Immer wieder begegnen geistliche Begleiterinnen und Begleiter in ihrer Arbeit Menschen, die traumatische Erfahrungen wie Missbrauch, den plötzlichen Tod eines Kindes oder Partners oder Krankheiten gemacht haben; Erlebnisse, die zu bleibenden Einschränkungen führen können.
In diesen beiden Tagen werden einige grundlegende Kenntnisse der Psychotraumatologie vermittelt – in Form von Theorieimpulsen, Übungen und Reflexionseinheiten. Die Impulse sind so ausgewählt, dass sie den Kursteilnehmenden helfen, einen Weg der Versöhnung und Heilung zu ermöglichen. Dies geschieht in dem Bewusstsein, dass wir als Begleitende nur den Weg dafür bereiten können, indem wir mit und für die von Trauma Betroffenen hoffen, dass ihnen Gott Versöhnung und Heilung schenken wird.
Inhalt
• Geistlicher Tagesbeginn und -abschluss
• Kurze Theorie-Impulse
• Kennenlernen verschiedener Übungen aus dem Bereich der Trauma-Arbeit
• Zeit zur persönlichen Reflexion
• Arbeit an Fallbeispielen
• Gesprächsübungen
• Expertengespräch im Plenum
• Gelegenheit zum Gottesdienstbesuch