Ehe-Wochenende

Glück in der Paarbeziehung entsteht dort, wo beide Partner merken: Wir entwickeln uns als Paar (und als Familie) und ich selbst kann mich auch als Individuum entfalten – nicht zuletzt, weil mein Partner mich beantwortet, fördert und fordert.
Dieser Prozess, der in einem Klima der Verbindlichkeit und Freiheit stattfindet, ist gemeint mit dem Ausdruck "Ko-Evolution". Ko-Evolution ist die beste Prophylaxe vor einer Revolution, bei der einer der beiden Partner aussteigt. Nicht nur die verschiedenen Paar- und Familienphasen verlangen diese Flexibilität, sondern auch unsere sehr dynamische Lebens- und Arbeitswelt.

Wie und woran können wir wachsen?
Welches sind die entscheidenden Wachstumsfaktoren?
Wie kommt dabei Gott ins Spiel?

Im Seminar entdecken wir gemeinsam, dass es beim Wachstum nach dem Herzen Gottes nicht einfach um Optimierung geht, sondern auch um die lauten und leisen Zwischentöne wie etwa Durchsetzungskraft und Verzicht, Genuss- und Leidensfähigkeit.

Das Seminar beinhaltet Impulse zum Thema, Zeiten als Paar sowie kreative und geistliche Momente.

Generationenstärkend

Wir werden Grosseltern ohne unser direktes Zutun und vor allem ohne Ausbildung. Wie gestalten wir diese Rolle aus – als Berufstätige, als Pensionierte?

Vielleicht sind wir einfach nur dankbar, weil wir uns in der neuen Rolle wohlfühlen und es so gut läuft. Vielleicht erleben wir aber auch Not und Spannungen zwischen den Generationen, da unsere Erziehungs- und Glaubensstile so verschieden oder die Erwartungen aneinander nicht deckungsgleich sind.

Gemeinsam tauschen wir uns über unsere Erfahrungen aus, lassen uns von Texten der Bibel inspirieren und begegnen dem lebendigen Gott, der mit jeder Generation neu seine Geschichte schreibt.

Dabei soll für jede und jeden von uns vor Gott neu geschärft werden, wie wir unseren Platz als (Schwieger)Eltern, Grosseltern (oder als Partner mit eigenen Grosskindern) ausfüllen wollen.

Nähatelier im Frühling

An diesem Wochenende nehmen alle ihre Projekte, ihr Material und die eigene Nähmaschine mit. Das Atelier ist kein Nähkurs, sondern wir nähen nebeneinander unsere eigenen Projekte – seien dies Patchwork, Kleider oder Vorhänge. Es ist keine Schneiderin dabei.

Neben dem Nähen gibt es je nach Bedürfnis verschiedene kurze Impulse und praktische Hilfen, wir zum Beispiel Schnittmustersuche im Internet, Einführung zum Plotter (Schneidemaschine, beispielsweise für Textilfolien), Erfahrungsaustausch und Stofftausch.

Die Begegnung mit Gott hat zum Tagesanfang und zum Tagesende Raum.

Sünde als aktuelle Herausforderung

Sünde ist ein Schlüsselthema des christlichen Glaubens: Sie begegnet uns von der ersten bis zur letzten Seite der Bibel.
Sünde ist nicht nur ein anderes Wort für Schuld. Wenn wir von Sünde reden, geht es ums Ganze: Wer wir sein sollten und wer wir tatsächlich sind.
Was Menschen einander antun, hat immer auch mit Gott zu tun. Wenn wir über Schuld und Versöhnung nachdenken, rühren wir an tiefere Geheimnisse als blosse Fragen der Moral.

Gemeinsam stellen wir uns dem herausfordernden Thema "Sünde" und gewinnen in der aktiven Auseinandersetzung wertvolle Erkenntnisse für unser (Glaubens)Leben.

Fragestellungen:

– Bedeutung der Erzählung vom Sündenfall?
– Erbsünde, Todsünden und andere Sündenfälle?
– Alte Sünden und moderne Sünden?
– Sünde und Vergebung bei Jesus?
– Christen als Gerechte und Sünder zugleich?
– Unfreiheit in und Freiheit von der Sünde?

Donnerstag:
18.00 Start mit Nachtessen
19.30 Zeit vor Gott
19.45 Auftakt, Interview & Kennenlernen

Freitag und Samstag:
08.00 Zeit vor Gott
08.15 Frühstück
10.00 Referat
12.00 Zeit vor Gott
12.15 Mittagessen
16.00 Referat
18.00 Nachtessen
19.30 Zeit vor Gott
19.45 Referat

Sonntag:
9.30 Gottesdienst
ab 11.00 individuelle Heimreise

Singtage in Moscia

In einer lockeren Atmosphäre schaffen wir Raum für alle sängerischen Niveaus und lassen so ein fröhliches Gemeinschaftserlebnis entstehen.
Vom musikalischen Buffet bedienen wir uns mit eingängigen, mehrstimmigen Liedern, mit unbekannteren Kanons, bewegenden Gospels und Liedern aus unserer Mitte.
Im Singen, umrahmt von besinnlichen Momenten, pflegen wir die Beziehung zu uns selbst, zu anderen Menschen und zu Gott. Daneben bleibt viel Zeit zur freien Gestaltung, für Musse und Ausflüge in der näheren Umgebung oder fürs Kreistanzen.

Tagesablauf (Änderungen vorbehalten)

09:30 Tagesbeginn mit Input
10:00 Singen
12:15 Mittagessen

freier Nachmittag

17:00 Singen
18:00 Nachtessen
19:30 Wunschlieder singen oder Kreistanzen
20:45 Tagesabschluss

Führungskompetenz par excellence

Alles steht und fällt mit (meiner) Führung.

Eine zielorientierte und zugleich menschendienliche Führung ist ungemein kraftvoll. Sie erlaubt, grosse organisationale Herausforderungen souverän zu meistern und mit den daran beteiligten Menschen trotz Gegenwind und Widerständen Erfolg zu haben.

Menschen sehnen sich nach Sicherheit und Kontrolle, und doch ist nichts so sicher wie der Wandel und die Unberechenbarkeit der Zukunft. Wie sollen Führungskräfte damit umgehen? Was erhöht die Wahrscheinlichkeit für Führungserfolg?

Was Führungspersonen, deren Mitarbeitende und Organisationen letztlich für den Erfolg brauchen, ist ein Führungskompass mit praxistauglichen Überzeugungen und Kompetenzen. Diese Entwicklung baut hauptsächlich auf vorhandenen Stärken auf, darf aber allfällige Schwächen nicht ignorieren.

Wir eignen uns Führungskompetenzen in den Bereichen Selbstführung, 1:1 Menschenführung und (teamübergreifende) Zusammenarbeit sowie Kommunikation an. Dafür kommen diverse Methoden und Modelle zum Einsatz, die auch eine persönliche Vorbereitung erfordern (u.a. Insights).

Ostertagung in Moscia

Nach dem Johannesevangelium entscheidet sich Jesus, seine Zeit in Freiheit mit dem sogenannten »hohepriesterlichen Gebet« abzuschliessen. Direkt nach diesem letzten Gebet mit Gänsehautfaktor verlässt er die Stadt Richtung Gethsemane und wird von der Dramatik der Ostergeschehnisse mitgerissen.

Was Jesus in diesem Abschiedsgebet über uns zum Vater sagt, lädt uns ein, unsere Lebensgestaltung neu auszurichten.

Während unseren Ostertagen tauchen wir tief in diesen gewaltigen Text ein: Wir lesen, beten, leben, leiden uns durch diese Worte bis hin zu einer Idee, wie unsere eigenen Abschiedsworte einst aussehen könnten.

 

Holzer- und Handwerkerwoche

Seit vielen Jahren werden in den Holzer- und Handwerkerwochen unzählinge Arbeitsstunden in die Holzgewinnung sowie die Pflege von Garten, Häuser und Umgebung investiert. Ohne diese Freiwilligenarbeit wäre das Campo kaum denkbar.

Je nach Neigung oder Berufserfahrung werden Arbeitsgruppen für den Forst, den Garten, Pinselsanierungen und Unterhalt an den Gebäuden sowie am Mobiliar eingeteilt. Täglich wird ein Arbeitseinsatz von rund sieben Stunden geplant. Es bleibt Zeit und Raum für ein freiwilliges Rahmenprogramm wie liturgische Besinnungen, gemütliche Abendstunden am Kaminfeuer, Gespräche, Spiele und Nichtstun.

Die Kunst der Urteilsbildung

Der Alltag, aber auch politische Fragestellungen, gesellschaftliche Veränderungen und Entwicklungen in der Kirche fordern uns heraus, immer wieder neu ein möglichst fundiertes Urteil zu bilden.

Wie üben wir das ein? Welche geistlichen Ressourcen helfen uns dabei? Was bedeutet es, zu «prüfen» und «die Geister zu unterscheiden», wie die Bibel es formuliert?

Gemeinsam wollen wir herausfinden, wie wir in unserer Urteilsfähigkeit wachsen und fester werden können.

Ein Kurs für alle, die Klarheit suchen für sich selbst und für ihre Aufgaben.

Studientage sind offen für alle Interessierten, Vorkenntnisse sind keine nötig.
 

Programm

Freitag

18.00 Abendessen
20.00 Impuls 1: „Prüfet alles …“: Wo und wie stellt sich uns diese Aufgabe heute?

Samstag

8.00 Besinnlicher Tageseinstieg ins Thema
Frühstück
10.00 Impuls 2: Biblisch-theologische Grundlagen zur Urteilsbildung.
12.00 Mittagessen
16.00 Impuls 3: Was unser Urteil beeinflusst und wie wir Dankfallen vermeiden können
18.00 Abendessen
20.00 Impuls 4: Schritte auf dem Weg zu einem tragfähigen Urteil

Sonntag

8.00 Besinnlicher Tageseinstieg ins Thema
Frühstück / Zimmer räumen
10.00 Gottesdienst „Ich richte mich selbst nicht…“ (1.Kor. 4,3): Unsere Irrtümer und was Gott dazu sagt
12.00 Mittagessen 

Abreise (Moscia ab 12.50 / 13.50 / 14.50)

Nahostkonflikt: Israel – und wir?

Wir betrachten den jüdisch-arabischen Familienkonflikt aus verschiedenen, eng miteinander verwobenen Perspektiven – historisch, religionsgeschichtlich, (geo)politisch, biblisch, wirtschaftlich, prophetisch, medial und heilsgeschichtlich – und erhalten so ein vertieftes Verständnis der Geschichte des Volkes Israel und des «Heiligen Landes». Wir setzen uns dabei mit den Rollen der drei abrahamitischen Religionen auseinander (u.a. mit dem Islam-Kenner Dr. Andreas Maurer) und fragen uns, was Israel und der Nahostkonflikt mit der UNO, Europa und uns zu tun haben.

In den letzten rund 140 Jahren gingen viele jahrtausendealte biblische Prophezeiungen der Propheten, von Jesus und Paulus in Erfüllung – auch im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt. Diese Prophezeiungen der Endzeitphase nehmen wir genauer unter die Lupe, wie auch die israelisch-palästinensischen Beziehungen seit der Staatsgründung 1948.

Nach den Referatsblöcken besteht die Möglichkeit zur Diskussions- und Fragerunde.

Detailprogramm auf Anfrage.