Von biblischen Figuren lernen

Anhand der Geschichte im Buch Ruth setzen wir uns mit verschiedenen Lebensthemen auseinander:

  • sich aus der Verantwortung stehlen (Kap. 1,1-5)
  • den Glauben nach einem Schicksalsschlag bewahren (1,6-22)
  • loslassen und bleiben (2,1-13)
  • Gefallen finden in den Augen anderer (2,14-23)
  • selbstbestimmt oder fremdbestimmt leben (Kap. 3)
  • den Nachlass weise regeln (4,1-12)
  • mit Grenzüberschreitungen in der Familie umgehen (4,13-21) 

Nebst Bibelauslegung kommen auch Bibliologe zum Einsatz, die biblische Texte auf neue Art und Weise lebendig machen.

Fakultative Angebote wie eine Morgenbesinnung und gemeinsame Zeiten des Singens umrahmen den Tag.

Lebensspuren

In diesen Tagen nehmen wir uns Zeit für unsere Geschichte, unsere Erinnerungen und Lebensspuren. Dabei arbeiten wir an einem ausgewählten Thema (Lebensabschnitt, Übergang, Schlüsselbeziehung, einschneidendes Ereignis, Lebensthema, allenfalls auch Reflektion des gemeinsamen Weges als Paar).

Inhaltlich kommen Methoden der Biografiearbeit und der Seelsorge zum Einsatz.

Gemeinsam machen wir uns auf den Weg, das Vergangene annehmen und das Zukünftige gestalten zu lernen.

Das Seminar beinhaltet tägliche Meditationszeiten, thematische Impulse (Erinnern, Biografie, Dankbarkeit, Versöhnung, Aufbruch ins Neue), Einzelarbeiten und Storytelling (freiwillig).

Das Geschenk der Lebensmitte

Wie können wir in der Mitte des Lebens zur Lebensmitte finden?

Um auf diese Frage Antworten zu finden, befassen wir uns mit verschiedenen Aspekten und Spannungsfeldern der mittleren Lebensphase:

  • Medizin: Wenn die Hormone verrückt spielen 
  • Ernährung: Wenn der Zeiger der Waage kontinuierlich nach oben wandert
  • Spiritualität: Wenn die Tiefendimension der Lebensfragen erreicht ist und das Gottesbild nach einer neuen Farbgestaltung ruft

Die Kurstage zur Lebensmitte sind geprägt von thematischen und spirituellen Impulsen, von Bewegung und von Kreativität.

Fotokurs für Einsteiger

Fotografieren wird immer einfacher, könnte man meinen – aber die Kameras werden immer komplizierter. Das führt nicht selten zu Technik-Frust statt Foto-Lust. Nach wie vor aber gilt, dass man für ein perfektes Foto (ohne Blitz) nebst der Entfernung nur drei Grössen richtig wählen muss.

Im Kurs lernen Sie diese Parameter so zu bestimmen, dass die Kamera das umsetzt, was Sie vor Ihrem inneren Auge sehen. Dabei ist es mir wichtig, Basisregeln weiterzugeben, die Sie anschliessend in jeder Situation anwenden können.

Im Anschluss ans Fotografieren begeben wir uns gemeinsam in die digitale Dunkelkammer einer Bildbearbeitungssoftware. Denn wer wirklich optimale Resultate erzielen will, muss sich auch mit dem Aufbereiten der Fotos auseinandersetzen.

Mein Wunsch ist, dass Sie auf den Geschmack des bewussten Fotografierens kommen: Bewusstes Sehen, bewusste Bildgestaltung – vor und nach dem Abdrücken – und vor allem ein (selbst)bewusster Umgang mit der Kamera.

„Ora et Labora“ für Berufstätige

Achtung der Kurse wurde verschoben und startet neu am 27.4.

  • Aussteigen. Auszeiten. Ausprobieren.
  • Bibel. Beten. Begegnen.
  • Essen. Ernten. Entdecken.
  • Freude. Freizeit. Ferien.
  • Stille. Spiele. Spaziergang.
  • Du, deine Freunde und Gott?

Herzliche Einladung, in diese Vielzahl an Möglichkeiten einzusteigen, sie auszuprobieren und mit in den Alltag zu nehmen.

Tagesablauf

  • 07.00 Laudes (Morgengebet)
  • 07.15 Frühstück
  • 08.00 Arbeit
  • 12.15 Mittagessen, Siesta und freier Nachmittag
  • 17.15 Bibellesen mit Lectio Divina
  • 18.15 Abendessen mit inspirierenden Texten
  • 20.00 Freizeit oder Abendprogramm
  • 21.30 Komplet (Abendgebet)

 

Zielgruppe: Junge Berufstätige bis 40 Jahre.

Exerzitien im Frühling

Exerzitien mit Gemeinschaftselementen helfen, zur Ruhe zu finden und unser Leben vor Gott zur Sprache zu bringen.

Inhaltlich leitet uns die Jahreslosung aus 1. Korinther 16, 14: «Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.» In der Meditation sammeln wir uns, um Gottes Reden an uns geschehen zu lassen und darauf zu antworten. In der Kontemplation üben wir: «Schweig dem Herrn und halt ihm still, dass er wirke, was er will.»

Methodische Bausteine sind das Meditieren biblischer Texte, persönliche Gebetszeiten, Kontemplation, Gottesdienste und Körperwahrnehmungsübungen. In Einzelgesprächen mit der Begleitperson werden auftauchende Fragen bewegt und innere Erfahrungen reflektiert.

Das Warten auf Gottes Wirken setzt die Bereitschaft zur Stille voraus. Stille und Schweigen schaffen einen Raum zum Hören. Deshalb verbringen wir diese Tage – mit Ausnahme von Anhörrunde und persönlichem Begleitgespräch – im Schweigen.

Enneagramm Grundkurs

Die neunteilige Typologie des Enneagramms will nicht schubladisieren oder festlegen. Stattdessen wirkt sie wie ein Spiegel, der sehen, entdecken und staunen lässt:

Was ist in mir angelegt? Was nimmt mich gefangen? Was ist meine grundsätzliche Lebensfalle? Wie finde ich Wege hin zu grösserer Freiheit?

Als Modell bietet das Enneagramm ein hilfreiches Werkzeug, um meinen Stärken und Schwächen auf die Schliche zu kommen und mich und andere besser kennen und akzepIeren zu lernen. Es betont die Würde jedes Menschen, ist auf Wandlung angelegt und lädt zu Veränderung ein.

Referate, Gruppen- und Einzelgespräche, biblische Impulse und Zeiten der Stille ermöglichen in diesen intensiven Studientagen ein erstes Kennenlernen des Enneagramms. Dabei werden Wege aufgezeigt, wie wir das Enneagramm für unseren Glaubens- und Lebensweg nutzbar machen können.

Enneagramm auf christlicher Basis: Die Enneagramm-Angebote der VBG sind geprägt von den «drei E» Evangelium, Enneagramm, Exerzitien. Sie gehen über die reine Wissensvermittlung hinaus und möchten zu einem inneren Weg der Wandlung anleiten. Das Gleichnis des Sämanns dient dabei als Ausgangspunkt: Das Samenkorn, das Wort Gottes, fällt auf unterschiedliche Ackerböden. Diese Böden sind vergleichbar mit den neun Persönlichkeitsprägungen im Enneagramm. Auch unsere Böden können zu «gutem Erdreich» werden, wenn wir den Wachstumsprozess geschehen lassen. So verstehen wir das Gebet im Sinne der Exerzitien: Nicht «Haben» und «Machen», sondern «Teil- Haben», «Mit-Machen» und Sein.

Glaube im Wandel

Immer mehr Christen hinterfragen bisherige Ansichten und Überzeugungen ihres Glaubens. Altvertrautes gerät ins Wanken. Nach einer Phase des Zweifels oder der Ernüchterung bleibt oftmals ein minimalistischer oder frustrierter Glaube übrig.

Wie lässt es sich mit einem progressiven Glauben auch geisterfüllt leben? Wie kommt zur Liebe wieder die Kraft?

Martin Benz zeigt auf, wie wir einen dekonstruierten Glauben wieder rekonstruieren können und wie unsere Gottesbeziehung neue Leidenschaft und Kraft gewinnt.

Jesusgebet – Herzensgebet

Gottes Gegenwart im Grund des Herzens zu erfahren ist eine tiefe menschliche Sehnsucht. Oft melden sich aber gerade dann, wenn wir uns für Gottes Nähe öffnen möchten, Hindernisse und Widerstände. Diesem "was mich hindert zu dir" wollen wir in der Stille auf die Spur kommen mit der Geschichte vom Kampf Jakobs am Jabbok.

Im stillen Da-Sein und ruhigen Achtgeben auf ein Lebenswort aus der Bibel können wir uns sammeln und lernen, unsere ungezählten Gedanken, Sorgen, Wünsche und Pläne zur Ruhe zu bringen und Jesus anzuvertrauen. In der Stille begegnen wir Christus in uns und uns selber. Unser Inneres wird durchdrungen vom Licht des Himmels. Heilsame Prozesse können in Gang kommen.

Auf unserem Weg, Jesu Wesen zu verinnerlichen, helfen uns Meditationen biblischer Texte, Kontemplationszeiten mit dem Namen ,Jesus' und angeleitete Körperwahrnehmungsübungen. Freie Stunden bieten Zeit zur persönlichen Vertiefung und Streifzüge durch die Natur. Begleitgespräche ermöglichen, die eigenen inneren Erfahrungen zu reflektieren.

Wir verbringen die Kurstage im Schweigen. Teilnehmende mit wenig oder keiner Erfahrung mit längeren Schweigezeiten werden eingeführt.

Kursleitung: Thomas Bachofner / Körperübungen und Begleitgespräche: Ruth Maria Michel

Design your Life

Wie sieht deine Berufung aus und was ist eigentlich ein gelungenes Leben?

Mit Texten aus der Bibel und Methoden des Design Thinking fragen wir nach Gottes Sicht auf unseren Alltag, unsere Begabungen und unseren Platz in der Welt. Durch verspielte Erlebnisse und visuelle Kreativitätstechniken verlassen wir eingefahrene Denkmuster und schaffen für neue Ideen.

Dafür muss man weder besonders einfallsreich sein, noch gut malen können oder sonstige Vorkenntnisse besitzen. Es braucht einzig Neugier und eine offene Grundhaltung.

Der Kurs richtet sich an Personen, die persönliche Veränderungen anstossen, ihr Berufsleben und die eigene Zukunft aktiv gestalten möchten.

Hier geht es zu einem Podcast von Bensch zum Thema Design your life.