Woran erkenne ich Gottes Reden? Welche Kriterien sprechen in einer konkreten Situation dafür, ob etwas von Gott kommt – oder eher nicht?Ereignisse verändern unser Umfeld. Innere Stimmen werden laut. Wir müssen uns entscheiden. Oft merken wir erst in der Rückschau, ob wir richtig entschieden haben – oder eben auch nicht.Die geistliche Tradition der Christenheit meint, dass man das noch vor allem Entscheiden wissen kann und soll. Sie nennt das die Kunst der «Unterscheidung der Geister». Was weiss die Tradition darüber? Was können wir von ihr lernen?Zum InhaltSpurensuche im AT und NT; Unterscheidung als geistliche Gabe und als rationale Aufgabe; eine Grundunterscheidung (Sprüche 1,7; Römer 8,14f); Entfaltung im Lauf der reichen christlichen Tradition (bei den Wüstenvätern, Teresa von Avila, Johannes vom Kreuz, Ignatius von Loyola und Martin Luther; ein moderner Entwurf bei C. S. Lewis usw.); moderne Einsichten und Wege …
Autor: VBG – Vereinigte Bibelgruppen, Zürich
Achtsamkeit und Bewegung
Achtsam heisst, bewusst in der Gegenwart zu leben und unseren Körper, unsere Gedanken und unseren Geist wahrzunehmen. Nahe bei Gott sein in Achtsamkeit und Bewegung, das werden wir in diesen Tagen üben.Achtsamkeit bedeutet nicht nur, still zu sitzen und zu beobachten. Auch Bewegung kann Meditation sein! Gerade in der Bewegung können wir unsere Aufmerksamkeit gut in die Gegenwart lenken. Unser Körper ist eine wichtige Hilfe, um im Hier und Jetzt anzukommen.Meditation in Bewegung vereint beides, die Ausrichtung auf das «Du» des dreieinigen Gottes und die achtsame Zuwendung zum Körper. So üben wir meditative Körperübungen als Einstieg und Vertiefung in die christliche Meditation. Wir lernen verschiedene Meditationsformen und Bewegungsabläufe kennen, beten liturgische Gebete und erhalten Anregungen für die persönliche Gebets- und Meditationszeit.
Fotokurs für Einsteiger
Fotografieren wird immer einfacher, heisst es – aber die Kameras werden immer komplizierter. Und dann gibt es mehr Technik-Frust als Foto-Lust.Doch es ist nach wie vor so, dass man für ein perfektes Foto (ohne Blitz) nebst der Entfernung nur drei Grössen richtig wählen muss. Im Kurs lernen Sie diese drei Parameter so zu bestimmen, dass die Kamera das umsetzt, was Sie vor Ihrem inneren Auge sehen. Dabei ist es mir wichtig, Basisregeln weiterzugeben, die Sie nachher in jeder Situation individuell anwenden können.Nach dem Fotografieren begeben wir uns gemeinsam in die digitale Dunkelkammer einer Bildbearbeitungssoftware. Denn wer wirklich optimale Resultate erzielen will, muss sich auch mit dem Aufbereiten der Fotos auseinandersetzen.Mein Wunsch ist, dass Sie auf den Geschmack des bewussten Fotografierens kommen: Bewusstes Sehen, bewusste Bildgestaltung – vor und nach dem Abdrücken – und vor allem ein bewusster Umgang mit der Kamera.
Spazio creativo: Schnitzkurs
Schon die alten Mönche wussten, dass äussere, handwerkliche Tätigkeiten der innerlichen Entwicklung dienlich sind.Unter der kundigen Leitung des freischaffenden Schreiners, Werklehrers und Kunsttherapeuten Reinhard Külling können sich Gäste mit dem ursprünglichen Material Holz auseinandersetzen. Die Kurswoche bietet eine vertiefte Einführung in verschiedene Holzarten und in den Umgang mit Schnitzeisen und Klöppel. Daneben soll eine lebendige Auseinandersetzung mit dem Begriff «Kunst» in Gange kommen.Die äusserliche Auseinandersetzung kann auch innere Prozesse anstossen. «Kunst verbinde ich mit Wahrheit», erklärt Kursleiter Reinhard Külling. «Kunst ruft nach Authentizität, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit. In diesem Sinne strebe ich an, durch das Handwerk Kunst zu schaffen.»
Entdeckungsreise durch das Johannesevangelium
Das vierte und jüngste Evangelium geht in vielerlei Hinsicht andere Wege als die synoptischen Evangelien. Es ist nicht nur eine wertvolle Ergänzung zu den Berichten von Matthäus, Markus und Lukas, sondern bietet einen eigenständigen Zugang zu Jesus Christus und zum christlichen Glauben.Auf Tuchfühlung mit den Anliegen des LieblingsjüngersGemeinsam entdecken wir das Geheimnis und die besondere Kraft des Johannesevangeliums, das geschrieben wurde, «damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr, weil ihr glaubt, das Leben habt in seinem Namen.» (Johannes 20,31)
Introvertiert und extrovertiert die Welt verändern
Dieses Seminar sensibilisiert die TeilnehmerInnen für die Unterschiedlichkeit von introvertierten und extrovertierten Menschen. Dass unterschiedliche Veranlagungen auch Probleme mit sich bringen, haben Debora (introvertiert) und Rolf (extrovertiert) zur Genüge erlebt. Die vertiefte Auseinandersetzung mit ihrer Unterschiedlichkeit – speziell auch durch das Buch von Debora – hat beiden eine neue Sicht für ihr Gegenüber geschenkt. Heute sehen sie ihre Andersartigkeit trotz aller Herausforderungen auch als Segen und wertvolle Ergänzung – sei es im Ehealltag, im Familienleben und im gemeinsamen Dienst in der Kirche.Im Kurs werden auf lebendige Art und Weise Grundlagen vermittelt, die den TeilnehmerInnen helfen sollen, die introvertierte und extrovertierte Veranlagung des andern besser zu verstehen. So entstehen viele hilfreiche Impulse, die im Alltag, im Beruf und in der Kirche helfen sollen, reif und konstruktiv mit der Unterschiedlichkeit des anderen umzugehen. Im Blick auf den christlichen Kontext hat Debora Sommers Buch eine schmerzliche Lücke gefüllt. Ungefähr die Hälfte aller Menschen ist introvertiert. Dennoch werden – oft auch im christlichen Kontext – Persönlichkeitsmerkmale von Extrovertierten als positiver dargestellt. Als Folge davon fühlen sich introvertierte Menschen oft unzulänglich und ziehen sich noch stärker zurück. Dabei übersehen nicht nur sie selbst, sondern auch andere, welche bedeutenden Stärken und Fähigkeiten sie einbringen können.Praktische Partneraufgaben sollen dazu beitragen, dass Beziehungen zwischen Ehepartnern, Verlobten oder besten Freunden/Freundinnen, die sehr unterschiedlich sind, an Tiefe gewinnen und gegenseitiges Verständnis wächst.
Tage voller Bewegung
Bewegungstage zum Auftanken und zur Erfrischung: Mit Pilates und Körpertheater, tanztechnischen Impulsen, choreografischen Abläufen und improvisierten Sofortkompositionen. Wir wollen voller Kreativität mit dem Körper gestalten und uns dafür von Gottes Wort und der Natur inspirieren lassen. Mit wunderbarem Blick auf den See läuten wir bewegt den Frühling ein, geniessen die Gemeinschaft, den Freiraum und das reichhaltige Buffet.
Bible Art Journaling im Frühling
Bible Art Journaling ist eine Art kreatives Bibelstudium. Einzelne Verse, Abschnitte oder ganze Seiten werden in der Journaling Bible oder auf einem Extrablatt kreativ gestaltet, einzelne Passagen farblich hervorgehoben und künstlerisch bearbeitet. So entsteht sozusagen ein Kunst-Tagebuch der Auseinandersetzung mit der Bibel.Der Kurs gibt Einführung und Inspiration für die eigene Ausdrucksform durch Malen, Schreiben, Kleben, Kritzeln, Zeichnen und die Gestaltung und Verarbeitung von Empfindungen und Gedanken. Eine Bibel ist im Kursgeld inbegriffen. Material zum Ausleben der eigenen Kreativität ist vorhanden, wird in der Natur um Rasa leicht gefunden oder kann auch mitgebracht werden.
Exerzitien im Frühling
Exerzitien mit Gruppenelementen laden ein, neue Kraft zu schöpfen. Sie sind eine erprobte Hilfe, um äusserlich und innerlich zur Ruhe zu finden. Sie wollen uns helfen, unser Leben vor Gott zur Sprache zu bringen: Unsere Geschöpflichkeit, unsere Einmaligkeit, aber auch unsere Erlösungsbedürftigkeit.In der Meditation sammeln wir uns, um Gottes Reden in Schöpfung und Bibel an uns geschehen zu lassen und darauf zu antworten. Kontemplation ist schweigendes Dasein vor Gott: «Schweig dem Herrn und halt ihm still, dass er wirke, was er will.»Thematisch leitet uns die Jahreslosung 2020 «Ich glaube – Hilf meinem Unglauben». Als methodische Bausteine dienen uns täglich das gemeinsame Meditieren und Beten biblischer Texte, zwei bis drei Zeiten der persönlichen Stille, das kontemplative Dasein vor Gott, Gottesdienste und Körperwahrnehmungsübungen. Im normalerweise täglichen Einzelgespräch mit einer Begleitperson werden auftretende Fragen geklärt und eigene innere Erfahrungen reflektiert.Das Warten auf Gottes Wirken setzt die Bereitschaft zur Stille voraus. Deshalb verbringen wir diese Tage – mit Ausnahme der Anhörrunde und dem persönlichen Begleitgespräch – im Schweigen. Tagesstruktur (Änderungen vorbehalten)
- 8.00 Körperwahrnehmungsbungen
- 8.30 Frühstück
- 9.30 Gemeinsame, angeleitete Meditationszeit, anschliessend persönliche Vertiefung
- 12.15 Mittagessen / Lunch
- Zeit für persönlichen Gebetszeiten, Begleitgespräch, Wandern…
- 17.20 Kontemplation
- 18.15 Abendessen
- 20.15 Abendmahlsgottesdienst
Bibelimpulse und Urlaub: Auge um Auge, Zahn um Zahn?
Haben Sie manchmal Schwierigkeiten mit gewissen Texten der Bergpredigt? Dann liegen Sie mit dieser Studienwoche genau richtig. Sie werden bekannte Texte aus der Bergpredigt (z.B. die Aufforderung, die andere Backe hinzuhalten) im Licht der damaligen jüdischen Überlieferung verstehen lernen. Ohne christliche Verpackung und eingebettet in das Welt- und Bibelverständnis zur Zeit des Zweiten Tempels werden diese Texte realistisch und brandaktuell. Erleben Sie ein Stück christliche Freiheit!Während der Studienwoche wird Susanne Grether vormittags und abends einen Lehrvortrag zu Texten aus der Bergpredigt halten, Ruth Würsch wird vormittags jeweils vor dem Vortrag das hebräische Alphabet in Buchstaben- und Zahlenform erläutern. Es wird genügend Zeit sein, um das Gehörte zu diskutieren und zu reflektieren.