Verführung und Widerstand – die christlichen Kirchen und der Nationalsozialismus

Input von Theo Meyer, Buchautor, und anschliessendes Gespräch

Als Hitler 1933 die Macht ergriff, war die deutsche protestantische Kirche mit der Herausgabe eines neuen Gesangbuches beschäftigt. Die Entwicklung Deutschlands zur Diktatur war für sie kein Thema. Lange tat man so, als seien die Kirchen d a s Bollwerk gegen den Nationalsozialismus gewesen. Leider war das nicht der Fall. Karl Barth und Dietrich Bonhoeffer  waren da oft sehr allein, selbst im Milieu der «Bekennenden Kirche». Bekümmert über das Versagen der Kirchen schrieb Barth 1934: «Warum muss ich so isoliert sein, auch und gerade unter den Gerechten, mit denen ich doch wahrhaftig lieber einig … sein möchte?»

Ein für die christlichen Kirchen unangenehmes Thema. Es geht darum zu ergründen, warum so viele Kirchenführer mitgelaufen sind. Haben wir, hat die Kirche die Lektion des Versagens gegenüber der Gewalt gelernt? Sind wir sicher, dass wir es heute besser machen, als unsere Grossväter und Grossmütter? Das sind die schwierigen Fragen um die es heute geht.

Nach einem Input gibt es ein moderiertes Gespräch mit Theo Meyer und dem Publikum.

Beginn 24.09.2019, 18:30
Ende 28.10.2020, 14:21
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Ort Zwinglihaus, Gundeldingerstrasse 370, 4053 Basel
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