Kurs 27 – Prävention sexueller Ausbeutung (Kurs für kirchliche Angestellte)

Spiritueller Missbrauch lässt sich nicht an eindeutigen Ideologien, Lehrmeinungen oder kirchenpolitischen Positionen erkennen. Er verbirgt sich hinter manipulativen Dynamiken, die mit (vermeintlich) edlen Absichten untermauert sind und sich oft sehr subtil als Routine oder in Form von Strukturen durchgesetzt haben. Deshalb lohnt es sich, den eigenen seelsorgerlichen Alltag immer wieder selbstkritisch – und gemeinsam im Dialog auch systemkritisch zu reflektieren. Was kann ich als Seelsorgende*r tun, um spirituelle Selbstbestimmung zu fördern? Wie können wir als Gemeinschaft die Bedürfnisse des Einzelnen im Fokus haben und dadurch Manipulation und Machtmissbrauch erschweren?

Der Kurs bietet Orientierung in der Diskussion rund um spirituellen Missbrauch und zeigt auf, dass es nicht nur in geschlossenen Systemen, sondern auch im Pfarreialltag entsprechende Risikofelder gibt. Er zeigt Handlungsmöglichkeiten für eine respektvolle und zugewandte Seelsorge auf, welche nicht in die Abhängigkeit, sondern in die Selbstbestimmung führt.

Auskunft und Anmeldung: Katholische Kirche im Kanton Zürich, Synodalrat, Chris Frei, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, 044 266 12 34, kurse@zhkath.ch

Start 16.03.2022, 08:45
End 16.03.2022, 16:30
Notes
Location Katholische Kirche im Kanton Zürich, Centrum 66, 8001 Zürich
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Audience Kirchliche Angestellte
Speakers Karin Iten und Dr. Stefan Loppacher, Präventionsbeauftragte des Bistums Chur
Manager
Costs Werden vom Synodalrat übernommen (inkl. Mittagessen)
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Registration deadline 02.03.2022
Registration e-mail kurse@zhkath.ch
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