Retour à la Nature

Ausschnitte aus Spiel- und Dokumentarfilmen zeigen, wie sich die Inszenierung von Natur und Landschaft im Schweizer Film durch die Jahrzehnte verändert hat.
Kursdaten: MO 5./12./19.+ 26.3.2018

In Kooperation mit der Paulus-Akademie Zürich (PAZ). Leitung: Dr. Felix Aeppli.

*Fastenwoche – Infoabend

Fasten fördert den Menschen an Leib und Seele, gesundheitlich, sozial und spirituell. Wer fastet, sieht vieles klarer und „nimmt“ tatsächlich in manchen Bereichen „zu“. Wer fastet, findet näher zur eigenen Mitte und verankert sich neu im ganz Anderen.

Fasten ist auch im Alltag möglich. Wir wollen darum vom Sonntag, dem 18. März 2018, bis am Sonntag, dem 25. März 2018, eine Woche lang fasten und uns täglich abends treffen, einen Impuls aufnehmen und miteinander meditieren.
Am Samstag begeben wir uns auf eine längere Wanderung. Am Sonntag brechen wir das Fasten in einem Gottesdienst.

Am Info-Abend wird unter anderem erläutert:
– wie das Fasten und die Fastenwoche im aki verlaufen
– worin das Fasten besteht
– welche medizinischen Voraussetzungen jemand mitbringen muss, um überhaupt fasten zu dürfen; und wer nicht fasten darf.

Teilnehmen können Studierende und jüngere Erwachsene bis 35 Jahre.
Anmeldung: bis am Mittwochabend, dem 14. März 2018, bei franz-xaver.hiestand@aki-zh.ch

aki-Gottesdienst – Eucharistiefeier

Wir unterbrechen den Alltag, sammeln uns, nehmen Gedanken auf, singen, beten und teilen Brot und Wein. Im Anschluss gibt es ein Abendessen.

Heute beginnt die Eucharistiefeier ausnahmsweise bereits um 18 Uhr. Denn um 19 Uhr beginnt der Festakt zur Eröffnung der Bibliothek des aki und der Schweizer Jesuiten. So können jene Leute, welche dies wollen, anschliessend gleich an den Festakt gehen.

Die Vision einer perfekten Bibliothek

Heute wird die Jesuitenbibliothek eröffnet. In ihr sind auf 380 Quadratmetern an bester Lage nahe dem Central drei Bibliotheken zusammengeführt: diejenige des aki, diejenige der Provinz der Schweizer Jesuiten sowie diejenige der Zeitschrift «Orientierung», die bis 2009 in Zürich herausgegeben wurde.
Die Bestände der neuen Bibliothek umfassen mehr als 100 000 Publikationen und 100 laufende Fachzeitschriften in den Bereichen Theologie und Kulturgeschichte. Der Jesuitenbibliothek ist das Archiv der Schweizer Jesuiten zugeordnet. Alle Publikationen von Ordensangehörigen, die in der Schweiz wirkten oder wirken, werden hier gesammelt.

Durch den Beitritt zum nationalen NEBIS-Verbund sind die Bestände im selben Suchkatalog zu finden wie jene der Zentralbibliothek Zürich, der ETH und der Universitätsbibliotheken. (Siehe: www.jesuitenbibliothek.ch)

PROGRAMM

17.00 Möglichkeit zur Besichtigung der Jesuitenbibliothek Zürich am Hirschengraben 74, 8001 Zürich

Festakt

19.00 Begrüssung im aki durch P. Provinzial Dr. Christian Rutishauser SJ. Informationen zur Geschichte, zum Konzept und zum Programm der Bibliothek
19.30 Festvortrag von Dr. phil. Bettina Spoerri: „Die Vision einer perfekten Bibliothek“

Warum braucht es im digitalen Zeitalter noch Bibliotheken? Wie könnte das Ideal einer Bibliothek aussehen? „Das Paradies habe ich mir immer als eine Art Bibliothek vorgestellt“, schrieb einmal der argentinische Schriftsteller Jorge Luis Borges, der, bereits beinahe erblindet, Direktor der Nationalbibliothek in Buenos Aires wurde. In einer Bibliothek ist Wissen in dichter Form versammelt, das öffentlich bereit gestellte Gedächtnis ist die Grundlage einer auf Erinnerung basierenden und sich fortlaufend weiter entwickelnden Kultur – gespeichert in einer begrenzten Anzahl von Schriftzeichen, die in die Unendlichkeit hinein neue Konstellationen eingehen können. Entschleunigung, Konzentration, Vertiefung erst ermöglicht den Buchstaben, ihre grösste Kraft zu entwickeln. Das Repräsentationssystem einer Schrift verweist auf die Welt und bannt sie gleichzeitig. Mit dieser unauflöslichen, magischen Ambivalenz beschäftigen sich Autoren, Philosophen und insbesondere Mystiker verschiedener Religionen; die Bibel erzählt davon ebenso wie die Kabbala, Heinrich Seuse, Johannes Reuchlin, Franz Kafka oder die zeitgenössische phantastische Literatur. Aus diesen Quellen heraus entspringt eine Vision, der Traum einer perfekten Bibliothek – und ihrer Besucher/innen.

20.30 Apéro und erneute Möglichkeit zur Besichtigung der Jesuitenbibliothek

Angaben zur Referentin:
Bettina Spoerri, geboren 1968 in Zürich, ist als Autorin, Literaturwissenschaftlerin, Kulturvermittlerin und -journalistin (NZZ u.a.m.) seit den 1990er Jahren im deutschsprachigen Literatur- und Kulturbetrieb zu Hause. Nach dem Studium der Germanistik, Philosophie, Musik- und Filmwissenschaft in Zürich, Berlin und Paris war sie wissenschaftliche Assistentin am Deutschen Seminar der Universität Zürich, wo sie 1998 promovierte. Als freiberufliche Kulturvermittlerin konzipierte sie, neben der Tätigkeit als Universitätsdozentin, Kulturkritikerin und Moderatorin, mehrere Veranstaltungsreihen und Ausstellungen; u.a. leitete sie während fünf Jahren das Literatur-Gesprächsforum Züri Littéraire, verantwortete 2010/11 das literarische Kuratorium der Wanderausstellung Swiss Lib. von Pro Helvetia zu Schweizer Gegenwartsliteratur in Mittel-/Osteuropa und war Mitglied im Verwaltungsratsausschuss der Museumsgesell¬schaft/Literaturhaus Zürich. Bettina Spoerri engagiert sich seit rund 25 Jahren für das Schweizer Literaturschaffen – als Redaktorin der Literaturzeitschrift entwürfe, als Mitbegründerin der Zeitschrift Variations und in verschiedenen internationalen, nationalen wie regionalen Fördergremien, Kommissionen und Jurys. Neueste Veröffentlichungen: Diskurse in die Weite. Kosmopolitische Räume in den Literaturen der Schweiz. Hg. von M. Kamm, B. Spoerri, u.a. Seismo, Zürich 2010. / Konzert für die Unerschrockenen. Roman. Braumüller, Wien 2013. / Schneller als Licht. SJW 2016 (Preis Baarer Rabe). / Herzvirus. Braumüller, 2016. Vgl. auch www.seismograf.ch

*Aus Liebe zum Essen – weniger Food waste

Gratis Mittagessen hauptsächlich aus Lebensmitteln, die sonst weggeworfen würden. Mit unseren Spenden unterstützen wir soziale Projekte. – Für Studierende und jüngere Erwachsene bis 35 Jahren.
Verantwortlich: Silvia Berchtold, Heike Schäfer, Eliane Kobler und Lucien Schriber

*Bibelgespräch über Mittag

Spontan vorbeikommen, Mittagessen mitbringen, einen biblischen Text zum Thema «Essen und Fasten» lesen, darüber diskutieren und Fragen stellen – dazu lädt das Bibelgespräch über Mittag an fünf Mittwochen in der Fastenzeit ein. – Für Studierende und jüngere Erwachsene bis 35 Jahren.
Leitung: Christian Schenker

*To the Basement

Einen Stopp einlegen und herunterfahren! Wir treffen uns zur teilweise geführten Meditation, um uns so nach und nach eine Quelle für den Alltag zu erschliessen.
Leitung: Christopher Merville und Gian Schneider
Für Studierende und jüngere Erwachsene bis 35 Jahren.