Meditieren für den Frieden

Kontemplation via integralis – Einzeltag

„Der Friede in der Welt beginnt in deinem Herzen“ Thich Nhat Hanh

Diese Kontemplationstage sind Teil des Projekts «Meditieren für den Frieden». Was in uns in Frieden kommt hat die Keimkraft für die Entwicklung und Verstärkung des Friedens auch ausserhalb von uns. Dadurch, dass wir uns annehmen, wie wir sind, nähren wir das morphogenetische Feld des Friedens. Wir sitzen in der Stille für bestimmte Anliegen in der Welt.

Inhalt
Schweigemeditation, Vortrag, Möglichkeit für Einzelgespräch.

Voraussetzungen
Ein besuchter Einführungskurs oder längere Einheiten in Zen oder Kontemplation. Falls Sie diese Bedingung nicht mitbringen und trotzdem teilnehmen wollen, nehmen Sie bitte vorgängig Kontakt auf mit der Leitung (Tel. 071 288 65 88).

Ganzer Kurs im Schweigen. Bitte tragen sie bequeme, dunkle (wenn vorhanden schwarze) nicht raschelnde Kleidung.

Die Kontemplation via integralis ist eine Verbindung von christlicher Mystik und Zen.
Der Erfahrungsweg in die Tiefe hilft uns:
– Präsent und kraftvoll zentriert zu sein
– Achtsamkeit zu lernen und zu üben
– in den inneren Frieden zu kommen
– Schöpferische Fähigkeiten zu entfalten
– Neue Perspektiven im Leben zu finden und Herausforderungen in einem neuen Licht zu sehen

Stille im Advent

Kontemplation via integralis – Vertiefung

Ein Geschenk, sich im Advent Tage der Stille schenken zu können. Weihnachten werden zu lassen in uns. Weihnachten als Erfahrung: Gott ist Mensch geworden, in dir, in mir, in allen. In der Stille können wir entdecken, dass wir nie getrennt waren von dem, wonach wir uns sehnen.
Im täglichen Vortrag werden die Erfahrungswege aus der christlichen Mystik und der Zentradition beleuchtet. Daraus entnehmen wir Impulse für den je eigenen, zutiefst persönlichen Weg in die Tiefe des Menschseins.

Für die Vertiefungstage ist ein Besuch einer Einführung in Kontemplation oder Zen vorteilhaft. Wenn Sie die nicht haben, melden Sie sich bitte vorher bei Margrit Wenk-Schlegel (071 288 65 88).

Ganzer Kurs im Schweigen. Bitte tragen Sie bequeme, dunkle (wenn vorhanden schwarze), nicht raschelnde Kleidung.

Vorgängig zu diesem Kurs findet am 1. Dezember der Kontemplationseinzeltag „Meditieren für den Frieden“ statt. Es ist möglich, schon am Vorabend, 30. November anzureisen und Morgens und Abends eine Stunde gemeinsam zu meditieren. Bitte bei der Anmeldung vermerken.

In der Liebe sein

«Es geht auf diesem geistlichen Wege
nicht darum, viel zu denken,
sondern viel zu lieben.
Was am meisten Liebe
in euch weckt, das tut.»
Teresa von Avila

Liebe ist eine universelle Urkraft. Sie ist Herz und Puls des schöpferischen Prozesses. Sie ist gleichsam der göttliche Stoff, aus dem wir geschaffen sind. Die ganze Evolution schreitet durch liebende Vereinigung voran, sagt Teilhard de Chardin. Sie ist auch im Menschen die stärkste Kraft.
Die Menschwerdung Gottes kann als Akt der Liebe zur Welt verstanden werden. «Liebe vermag alles», schreibt Paulus. Er meint die bedingungslose, reine Liebe des Herzens. Aus ihr zu leben ist ein Weg, immer mehr in der Liebe zu sein.

Weihnachten enthält das stille Glück, in allem, was wir sind und erfahren, von Liebe umfangen zu sein. «Fürchtet euch nicht»! ist die Einladung dazu. Denn die Liebe ist die stärkste Kraft gegen die Angst.
Sitzen in Stille weitet unser liebendes Herz, im Gottesdienst feiern wir die Liebe zur Welt; in den Impulsen wird die Liebe aus dem reichen Schatz der Liebesmystik ins Wort gebracht.

Ablauf
Die adventliche Stille und Einkehr. Der Kurs ist im Schweigen. Sitzen und meditatives Gehen, Rituale, Möglichkeit zum Einzelgespräch, Impulsvorträge und Gottesdienst.

Hinweis
Bitte tragen Sie bequeme Kleidung in gedeckten Farben. Der Kurs eignet sich zur Einführung wie auch Vertiefung.

Leise rieselt der Schnee

Autobiografisches Schreiben zur Weihnachtszeit

Jedes Jahr feiern wir die Menschwerdung Gottes. Die Advents- und Weihnachtszeit berührt uns. Kerzenlicht, Weihnachtslieder, Guetzliduft wecken Sehnsüchte. Mittendrin wird die Botschaft einer besonderen Liebe erzählt.

Es ist eine dichte Zeit zwischen Trubel und dem Wunsch nach Besinnlichkeit. Es sind Tage voller Kindheitserinnerungen und Festvorbereitungen. Tage, die beglückend sein können aber auch schmerzlich. Diese Zeit birgt Kostbarkeiten – manchmal auch Trauriges. Unberührt lässt sie uns selten.

Gemeinsam tauchen wir in Erinnerungen ein an diese besondere Zeit im Jahr. Schreibend lassen wir frühere Advents- und Weihnachtserfahrungen wieder gegenwärtig werden. Welche Erinnerungsschätze trage ich in mir? Was möchte sich noch Gehör verschaffen? Spielerisch oder versonnen blicken wir zurück, sammeln Altes und Neues.

Der Kurs richtet sich an alle mit Freude am Schreiben. Keine Vorkenntnisse nötig.

Arbeitsweise
Autobiografisches Schreiben und Austausch.

Hinweis
Bitte einen Gegenstand zu Weihnachten und Schreibmaterial mitbringen.

Das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach tanzen.

Eine Entdeckungsreise in das Weihnachtsgeheimnis

Tanzend sich dem Weihnachtsmysterium öffnen. Sich von der Musik von Johann Sebastian Bach inspirieren lassen. Sich fallen lassen in die Choreographie der Tänze. Eigene Bewegungen kommen lassen.

In die geheimnisvolle Welt der Bachschen Symbolik und seine bildhafte Klangsprache hineinhören. Sich bewegen lassen und bewegt werden.

Wilma Vesseurs Tanzformen zu dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach haben einen ganz neuen Zugang zu dieser Musik eröffnet. Für viele Menschen in Europa ist es ein wertvolles Ritual geworden in der Weihnachtszeit das Weihnachtsmysterium durch die Musik mit dem Körper und im Herzen zu spüren.

Inhalt
Im Laufe der letzten 20 Jahre hat Wilma Vesseur das getanzte Weihnachtsoratorium immer weiter entwickelt. Mit spielerischen, inhaltlichen, musikalischen und tänzerischen Impulsen vermittelt sie ihre selbstchoreographierten, innigen und ausdrucksstarken Kreistänze.
Sie werden eingeladen, subtil in die Musik hineinzuhören und den Tanz nach eigener Interpretation zu gestalten.

Hinweis
Die Tänze sind einfach, zu einigen Musikstücken wird zum freien Tanz angeregt. Sorgfältige Einführung ermöglicht es, dass jede/r mit oder ohne Tanzerfahrung, herzlich willkommen ist.

Mehr über Wilma Vesseur: www.subsTanz.ch

Transpersonale Phänomene

Ein Weiterbildungs- und Vertiefungsangebot der via integralis

Auf dem Weg in die Tiefe öffnen sich Innenräume. Verborgene Dimension der Schöpfung werden zugänglich. Damit verbunden können Phänomene auftauchen, die unserem Alltagsbewusstsein nicht zugänglich und verständlich sind. Als Lehrende sind wir aufgefordert, uns solchen Erfahrungsmöglichkeiten zu öffnen und sie als Möglichkeiten des Erlebens in die Begleitung von Menschen einzubeziehen, ob wir persönlich solche Erfahrungen kennen oder nicht.

Zielgruppe
– Langjährig Übende der Kontemplation
– Lehrerinnen und Lehrer der Lassalle-Kontemplationsschule via integralis

Persönliches Change-Management bei beruflichen Veränderungen: Reflexion – Austausch – Coaching.

Ein Kurs für kirchliche Mitarbeitende.

Ziele
– Berufliche Veränderung und Stellenwechsel als Chance begreifen und erleben.
– Grundlegende Dinge bewusst gestalten und entscheiden.
– Praxisorientiert und lösungsfokussiert an eigenen Fragen und Herausforderungen arbeiten.
– Die eigene Selbstwirksamkeit reflektieren und erhöhen.
– Schwächen reflektieren und Stärken ausbauen.
– In einem geschützten Rahmen kollegialen Austausch als Quelle der Kreativität und Stärkung erfahren.
– Die Gruppe der Teilnehmenden als Resonanz- bzw. Feedback-Raum für eigene Projekte nutzen.
– Begleitung beim praxisorientierten Ausprobieren.

Kursinhalte
– Pastorales Arbeiten als «Kunst» (im Gegensatz zu Technik) zwischen eigener Identität und den
Notwendigkeiten des Faktischen.
– Rollen in der Organisation «Kirche» aus der Perspektive der Systemtheorie.
– Persönlichkeitsentwicklung zwischen Selbstmanagement und Unverfügbarkeit des Lebens.
– Mut zur Lücke, Innovation und Charisma in den herausfordernden Veränderungen von Gesellschaft
und Kirche.
– Kommunikation als authentischer persönlicher Ausdruck und soziales Geschehen.
– Grundlegende Perspektiven zur «Lösungsorientierten Beratung», zum Umgang mit Konflikten, zur
soziokulturellen Unterschiedlichkeit von Menschen («Diversity-Management»).
– Die eigenen Themen der Teilnehmenden in Bezug auf eine zeitgemässe Pastoral und auf das
Berufsfeld «Kirche».

Arbeitsformen
– Übungen der Selbsterfahrung und Selbstreflektion
– Ganzheitliches Training kommunikativer Skills.
– Die Gruppe als Lernfeld.
– Settings der Fallsupervision
– Projektarbeit
– Inhaltliche und spirituelle Impulse

Adressaten
Theolog*innen, Religionspädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, Jugendarbeiter*innen in Veränderung ihrer beruflichen Tätigkeit.

Kursdaten
Zusätzlich zu den Kurstagen in der Propstei Wislikofen drei Halbtage jeweils von 14 bis 17 Uhr, nach persönlicher Vereinbarung, an einem zentralen Ort.

Na denn – Trost!

Texte und Kulinarik, die das Herz wärmen

Horst Hablitz und Thomas Jenelten haben in ihrem Berufsleben als Polizei-Psychologe und -Seelsorger vieles erlebt. Kaum etwas Menschliches ist ihnen fremd. Beide sind Meister in der Kunst, allem mit einem Lächeln hinter den Augen zu begegnen.

„Na denn – Trost“ – ist eine Text-Sammlung von Horst Hablitz. Er sagt dazu: Unsere Absicht ist es, konsequent Trost zu vermitteln in dieser ungetrösteten bis trostlosen Zeit. Einfache Texte, die das Herz wärmen!
Und
„Na denn – Prost“ – die Propstei serviert die passenden Speisen und Getränke dazu.

Anmeldeschluss: 3. November 2022

Schnuppertag Bibliolog

Was ist Bibliolog?

Bibliolog ist eine Form der Bibelauslegung, welche Herz, Kopf und Fantasie anspricht. In einem Bibliolog verweben sich die eigene Lebensgeschichte mit den biblischen Figuren und legen sich gegenseitig – oft überraschend – aus. Die TeilnehmerInnen versetzen sich in Gestalten der biblischen Geschichte und untersuchen in den Rollen, was auch zwischen den Zeilen der Bibel stehen könnte. Dies erlaubt der Gruppe, ganz in die Geschichte einzutauchen.
Bibliolog ist an die jüdische Midraschtradition angelehnt. Midrash kommt vom hebräischen Wort darash, דרשׁ, das so viel wie ”erforschen, suchen, entdecken” heisst.

Wo lassen sich Bibliologe einsetzen?
Die Methode eignet sich für alle Altersgruppen und für Gruppen ab ca. acht Personen. Sie kann als Bibelarbeit oder als Predigt im Gottesdienst angewandt werden, in der Gemeindearbeit, in der Schule oder im Seniorenheim. Die Methode sollte allerdings nur von einer geschulten Bibliolog-Leiter:in, der/die einen Grundkurs absolviert hat, angewandt werden.

Der nächste „Grundkurs Bibliolog – … weil jede und jeder etwas zu sagen hat“ findet vom 19. bis 23. Juni 2023 in der Propstei Wislikofen statt.

QiGong und Atem

Mich dem Lebensatem anvertrauen

Am Anfang der Schöpfung hauchte Gott allem, was lebt, Odem ein. Dieser Lebensatem trägt alles Sein. In ihm ist der persönliche Lebensatem aufgehoben. Dem Atem bewusst Raum zu geben, bringt zu sich selbst. Er kann uns mit dem Ganzen verbinden und als Leitseil den Weg weisen.
Bewegungs- und Achtsamkeitsübungen aus der Atemarbeit helfen, beides wieder zu erspüren. Atemübungen aus dem Shaolin Qigong fördern Beruhigung, Reinigung und Stärkung.

Arbeitsweise
Shaolin Qigong, Atemarbeit und Atemachtsamkeit, Selbstmassage, Körperreise.

Hinweis
Alle Übungen werden angeleitet. Es bedarf weder körperlicher Fitness noch Vorkenntnisse. Der Kurs richtet sich an Interessierte und an Menschen, die sich körperlich eingeschränkt fühlen. Gerne gehen wir auf Ihre speziellen Bedürfnisse betreffend Mahl- oder Ruhezeiten ein.
Bitte bequeme Kleidung mitbringen.