Die zweite Hälfte ist entscheidend

Standortbestimmung in der Mitte des Lebens

In der ersten Halbzeit sind Fussballer:innen meist fitter als in der zweiten. Ob das Spiel erfolgreich ist, entscheidet sich aber in der zweiten Hälfte. Analog dazu stellen wir nach der Lebensmitte zunehmend die Frage nach dem Gelingen unseres Lebens.
Auf welche Ziele und Werte will ich mein Leben ausrichten? Was ist mir im Beruf und in meinen Beziehungen wichtig? Welchen Platz sollen Achtsamkeit, Mitgefühl und Sinnerfüllung künftig einnehmen? Wie will ich altern? Was will ich eines Tages an meine Lieben und die Welt weitergeben? Unter welchen Bedingungen würde ich am Ende mein Leben als gelungen bezeichnen? Und wann und wie regle ich die «letzten Dinge»?
Je angstfreier und natürlicher ich meine Endlichkeit akzeptiere, desto freier, gelassener und bewusster kann ich den Augenblick im Jetzt leben und geniessen.

Das Wochenende beinhaltet thematische Impulse, Einzelarbeit, Austausch zu zweit, gemeinsame Meditation sowie die Möglichkeit zum Begleitgespräch mit der Kursleitung.

Das besondere Ambiente der Propstei als ehemaliges Benediktinerkloster, sowie die saisonale und regionale Küche sind der geeignete Rahmen für einen intensiven Austausch miteinander.

Zielgruppe:
Für Menschen in der Lebensmitte, die sich diese und viele weitere Fragen stellen

Meine Eltern altern

Worin liegt meine Verantwortung – worin nicht?

Mit dem Altern der Eltern fühlen sich viele Töchter und Söhne überfordert. Sie haben
den Eindruck, dass sie für das Glück und das Wohlergehen ihrer Eltern verantwortlich sind. Zugleich ist oft das Gefühl da, zu wenig zu tun. Es stellen sich Fragen wie: Wofür sind wir als Angehörige verantwortlich und wofür nicht? Wie kann ich mich abgrenzen?
Wie komme ich ins Gespräch mit meinem Gewissen? Wie finde ich geeignete Lösungen?

An diesem Kurs suchen wir nach Antworten und dem geeigneten Mass, wie wir für die Eltern da sein können.

Inhalte
• Veränderungsprozesse im Alter – körperlich / geistig / seelisch
• Meine Rolle als Tochter / als Sohn / als weitere Angehörige
• Handlungsmöglichkeiten
• Meine Verantwortung – Grenzen meiner Verantwortung
• Vom Umgang mit dem schlechten Gewissen

Mit Persönlichkeit überzeugend kommunizieren.

Ausstrahlung — Auftreten — Authentizität

Sicheres und souveränes Auftreten ist ein Schlüssel zum Gelingen. Es geht immer um die Persönlichkeit, egal ob Sie ein Gespräch führen oder eine Rede halten. Ihre Ausstrahlung und Ihre innere Haltung entscheiden mit, wie überzeugend und authentisch Sie von anderen wahrgenommen werden. Der Weiterbildungstag versteht sich als Coaching für die Teilnehmenden und setzt bei Ihrer inneren Haltung und Ihrer Atmung an. Atem und Haltung sind die Grundlage für eine authentische Kommunikationsfähigkeit und Ausstrahlung.
Inhalt:
• Übungen zur Atmung und Gelassenheit
• Was ist Authentizität?
• Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung
• Körpersprache und innere Haltung
• Präsenz und Kontakt
• Stimme und Persönlichkeit
• Sich auf die Wellenlänge des anderen einstellen
• Die Macht, ein guter Zuhörer zu sein
• freies Reden
• Unvorhergesehene Situationen und Gelassenheit

Das Coaching ist für Sie geeignet, wenn Sie Ihre persönliche Ausstrahlung ausloten und Ihre Auftrittskompetenz profilieren möchten.
Es ist ein Grundlagenseminar für alle Formen der rhetorischen Kommunikation.

Mit beiden Füssen im Himmel verankert

Brunnentage

„Mit beiden Füssen im Himmel verankert,
bin ich der Erde näher.
Meine Augen ertasten den Grund
und finden Nahaufnahmen von dir.“
Elizabeth Barret-Browning

Jährlich in der Fastenzeit laden die Brunnentage ein, innezuhalten und bei sich selbst, in der eigenen Mitte anzukommen.
Wir spielen Texte aus dem Ersten und Neuen Testament, um suchend und tastend das Du zu finden, von dem die englischsprachige Dichterin Elizabeth Barret-Browning in ihrem kleinen Gedicht spricht.
Wir verankern uns mit beiden Füssen in den Texten der Heiligen Schrift, um sensibel und offen zu bleiben für die Humanität Gottes.
Wir erinnern uns, dass die Würde des Menschen unantastbar ist und entdecken gemeinsam, wie alle Menschen im Tiefsten Geheimnissuchende sind.

Nach der Hoffnung graben

Ein Tag der Ermutigung

In ihrem berühmt gewordenen Gedicht «Den Hügel hinauf» faszinierte die junge schwarze Dichterin Amanda Gorman bei der Einsetzung von Josef Biden als Präsidenten der Vereinigten Staaten Millionen von Menschen.
Ihr Gedicht endet mit hoffnungs-stärkenden Worten: «Denn es gibt immer Licht, wenn wir nur mutig genug sind, es zu sehen, wenn wir nur mutig genug sind, es zu sein.»
«For there is always light, if only we ‘re brave enough to see it, if only we ‘re brave enough to be it.»

In unserer Zeit steigt die Zahl der Menschen, denen es angesichts der vielen Krisen schwerfällt, dieses Licht zu sehen und Hoffnung zu haben. Vielleicht gehören Sie auch dazu? Und wenn es Ihnen doch gelingt: Was hilft Ihnen dabei?

Wir kennen das von der Natur: Es gibt klare Tage, da leuchten die Farben, und die Sicht ist weit. In Sturm und Nebel hingegen muss das Auge genau hinsehen, um Umrisse zu erkennen.
Das Seminar zeigt einen Weg auf, wie wir in Krisenzeiten wieder hellsichtiger werden können für das Licht draussen und in uns. Es ist eine Methode, die Sie in Ihrem Alltag anwenden können.
Diese Seminar arbeitet mir der Methode der PRH-Persönlichkeitsentwicklung.

Inhalt/Themen
• Standortbestimmung: Zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit – wo stehe ich heute?
• Eine Begegnung mit sich und mit den anderen: Was bestärkt meine Hoffnung? Was bestärkt deine Hoffnung?
• Eine Entdeckungsreise: Mitten in mir Grund zur Hoffnung finden und daraus leben.
• Eine Methode: Die sechs Pfade des Wachstums der PRH-Persönlichkeitsentwicklung.
• Schritte zum Weitergehen im Alltag und Bilanz

Pädagogischer Rahmen „die Methode der PRH-Persönlichkeitsentwicklung“. Fragen, die einladen, die jeweiligen Themen in Ihrem Leben zu beobachten und Ihr Erleben schriftlich auszudrücken, Austausch in der Gruppe und Beiträge der Kursleitung.

Glückliche Beziehungen sind keine Glückssache

Impulse für eine glückliche Partnerschaft

Erkennen Sie, was entstaubt werden muss.
Entdecken Sie, was in neuem Glanz erstrahlen will.

Erleben Sie einen Kurs voller Impulse, Ideen, Denkanstösse, Lösungen und Erfolgsstrategien für Ihre Beziehung!
Lassen Sie sich inspirieren und tauchen Sie ein in eine Welt völlig neuer Möglichkeiten für Ihre Beziehung.

Dieser Tag ist für Paare, welche die Herausforderungen ihrer Paarbeziehung als Chance zur Entwicklung von mehr Beziehungsqualität nutzen wollen.

Sie erfahren
• Was Sie als Paar verbindet.
• Was sind Ihre Stärken; wo können Sie sich gegenseitig unterstützen?
• Wie aus Krisen Chancen und aus Schwächen Stärken werden.
• Konkrete Übungen für mehr Achtsamkeit.
• Wünsche sind wichtig, aber noch wichtiger ist es, diese auszusprechen.
• Wie Sie die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen und einbringen.

Paare am Beginn ihres gemeinsamen Weges sowie auch mit mehrjähriger Beziehungserfahrung sind herzlich willkommen!

Bibliodramatische Kleinformen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Wir haben für euch auf der Flöte gespielt!
Spiele und Rollenspiele sind wichtige Elemente in Kinder- und Jugendarbeit sowie im Religionsunterricht. Mit Elementen aus dem Bibliodrama werden biblische Geschichten auf neue Art lebendig. Dazu braucht es nicht viel Material, sondern eher die Fähigkeit, den biblischen Text in einen Erfahrungsraum zu verwandeln. In diesem Erfahrungsraum begegnen sich die Alltagserfahrungen von Kindern und Jugendlichen und die Glaubensgeschichten der Bibel.

Ziel des Kurses:
bibliodramatische Kleinformen am eigenen Leib erfahren
unterschiedliche Kleinformen selbst in der Kursgruppe erproben und reflektieren
Themen- und altersspezifischen Fragen beim Einsatz von bibliodramatischen Kleinformen in der Arbeit mit Kindern reflektieren
Ein Pilotprojekt im eigenen Praxisfeld vorbereiten, durchführen, reflektieren und dokumentieren

Zielgruppe
Frauen und Männer, die hauptamtlich oder nebenamtlich in der Katechese, in Pfarreien oder in Gruppen mit Kindern und Jugendlichen arbeiten im Rahmen der Pfarreien und grösseren pastoralen Einheiten mit Gruppen von Erwachsenen arbeiten

Hinweis
Dieser Kurs ist offen ausgeschrieben und zugleich Bestandteil der Ausbildung in Bibliodramaleitung 2024-2026, die vom TBI in Kooperation mit der Wislikofer Schule für Bibliodrama und Seelsorge durchgeführt wird.

Der Bildungsrat hat die Modulidentifikation für das Bildungsangebot „Bibliodramatische Kleinformen“ als Modul 40 im Baukasten Katechese und Kirchliche Jugendarbeit genehmigt. Neu besteht für Interessierte mit den entsprechenden Voraussetzungen die Möglichkeit, nach dem erfolgreichen Besuch der beiden Sequenzen „Bibliodramatische Kleinformen für die Arbeit mit Erwachsenen“ und „Bibliodramatische Kleinformen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“ einen Kompetenznachweis zu erarbeiten und damit ein Modulzertifikat zu erwerben.

Meditieren für den Frieden

Kontemplation via integralis – Einzeltag

„Der Friede in der Welt beginnt in deinem Herzen“, Thich Nhat Hanh

Diese Kontemplationstage sind Teil des langjährigen Projekts ‚Meditieren für den Frieden‘ der Kontemplation via integralis. Was in uns in Frieden kommt, hat die Keimkraft für die Entwicklung und fördert den Frieden auch ausserhalb von uns. Dadurch, dass wir uns selbst annehmen wie wir sind, nähren wir das morphogenetische Feld des Friedens. Wir sitzen in der Stille für bestimmte Anliegen in der Welt.

Inhalt
Schweigemeditation, Vortrag, Möglichkeit für Einzelgespräch.

Voraussetzungen
Ein besuchter Einführungskurs oder längere Einheiten in Zen oder Kontemplation. Falls Sie diese Bedingung nicht mitbringen und trotzdem teilnehmen wollen, nehmen Sie bitte vorgängig Kontakt auf mit der Leitung (Tel. 071 288 65 88)

Hinweise
Es besteht immer die Möglichkeit, schon am Vorabend anzureisen und an der Kontemplation von 19.30 bis 20.30 Uhr teilzunehmen, im Haus zu übernachten und den Morgen mit Kontemplation und Frühstück im Schweigen zu beginnen. Falls Sie von diesem Angebot Gebrauch machen möchten, bitte bei der Anmeldung vermerken.

Ganzer Kurs im Schweigen. Bitte tragen sie bequeme, dunkle (wenn vorhanden schwarze) nicht raschelnde Kleidung.

Das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach tanzen.

Eine Entdeckungsreise in das Weihnachtsgeheimnis

Tanzend sich dem Weihnachtsmysterium öffnen. Sich von der Musik von Johann Sebastian Bach inspirieren lassen. Sich fallen lassen in die Choreographie der Tänze. Eigene Bewegungen kommen lassen.

In die geheimnisvolle Welt der Bachschen Symbolik und seine bildhafte Klangsprache hineinhören. Sich bewegen lassen und bewegt werden.

Wilma Vesseurs Tanzformen zu dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach haben einen ganz neuen Zugang zu dieser Musik eröffnet. Für viele Menschen in Europa ist es ein wertvolles Ritual geworden in der Weihnachtszeit das Weihnachtsmysterium durch die Musik mit dem Körper und im Herzen zu spüren.

Inhalt
Im Laufe der letzten 20 Jahre hat Wilma Vesseur das getanzte Weihnachtsoratorium immer weiter entwickelt. Mit spielerischen, inhaltlichen, musikalischen und tänzerischen Impulsen vermittelt sie ihre selbstchoreographierten, innigen und ausdrucksstarken Kreistänze.
Sie werden eingeladen, subtil in die Musik hineinzuhören und den Tanz nach eigener Interpretation zu gestalten.

Hinweis
Die Tänze sind einfach, zu einigen Musikstücken wird zum freien Tanz angeregt. Sorgfältige Einführung ermöglicht es, dass jede/r mit oder ohne Tanzerfahrung, herzlich willkommen ist.

Mehr über Wilma Vesseur: www.subsTanz.ch

Stille im Advent

Kontemplation via integralis – Vertiefung

Es ist ein Privileg, sich im Advent Tage der Stille schenken zu können. In der Stille kann Weihnachten zur Erfahrung werden: Gott ist Mensch geworden, in dir, in mir, in allen. Wir können entdecken, dass wir nie getrennt waren von dem, wonach wir uns sehnen.

Im täglichen Vortrag werden die Erfahrungswege aus der christlichen Mystik und der Zen-Tradition beleuchtet. Daraus entnehmen wir Impulse für den je eigenen, zutiefst persönlichen Weg in die Tiefe des Menschseins.

Am 8. Dezember feiern wir in der katholischen Tradition das Fest Maria Unbefleckte Empfängnis, zeitgleich mit dem buddhistischen Fest der Erleuchtung Buddhas. So werden wir die Nacht auf den 8. Dezember in einer speziellen Art begehen – mit freiwilliger Meditation und Kurzimpulsen zur Erleuchtung.

Voraussetzungen
Für die Vertiefungstage ist ein Besuch einer Einführung in Kontemplation oder Zen vorteilhaft. Wenn Sie die nicht haben, melden Sie sich bitte vorher bei Margrit Wenk-Schlegel (071 288 65 88 oder mchwenk@hotmail.com).

Hinweis
Ganzer Kurs im Schweigen. Bitte tragen Sie bequeme, dunkle (wenn vorhanden schwarze), nicht raschelnde Kleidung.
Anschliessend zu diesem Kurs findet am 9. Dezember ein Kontemplationseinzeltag statt mit freiwilliger Abend- und Morgenmeditation.