Wenn aus dem Sommer Herbst wird – FÄLLT LEIDER AUS

Ein Tag für Frauen* in den Wechseljahren

Jeder Sommer geht einmal zu Ende. Auch wenn wir ihn manchmal gern festhalten würden. Der Abschied vom Sommer lädt ein, durch die Lebensfülle hindurch zum Wesentlichen zurückzukommen. Neue Perspektiven eröffnen sich.
Wie der Übergang vom Sommer in den Herbst, fordern auch die Wechseljahre zu einer Neuorientierung heraus. Sie laden ein, Neues zu entdecken, bisher Ungelebtem Raum zu geben.
An diesem Tag blicken wir darauf zurück, mit was uns der Lebens-Sommer beschenkt hat und was neu zum Tragen kommen möchte. Der bewusste Abschied öffnet Türen für Neues.

Bewegt, schreibend und im Austausch miteinander gehen wir diesem Wandel nach.

Methoden
Bewegte Impulse, autobiografisches Schreiben, Austausch und Gespräch, Momente zum Innehalten, kleine Schlussfeier.

Brot, das die Hoffnung nährt

Kommunionspende-Kurs

Das Teilen des Brotes ist nach dem Teilen des Wortes der zweite zentrale Teil der gottesdienstlichen Feier. Im geteilten Brot ist der Auferstandene unter uns gegenwärtig. Und damit alles, was sein Leben und seine Verkündigung ausgemacht hat: die Liebe zu jedem Menschen, das Überschreiten enger Grenzen, die Überwindung des Todes. Dieses Brot stärkt den Glauben und nährt die Hoffnung. Es gibt Kraft, in der Nachfolge Jesu zu leben und zu handeln. In der Kommunionspendung legen wir von diesem Glauben Zeugnis ab.

Der Kurstag führt Sie in diesen wichtigen und schönen liturgischen Dienst ein.

Inhalt
• Sie lernen biblische Brotgeschichten kennen
• Sie reflektieren die theologische Bedeutung des Kommunionspende-Dienstes
• Sie erhalten Antworten auf Ihre Fragen zur Ausführung
• Sie bekommen Raum für Ihre Fragen zur Liturgie

Arbeitsweise
Wechsel von Impulsen, Kleingruppenarbeit, Austauschrunden und praktischer Übung.

Voraussetzung
Sie sind zum Kommunionspende-Dienst angefragt worden.

HINWEIS
Für die Beauftragung benötigen wir Ihre private Adresse mit Angabe Ihrer Pfarreizugehörigkeit, bitte bei der Anmeldung berücksichtigen.
In der Regel übernimmt die Kirchgemeinde die Kurskosten. Frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.

Die zweite Hälfte ist entscheidend

Standortbestimmung in der Mitte des Lebens

In der ersten Halbzeit sind Fussballer:innen meist fitter als in der zweiten. Ob das Spiel erfolgreich ist, entscheidet sich aber in der zweiten Hälfte. Analog dazu stellen wir nach der Lebensmitte zunehmend die Frage nach dem Gelingen unseres Lebens.
Auf welche Ziele und Werte will ich mein Leben ausrichten? Was ist mir im Beruf und in meinen Beziehungen wichtig? Welchen Platz sollen Achtsamkeit, Mitgefühl und Sinnerfüllung künftig einnehmen? Wie will ich altern? Was will ich eines Tages an meine Lieben und die Welt weitergeben? Unter welchen Bedingungen würde ich am Ende mein Leben als gelungen bezeichnen? Und wann und wie regle ich die «letzten Dinge»?
Je angstfreier und natürlicher ich meine Endlichkeit akzeptiere, desto freier, gelassener und bewusster kann ich den Augenblick im Jetzt leben und geniessen.

Das Wochenende beinhaltet thematische Impulse, Einzelarbeit, Austausch zu zweit, gemeinsame Meditation sowie die Möglichkeit zum Begleitgespräch mit der Kursleitung.

Das besondere Ambiente der Propstei als ehemaliges Benediktinerkloster, sowie die saisonale und regionale Küche sind der geeignete Rahmen für einen intensiven Austausch miteinander.

Zielgruppe:
Für Menschen in der Lebensmitte, die sich diese und viele weitere Fragen stellen

Meister Eckhart und die Fülle des Nichts

Kontemplationswochenende via integralis

In seiner Predigt „Paulus stand auf von der Erde und mit offenen Augen sah er nichts“ (Apg. 9,8) spricht Meister Eckhart über das Nichts, das er mit Gott gleichsetzt. Damit will er zum Ausdruck bringen, dass das Göttliche jede menschliche Vorstellung übersteigt. Das Nichts ist ein Sein, das alles Sein in sich hat. Es gründet unser Leben, Fühlen und Denken.

Kontemplation ist eine Übung, jegliche Gottesvorstellung loszulassen und sich der Paradoxie zwischen Fülle und Nichts zu nähern. Gleichzeitig stellt sich auch die Frage, ob die Religionen das Gleiche meinen, wenn sie die letzte Wirklichkeit als „Nichts“ bezeichnen. Gibt es eine Übereinstimmung mit dem buddhistischen „Nichts“?

Elemente
Mehrere Stunden Sitzen in der Stille, Meditatives Gehen, Rituale der via integralis, Einzelgespräch, Impulsvorträge, Gottesdienst, täglich eine halbe Stunde Arbeitsmeditation, durchgehendes Schweigen.

Hinweis
Für Hildegard Schmittfulls Schülerinnen und Schüler besteht die Möglichkeit zu Einzelgesprächen.
Bitte tragen Sie bequeme (Strassen-)Kleidung in gedeckten Farben.

Schön bist du, meine Freundin!

Exerzitien für Frauen

Suchen Sie Entschleunigung, Stille, eine Auszeit mit Tiefgang?
Dann sind Sie richtig bei den Exerzitien für Frauen.

Mit biblischen Impulsen laden wir ein, einen Textraum zu betreten.
Dazu legen wir die biblische Frauengeschichte wortwörtlich im Raum aus.
Sie betreten heiligen Boden. Stellen sich selbst in die Mitte, um die eigene Mitte gut zu spüren.

Die Tage haben einen gleichbleibenden, ruhigen Rhythmus. Phasen der Stille und Phasen des gemeinsamen Austauschs über den biblischen Text, sowie Übungen aus dem QiGong wechseln einander ab. Es besteht die Möglichkeit zu Einzelgesprächen.

Der Tag beginnt mit einen Morgenimpuls und endet mit einem Abend-Ritual.

Die schöne Umgebung der Propstei lädt in der stillen Zeit zu kleinen und grösseren Spaziergängen über Wiesen und durch Wälder ein. Ausblicke auf den Rhein und den nahen Schwarzwald machen das Herz weit.

Hinweis
Nehmen Sie bequeme Kleidung, etwas zu schreiben und eventuell Ihre eigene Bibel mit.
Auf Diätwünsche gehen wir gerne ein. Bitte bei der Anmeldung vermerken.

Ausstellung: Paargeschichten am Küchentisch

Liebe & Alltag

Was ist das Geheimnis glücklicher Beziehungen? Lieben und geliebt werden, Nähe und Geborgenheit erleben – die Sehnsucht nach einer erfüllenden Partnerschaft ist tief in uns verwurzelt. Doch was hält Paare zusammen? Und wie meistern sie Herausforderungen und bewahren den Zauber des Alltäglichen?

Entdecken Sie individuelle Geschichten von Menschen, die über Anfänge, Veränderungen und Herausforderungen in Beziehungen erzählen. Die Geschichten lösen Erinnerungen an eigene Erfahrungen aus und ermuntern dazu, seine persönliche Geschichte zu teilen.

Fasten in der Propstei Wislikofen

Fastenwoche

Die Propstei Wislikofen ist ein Ort zum Innehalten, Entschleuningen und Auftanken.
Sie eignet sich hervorragend für Ihre Fastenkur. Die liebliche, ländliche Gegend lädt zu wunderschönen Wanderungen ein.
Mit den Fastenwochen knüpft die Propstei an eine alte klösterliche Tradition an.
Fasten im Kloster heisst: sich zurückziehen, zur Ruhe kommen und eine persönliche Auszeit geniessen.

Weitere Informationen/Anmeldung: www.fasten-retreat.ch/fasten-vor-ort-wislikofen/

Trauer besser verstehen lernen

Der dreitägige Kurs eignet sich besonders gut für Menschen, die in ihrem privaten und beruflichen Umfeld mit Trauer und Abschied konfrontiert wurden und einen Weg suchen, Trauerprozesse besser zu verstehen und einzuordnen. Dabei geht der Kurs von verschiedenen Trauermodellen aus, die sich in Theorie und Praxis bewährt haben (z.B. William J. Worden, Chris Paul, Ruthmarijke Smeding). Zum Kurs gehört auch das Entwickeln von Trauerritualen, die Lektüre von einzelnen Artikeln und mindestens einem Buch im Selbststudium.

Hiob und seine Trauer

Hiob ist die leidende Gestalt schlechthin und Hiobsbotschaften sind sprichwörtlich für Schicksalsschläge, die uns aus der Bahn werfen. Und Hiob ist lebendig, auch wenn er nie gelebt hat. Denn Hiob ist auch eine literarische Figur in einem poetisch-theologischen Meisterwerk. Er hat eine Botschaft an alle, die Leid erfahren und einen Verlust verschmerzen müssen. Er gilt als einer, der sein Geschick tapfer erduldet, aber dann rebelliert und Gott anklagt. Was können wir daraus für den Trauerprozess lernen?