Blüten-Maltage im Tessin

In der stilvollen Einfachheit des Campo Rasa wollen wir Farben, Leuchten und das Liniengeflecht von Pflanzen und Blumen im Bild einfangen. Gearbeitet wird nach einem abendlichen Einstieg am Anreisetag jeweils an den Vor- und Nachmittagen mit Wasserfarbe, Farbstift und/oder Farbkreiden.Je nach Witterung finden die Einheiten in Rasa auch draussen statt, eine Mittagspause lädt zum Entspannen und Aufatmen ein. Den Abend beschliessen wir gemeinsam nach dem Sichten der Schätze des Tages. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Anleitung und Ideen für die Bildgestaltung werden gegeben.

spazio creativo: Schnitzkurs II

Schon die alten Mönche wussten, dass äussere, handwerkliche Tätigkeiten der innerlichen Entwicklung dienlich sind.Unter der kundigen Leitung des freischaffenden Schreiners, Werklehrers und Kunsttherapeuten Reinhard Külling können sich Gäste mit dem ursprünglichen Material Holz auseinandersetzen. Die Kurswoche bietet eine vertiefte Einführung ins Material Holz und in den Umgang mit Schnitzeisen und Klöppel. Daneben soll eine lebendige Auseinandersetzung mit dem Begriff «Kunst» in Gange kommen.Die äusserliche Auseinandersetzung kann auch innere Prozesse anstossen. «Kunst verbinde ich mit Wahrheit», erklärt Kursleiter Reinhard Külling. «Kunst ruft nach Authentizität, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit. In diesem Sinne strebe ich an, durch das Handwerk Kunst zu schaffen.»

Bible Art Journaling im Frühling

Bible Art Journaling ist eine Art kreatives Bibelstudium. Einzelne Verse, Abschnitte oder ganze Seiten werden in der «Journaling Bible» oder auf einem Extrablatt kreativ gestaltet, einzelne Passagen farblich hervorgehoben und künstlerisch bearbeitet. So entsteht sozusagen ein Kunst-Tagebuch aus der Auseinandersetzung mit der Bibel.Der Kurs gibt Einführung und Inspiration für die eigene Ausdrucksform durch Malen, Schreiben, Kleben, Kritzeln, Zeichnen und die Gestaltung und Verarbeitung von Empfindungen und Gedanken. Eine Bibel ist im Kursgeld inbegriffen, Material zum Ausleben der eigenen Kreativität ist vorhanden, wird in der Natur um Rasa leicht gefunden oder kann auch mitgebracht werden.

Vom Alltag in die Stille wandern

Ständig sind wir erreichbar und aktiv, nutzen jedes Zeitfenster und bauen Pendenzenberge ab. Da jede Minute verplant ist, braucht es ein bewusstes Ausbrechen aus der Hektik des Alltags. Wandern ist eine Möglichkeit, um Abstand zu gewinnen, zur Ruhe zu kommen und Gottes Stimme zu hören. Diese Tage können den Rahmen für eine (Lebens-)Entscheidung bieten.In den endlosen, frischgrünen Wäldern um Rasa verlassen wir gemeinsam den Alltagstrott und werden offen für Gottes Stimme. Unterwegs bei Sonnenschein oder Nieselregen wird uns bewusst, dass Gottes Pläne vielfältig sind und nicht immer unseren Wünschen entsprechen. Das viele Auf und Ab im Gelände erinnert uns daran, dass Gottes Wege nicht nur gerade sind. Damit wir sie besser erkennen, werden wir einen Teil schweigend wandern.

Bibelimpulse und Urlaub: Jona – Höhepunkt der Prophetie

Es kann zum grossen persönlichen Gewinn werden, in den Ferien Raum für das geistliche Wachstum einzuplanen. Das schafft Stärkung der Resilienz und der Lebensfreude für den Alltag. Das Format der «Bibelimpulse und Urlaub» bietet sowohl eine vertiefte Auseinandersetzung mit einem biblischen Buch, als auch viel Zeit für individuelle Ferien. Die Programmzeiten sind so gelegt, dass Ausflüge und zusammenhängende Freizeiterlebnisse gut möglich sind. Je nach Wetter finden die Impulse von 10 bis 11 Uhr oder von 17 bis 18 Uhr statt. Eine Morgenbesinnung vor dem Frühstück und abendliche Nachgespräche umrahmen den Tag. Obwohl alle Programmpunkte freiwillig sind, ergibt sich nicht selten eine schöne, nicht verpflichtende Feriengemeinschaft.Tagesablauf

  • Gottesdienst am Sonntag (10:00–11:15), für alle Gäste und Externe
  • Morgenbesinnungen (8:00–8:20), frei oder liturgisch
  • Textvertiefung (je nach Wetter oder Gästebedürfnis von 9.45–10.45 Uhr oder von 17:00–18.00 Uhr)
  • Abendliche Nachgespräche (20:00–21:00 Uhr), Abrunden des Vormittags, Geschichte, Film, Diskussion etc.
  • Wort-Wechsel am Mittwochabend (20:00–21:00). Moderierte offene Runde zu Fragen oder Einwänden zum christlichen Glauben. Alle Gäste werden mit einem speziellen Programmhinweis am Dienstag zur Teilnahme eingeladen.
  • persönliche Gespräche mit den teilnehmenden Gästen am Esstisch, in der Cafeteria, auf der Gartenbank …

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

Auf interaktive und kreative Art setzen wir uns mit unserer Geschichte, unseren Prägungen und unseren Gefühlen auseinander. Ziel des Kurses ist es, mit uns selber und mit Gott in Berührung zu kommen und neuen Mut zu fassen für einen wohlwollenden und sorgfältigen Umgang mit uns selber.

In der Mitte des Lebens

Wie können wir in der Mitte des Lebens zur Lebensmitte finden?Wir befassen uns mit verschiedenen Aspekten der mittleren Lebensphase: 

  • Medizinische Aspekte: Wenn die Hormone verrückt spielen
  • Ernährungstechnische Aspekte: Wenn der Zeiger der Waage kontinuierlich nach oben wandert
  • Spirituelle Aspekte: Wenn die Tiefendimension der Lebensfragen erreicht ist und das Gottesbild eine neue Farbgestaltung verlangt

Die Kurstage zur Lebensmitte sind geprägt von spirituellen und thematischen Impulsen, Bewegung und Kreativität.

Bibelimpulse und Urlaub: Jesus, Lehrer des Gebets

Das Gebet, als natürlicher Atem unseres täglichen Lebens von Gott gedacht, ist zu einer Frage der Zeit auch für Christen geworden. Der Alltag ist geschäftig und fordert. Ist der heutige Worship das, was Jesus meint? Will er angebetet werden? Oder will er auch heute noch uns Menschen hineinnehmen in die tiefste Gemeinschaft mit dem Vater, in der er lebt, als «Sohn Gottes, der im Schoss des Vaters ist» (Joh. 1,18)?Der Ausdruck der tiefsten Liebe Jesu seinen Jüngern gegenüber zeigte sich darin, dass er bis in der Todesnot am Kreuz selbst betete und dies seinen Jüngern lehrte. Das Gebet als Geheimnis, das Unservater als Kraft in der Mitte der Bergpredigt, als Erfüllung aller Sehnsucht im eigenen Leben und als Auftrag des Evangeliums, das wollen wir, vom Vorbild Jesu her geleitet, geistlich und praktisch gemeinsam entdecken und erleben.Es kann zum grossen persönlichen Gewinn werden, in den Ferien Raum für das geistliche Wachstum einzuplanen. Das schafft Stärkung der Resilienz und der Lebensfreude für den Alltag. Das Format der «Bibelimpulse und Urlaub» bietet sowohl eine vertiefte Auseinandersetzung mit einem biblischen Buch, als auch viel Zeit für individuelle Ferien. Die Programmzeiten sind so gelegt, dass Ausflüge und zusammenhängende Freizeiterlebnisse gut möglich sind. Je nach Wetter finden die Impulse von 10 bis 11 Uhr oder von 17 bis 18 Uhr statt. Eine Morgenbesinnung vor dem Frühstück und abendliche Nachgespräche umrahmen den Tag. Obwohl alle Programmpunkte freiwillig sind, ergibt sich nicht selten eine schöne, nicht verpflichtende Feriengemeinschaft. Tagesablauf

  • Gottesdienst am Sonntag (10:00–11:15), für alle Gäste und Externe
  • Morgenbesinnungen (8:00–8:20), frei oder liturgisch
  • Textvertiefung (je nach Wetter oder Gästebedürfnis von 9.45–10.45 Uhr oder von 17:00–18.00 Uhr)
  • Abendliche Nachgespräche (20:00–21:00 Uhr), Abrunden des Vormittags, Geschichte, Film, Diskussion etc.
  • Wort-Wechsel am Mittwochabend (20:00–21:00). Moderierte offene Runde zu Fragen oder Einwänden zum christlichen Glauben. Alle Gäste werden mit einem speziellen Programmhinweis am Dienstag zur Teilnahme eingeladen.
  • persönliche Gespräche mit den teilnehmenden Gästen am Esstisch, in der Cafeteria, auf der Gartenbank …

Exerzitien im Frühling

Exerzitien laden ein, neue Kraft zu schöpfen. In der Meditation sammeln wir uns, um Gottes Reden in Schöpfung und Bibel an uns geschehen zu lassen und darauf zu antworten. Kontemplation ist schweigendes Dasein vor Gott: «Schweig dem Herrn und halt ihm still, dass er wirke, was er will.»Thematisch leitet uns «Shalom», der Friede, den Jesus stiftete, indem er sein Leben für seine Brüder und Schwestern hingab. Innerer und äusserer Friede, echte ZuFRIEDENheit, braucht nicht grosse Worte, sondern viele kleine Schritte. Solche Schritte wollen wir uns zeigen lassen in diesen Exerzitientagen. Im Einzelgespräch werden auftretende Fragen geklärt und eigene innere Erfahrungen reflektiert. Das Warten auf Gottes Wirken setzt die Bereitschaft zur Stille voraus. Deshalb verbringen wir diese Tage – mit Ausnahme der Anhörrunde und dem persönlichen Begleitgespräch – im Schweigen.

Texte der Bergpredigt mit jüdischen Augen lesen

Ihr habt gehört, dass gesagt ist: «Auge um Auge, Zahn um Zahn». Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern wenn dich einer auf die rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar.(Matthäus 5,38-39) Unwillkürliche Ohrfeigen treffen gewöhnlich die linke Backe – hat das eine Bedeutung? Für die damaligen Zuhörer durchaus! Es geht um eine willkürliche Ohrfeige mit dem Handrücken, die eine tiefere Feindseligkeit verdeckt und in der jüdischen Überlieferung doppelt geahndet wird. Wenn wir Jesu’ Bildsprache kennen, wird seine Wegweisung verständlicher. Sie bedeutet hier: das Verletzen nicht fortsetzen, sondern die andere Backe darbieten, also mit dem Überraschungseffekt die Feindseligkeit unterbrechen und damit zu klären. Mit Wehrlosigkeit hat das nichts zu tun!Während der Studienwoche wird Susanne Grether vormittags und abends einen Lehrvortrag zu Texten aus der Bergpredigt halten, Ruth Würsch wird vormittags jeweils vor dem Vortrag das hebräische Alphabet in Buchstaben- und Zahlenform erläutern. Es wird genügend Zeit sein, um das Gehörte zu diskutieren und zu reflektieren.