Spätherbst in Rasa

Wir bieten kleineren und grösseren Gruppen ab vier Personen die Gelegenheit, im Zeitraum vom 5. bis 19. November 2022 zu einem vergünstigten Preis (15% Rabatt auf Kost und Logis) im Campo zu logieren und den Herbst im Tessiner Bergdorf gemütlich ausklingen zu lassen.Tägliche Morgenandachten und Gottesdienst am Sonntag, ansonsten persönlicher Freiraum zur Feriengestaltung.

Schweigetage mit Wolfgang Bittner

Schweigen ist ein Weg und kein Ziel. Es ist eine Hilfe zum Hören: auf Menschen, auf Gott und auf mich selbst. Im Schweigen überlasse ich mich Gott. Weil Tage des Schweigens kostbar, aber auch herausfordernd sind, ist es hilfreich, unter Anleitung und in einer Gruppe zu schweigen.Psalmen sind dabei wertvolle Wegbegleiter. Im Zentrum dieser Tage steht Psalm 31. Psalm-Impulse bieten Orientierung, um den Weg ins Schweigen zu finden. Die methodische Anleitung dient als Hilfestellung für Schwierigkeiten, die beim Schweigen auftauchen können. Die Gemeinschaft macht deutlich, dass man auch im Schweigen nicht allein ist.Die Gesprächsangebote helfen, äussere und innere Herausforderungen zu klären. Und die vielfältige Landschaft macht uns auf Gottes Güte und Weite aufmerksam. Die Tage verbringen wir im Schweigen. Fakultative Tagzeitengebete, Möglichkeit zu Begleitgesprächen.

Bibelimpulse und Urlaub

In den Ferien bewusst auch Raum für das geistliche Wachstum einzuplanen, kann ein grosser persönlicher Gewinn sein. Die spannende Kombination aus Ferienerlebnissen und Bibelentdeckungen trägt zur Lebensfreude bei und schenkt neue Kraft für den oft anspruchsvollen Alltag. «Bibelimpulse und Urlaub» bietet sowohl eine gut portionierte Dosis an Auseinandersetzung mit der Bibel, als auch viel Zeit für das individuelle Ferienerlebnis.Die Programmpunkte sind zeitlich so gelegt, dass Ausflüge und längere Freizeiterlebnisse gut realisierbar sind. Je nach Wetter finden die Impulse von 10 bis 11 Uhr oder von 17 bis 18 Uhr statt. Eine Morgenbesinnung und abendliche Nach(t)gespräche umrahmen den Tag.Alle Programmpunkte sind natürlich freiwillig. Im Rahmen von «Bibelimpulse und Urlaub» ergibt sich oft auch eine inspirierende, aber nicht verpflichtende Feriengemeinschaft.

Hochsensibilität

«Jenseits von Richtig und Falsch gibt es einen Ort. Dort treffen wir uns.»(Rumi)Rund 20% aller Menschen sind aufgrund neurologischer Besonderheiten sensibler als andere: Sie haben ein feines Gespür, reagieren stark auf Reize und verarbeiten Informationen intensiver. Hochsensibiltät ist eine Herausforderung – für die Betroffenen, aber auch für ihr Umfeld. Umso wichtiger ist es, sich selber kennen zu lernen und das eigene Leben sorgfältig und eigenverantwortlich zu gestalten.Ziel des Kurses ist es, Verständnis zu schaffen, Brücken zu bauen und Strategien zu vermitteln. Das Thema wird aus psychologischer und theologischer Sicht beleuchtet. Nicht nur Betroffene sind willkommen, sondern auch Angehörige, Partner und Interessierte.Tagesablauf (Beispiel)

  • ab 8.15 Uhr Frühstück
  • 9.45 Uhr Bibelimpuls
  • 10.30 Uhr Seminar
  • ab 12.00 Uhr Mittagessen / Lunch
  • freier Nachmittag
  • 16.30 Uhr Seminar
  • ab 18.00 Uhr Nachtessen
  • freier Abend

Holzer- und Handwerkerwoche

Seit vielen Jahren werden in den Holzer- und Handwerkerwochen unzählige Arbeitsstunden in die Holzgewinnung sowie die Pflege von Garten, Häuser und Umgebung investiert. Ohne diese Freiwilligenarbeit wäre das Campo kaum denkbar.Je nach Neigung oder Berufserfahrung werden Arbeitsgruppen für den Forst, den Garten, Pinselsanierungen und Unterhalt an den Gebäuden sowie am Mobiliar eingeteilt.Wir planen einen täglichen Arbeitseinsatz von rund sieben Stunden. Es bleibt Zeit und Raum für ein freiwilliges Rahmenprogramm wie liturgische Besinnungen, gemütliche Abendstunden am Kaminfeuer, Gespräche, Spiele und Nichtstun.

Singtage in Rasa

Zur eigenen Freude üben wir einen bunten Strauss an eingängigen, vorwiegend mehrstimmigen Liedern aus verschiedenen Stilrichtungen und Epochen ein. Im Zentrum stehen neuere geistliche Lieder, Kanons und Gospels.Im Singen, umrahmt von Momenten der Stille und Besinnung, pflegen wir die Beziehung zu uns selbst, zu anderen Menschen und zu Gott. Daneben bleibt viel Zeit zur freien Gestaltung, für Musse und Ausflüge in der näheren Umgebung.Tagesablauf (Beispiel, Änderungen vorbehalten)

  • ab 8.15 Frühstück
  • 9.15 Tagesbeginn
  • 9.45 Singen
  • 12.00 Mittagessen, anschliessend frei
  • 17.00 Singen
  • 18.00 Nachtessen
  • 19.30 Wunschlieder singen oder Kreistanzen
  • 20.45 Tagesabschluss

Ostertagung in Rasa

Zeit – unentrinnbar ist unser Leben in ihren Lauf eingebettet. Sie ist gleichzeitig Schicksal und Ermöglichung. Doch welche Bedeutung hat Zeit für uns? Erleben wir Zeit als Raum, den wir erschliessen und gestalten dürfen oder eher als Hamsterrad, das uns zur Leistungsfalle wird? Blicken wir dankbar auf Vergangenes zurück und freuen uns auf Kommendes, oder lastet die Vergangenheit schwer auf uns und macht die Zukunft uns Angst?Die Zeit kann uns davonlaufen und wir können ihr hinterherlaufen. Wir können sie vertreiben, sie totschlagen oder auch auskosten. Manchmal möchten wir die Zeit am liebsten manipulieren: zurückdrehen, langsamer laufen lassen oder aber ungeduldig vorwärts spulen.Hat uns die Zeit im Griff? Oder meinen wir, sie im Griff zu haben?Ausgehend von Kreuz und Auferstehung werden wir Zeit und Ewigkeit in neuem Licht sehen. Die wunderbare Bergoase Campo Rasa ist ideal, um sich fern vom Alltag auf das Osterereignis einzulassen. Liturgische Elemente und tiefgründige Impuls-Referate von Dr. Bernhard Ott bieten einen wertvollen Rahmen, neben dem viel Zeit für Begegnungen und zum Ausspannen bleibt.

Enneagramm-Grundkurs

Die neunteilige Typologie des Enneagramms will nicht schubladisieren oder festlegen. Stattdessen wirkt sie wie ein Spiegel, der sehen, entdecken und staunen lässt: Was ist in mir angelegt? Was nimmt mich gefangen? Was ist meine grundsätzliche Lebensfalle? Wie finde ich Wege hin zu grösserer Freiheit?Als Modell bietet das Enneagramm ein hilfreiches Werkzeug, um meinen Stärken und Schwächen auf die Schliche zu kommen und mich und andere besser kennen und akzepIeren zu lernen. Es betont die Würde jedes Menschen, ist auf Wandlung angelegt und lädt zu Veränderung ein.Referate, Gruppen- und Einzelgespräche, biblische Impulse und Zeiten der Stille ermöglichen in diesen intensiven Studientagen ein erstes Kennenlernen des Enneagramms. Dabei werden Wege aufgezeigt, wie wir das Enneagramm für unseren Glaubens- und Lebensweg nutzbar machen können.Enneagramm auf christlicher BasisDie Enneagramm-Angebote der VBG sind geprägt von den «drei E» Evangelium, Enneagramm, Exerizitien. Sie gehen über die reine Wissensvermittlung hinaus und möchten zu einem inneren Weg der Wandlung anleiten.Das Gleichnis des Sämanns ist der Ausgangspunkt: Das Samenkorn, das Wort Gottes, fällt auf unterschiedliche Ackerböden. Diese Böden sind vergleichbar mit den neun Persönlichkeitsprägungen im Enneagramm.Auch unsere Böden können zu «gutem Erdreich» werden, wenn wir den Wachstumsprozess geschehen lassen. So verstehen wir das Gebet im Sinne der Exerzitien: Nicht «Haben» und «Machen», sondern «Teil- Haben», «Mit-Machen» und Sein.

Exerzitien im Frühling

Exerzitien mit Gemeinschaftselementen helfen, zur Ruhe zu finden und unser Leben vor Gott zur Sprache zu bringen. Inhaltlich leitet uns die Jahreslosung aus Genesis 16, 13: «Du bist ein Gott, der mich sieht.»In der Meditation sammeln wir uns, um Gottes Reden an uns geschehen zu lassen und darauf zu antworten. In der Kontemplation üben wir: «Schweig dem Herrn und halt ihm still, dass er wirke, was er will.»Methodische Bausteine sind das Meditieren biblischer Texte, persönliche Gebetszeiten, Kontemplation, Gottesdienste und Körperwahrnehmungsübungen. In Einzelgesprächen mit der Begleitperson werden auftauchende Fragen bewegt und innere Erfahrungen reflektiert.Das Warten auf Gottes Wirken setzt die Bereitschaft zur Stille voraus. Stille und Schweigen schaffen einen Raum zum Hören. Deshalb verbringen wir diese Tage – mit Ausnahme von Anhörrunde und persönlichem Begleitgespräch – im Schweigen.

Patchwork Personality

Hast du dich auch schon gefragt, warum deine Arbeitskollegin ständig noch was besprechen will, obwohl doch längst alles klar ist? Warum sich dein Partner immer wieder über seine Grenzen hinaus verausgabt – und sich erst dann so richtig zu spüren scheint? Warum du nicht wie andere ins Kino kannst, ohne ständig in deinem Kopf den Film zu bewerten? Warum einer deiner Mitarbeiter erst dann produktiv wird, wenn du ihm klare Termine setzt – während Deadlines einen anderen völlig blockieren?Mit Hilfe eines modernen Persönlichkeitsmodells (entstanden im GFK-Institut, Zürich) gehen wir solchen und ähnlichen Fragen nach und versuchen, uns selbst und andere besser kennen- und verstehen zu lernen.Nebst Inputs und praktischen Übungen ergänzen Workshop-Angebote und liturgische Elemente das Programm. Daneben bleibt viel Zeit für Gespräche, Wanderungen und selbstständige Reflexion.