Die zweite Hälfte ist entscheidend

Standortbestimmung in der Mitte des Lebens

In der ersten Halbzeit sind Fussballer:innen meist fitter als in der zweiten. Ob das Spiel erfolgreich ist, entscheidet sich aber in der zweiten Hälfte. Analog dazu stellen wir nach der Lebensmitte zunehmend die Frage nach dem Gelingen unseres Lebens.
Auf welche Ziele und Werte will ich mein Leben ausrichten? Was ist mir im Beruf und in meinen Beziehungen wichtig? Welchen Platz sollen Achtsamkeit, Mitgefühl und Sinnerfüllung künftig einnehmen? Wie will ich altern? Was will ich eines Tages an meine Lieben und die Welt weitergeben? Unter welchen Bedingungen würde ich am Ende mein Leben als gelungen bezeichnen? Und wann und wie regle ich die «letzten Dinge»?
Je angstfreier und natürlicher ich meine Endlichkeit akzeptiere, desto freier, gelassener und bewusster kann ich den Augenblick im Jetzt leben und geniessen.

Das Wochenende beinhaltet thematische Impulse, Einzelarbeit, Austausch zu zweit, gemeinsame Meditation sowie die Möglichkeit zum Begleitgespräch mit der Kursleitung.

Das besondere Ambiente der Propstei als ehemaliges Benediktinerkloster, sowie die saisonale und regionale Küche sind der geeignete Rahmen für einen intensiven Austausch miteinander.

Zielgruppe:
Für Menschen in der Lebensmitte, die sich diese und viele weitere Fragen stellen

Nach der Hoffnung graben

Ein Tag der Ermutigung

In ihrem berühmt gewordenen Gedicht «Den Hügel hinauf» faszinierte die junge schwarze Dichterin Amanda Gorman bei der Einsetzung von Josef Biden als Präsidenten der Vereinigten Staaten Millionen von Menschen.
Ihr Gedicht endet mit hoffnungs-stärkenden Worten: «Denn es gibt immer Licht, wenn wir nur mutig genug sind, es zu sehen, wenn wir nur mutig genug sind, es zu sein.»
«For there is always light, if only we ‘re brave enough to see it, if only we ‘re brave enough to be it.»

In unserer Zeit steigt die Zahl der Menschen, denen es angesichts der vielen Krisen schwerfällt, dieses Licht zu sehen und Hoffnung zu haben. Vielleicht gehören Sie auch dazu? Und wenn es Ihnen doch gelingt: Was hilft Ihnen dabei?

Wir kennen das von der Natur: Es gibt klare Tage, da leuchten die Farben, und die Sicht ist weit. In Sturm und Nebel hingegen muss das Auge genau hinsehen, um Umrisse zu erkennen.
Das Seminar zeigt einen Weg auf, wie wir in Krisenzeiten wieder hellsichtiger werden können für das Licht draussen und in uns. Es ist eine Methode, die Sie in Ihrem Alltag anwenden können.
Diese Seminar arbeitet mir der Methode der PRH-Persönlichkeitsentwicklung.

Inhalt/Themen
• Standortbestimmung: Zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit – wo stehe ich heute?
• Eine Begegnung mit sich und mit den anderen: Was bestärkt meine Hoffnung? Was bestärkt deine Hoffnung?
• Eine Entdeckungsreise: Mitten in mir Grund zur Hoffnung finden und daraus leben.
• Eine Methode: Die sechs Pfade des Wachstums der PRH-Persönlichkeitsentwicklung.
• Schritte zum Weitergehen im Alltag und Bilanz

Pädagogischer Rahmen „die Methode der PRH-Persönlichkeitsentwicklung“. Fragen, die einladen, die jeweiligen Themen in Ihrem Leben zu beobachten und Ihr Erleben schriftlich auszudrücken, Austausch in der Gruppe und Beiträge der Kursleitung.

Patchwork-Familien – Herausforderungen und Chancen

Die Kraft der Paarbeziehung neu entdecken

Sie sind eine sogenannte Patchwork-Familie. Sie bringen aus einer früheren Beziehung Erfahrungen und Kinder mit. Für eine gemeinsame Zukunft stellen sich Ihnen besondere Herausforderungen. Was können Sie tun, um den Weg von verliebter Zweisamkeit zur glücklichen Patchworkfamilie besser zu meistern?

Patchwork-Familien sind Herausforderung und zugleich Chance. Auf jeden Fall rufen Sie nach kreativen und individuellen Lösungen.

An diesem Wochenende erfahren Sie:
• wie und wo Sie sich gegenseitig unterstützen können.
• wie Sie entspannter stressigen Situationen begegnen.
• wie Sie optimal mit Meinungsverschiedenheiten und „unlösbaren“ Problemen umgehen.
• wie Sie zusammen über ihre Bedürfnisse reden können.
• wie Sie sich im Alltag bewusster begegnen und dadurch mehr Wertschätzung erleben.

Nicht nur das WAS Sie tun können, sondern WIE Sie es im Alltag umsetzen können, ist Inhalt dieses Wochenendes. Ihre Beziehungsqualität wird sich dadurch nachhaltig verbessern.

Für Paare am Beginn ihres gemeinsamen Weges und auch mit mehrjähriger Beziehungserfahrung sind herzlich willkommen!

Samstag
16.30 – 19:00 Uhr Begrüssung und Kursstart 1. Block
Ab 19:00 Uhr Abendessen

Sonntag
07:30 – 09:30 Uhr Frühstück & Check-Out (Gepäck im Hotel abstellbar)
10:00 – 12:30 Uhr Kurs 2. Block
12:30 – 14:00 Uhr Mittagessen
14:00 – 16:30 Uhr Kurs 3. Block

Schwierige Gespräche meistern

Kommunikationstraining für anspruchsvolle Gesprächs-Situationen

Mitarbeiterbeurteilungen, Konfliktgespräche, Kritik formulieren, unangenehme Entscheidungen fällen und kommunizieren, das sind alles anspruchsvolle Gesprächs-Situationen, die im beruflichen oder privaten Umfeld auf uns warten.
Vertiefte Kenntnis und Fähigkeiten in den Bereichen Kommunikation und Gesprächsführung sind eine Basis, um schwierige Gespräche selbstbewusst und der Situation angemessen zu führen. Mit Einführungen in die Grundlagen menschlicher Kommunikation und umfangreichen praktischen Übungen vermittelt das Trainingsseminar genügend Knowhow, um in schwierigen Gesprächen zu bestehen und den eigenen authentischen Gesprächsstil zu entwickeln oder zu vertiefen.

Inhalt
• Kommunikationsmodelle
• Selbst- und Fremdwahrnehmung
• Gesprächssituationen
• Gesprächsvorbereitung
• Gesprächsstruktur- und -Steuerung
• Kooperation statt Konfrontation
• Aktives Zuhören und Perspektivwechsel
• die richtigen Fragen stellen
• Steuerung des eigenen Verhaltens
• Gesprächsanalyse
• Gelassenheitsübungen

Das Seminar ist für alle geeignet, die sich auf schwierige Gesprächssituationen gut vorbereiten möchten, sei es im beruflichen, gesellschaftlichen oder privaten Bereich.

Chönt das echt de Samichlaus sy?

Coaching für alte Chläuse und solche, die es werden wollen

Das Samichlaus-Brauchtum in der Schweiz zeichnet sich durch seine grosse Vielfalt und Lebendigkeit aus. Viele Männer und Frauen investieren jedes Jahr ihre Kreativität und ihr Engagement.

Das Samichlaus-Coaching stärkt Sie in ihrem Auftritt als Samichlaus. Es klärt die Frage, was macht meine Rolle als Chlaus aus? Wie wirke ich auf die Kinder? Wie will ich wirken? Welche Rollen werden mir von Eltern, Kindergarten oder Schule zugewiesen? Was wird von mir in meiner Rolle erwartet? Will ich diesen gerecht werden? Wo sage ich Stopp!

Unter den Stichworten «Pleiten, Pech und Pannen» führen wir einen humorvollen Austausch über Unvorhergesehenes und halb Gelungenes. Wir tauschen uns darüber aus, welche Voraussetzungen notwendig sind, damit der Besuch gelingt. Es besteht Gelegenheit den eigenen Familienbesuch und verschiedene «Samichlaus-Events» vorzubereiten und von den Erfahrungen der anderen zu profitieren.

Damit die Chlausen-Saison gut gelingt braucht es auch viel Arbeit im Hintergrund. Auch diese wird konkret angeschaut.

Mit Instrumenten von Coaching und Organisationsberatung will der Tag fit machen für eine gelungene Saison 2025.

Paarlife® – Workshop

Was Paare stark macht

Glückliche Partnerschaft lebt vor allem vom Engagement beider Partner. Von der Bereitschaft, sich auf die Beziehung einzulassen und darin zu investieren.
Sie bekommen wissenschaftlich abgestützte Impulse zu den Themen Liebe, Nähe/Verbundenheit, Commitment und Sexualität. In einer angenehmen und diskreten Atmosphäre gehen Sie dem nach, was Ihre Beziehung stärkt.
Kurze Impulsvorträge regen an, im Zweiergespräch den Bogen in Ihren Beziehungsalltag zu schlagen.
Das Kurswochenende beinhaltet eine Übernachtung im Doppelzimmer, festliches 4 Gang Dinner am Samstagabend, Frühstück und Mittagessen am Sonntag.

Das Programm ist wie folgt gestaltet:
Samstag
Ankunft in der Propstei in Wislikofen, Check-In und Zimmerbezug
16.30 – 19:00 Uhr Begrüssung und Kursstart 1. Block
Ab 19:00 Uhr Festliches 4 Gang Dinner

Sonntag
07:30 – 09:30 Uhr Frühstück & Check-Out (Gepäck im Hotel abstellbar)
10:00 – 12:30 Uhr Kurs 2. Block
12:30 – 14:00 Uhr Mittagessen
14:00 – 16:30 Uhr Kurs 3. Block
16:30 – 16:45 Uhr Abschluss und Verabschiedung

Wort, das tröstet und befreit

Lektorenkurs

In den biblischen Lesungen unserer Gottesdienste wird Gott in der Gestalt des Wortes gegenwärtig. Die Worte der Schrift können auch heute noch lebendig machen, trösten und befreien. Möglich wird dies, wenn die Lektorin oder der Lektor den Text angemessen vorträgt. Dann wird das Vorlesen im Gottesdienst zur Verkündigung von Gottes Nähe. Der Kurstag bereitet Sie auf diesen Dienst vor.

Ziele
• Sie finden einen Zugang zu den biblischen Texten
• Sie erweitern Ihr Wissen zum Alten und Neuen Testament
• Sie verstehen den Ablauf eines Gottesdienstes und lernen die Leseordnung kennen
• Sie lesen selbstsicherer am Mikrofon

Arbeitsweise
Impulse, Arbeiten in der Kleingruppe, praktische Übungen.

HINWEIS
Für die Beauftragung benötigen wir Ihre private Adresse mit Angabe Ihrer Pfarreizugehörigkeit, bitte bei der Anmeldung berücksichtigen.
In der Regel übernimmt die Kirchgemeinde die Kurskosten. Frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.

Lebenskraft für das Jahr – LIEBE

Kontemplation via integralis – Trilogie

„Liebe ist kein Gefühl, sondern eine Haltung, nämlich das gelebte «Ja!» zur Zugehörigkeit.“
David Steindl-Rast

Liebe ist ein grosses Wort, ein vielfach missbrauchtes und missverstandenes auch. Alle Menschen teilen die Sehnsucht zu lieben und geliebt zu werden.

Aus der Liebe erwächst das Gefühl, in der Welt zuhause und willkommen zu sein. Was die Liebe nährt, ist sich zugehörig und geborgen zu fühlen bei den Menschen, die uns verbunden sind und an dem Ort, in den wir eingebettet sind. So wird das Leben Sinn-voll.
Liebe ist nicht einfach ein Glücksgefühl, sie ist auch eine Aufgabe und ein Weg, immer mehr in der Liebe zu sein. Sie will gelebt werden, sich im Alltag ausdrücken.

Die Liebe ist auch die stärkste Kraft gegen die Angst, dem Mangel an Lebensvertrauen. Es braucht wohl das Ja, um in der Liebe zu leben und zu sein – und das Einüben darin.
Sitzen in Stille, unterstützt von geführter Meditation, öffnet und weitet das Herz für die Liebe. Wir werden sie nähren und überfliessen lassen an die Welt.

Elemente
Meditationstag im Sitzen und Schweigen, mit geführter Meditation und Gehmeditation; Impulsvortrag und Ritual zur Lebenskraft Liebe.

Hinweis
Bitte tragen Sie bequeme Kleidung in gedeckten Farben. Bei körperlichen Einschränkungen wird gern auf Ihre Bedürfnisse eingegangen. Bitte vorab anbringen.

Das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach tanzen.

Eine Entdeckungsreise in das Weihnachtsgeheimnis

Tanzend sich dem Weihnachtsmysterium öffnen. Sich von der Musik von Johann Sebastian Bach inspirieren lassen. Sich fallen lassen in die Choreographie der Tänze. Eigene Bewegungen kommen lassen.

In die geheimnisvolle Welt der Bachschen Symbolik und seine bildhafte Klangsprache hineinhören. Sich bewegen lassen und bewegt werden.

Wilma Vesseurs Tanzformen zu dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach haben einen ganz neuen Zugang zu dieser Musik eröffnet. Für viele Menschen in Europa ist es ein wertvolles Ritual geworden in der Weihnachtszeit das Weihnachtsmysterium durch die Musik mit dem Körper und im Herzen zu spüren.

Inhalt
Im Laufe der letzten 20 Jahre hat Wilma Vesseur das getanzte Weihnachtsoratorium immer weiter entwickelt. Mit spielerischen, inhaltlichen, musikalischen und tänzerischen Impulsen vermittelt sie ihre selbstchoreographierten, innigen und ausdrucksstarken Kreistänze.
Sie werden eingeladen, subtil in die Musik hineinzuhören und den Tanz nach eigener Interpretation zu gestalten.

Hinweis
Die Tänze sind einfach, zu einigen Musikstücken wird zum freien Tanz angeregt. Sorgfältige Einführung ermöglicht es, dass jede/r mit oder ohne Tanzerfahrung, herzlich willkommen ist.

Mehr über Wilma Vesseur: www.subsTanz.ch

Stille im Advent

Kontemplation via integralis – Vertiefung

In der betriebsamen Adventszeit laden die Kontemplationstage dazu ein, stille zu werden und bei sich selbst anzukommen. Es geht um den zutiefst persönlichen Weg in die Tiefe des Menschseins.
Diesen Weg ebnet die Kontemplation via integralis. Sie ist eine Verbindung von christlicher Mystik und Zen. In beiden Traditionen geht es darum, Bilder und Vorstellungen radikal loszulassen und die innere Sammlung zu üben. Die klare Körperhaltung, die Achtsamkeit auf den Atem und die Entschiedenheit helfen uns, in die reine Präsenz zu kommen.

Im täglichen Vortrag werden die Erfahrungswege aus der christlichen Mystik und der Zentradition beleuchtet. Daraus entnehmen wir Impulse für den je eigenen, zutiefst persönlichen Weg in die Tiefe des Menschseins.

Voraussetzungen
Für die Vertiefungstage ist ein Besuch einer Einführung in Kontemplation oder Zen vorteilhaft. Wenn Sie die nicht haben, melden Sie sich bitte vorher bei Margrit Wenk-Schlegel (071 288 65 88).

Hinweis
Ganzer Kurs im Schweigen. Bitte tragen Sie bequeme, dunkle (wenn vorhanden schwarze), nicht raschelnde Kleidung.
Anschliessend zu diesem Kurs findet am 8. Dezember ein Kontemplationseinzeltag statt mit freiwilliger Abend-, Nacht- und Morgenmeditation.

www.viaintegralis.ch / meditation.margritwenk.ch