An den «Tagen der sakralen Schätze» auf Entdeckungsreise gehen

Die Tage der sakralen Schätze der «Sakrallandschaft Innerschweiz» vom 26. bis 28. Oktober ermöglichen, auf eine Entdeckungsreise zu gehen und weniger bekannte oder gar unbekannte Perlen unserer Kultur kennen zu lernen.
14 Orte in der Zentralschweiz öffnen an diesen Tagen ihre Türen, damit in Kirchen, Klöstern oder Kapellen verborgene Schätze erkundet werden können. Sei es mit einer Führung durch einen der bedeutendsten sakralen Schätze der Schweiz oder sei es mit einem Spaziergang über den Friedhof. Spannende Geschichten stellen Glanzstücke vergangener Zeiten in ein anderes Licht, lassen Orte erwandern und neu betrachten, entführen durch musikalische Töne in eine andere Sphäre und lassen uns teilhaben an der Hingabe und Kunstfer-tigkeit, die Menschen aufbrachten, um Wunderwerke zur Ehre Gottes zu schaffen.
In der Stifts- und Pfarrkirche St. Leodegar im Hof in Luzern gibt es an diesem Wochenende diverse Führungen durch den Stiftsschatz. Im Kloster St. Urban können die zahlreichen sakrale Schätze mit ihrem bedeutenden geschichtlichen Hintergrund angeschaut werden. Das Chorherrenstift St. Michael Beromünster ist über tausend Jahre alt und zeigt einen eindrücklichen Einblick. Wie schmücken reformierte Chris-ten ihre Kirche? Dieser Frage geht die Kirche in Hüswil nach und die Kirche St. Jost in Blatten bei Malters zeigt den versteckten alte Bilderzyklus und sonst verborgene Schätze. Und auch ein Ausflug nach Hergiswald lohnt sich. Die 1662 geweihte Wallfahrtskirche Hergiswald ist einer der schönsten und originellsten Sakralbauten des Frühbarocks in der Schweiz – ein einzigartiges Gesamtkunstwerk. Besonders Eindrücklich ist die berühmte Bilderdecke, die das gesamte Kircheninnere wie ein lichtes Zelt überspannt.

Begegnungsgottesdienst in Altishofen mit Menschen mit einer Beeinträchtigung

Die Pfarrei Altishofen und die Behindertenseelsorge der kath. Landeskirche laden am 28. Oktober ein zum Begegnungsgottesdienst mit Menschen mit einer Beeinträchtigung. Die Familiengottesdienstgruppe von Altishofen gestaltet die Feier zusammen mit Mitgliedern des Brändichors Willisau und der Behindertenseelsorge. Thema ist der blinde Barthimäus, der nach der Begegnung mit Jesus wieder sehen kann. Zum Beispiel wunderschöne, farbige Blumenwiesen.

  • Sonntag, 28. Oktober 2018
  • 10 Uhr
  • anschliessend «Blumentee» und gemütliches Beisammensein

K08b – Caritas Luzern: Denk-Raum – Nachdenken über Sterben, Tod und Trauer im Untergrund

Die Caritas Luzern lädt Interessierte ein, mit verschiedenen Philosophen über Gedanken zu Sterben – Abschied – Tod auszutauschen. Sie können spontan ihre persönlichen Überlegungen und Fragen einbringen und gemeinsam überdenken.
Sich von tief gehenden Gedanken zu Sterben und Tod berühren zu lassen, wahrzunehmen, was hinter den körperlichen und psychischen Aspekten des letzten Lebensprozesses noch stehen kann, kann uns erst recht bewusst leben lassen!
Zielgruppen

  • Freiwillige
  • Personen, die in ihrem persönlichen Umfeld einen Menschen begleiten
  • Personen, die sich vertieft mit Sterben und Tod auseinander setzen wollen
  • Personen aus pflegerischen, sozialen und seelsorgerischen Berufen
  • Weitere Interessierte

Kursleitung
Heidi Pfäffli
Datum und Zeit
Montag, 5. November 2018
18 – 20 Uhr
Ort
Jazzkantine Luzern
Grabenstrasse 8
6004 Luzern
Kosten
Eintritt frei – Wir freuen uns über eine freiwillige Spende.
Anmeldung
nicht erforderlich

K25 – Taube des Heiligen Geistes – oder doch der eigene Vogel?

Eine Hinführung zur «Unterscheidung der Geister» nach Ignatius von Loyola
Wie kann ich Gott erfahren? Wie wissen, was Gottes Wille für mein Leben ist? Wie kann ich sicher sein, dass in dem vielfältigen In- und Durcheinander von inneren Stimmungen, Gefühlen und Gedanken so etwas wie mein eigener Weg erkennbar ist? Was gibt mir überdies die Gewissheit, dass ich auch wirklich den Eingebungen der Heiligen Geistkraft folge und nicht irgendwelchen Irrlichtern?
Auf dem Boden seiner eigenen Erfahrungen und einer langen Spiritualitätsgeschichte hat Ignatius von Loyola (1491-1556) mit seinen «Regeln zu Unterscheidung der Geister» ein einmaliges Dokument geschaffen, das auch den heutigen Menschen bei ihrer Gott- und Wegsuche hilft. Mit diesen Regeln gibt er ihnen gleichsam Landkarte und Kompass an die Hand, damit sie sich auf dem manchmal unwegsamen wie bewegten Terrain der eigenen Seelenlandschaft nicht nur einigermassen orten, sondern auch ihre Richtung erkennen und – wie Ignatius sagt – «Gott in allem suchen und finden» können.
Es wäre vermessen, in ein paar Stunden obige Fragen erschöpfend beantworten zu wollen. Dazu ist uns ein ganzes Leben geschenkt. Nichtsdestoweniger will der Abend hinführen zu einem spannenden wie zentralen Kapitel ignatianischer Spiritualität, das über den Weg mit Gott und sich selbst nicht nur Klarheit schaffen will, sondern auch kann.
Zielgruppen

  • Katechetinnen und Katecheten
  • Theologinnen und Theologen
  • Freiwillige in der Pastoral

Lernziele

  • Kennenlernen einiger Grundregeln zur «Unterscheidung der Geister» von Ignatius
  • Lernen wie diese Grundregeln helfen eigene Emotionen und Gedanken zu identifizieren und zu deuten
  • Erfahren wie dieses „Werkzeug“ helfen kann, Gott und damit der eigenen Lebendigkeit näher zu kommen

Methoden
Kurzreferate, Reflexion, Austausch und machen eigener Erfahrungen, in meditativer Atmosphäre
Kursleitung
Bruno Brantschen SJ, Lassalle-Haus Bad Schönbrunn, Leiter des Bereiches Exerzitien und geistliche Begleitung
Datum und Zeit
Dienstag, 6. November 2018
18.15 – 21.15 Uhr
Ort
Röm.-kath. Landeskirche des Kantons Luzern
Abendweg 1
6006 Luzern
Kosten
Fr. 50.-
Anmeldeschluss
15. Oktober 2018

K26 – Offenes Podium: Sterben – aber wie?

Wie stelle ich mir das Sterben vor? Wo möchte ich sterben? Solche und ähnliche Fragen gehören zum Leben. Viele Menschen machen sich Gedanken über das Sterben, haben Vorstellungen davon und Wünsche dazu. Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des offenen Podiums.
Drei Personen erzählen von Erfahrungen beim Begleiten von Menschen. Sterbe­orte und -zeiten sind nicht nur vom Leiden, Ringen und Weinen geprägt. Es sind Erfahrungen mitten im Leben. Das Sterben gehört zum Leben. Es geht dabei um das Leben. Wie dies in einer Todesanzeige unerwartet klar von einer sterbenden Frau zitiert wird: «Ich glaube, das Sterben ist ein Erlebnis.»
Der Abend soll Impulse und Hilfestellungen geben und zur weiteren persönlichen Auseinandersetzung beitragen. Er soll bewusst machen, wie wichtig es ist, über Abschied und Tod nicht zu schweigen, weil es um das Leben geht.
Die ökumenische Koordinationsstelle Palliative-Care-Seelsorge im Kanton Luzern und die katholische Pfarrei Menznau laden zu diesem Anlass gemeinsam ein. Willkommen sind alle Interessierten.
Flyer herunterladen: hier 
Wann und Wo

  • Dienstag, 6. November 2018
  • 19.30 – 21.30 Uhr
  • Pfarrkirche Menznau

Veranstalter

  • Kath. und ref. Landeskirche Luzern in Zusammenarbeit mit der kath. Pfarrei und der Kulturkommission Menznau

Teilnehmende

  • Isidor Affentranger, ehemaliger Heimleiter in Dagmersellen, Zofingen
  • Christa Scheiwiller, Mitglied der Sterbebegleit­­­gruppe Horw
  • Margret Füchsle, Pflegefachfrau, Caritas Luzern
  • Jörg Wallimann, Erhard Unternährer und Turi Wolfisberg, Musik
  • Podiumsleitung: [esf_pers id=“4252″ output=“modal“], ökumenische Koordinationsstelle Palliative-Care-Seelsorge, Landeskirche Luzern

Programm

  • Begrüssung und Musik
  • Statements, anschliessend MusikAustausch und Diskussion
  • Fragen und Gedanken, anschliessend Musik
  • Abschluss
  • Im Anschluss sind alle eingeladen, bei einem einfachen Apéro weiter im Gespräch zu bleiben

Kosten

  • Eintritt frei

Anmeldung
nicht erforderlich

Gottesdienst für Menschen mit einer Hörbehinderung

Die Behindertenseelsorge lädt ein zu einem Gottesdienst für Menschen mit einer Hörbehinderung am 7. Januar in Oberwil. Anschliessend gemeinsames Mittagessen.

  • Sonntag, 7. Januar 2018
  • 11 Uhr
  • Kapelle der Psych. Klinik Zugersee in Oberwil

Anmeldung für das Mittagessen bei Pater Christian Lorenz, Seelsorger für Menschen mit einer Hörbehinderung, Flecken 36, 6023 Rothenburg,  041 530 02 42, ch.lorenz@bluewin.ch

K27 – Meine Schülerinnen und Schüler können… (Zyklus 1)

Die kantonale Umsetzungshilfe zum LeRUKa für den 1. und 2. Zyklus (1. bis 6. Klasse) liegt seit kurzem vor.
Der kompetenzorientierte Unterricht ist das Kernstück des LeRUKa. Dabei ist bedeutsam, welche Kompetenzen die Schülerinnen und Schüler im Religionsunterricht am Ende eines Zyklus erworben haben. Ein kompetenzorientierter Unterricht achtet stärker auf den Schülerinnen und Schüler und ihre Lernvoraussetzungen als ein am Stoff ausgerichteter Unterricht. Was sind Kompetenzen genau, wie sie den Schulalltag verändern und wie sie beurteilt werden? Diese und weitere Fragen werden in diesem Kurs beantwortet.
Zielgruppen

  • Katechetinnen und Katecheten
  • Theologinnen und Theologen

Lernziele
Mit praktischen Übungen werden die Kursteilnehmenden dazu befähigt, die Chance für ihren Religionsunterricht zu nützen.
Methoden
Kurzreferate, Austausch / Lernen durch Einsicht, Entdeckendes Lernen / Plenum, Gruppenarbeiten / Text, Modelle
Kursleitung

  • [esf_pers id=“5670″ output=“modal“]
  • Jürgen Rotner, Rektor für Religionsunterricht und Gemeindekatechese, Katholische Kirche Stadt Luzern

Datum und Zeit
Freitag, 9. November 2018
9 – 11-30 Uhr
Ort
Röm.-kath. Landeskirche des Kantons Luzern
Abendweg 1
6006 Luzern
Kosten
Fr. 25.-
Anmeldeschluss
9. Oktober 2018

Was soll die Kirche kommunizieren? Und wie? Ökumenische Tagung in Zürich

«Botschaften und Werte vermitteln» heisst die «Ökumenische Tagung zu Fragen kirchlicher Kommunikation», zu der die Paulus-Akademie in Zürich in Zusammenarbeit mit der Reformierten Kirche Kanton Zürich und der Katholischen Kirche Kanton Zürich einlädt. Eingeladen sind auch Interessierte aus anderen Kantonen.
Welche Botschaften senden die beiden grossen christlichen Kirchen aus? Wie werden diese von der Öffentlichkeit wahrgenommen? Die Tagung diskutiert, wie sich Kirchgemeinden, Pfarreien und andere kirchliche Institutionen auf neue Kommunikationsformen einlassen, um lebendiger mit neuen Zielgruppen aus unterschiedlichen Lebenswelten in Kontakt zu kommen. Wie gelingt es, Öffentlichkeitsarbeit neu aufzustellen und den herausfordernden Wandel lustvoll anzupacken?
Die Veranstaltung richtet sich an Pfarrerinnen und Pfarrer, an Mitarbeitende in der Pastoral, Sozialdiakonie, Kirchenmusik, Katechese, Kirchenpflege, an Pfarreiräte, Verwaltungs- und Sekretariatsangestellte und weitere für die Kirchen Tätige.
Referierende

  • Dr. Carmen Koch, Dozentin und Projektleiterin am Institut für Medienwissenschaft, ZHAW Winterthur
  • Monika Schmid, Gemeindeleiterin und Pfarreibeauftragte, Pfarrei St. Martin, Effretikon
  • Christoph Sigrist, Pfarrer am Grossmünster Zürich
  • Christoph Frei, Genossenschaft Migros Zürich, Leiter Corporate Communications + Kulturprozent
  • Nicolas Mori, Leiter Abteilung Kommunikation evang.-ref. Landeskirche Zürich
  • Simon Spengler, Leiter Abteilung Kommunikation kath. Kirche im Kanton Zürich

Podium

  • Pascale Huber, Geschäftsführerin Reformierte Medien
  • Sabine Rüthemann, Kommunikationsbeauftragte Bistum St. Gallen
  • Dr. Carmen Koch, Monika Schmid und Pfarrer Christoph Sigrist

Leitung

  • Kerstin Lenz, Informationsbeauftragte der Katholischen Kirche im Kanton Zürich
  • Simone Strohm, Kommunikationsverantwortliche für Kirchgemeinden der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich
  • Hans-Peter von Däniken, Direktor Paulus Akademie

Datum und Ort

  • Samstag, 10. November 2018, 9 – 16.15 Uhr
  • Pfarreizentrum Liebfrauen, Weinbergstrasse 36, 8006 Zürich

Kosten

  • Fr. 80.- (inkl. Pausengetränke und Mittagessen); Fr. 54.- für Mitglieder Gönnerverein, Studierende und Lernende, IV-Bezüger und mit KulturLegi

Anmeldungs

Flyer hier herunterladen