Kurs 14 – Die Bibel entdecken – mit Methode

Den Eindruck, dass die Bibel nicht so leicht zu verstehen ist, den haben nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder. Mit passenden Methoden und Materialien können wir Kinder einladen, biblischen Texten zu begegnen, sich damit vertieft auseinanderzusetzen und die Geschichten ins eigene Leben zu übertragen.
Doch was leisten Methoden und was leisten sie nicht? Wie wählen wir eine passende Methode aus? Wie eröffnen wir dadurch Kindern eigene Zugänge zu den Geschichten? – Es soll also nicht nur darum gehen, eine Vielzahl an Methoden kennenzulernen und auszuprobieren. Im Kurs wollen wir die Perspektive erweitern und bei der Wahl der Methoden sowohl den biblischen Text als auch die Kinder stärker in den Blick nehmen.
Der Kurs richtet sich an Personen, welche mit Kindern im Vor- und Primarschulalter arbeiten. Dies sowohl am Lernort Kirche wie auch am Lernort Schule.

Auskunft und Anmeldung: Fachstelle für Religionspädagogik, Sekretariat, Hirschengraben 70, 8001 Zürich, 044 266 12 82, religionspaedagogik@zhkath.ch

Kurs 13 – «Fürchte dich nicht!» – Palliative Care und Spiritual Care für Seelsorgende

Hierbei handelt es sich um den Kurs Nr. 64 aus der Kurzbroschüre vom Jahr  2021

Palliative Care umfasst die Betreuung und Behandlung von Menschen mit unheilbaren, schweren und/oder chronisch fortschreitenden Erkrankungen. Sie wird vorausschauend miteinbezogen, ihr Schwerpunkt liegt aber in der Zeit, in der die Heilung der Krankheit (Kuration) kein primäres Ziel mehr darstellt, sondern die Behandlung der Symptome und die Lebensqualität im Zentrum steht. Palliative Care schliesst medizinische Behandlung, pflegerische Unterstützung sowie psychologische, soziale und spirituell-religiöse Unterstützung mit ein.

Hier stellt sich für Theologinnen und Theologen, für Seelsorgende aus Pfarreien und Institutionen die wichtige Aufgabe, ihre Erfahrungen und Kompetenzen in religiös-spiritueller Begleitung (Spiritual Care) zu erweitern und einzubringen.

Die Weiterbildung umfasst folgende Schwerpunktthemen:

  • Grundlagenwissen zur Geschichte und Verständnis von Palliative Care
  • Organisationsstrukturen in der Schweiz und im Kanton Zürich
  • Symptombehandlung (best practice) bei Schmerz, Atemnot, Angst und anderen belastenden Symptomen
  • Gespräche mit Mitarbeitenden stationärer und ambulanter Palliativeanbieter
  • Verlustbewältigung, Trauer- und Abschiedsbegleitung
  • Selbstsorge in belastenden Begleitungen (caring fort he carers)
  • Spiritual Care-Verständnis der Seelsorge und anderer Gesundheitsberufe
  • Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen zu Sterben, Würde, Sinn, Tod

Auskunft und Anmeldung: Lisa Palm, Stv. Dienststellenleiterin Spital- und Klinikseelsorge, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, 044 266 12 95, lisa.palm@zhkath.ch

Kurs 12 – Missionarisch Kirche sein – aber wie?

Angesichts schwindender Mitgliederzahlen in Europa hat Papst Franziskus die Kirche aufgefordert, missionarischer zu sein. Darunter versteht er aber nicht das Bemühen, wieder mehr Mitglieder zu werben. Vielmehr geht es um eine pastorale Erneuerung im Sinne von Unterscheidung, Inkulturation und Respekt. „Wir sind nicht Notare des Glaubens, sondern Missionare, die hinausgehen. Mission ist keine Propaganda oder Proselytenmacherei, sondern das respektvolle Geschenk des eigenen Lebens“, so der Papst. Die Tagung versucht Wege zu finden, wie in diesem Sinne missionarisches Kirchesein aussehen kann.

Auskunft und Anmeldung: Pastoralinstitut der Theologischen Hochschule Chur mit anderen Kooperationspartnern.
Christian Cebulj, 081 254 99 97, christian.cebulj@thchur.ch

Kurs 11 – Pastoral in einer Kirche der Vielfalt

Die Kirche in der Schweiz ist bunt und vielfältig. An kirchlichen Orten begegnen sich Menschen mit verschiedenen Erfahrungen und Erwartungen an kirchliche Gemeinschaften und Gruppen, an das Glaubensleben, an die Katechese. Sie leben, arbeiten und feiern oft nebeneinander, manchmal auch miteinander. Es beginnt oft mit unterschiedlichen Erwartungen an die Katechese, den Gottesdienst und andere Feiern, sowie an das Gemeindeleben. Im Kurs werden verschiedene Zugänge vorgestellt, die Kursarbeit will mit theoretischen und praxisorientierten Impulsen zum Miteinander anregen, wo dies sinnvoll und bereichernd für alle Beteiligten ist, sie nimmt aber auch das notwendige wertschätzende Nebeneinander konkret in den Blick.

Es gilt, Ressourcen im Kontext von Migration wahrzunehmen und für pastorale Prozesse zu nutzen. Wo Stolpersteine erkannt und benannt werden, können Lösungsansätze entwickelt werden. Die Teilnehmenden arbeiten daran, vernetzt zu planen und zu handeln, z.B. in Kooperation mit der interkulturellen Katechese oder mit Programmen anderer Akteure im Sozialraum/Gemeinwesen

Auskunft: TBI Kirchliche Weiterbildung, Linda Fischer, 044 525 05 40, info@tbi-zh.ch

Anmeldung: über die Website www.tbi-zh.ch/kirchliche-weiterbildung

Kurs 10 – Bibliodramatische Impulse für das seelsorgliche Gespräch

Das Bibliodrama-Modell der Wislikofer Schule für Bibliodrama und Seelsorge versteht sich als Instrument der Seelsorge. Der biblische Text hält Gottes Verheissungen und Versprechen lebendig. Sie sind der Erfahrungsraum, in dem sich Seelsorgende und ihr jeweiliges Gegenüber begegnen.

Was offenbar wird und zur Sprache kommt, kann reifen, heilen und wachsen.

Seelsorgende sind aufgefordert, wertschätzend eigene Wahrnehmungen ins Wort bringen und anzubieten. Diese Haltung bringt Menschen in Kontakt zu sich selbst und zugleich in Bewegung

Auskunft: TBI Kirchliche Weiterbildung, Linda Fischer, 044 525 05 40, info@tbi-zh.ch
Anmeldung: über die Website www.tbi-zh.ch/kirchliche-weiterbildung

Kurs 9 – Bibliodramatische Kleinformen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Spiele und Rollenspiele sind wichtige Elemente in der Kinder- und Jugendarbeit sowie im Religionsunterricht. Biblische Geschichten können so lebendig werden und mit den Lebenserfahrungen der Kinder und Jugendlichen in Berührung kommen. Dies werden die Kursteilnehmenden am eigenen Leibe erfahren, reflektieren und für ihre Arbeit erproben.

Auskunft: TBI Kirchliche Weiterbildung, Linda Fischer, 044 525 05 40, info@tbi-zh.ch
Anmeldung: Über die Website: www.tbi-zh.ch/kirchliche-weiterbildung

 

Kurs 8 – Bibliodramatische Kleinformen für die Arbeit mit Erwachsenen

Menschen, die sich in der Pfarrei engagieren, können auch im Rahmen ihrer Treffen Erfahrungsräume des Glaubens angeboten werden. Diese Erfahrungsräume müssen jedoch zeitlich angepasst und methodisch einfach zugänglich sein.

Inspiriert von der Vollform des Bibliodramas wird mit niederschwelligen Formen der Glaubenskommunikation in Gruppen gearbeitet. Diese Formen ermöglichen, Engagierte im Rahmen ihrer Treffen und Sitzungen auf ihren Glauben hin anzusprechen, die eigene Motivation zu stärken und die Spiritualität im Alltag zu vertiefen.

Auskunft: TBI Kirchliche Weiterbildung, Linda Fischer, 044 525 05 40, info@tbi-zh.ch

Kurs 7 – Zurück auf Los. Lebensalter und Glaubensbiografie im frühen Christentum

Die ersten Christen/Christinnen wandten sich i. d. R. im Erwachsenenalter dem Evangelium und der christlichen Gemeinschaft zu. Sie stehen damit vor einschneidenden biographischen Herausforderungen: Bisherige Errungenschaften verlieren ihren Wert, die Glaubenden finden sich wieder in der Rolle von «Kindern», die «Milch» benötigen. Konventionelle Entwicklungswege und Altershierarchien brechen. Ein Blick ins Neue Testament kann die Frage wachhalten, welche Herausforderungen sich heute stellen, wenn im späteren Lebensalter neue Schritte in der Glaubensbiographie anstehen.

Auskunft: Hildegard Scherer, Tel. 081-254 99 72, hildegard.scherer@thchur.ch

Kurs 6 – Erwachseneninitiation als Modellfall für morgen?

Was im deutschen Sprachgebiet schon länger zu beobachten war, ist auch für die Schweiz Realität geworden: Es ist keine kulturelle Selbstverständlichkeit mehr, dass Eltern ihre Kinder im Säuglings- oder Kleinkindalter taufen lassen. Was ist, wenn diese Kinder später als Jugendliche oder Erwachsene den Glauben kennenlernen wollen?

Auf welche Strukturen könnten sie treffen? Wie könnten sie in den Glauben und in ein Leben aus dem Glauben eingeführt werden? Das Dekret «Ad gentes» des II. Vatikanischen Konzils gab die Einrichtung eines Erwachsenenkatechumenats in Auftrag. «Die Feier der Eingliederung Erwachsener in die Kirche» (Erstauflage 1972; korrigierte Ausgabe 2001) enthält verschiedene liturgische Feiern bereit, wie die Initiation in die Kirche erlebnisreich gestaltet werden kann.

Auskunft:  Birgit Jeggle-Merz, 041 229 52 63, birgit.jeggle@thchur.ch

Kurs 5 – Mission impossible , Herausforderungen und Ansatzpunkte einer Pastoral von morgen

In der Glaubens- und Kirchengeschichte sowohl der/des Einzelnen wie der Kirche als Ganzes waren und sind Krisen immer auch Chancen. Welche Herausforderungen und welche Ansatzpunkte gilt es gemeinsam als Chance für die Pastoral von morgen wahrzunehmen und aufzugreifen? Es braucht Analyse statt Appell, das gemeinsame Suchen mit den Menschen und ihren Lebensthemen und das Aufzeigen konkreter Wege, gemäss dem Wort des 1994 verstorbenen Bischofs Klaus Hemmerle: „Lass mich dich lernen, dein Denken und Sprechen, dein Fragen und Dasein, damit ich daran die Botschaft neu lernen kann, die ich dir zu überliefern habe.“