind, absolvieren nach Vollendung von 10 und 20 Dienstjahren aufgrund einer persönlichen Einladung eine vierwöchige Bildungszeit (bei einer 100%-Anstellung).

Diese Bildungszeit besteht aus zwei obligatorischen interdiözesanen Studienwochen, die das TBI durchführt, sowie aus Wahlpflichtveranstaltungen, die vom zuständigen diözesanen Bildungsverantwortlichen genehmigt werden müssen.

Detailinformationen  https://www.tbi-zh.ch/interdioezesane-studienwochen-2022/

Kurs 3 – Gemeinde leiten

Der Kurs «Gemeinde leiten» vermittelt die grundlegenden Kenntnisse und Fähigkeiten zur Leitung einer Pfarrei, einer Seelsorgeeinheit, eines Pastoralraums, eines kategorialen Seelsorgebereichs oder einer anderssprachigen Mission. Der Basiskurs, besteht aus drei Kursmodulen mit je vier Kurstagen sowie zwei supervisorischen Praxishalbtagen und zwei diözesanspezifischen Bistumstagen.

Detailinformationen: https://www.tbi-zh.ch/gemeinde-leiten

Kurs 2 – Pastoralkurs 2021/2022 Bistum Chur

  • Donnerstag 22. bis Freitag 23. September 2022 (Einführungstage)
  • Montag 7. bis Freitag 18. November 2022 (1. Kursblock)
  • Montag 9. bis Freitag 20. Januar 2023 (2. Kursblock)
  • Montag 8. Mai bis Freitag 12. Mai 2023 (3. Kursblock)
  • Eine Woche, frei wählbar (Exerzitien)

Lehrgang «Geschichte der Religionen»

Religionen fallen nicht vom Himmel. Sie entwickeln und verändern sich im Laufe der Zeit. Bis heute.

Der Lehrgang «Geschichte der Religionen» spürt diesem Wandel nach und fragt, wie Religionen verschiedene Kulturen und Gesellschaften geprägt haben. Und wie sie sich selbst in der Folge von Säkularisierung, Individua­lisierung, Globalisierung oder Migration verändern.

 

Kurs 60 – Grundlagenkurs Finanzhaushalt

Die Teilnehmenden lernen die wesentlichen Elemente des kirchlichen Rechnungswesens, die Besonderheiten des Ausgabenrechts und den Prozess der finanzpolitischen Prüfung durch die RPK kennen.

– Grundlegende Kenntnisse zum Rechnungsmodell

– Grundlegende Kenntnisse zu Budget und Jahresrechnung

– Einfacher Überblick über das Kreditrecht

– Prozess der Aufsicht durch die RPK

Kurs 45 – Moderationskoffer – die «Weisheit der Gruppe» nutzen mit World Café

  • Die Haltung hinter der Methode «World Café»
  • Kernelemente (Setting und Ablauf, Café-Etikette, Tisch-Gastgeber)
  • Optimale Voraussetzungen für die Durchführung
  • Ziel- und situationsspezifische Variationen
  • Anwendungsbeispiele aus der Praxis und Grenzen der Methode
  • Konkrete Einsatzmöglichkeiten im kirchlichen Kontext
  • Teilnehmerkreis und Einladung
  • Auswertung der von den Teilnehmenden durchgeführten World Cafés

Kurs 29 – Spiritueller Missbrauch

Spiritueller Missbrauch lässt sich nicht an eindeutigen Ideologien, Lehrmeinungen oder kirchenpolitischen Positionen erkennen. Er verbirgt sich hinter manipulativen Dynamiken, die mit (vermeintlich) edlen Absichten untermauert sind und sich oft sehr subtil als Routine oder in Form von Strukturen durchgesetzt haben. Deshalb lohnt es sich, den eigenen seelsorgerlichen Alltag immer wieder selbstkritisch – und gemeinsam im Dialog auch systemkritisch zu reflektieren. Was kann ich als Seelsorgende*r tun, um spirituelle Selbstbestimmung zu fördern? Wie können wir als Gemeinschaft die Bedürfnisse des Einzelnen im Fokus haben und dadurch Manipulation und Machtmissbrauch erschweren?

Der Kurs bietet Orientierung in der Diskussion rund um spirituellen Missbrauch und zeigt auf, dass es nicht nur in geschlossenen Systemen, sondern auch im Pfarreialltag entsprechende Risikofelder gibt. Er zeigt Handlungsmöglichkeiten für eine respektvolle und zugewandte Seelsorge auf, welche nicht in die Abhängigkeit, sondern in die Selbstbestimmung führt.

Kurs 64 – „Fürchte dich nicht!“ – Palliative Care und Spiritual Care für Seelsorgende

Palliative Care umfasst die Betreuung und Behandlung von Menschen mit unheilbaren, schweren und/oder chronisch fortschreitenden Erkrankungen. Sie wird vorausschauend miteinbezogen, ihr Schwerpunkt liegt aber in der Zeit, in der die Heilung der Krankheit (Kuration) kein primäres Ziel mehr darstellt, sondern die Behandlung der Symptome und die Lebensqualität im Zentrum steht. Palliative Care schliesst medizinische Behandlung, pflegerische Unterstützung sowie psychologische, soziale und spirituell-religiöse Unterstützung mit ein.

Hier stellt sich für Theologinnen und Theologen, für Seelsorgende aus Pfarreien und Institutionen die wichtige Aufgabe, ihre Erfahrungen und Kompetenzen in religiös-spiritueller Begleitung (Spiritual Care) zu erweitern und einzubringen.

Die Weiterbildung umfasst folgende Schwerpunktthemen:

Grundlagenwissen zur Geschichte und Verständnis von Palliative Care

Organisationsstrukturen in der Schweiz und im Kanton Zürich

Symptombehandlung (best practice) bei Schmerz, Atemnot, Angst und anderen belastenden Symptomen

Gespräche mit Mitarbeitenden stationärer und ambulanter Palliativeanbieter

Verlustbewältigung, Trauer- und Abschiedsbegleitung

Selbstsorge in belastenden Begleitungen (caring fort he carers)

Spiritual Care-Verständnis der Seelsorge und anderer Gesundheitsberufe

Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen zu Sterben, Würde, Sinn und Tod

Dankbar rückwärts. Mutig vorwärts. Pandemieerfahrung als Lernerfahrung der Kirche

Die Krise kam von aussen und wirkt nach innen. Die Pandemie hat der Kirche eine Fülle von Erfahrungen eröffnet. Welcher Aufbruch schlummert in der aktuellen Situation? Wo zeigen sich weitere Kraftquellen der Kirche? Was können wir für die Zukunft fruchtbar machen?
Der Pastoralkongress lädt zu einem Zwischenhalt ein, um Rückschau zu halten, Lernschritte zu analysieren und Perspektiven zu entwickeln. Er soll stärken und motivieren, Zukunft lustvoll aktiv mitzugestalten.