Kunst und Stille

Zweierkollektiv LAST nico lazúla | ruedi staub
border spaces, Ortsspezifische Intervention. Skulpturenweg Steinmaur 2022 | Foto: Marietta Rohner

In den Auszeiten über Mittag steht in unserem Raum der Stille jeweils ein Kunstwerk im Zentrum. Es lädt zur äusseren und inneren Betrachtung ein. Die Kunsthistorikerin Marietta Rohner gibt dazu Impulse, die man und frau auf sich  wirken lassen kann.

«Kunst und Stille» bietet einen Rahmen, um aufzuatmen und sich von Schönheit berühren zu lassen. Das betrachtete Werk kann jeweils als Kunstkarte in den Alltag mitgenommen werden.

Ich höre die Stille
und öffne mich dem Bild
den Farben
den Formen
der Sinnlichkeit
dem Sinn

Leitung
Marietta Rohner, Kunsthistorikerin mit CAS in Spiritual Care

Daten
Dienstag, 20.2. | 16.4. | 28.5. | 18.6. | 2.7.2024, jeweils 12.30 bis 13.00

Die Auszeiten können einzeln und ohne Anmeldung besucht werden.

Kunst und Stille

Zweierkollektiv LAST nico lazúla | ruedi staub
border spaces, Ortsspezifische Intervention. Skulpturenweg Steinmaur 2022 | Foto: Marietta Rohner

In den Auszeiten über Mittag steht in unserem Raum der Stille jeweils ein Kunstwerk im Zentrum. Es lädt zur äusseren und inneren Betrachtung ein. Die Kunsthistorikerin Marietta Rohner gibt dazu Impulse, die man und frau auf sich  wirken lassen kann.

«Kunst und Stille» bietet einen Rahmen, um aufzuatmen und sich von Schönheit berühren zu lassen. Das betrachtete Werk kann jeweils als Kunstkarte in den Alltag mitgenommen werden.

Ich höre die Stille
und öffne mich dem Bild
den Farben
den Formen
der Sinnlichkeit
dem Sinn

Leitung
Marietta Rohner, Kunsthistorikerin mit CAS in Spiritual Care

Daten
Dienstag, 20.2. | 16.4. | 28.5. | 18.6. | 2.7.2024, jeweils 12.30 bis 13.00

Die Auszeiten können einzeln und ohne Anmeldung besucht werden.

Abgesagt: Religion & Literatur – Spielarten des Spirituellen in der Gegenwartsliteratur

Spiritualität ist zu einem Schlüsselwort der religiösen Gegenwartskultur geworden. Es steht dafür, dass die Wirklichkeit im Vorhandenen nicht aufgeht – und verweist damit auf alles, was die materialistisch-rationalistisch verengte Sicht  des Lebendigen, die Welt des bloß Funktionalen und Verzweckten sprengt.

In Spiritualität nur ein Modewort zu sehen, würde zu kurz greifen. Auf einer religionssoziologischen Ebene hilft der Begriff, zeitgenössische Veränderungen des religiösen Felds zu benennen. Der Soziologe Hartmut Rosa spricht in diesem  Zusammenhang von Tiefenresonanz. In der späten Moderne sieht er ästhetische Resonanzfähigkeit zunehmend an die Stelle religiöser Resonanzfähigkeit treten; die Grenzen zwischen Religiösem und Nicht-Religiösem lösen sich vor diesem Horizont nicht selten auf, vielfältige Spielarten des Spirituellen werden greifbar.

Die individuelle Suche nach Spiritualität zeigt sich insbesondere im Raum der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Anhand herausragender  Textbeispiele der Autorinnen und Autoren Urs Faes, Ruth Schweikert, Peter Stamm und Peter Handke wollen wir an den zwei Seminarabenden zeitdiagnostisch  aufschlussreichen Spielarten des Spirituellen gemeinsam auf die Spur kommen.

Die Abende können einzeln besucht werden. Methodisch werden sie mit erschliessenden Impulsen, gemeinsamer Textlektüre und Diskussion gestaltet.

DO 14.3.2024 – Peter Handkes Aufmerksamkeitskunst
Den Abschluss bilden poetisch-spirituelle Schlüsselstellen der grossen Wanderungsbücher des Literaturnobelpreisträgers (Mein Jahr in der Niemandsbucht, Der Bildverlust, Die Obstdiebin). Sie belegen: «Die Frucht des Gehens, der Stille  und der Langsamkeit, so sollte ein Buch sein!»

Gastdozent
Christoph Gellner, Dr. theol., Leiter Theologisch-pastorales Bildungsinstitut TBI in Zürich, Erwachsenenbildner, Publizist und Dozent im Bereich Theologie und Literatur; www.christoph-gellner.ch

Leitung
Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie

Kosten
CHF 25 / 15*
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie, AHV/IV-, KulturLegi oder Studierenden-Ausweis

Abgesagt: Religion & Literatur – Spielarten des Spirituellen in der Gegenwartsliteratur

Spiritualität ist zu einem Schlüsselwort der religiösen Gegenwartskultur geworden. Es steht dafür, dass die Wirklichkeit im Vorhandenen nicht aufgeht – und verweist damit auf alles, was die materialistisch-rationalistisch verengte Sicht  des Lebendigen, die Welt des bloß Funktionalen und Verzweckten sprengt.

In Spiritualität nur ein Modewort zu sehen, würde zu kurz greifen. Auf einer religionssoziologischen Ebene hilft der Begriff, zeitgenössische Veränderungen des religiösen Felds zu benennen. Der Soziologe Hartmut Rosa spricht in diesem  Zusammenhang von Tiefenresonanz. In der späten Moderne sieht er ästhetische Resonanzfähigkeit zunehmend an die Stelle religiöser Resonanzfähigkeit treten; die Grenzen zwischen Religiösem und Nicht-Religiösem lösen sich vor diesem Horizont nicht selten auf, vielfältige Spielarten des Spirituellen werden greifbar.

Die individuelle Suche nach Spiritualität zeigt sich insbesondere im Raum der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Anhand herausragender  Textbeispiele der Autorinnen und Autoren Urs Faes, Ruth Schweikert, Peter Stamm und Peter Handke wollen wir an den zwei Seminarabenden zeitdiagnostisch  aufschlussreichen Spielarten des Spirituellen gemeinsam auf die Spur kommen.

Die Abende können einzeln besucht werden. Methodisch werden sie mit erschliessenden Impulsen, gemeinsamer Textlektüre und Diskussion gestaltet.

ABGESAGT – DO 29.2.2024 – Schreiben über Krankheit, Sterben und Tod
Behandelt werden Texte von drei Schweizer Prosaautorinnen und -autoren: Urs Faes (Halt auf Verlangen), Ruth Schweikert (Tage wie Hunde) und Peter Stamm (Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt).

DO 14.3.2024 – Peter Handkes Aufmerksamkeitskunst
Den Abschluss bilden poetisch-spirituelle Schlüsselstellen der grossen Wanderungsbücher des Literaturnobelpreisträgers (Mein Jahr in der Niemandsbucht, Der Bildverlust, Die Obstdiebin). Sie belegen: «Die Frucht des Gehens, der Stille  und der Langsamkeit, so sollte ein Buch sein!»

Gastdozent
Christoph Gellner, Dr. theol., Leiter Theologisch-pastorales Bildungsinstitut TBI in Zürich, Erwachsenenbildner, Publizist und Dozent im Bereich Theologie und Literatur; www.christoph-gellner.ch

Leitung
Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie

Kosten
CHF 25 / 15*
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie, AHV/IV-, KulturLegi oder Studierenden-Ausweis

Abgesagt: Religion & Literatur – Spielarten des Spirituellen in der Gegenwartsliteratur

Spiritualität ist zu einem Schlüsselwort der religiösen Gegenwartskultur geworden. Es steht dafür, dass die Wirklichkeit im Vorhandenen nicht aufgeht – und verweist damit auf alles, was die materialistisch-rationalistisch verengte Sicht  des Lebendigen, die Welt des bloß Funktionalen und Verzweckten sprengt.

In Spiritualität nur ein Modewort zu sehen, würde zu kurz greifen. Auf einer religionssoziologischen Ebene hilft der Begriff, zeitgenössische Veränderungen des religiösen Felds zu benennen. Der Soziologe Hartmut Rosa spricht in diesem  Zusammenhang von Tiefenresonanz. In der späten Moderne sieht er ästhetische Resonanzfähigkeit zunehmend an die Stelle religiöser Resonanzfähigkeit treten; die Grenzen zwischen Religiösem und Nicht-Religiösem lösen sich vor
diesem Horizont nicht selten auf, vielfältige Spielarten des Spirituellen werden greifbar.

Die individuelle Suche nach Spiritualität zeigt sich insbesondere im Raum der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Anhand herausragender  Textbeispiele der Autorinnen und Autoren Hugo Loetscher, Erika Burkart, Marion Poschmann, John von Düffels, Urs Faes, Ruth Schweikert, Peter Stamm und Peter Handke wollen wir an den vier Seminarabenden zeitdiagnostisch  aufschlussreichen Spielarten des Spirituellen gemeinsam auf die Spur kommen.

Die Abende können einzeln besucht werden. Methodisch werden sie mit erschliessenden Impulsen, gemeinsamer Textlektüre und Diskussion gestaltet.

ABGESAGT – DO 8.2.2024 – Natur- und Ökospiritualität
Fokussiert wird der Japan-Roman Die Kieferninseln von Marion Poschmann und die Suche nach dem Genug in John von Düffels neuem Stundenbuch Das Wenige und das Wesentliche.

DO 29.2.2024 – Schreiben über Krankheit, Sterben und Tod
Behandelt werden Texte von drei Schweizer Prosaautorinnen und -autoren: Urs Faes (Halt auf Verlangen), Ruth Schweikert (Tage wie Hunde) und Peter Stamm (Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt).

DO 14.3.2024 – Peter Handkes Aufmerksamkeitskunst
Den Abschluss bilden poetisch-spirituelle Schlüsselstellen der grossen Wanderungsbücher des Literaturnobelpreisträgers (Mein Jahr in der Niemandsbucht, Der Bildverlust, Die Obstdiebin). Sie belegen: «Die Frucht des Gehens, der Stille  und der Langsamkeit, so sollte ein Buch sein!»

Gastdozent
Christoph Gellner, Dr. theol., Leiter Theologisch-pastorales Bildungsinstitut TBI in Zürich, Erwachsenenbildner, Publizist und Dozent im Bereich Theologie und Literatur; www.christoph-gellner.ch

Leitung
Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie

Kosten
CHF 80 / 50* für alle vier Veranstaltungen
CHF 25 / 15* pro Veranstaltung
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie, AHV/IV-, KulturLegi oder Studierenden-Ausweis

 

Religion & Literatur – Spielarten des Spirituellen in der Gegenwartsliteratur

Spiritualität ist zu einem Schlüsselwort der religiösen Gegenwartskultur geworden. Es steht dafür, dass die Wirklichkeit im Vorhandenen nicht aufgeht – und verweist damit auf alles, was die materialistisch-rationalistisch verengte Sicht  des Lebendigen, die Welt des bloß Funktionalen und Verzweckten sprengt.

In Spiritualität nur ein Modewort zu sehen, würde zu kurz greifen. Auf einer religionssoziologischen Ebene hilft der Begriff, zeitgenössische Veränderungen des religiösen Felds zu benennen. Der Soziologe Hartmut Rosa spricht in diesem  Zusammenhang von Tiefenresonanz. In der späten Moderne sieht er ästhetische Resonanzfähigkeit zunehmend an die Stelle religiöser Resonanzfähigkeit treten; die Grenzen zwischen Religiösem und Nicht-Religiösem lösen sich vor
diesem Horizont nicht selten auf, vielfältige Spielarten des Spirituellen werden greifbar.

Die individuelle Suche nach Spiritualität zeigt sich insbesondere im Raum der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Anhand herausragender  Textbeispiele der Autorinnen und Autoren Hugo Loetscher, Erika Burkart, Marion Poschmann, John von Düffels, Urs Faes, Ruth Schweikert, Peter Stamm und Peter Handke wollen wir an den vier Seminarabenden zeitdiagnostisch  aufschlussreichen Spielarten des Spirituellen gemeinsam auf die Spur kommen.

Die Abende können einzeln besucht werden. Methodisch werden sie mit erschliessenden Impulsen, gemeinsamer Textlektüre und Diskussion gestaltet.

DO 25.1.2024 – Nachdenken über Gott und die Welt
«Wie alle bin ich ungefragt auf die Welt gekommen»: Zur Einführung schauen wir in Hugo Loetschers Vermächtnisbuch War meine Zeit meine Zeit und werfen einen Blick in späte Gedichte und Aufzeichnungen von Erika Burkart, die notiert: «Gott wächst mit dem Kosmos».

DO 8.2.2024 – Natur- und Ökospiritualität
Fokussiert wird der Japan-Roman Die Kieferninseln von Marion Poschmann und die Suche nach dem Genug in John von Düffels neuem Stundenbuch Das Wenige und das Wesentliche.

DO 29.2.2024 – Schreiben über Krankheit, Sterben und Tod
Behandelt werden Texte von drei Schweizer Prosaautorinnen und -autoren: Urs Faes (Halt auf Verlangen), Ruth Schweikert (Tage wie Hunde) und Peter Stamm (Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt).

DO 14.3.2024 – Peter Handkes Aufmerksamkeitskunst
Den Abschluss bilden poetisch-spirituelle Schlüsselstellen der grossen Wanderungsbücher des Literaturnobelpreisträgers (Mein Jahr in der Niemandsbucht, Der Bildverlust, Die Obstdiebin). Sie belegen: «Die Frucht des Gehens, der Stille  und der Langsamkeit, so sollte ein Buch sein!»

Gastdozent
Christoph Gellner, Dr. theol., Leiter Theologisch-pastorales Bildungsinstitut TBI in Zürich, Erwachsenenbildner, Publizist und Dozent im Bereich Theologie und Literatur; www.christoph-gellner.ch

Leitung
Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie

Kosten
CHF 80 / 50* für alle vier Veranstaltungen
CHF 25 / 15* pro Veranstaltung
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie, AHV/IV-, KulturLegi oder Studierenden-Ausweis

 

Las Toreras

 

«Las Toreras» ist ein Film über Versöhnung, den Mut und die Kraft, sich familiären Tabus zu stellen. Trotz schwerer Kindheit hat Jackie ihr Glück als Künstlerin gefunden. Als sie die dunkle Vergangenheit einholt, macht sie sich mit ihrer  Kunstfigur Jack Torera auf den Weg.

Gelingt es ihr, das Unglück ihrer psychisch kranken Mutter zu enträtseln, das ihre Kunst inspiriert, aber ihre Familien in der Schweiz und in Spanien entzweit hat?

Am Zurich Film Festival 2023 wurde «Las Toreras» u. a. mit dem Filmpreis der Zürcher Kirchen ausgezeichnet. Im anschliessenden Talk tauschen sich Mitglieder der Jury mit der Filmemacherin und ihrem im Film mitwirkenden Vater aus.

Gäste
Jackie Brutsche, Regisseurin
Paul Brutsche, Protagonist
Sophia Rubischung, Jurymitglied, Filmschaffende
Tobias Grimbacher, Jurymitglied, Mitglied des Synodalrates der Katholischen Kirche im Kanton Zürich

Moderation
Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie

Tickets
www.riffraff.ch

Etty Hillesum 1914 | 1943 | 2024

Bild: Sammlung Jüdisches Museum, Amsterdam

Die Tagebücher und Briefe der jungen jüdischen Niederländerin Etty Hillesum sind ein bewegendes Dokument des Holocaust und viel mehr als das: Man entdeckt in ihnen auch philosophische Lebenskunst, Mystik des Alltags und Ethik  des Mitleidens. Vor allem lassen sie aber auch Etty Hillesum als scharfe Beobachterin und begnadete Schriftstellerin zum Vorschein kommen.

Nun liegen Etty Hillesums sämtliche Tagebücher und Briefe erstmals in deutscher Übersetzung als Gesamtausgabe vor – herausgegeben von Pierre Bühler im Verlag C.H. Beck:
https://www.chbeck.de/hillesum-chronistin-dieser-zeit/product/34312697.

Die Buchhandlung Strobel wird einige Exemplare am Büchertisch des Abends anbieten. Ein Ansichtsexemplar ist ab sofort im Foyer unserer Akademie einsehbar.

Gäste
– Pierre Bühler, Professor em. für Systematische Theologie an der Universität Zürich
– Christina Siever, Dr. phil, Germanistin, Niederlandistin und Übersetzerin
– Omri Ziegele, Saxofonist

Moderation
– Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie

Unkostenbeitrag
CHF 30 / CHF 20* (inkl. Umtrunk)
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie, AHV/IV-, KulturLegi- oder Studierenden-Ausweis

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 14. Januar 2024.

Fordernd, faul und arbeitsscheu

Bild:iStock

Die Generation Z bezeichnet Menschen, die nach 1995 geboren wurden. Sie ist die erste Generation, die mit der Digitalisierung gross geworden ist. Ihre eigene Zukunft sieht sie laut jüngster Studien immer düsterer. Von Medien, Politik und Öffentlichkeit wird die sogenannte GenZ nicht selten als fordernd, faul und arbeitsscheu beschrieben. Die Arbeit steht nach Familie, Freundschaft und Gamen ohnehin an hinterer Stelle, so die weitverbreitete Meinung. Wird da nicht etwas zu viel in die Generation Z hineinprojiziert? Wer sind die jungen Menschen wirklich, über die so viel geschrieben und gesprochen wird? Welche Herausforderungen sehen Fachpersonen aus den Bereichen Jugendarbeit und Berufsbildung im Umgang mit ihnen? Und wie kann ein guter und angemessener Umgang mit diesen jungen Menschen aussehen?
In wissenschaftlichen Inputs, im Dialog mit Fachpersonen und im Gespräch mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen gehen wir diesen Fragen an der Tagung auf den Grund.

Programm
Ab 09:15 Ankommen und Kaffee
10:00 Begrüssung und Einführung ins Thema; Arbeitsgruppe jugend+
10:30 Generation Z – Eine empirische Spurensuche; Fabienne Kaiser und Heidi Hirschfeld
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen Institut Kinder- und Jugendhilfe, Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
11:45 Statements von Jugendlichen
12:30 Mittagspause (Stehlunch)
14:00 Vertiefungsworkshop Runde 1
15:00 Vertiefungsworkshop Runde 2
16:00 Schlussperle; Reena Krishnaraja, Comedian
16:30 Abschluss und Verabschiedung

Organisation:
– Rita Ambühl, kabel – Beratungsstelle rund um die Berufslehre
– Silvana Bartels, Jugendseelsorge Zürich
– Nicola Gross, okaj zürich – Kantonale Kinder- und Jugendförderung
– Jens van Harten, Reformierte Landeskirche Kanton Zürich
– Dana Sindermann, Paulus Akademie
– Thomas Wallimann-Sasaki, ethik22 – Institut für Sozialethik

Das Heilige bauen – Teil IV/IV

Religionen definieren, was Menschen heilig ist, und grenzen es räumlich aus. So entstanden mit der Sesshaftwerdung des Menschen die ersten Tempel, in deren Tradition auch der Tempel von Jerusalem stand. Dieser galt als Mitte der Welt, um die sich alles dreht. Zwar wurde er 70 n. Chr. von den Römern zerstört, doch seine Traditionen leben im Felsendom und in der Westmauer weiter, die von christlicher Seite nur wenig schicklich auch als Klagemauer bezeichnet wird. So zeigen der Tempel, der Felsendom und die Westmauer eine Geschichte des Gottesdenkens in Stein.

Teil IV
Zwar wurden Jüdinnen und Juden seit frühislamischer Zeit in ihrer Gottesverehrung vom heiligen Platz abgedrängt, doch hielten sie an der  bleibenden Gegenwart Gottes an dieser geistigen Achse fest. In dieser Ausrichtung auf die bleibende Gegenwart Gottes gründet die Gebetstradition  an der Westmauer, die im Laufe der Zeit zu einem identitätsstiftenden Ort des Judentums wurde und aus christlicher Perspektive meist als  „Klagemauer“ bezeichnet wird.

Vierteilige Online-Vortragsreihe mit Prof. Dr. Klaus Bieberstein:

– Dienstag, 9. Januar 2024 – Teil I: Die Geschichte der Tempelbauten in der Levante
– Dienstag, 16. Januar 2024 – Teil II: Die theologischen Deutungen des Tempels von Jerusalem
– Dienstag, 23. Januar 2024 – Teil III: Der Felsendom in der Tradition des Tempels
– Dienstag, 30. Januar 2024 – Teil IV: Die Westmauer in der Tradition des Tempels

Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Weitere Informationen sind im Flyer (PDF) zu finden.

Livestream-Zugang:
Zoom-Kanal der Universität Bamberg (externer Link)
Meeting-ID:    925 6296 3784
Kenncode:       8V=Dg=

Eine Kooperation mit der Katholischen Akademie in Bayern.