Trauer besser verstehen lernen

Der dreitägige Kurs eignet sich besonders gut für Menschen, die in ihrem privaten und beruflichen Umfeld mit Trauer und Abschied konfrontiert wurden und einen Weg suchen, Trauerprozesse besser zu verstehen und einzuordnen. Dabei geht der Kurs von verschiedenen Trauermodellen aus, die sich in Theorie und Praxis bewährt haben (z.B. William J. Worden, Chris Paul, Ruthmarijke Smeding). Zum Kurs gehört auch das Entwickeln von Trauerritualen, die Lektüre von einzelnen Artikeln und mindestens einem Buch im Selbststudium.

Männer trauern anders, oder?

Traugott Roser hat mit Kollege Norbert Mucksch 2021 ein Praxisbuch zur gendergerechten Trauerbegleitung herausgegeben. Im Vortrag wird Prof. Roser Einblicke in seine Erfahrungen und Forschungen geben. Denn die stereotype Festlegung, dass Männer anders trauern als Frauen, hält sich hartnäckig. Oft wird männliche Trauer mit Aktionismus, Funktionieren, Verdrängung oder emotionaler Härte assoziiert. Derartige Zuschreibungen führen zu einem einseitigen und damit auch einengenden Blick auf trauernde Männer. Leicht gerät aus dem Blick, warum Menschen so trauern, wie sie trauern. Für das bessere Verständnis von Trauer ist dieser Vortrag hilfreich und weiterführend.

Lehrgang Palliative und Spiritual Care A2

Schwerkranke, Sterbende und ihre Angehörigen zu unterstützen und zu belgeiten, ist eine sehr ehrenwerte , aber auch anspruchsvolle Aufgabe. Für eine vertrauensvolle Begleitung ist eine offene Kommunikation zwischen allen Beteiligten nötig. Das setzt voraus, sich mit Krankheit, Sterben Tod und Trauer und den damit verbundenen Herausforderungen zu beschäftigen und die Grundlagen der Palliative Care zu verstehen. Der Lehrgang richtet sich an Personen, die sich freiwillig im Bereich Palliative Care engagieren oder sich ein solches Engagement vorstellen können.

Eine Pilgergruppe leiten und begleiten

Ausbildungslehrgang

Pilgern übt auf Menschen, ob jung oder alt, eine grosse Faszination aus. Jährlich wandern Hunderttausende auf dem Jakobsweg oder auf einem anderen Pilgerweg.
Spirituelle Begleitung von Pilgerinnen und Pilgern bietet einen Mehrwert für alle, die sich mit ihren Anliegen und dem Wunsch nach persönlicher Entwicklung auf den Weg machen. In der Einfachheit des gemeinschaftlichen Pilgerns stellen sich Menschen fundamentalen Fragen ihres Lebens. Sie kommen mit verschiedenen Gesprächspartner:innen und der Pilgerleitung ins Gespräch. Viele hoffen, spirituelle Erfahrungen zu machen oder Gott in ihrem Leben neu zu entdecken.
Seit nun bald 20 Jahren bietet die Fachstelle Bildung und Propstei geführte Pilgerreisen an und möchte mit der Schaffung des Ausbildungslehrgangs zur Pilgerleiterin/zum Pilgerleiter ihr Wissen und ihre Erfahrung mit anderen teilen.
Der Ausbildungslehrgang qualifiziert MultiplikatorInnen für die anspruchsvolle Aufgabe «Leiten von Pilgergruppen». Er stellt Konzepte und Methoden vor und erprobt diese im Prozess «Learning-by-doing». Die Teilnehmenden werden ermutigt, spirituell geführte Pilgerangebote selbst zu entwickeln und durchzuführen.

Ziele
• Theologische und spirituelle Motive des Pilgerns für die inhaltliche Gestaltung des Pilgerns fruchtbar machen.
• Unterschiedliche Methoden kennenlernen, um spirituelle Prozesse Erfahrungen zu vertiefen.
• Eine Pilgerwanderung sachgerecht vorbereiten und durchführen.
• Die eigene Rolle als Pilgergruppenleiter*in bewusst wahrnehmen und reflektieren.
• Die dynamischen und psychosozialen Prozesse einer Pilgergruppe erkennen und damit umgehen lernen.

Inhalte
Psychosozial
• Gruppe, Gruppendynamik, Gruppenphasen, Partizipation
• Leitungsstile, den eigenen Leitungsstil finden
• Umgang mit Konflikten
• Hilfreiche Leitungstools
• Was bedeutet eine „Pilger*innen-Gruppe“? Was heisst „Pilgerleitung“?

Theologie und Spiritualität
• Weg-Existenzen in der Bibel, die Bibel als Erfahrungsbuch von Gottes Weg mit den Menschen
• Die Bibel als „Pilgerbegleiter“: Kennenlernen biblischer Schlüsseltexte
• Möglichkeiten dialogischer Auslegung von Bibeltexten: Bibelteilen, Bibliodrama, Bibliolog
• Pilgern als spiritueller Prozess: Etappen des Pilgerns
• Pilgern als Vertrauens-Übung, als „Leben-im-Hier-und-Jetzt“, als Aufmerksamkeits-Übung, als „Einübung in Gottes Vorsehung“
• Das „unruhige Herz“ als Wurzel der Pilgerschaft (Augustinus): Pilgern als menschliches Existential
• Pilgern auf dem Jakobsweg als Erfahrung der „Neuen Welt Gottes“, als „Völkerwallfahrt“ zum Zion
• Pilgern als persönlicher Weg der Veränderung

Das Phänomen „Jakobsweg“ heute und gestern
• Wie „funktioniert“ heute Pilgern auf dem Jakobsweg? Welche Infrastruktur und Voraussetzungen benötigt er?
• Was fasziniert Menschen heute am Jakobsweg? Welche Bedürfnisse lässt sie zur Pilgerreise aufbrechen?
• Die Bedeutung des Jakobsweges durch 1000 Jahre europäische Geschichte

Organisation einer Pilgerreise
• Grundlagen: Wege, Unterkünfte, Anreisen und Verkehrsmittel, Reisezeiten, Kostenkalkulationen etc.
• Hilfen bei der Planung
• Was muss ich planen? Was muss ich ungeplant lassen?

Erarbeiten und Durchführung eines eigenen Pilger-Projektes mit Dokumentation für die Zertifizierung.

Orte und Daten (Ausbildungsdauer 8 Tage plus Selbststudium und Vorbereitung)
1. Baustein Propstei Wislikofen 24./25.08.2024
2. Baustein Propstei Wislikofen 23./24.11.2024
3. Baustein in Aarau* (1 Tag, Projektvorbereitung)
4. Baustein Schweizer Jakobsweg* (2 Tage, Projektvorbereitung)
5. Baustein Propstei Wislikofen 30.08.2025
* Diese Daten werden mit den Teilnehmenden im Kurs vereinbart.

S’grööschte Gschänk – Unconference zu Krippenspiel und Weihnachten

Spielerisch Weihnachten erlebbar machen und die Botschaft von Weihnachten lebensnah teilen.
An dieser Weiterbildung können Sie von den Erfahrungen anderer Teilnehmenden profitieren, eigenes Einbringen und voll bepackt mit Tipps und Tricks und hochmotiviert Ihr nächstes Projekt «Krippenspiel» in Angriff nehmen.

Austauschgruppe Freiwilligen-Koordinator:innen Aarau

Sie sind für die Koordination der Freiwilligenarbeit in Ihrer Organisation, Ihrem Verein zuständig und sind somit die erste Anlaufstelle für alle Fragen und Anliegen rund um die Freiwilligenarbeit. Obwohl dies in der Regel eine sehr erfreuliche Aufgabe ist, gibt es doch auch herausfordernde Situationen und Fragestellungen. Ein Austausch mit anderen in derselben Position kann sehr hilfreich sein. Um am Angebot teilzunehmen, müssen Sie keine „Probleme“ haben, sondern sich gerne austauschen, bereit sein, Ihre Kompetenz mit anderen zu teilen und von deren Erfahrungen profitieren wollen. Den Inhalt des Austauschs bestimmen die Teilnehmenden. Ihre Fragen und Anliegen stehen im Zentrum.

Austauschgruppe Freiwilligen-Koordinator:innen Aarau

Sie sind für die Koordination der Freiwilligenarbeit in Ihrer Organisation, Ihrem Verein zuständig und sind somit die erste Anlaufstelle für alle Fragen und Anliegen rund um die Freiwilligenarbeit. Obwohl dies in der Regel eine sehr erfreuliche Aufgabe ist, gibt es doch auch herausfordernde Situationen und Fragestellungen. Ein Austausch mit anderen in derselben Position kann sehr hilfreich sein. Um am Angebot teilzunehmen, müssen Sie keine „Probleme“ haben, sondern sich gerne austauschen, bereit sein, Ihre Kompetenz mit anderen zu teilen und von deren Erfahrungen profitieren wollen. Den Inhalt des Austauschs bestimmen die Teilnehmenden. Ihre Fragen und Anliegen stehen im Zentrum.

Austauschgruppe Freiwilligen-Koordinator:innen Aarau

Sie sind für die Koordination der Freiwilligenarbeit in Ihrer Organisation, Ihrem Verein zuständig und sind somit die erste Anlaufstelle für alle Fragen und Anliegen rund um die Freiwilligenarbeit. Obwohl dies in der Regel eine sehr erfreuliche Aufgabe ist, gibt es doch auch herausfordernde Situationen und Fragestellungen. Ein Austausch mit anderen in derselben Position kann sehr hilfreich sein. Um am Angebot teilzunehmen, müssen Sie keine „Probleme“ haben, sondern sich gerne austauschen, bereit sein, Ihre Kompetenz mit anderen zu teilen und von deren Erfahrungen profitieren wollen. Den Inhalt des Austauschs bestimmen die Teilnehmenden. Ihre Fragen und Anliegen stehen im Zentrum.