Kurs 29 – Spiritueller Missbrauch

Spiritueller Missbrauch lässt sich nicht an eindeutigen Ideologien, Lehrmeinungen oder kirchenpolitischen Positionen erkennen. Er verbirgt sich hinter manipulativen Dynamiken, die mit (vermeintlich) edlen Absichten untermauert sind und sich oft sehr subtil als Routine oder in Form von Strukturen durchgesetzt haben. Deshalb lohnt es sich, den eigenen seelsorgerlichen Alltag immer wieder selbstkritisch – und gemeinsam im Dialog auch systemkritisch zu reflektieren. Was kann ich als Seelsorgende*r tun, um spirituelle Selbstbestimmung zu fördern? Wie können wir als Gemeinschaft die Bedürfnisse des Einzelnen im Fokus haben und dadurch Manipulation und Machtmissbrauch erschweren?

Der Kurs bietet Orientierung in der Diskussion rund um spirituellen Missbrauch und zeigt auf, dass es nicht nur in geschlossenen Systemen, sondern auch im Pfarreialltag entsprechende Risikofelder gibt. Er zeigt Handlungsmöglichkeiten für eine respektvolle und zugewandte Seelsorge auf, welche nicht in die Abhängigkeit, sondern in die Selbstbestimmung führt.

Beginn 26.05.2021, 08:45
Ende 26.05.2021, 16:30
Bemerkungen
Ort Centrum 66, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, grosser Saal
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Kontakt-E-Mail kurse@zhkath.ch
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Zielpublikum Seelsorgende
Referent/innen, Mitwirkende Karin Iten & Dr. Stefan Loppacher, Präventionsbeauftragte des Bistums Chur
Leitung
Kosten Werden vom Synodalrat übernommen
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Anmeldeschluss 05.05.2021
Anmeldungs-E-Mail kurse@zhkath.ch
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