Humanismus aus jüdischen Quellen

Viele Texte der Torah sind dem modernen Menschen fremd. Sie rufen zur Gewalt gegen Ungläubige auf, enthalten Gesetze, die mit dem moralischen Verständnis des modernen Menschen und den ethischen Grundsätzen einer modernen Gesellschaft unvereinbar sind. Sich im 21. Jahrhundert unter die Autorität der Torah zu stellen, erscheint vielen liberalen Geister als anachronistisch. Menschen, die die Bibel als eine autoritative Quelle betrachten sind auf eine harte Probe gestellt. Das gilt insbesondere für die Erzählung , in der Abraham sich anschickt seinen Sohn zu opfern.
Wo bleibt da – wie an vielen anderen Stellen – der barmherzige Gott. Jüdische Quellen, inklusive der Bibel selbst, verstehen Offenbarung als ein partizipatorisches Geschehen zwischen Gott und Mensch. Dieses Offenbarungsverständnis dient uns als Grundlage für den Umgang mit Texten, die uns fremd sind oder sogar abstossen.

Beginn 02.11.2018, 18:30
Ende 04.11.2018, 13:30
Bemerkungen

Inhalt
Nach einer Einführung in das partizipatorische Toraverständnis werden wir den Text der Bindung Isaaks studieren und neue Sichtweisen auf einem der enigmatischsten Texte der Hebräischen und christlichen Bibel entdecken.
Impulse für Ihren weiteren Weg
Interpretationskompetenz, neue Sichtweisen auf die Bibel kennenlernen, Integration von Religion und humanistischen Gedankengut

Ort Lassalle-Haus, Bad Schönbrunn, 6313 Edlibach
Ortslink http://www.lassalle-haus.org
Kontakt-E-Mail info@lassalle-haus.org
Veranstaltungs-Link https://www.lassalle-haus.org/kursdetails/humanismus-aus-juedischen-quellen-2018R6.html#251110
Zielpublikum Der Kurs richtet sich an: - Menschen, die ihren Glaubens vertiefen wollen. - Menschen, die ihre Kenntnisse über das Judentum vertiefen möchten
Referent/innen, Mitwirkende
Leitung
Kosten CHF 290 zzgl. Pensionskosten
Anmeldeschluss
Anmeldungs-Link
Anmeldungs-E-Mail info@lassalle-haus.org