Das Geheimnis der inneren Stärke – Resilienz

Krisen, hohe Belastungen und der tägliche Druck können uns immer wieder vor neue Herausforderungen stellen. Dabei wünschen wir uns mehr «Widerstandskraft» und «Flexibilität».

Warum gelingt es den einen Menschen besser als den anderen, mit Herausforderungen umzugehen? Und ist viel Widerstandskraft eigentlich gesund? In diesem Seminar finden Sie Antworten auf diese Fragen.

Resilienz ist eine Kompetenz und spiegelt sich in unserer Haltung wider. Ein zentraler Schlüssel dazu ist es, Kommunikation, Empathie und Kreativität in Einklang mit unseren inneren und äusseren Bildern zu bringen.

Kurze theoretische Inputs und kleine, feine Tools aus dem Resilienz-Methoden-Koffer regen Ihre Stärken und Fähigkeiten an und beflügeln. Diese Fertigkeiten und Ressourcen können Sie für sich persönlich, im Team und in Ihrer Organisation einsetzen.

Leitung: Daniela Grella, diplomierte gestalt-systemische Beraterin/Coach, zertifizierte Resilienz-Trainerin/Beraterin und Ritualgestalterin. Sie arbeitet in eigener Praxis. „Ich begegne Menschen auf Augenhöhe und (er)schaffe mit ihnen einen Raum, um neue Sichtweisen und Perspektivenwechsel einzunehmen.“

Wir bitten um Anmeldung bis 23. Oktober.

Sterben lernen – mitten im Leben

Die Natur als Lebenskompass

Haben Sie auch schon von einem nahestehenden Menschen endgültig Abschied nehmen müssen? Was hat diese Konfrontation mit dem Tod bei Ihnen bewirkt? Oder möchten Sie sich selber etwas vertiefter mit dem Thema «Sterben – mitten im Leben» auseinandersetzen? Oder haben Sie Lust auf eine etwas spezielle Naturerfahrung im Herbst? Wie auch immer – herzlich willkommen zu diesem Tages-Retreat!

Naturnah lebende Völker zahlreicher Kulturen haben Medizin- oder Lebensräder entwickelt, die ihnen Orientierung im Leben gaben, bis über den Tod hinaus. Die Ethnologin und Religionswissenschaftlerin Ursula Seghezzi aus Liechtenstein hat die europäische Kultur erforscht und in Verbindung mit indigenen Modellen den sogenannten «Lebenskompass» entwickelt.

Am Vormittag beschäftigen wir uns mit dieser erdbasierten Weisheitslehre und legen dabei den Fokus speziell auf die Jahreszeit des Herbstes und das Thema «ernten und loslassen». Am Nachmittag begeben wir uns auf einen angeleiteten Naturgang, der uns persönlich dem Thema näherbringen wird. Abschliessend treffen wir uns zu einem Naturcoaching im Kreis.

Leitung: Maria Regli, freischaffende Theologin (www.mariaregli.ch), Naturcoach nach dem «transformation in natura»- Ansatz (www.umainstitut.net)

Wir bitten um Anmeldung bis 21. Oktober.

Kinderprogramm: Gips Dich!

Giessen in Gips

Gips ist ein toller Werkstoff und das Werken und Hantieren mit Gips macht viel Spass, noch dazu, wenn man am Schluss den Abdruck der eigenen Hände mit nach Hause nehmen kann.

Im Kurs wird zunächst ein 3D Abdruck der eigenen Hände gemacht und dieser wird dann in Gips gegossen. Wer mag, kann die eigene Gipsform dann zuhause mit Farbe bemalen, nachdem sie komplett ausgetrocknet ist. Einfarbig oder bunt, der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Bitte entsprechend angepasste Kleidung der Kinder.

Für Kinder ab 7 Jahren.

Leitung: Manuela Hasler und Eliane Vogt, Pädagoginnen

Wir bitten um Anmeldung bis 21. Oktober.

Seit den Anfängen der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich sehr viel im Verständnis von globaler Solidarität verändert. Zunächst ging es um eine Beendigung der Kolonialzeit. Die Einteilung in Erste, Zweite und Dritte Welt zur Zeit des Kalten Krieges machte nach dem Mauerfall 1989 recht schnell keinen Sinn mehr. Sprach man anfänglich von Entwicklungs-Hilfe, so herrschte spätestens seit dem Jahrtausendwechsel Konsens, dass Entwicklung einzelner Länder und globale Probleme nur gemeinsam und in Kooperation gelöst werden können.

Im Jahr 2000 wurden die Millenniumsziele für die Entwicklungsländer festgeschrieben. Sie haben zu zahlreichen Verbesserungen geführt, aber nicht alle hochgesteckten Ziele wurden erreicht. Darum wurden die Nachhaltigkeitsziele der UNO 2015 vereinbart. Sie gelten nicht nur für Entwicklungs- sondern genauso für Industrieländer.

Doch was sind im Jahr 2022 die Motive der reichen Staaten, sich weiter für Entwicklungszusammenarbeit zu engagieren? Und wie müsste diese in Folge dessen heute ausgestaltet werden? Das 7. Gutenberger Ethik-Forum leuchtet diese Fragen aus drei Blickwinkeln aus:

1. Wirtschaft: Chris Humphrey meint, die Wirtschaft interessiere sich in den letzten Jahren neu für die Entwicklung des globalen Südens. Denn, wer weder Arbeit noch Geld hat, kann kein Kunde sein. Er sieht zwei neue Ansätze der Wirtschaft zur Unterstützung der EZA: eine technologie- und marktgetriebene Entwicklung und impact investment, also Gutes tun und dabei auch noch Geld verdienen.

2. Politik: Christian Wenaweser sieht für Liechtenstein eine Möglichkeit, die Welt durch internationale Politik gerechter zu gestalten. Anhand der Environment, Social and Governance (ESG) Agenda und der Liechtensteiner FAST-Initiative (Finanzinitiative gegen moderne Sklaverei und Menschenhandel) zeigt er dies auf.

3. Religion: Für Josef Estermann ist eine vielfältige Zivilgesellschaft Grundlage von Teilhabe und Demokratisierung. Eine gute, gerechte und friedliche Welt sei ohne den Einbezug von Religion und Kultur nicht zu erreichen. Sie sind Kontrapunkt zu einer stark ökonomizistischen EZA.

Referenten: Dr. Josef Estermann, Theologe und Philosoph, über 17 Jahre Erfahrung in der EZA in Südamerika, bis zur Pensionierung zuständig für Grundlagen & Forschung bei der PEZA-Organisation Comundo (Personelle EZA). Dr. Chris Humphrey, PhD in International Development, Dozent am NADEL (Zentrum für Entwicklung und Zusammenarbeit, ETH), Berater von Entwicklungsbanken. Christian Wenaweser, seit 2002 UNOBotschafter Liechtensteins in New York. Moderation: Andrea Hoch, selbständige Projektleiterin, Koordinatorin des Netzwerks für Entwicklungszusammenarbeit und Stiftungsrätin von Wir Teilen: Fastenopfer Liechtenstein

Wir bitten um Anmeldung. Benutzen Sie bitte das Parkhaus Lindaplatz SAL, falls Sie mit dem Auto anreisen.

Eine Veranstaltung mit Unterstützung der Gedächtnisstiftung Peter Kaiser und in Kooperation mit Tellerrand – Verein für solidarisches Handeln.

Augenworkshop Teil 1: Gesunde Augen am Computer

Was passiert mit unseren Augen, wenn wir am Computer sitzen? Wie können wir einen gesunden Ausgleich schaffen?

In diesem Kurs erleben wir die einseitige Beanspruchung der Augen am Bildschirm und erhalten viele Gesundheitstipps für ein lebendiges, frisches
Sehen am Arbeitsplatz. Mit praktischem Sehtraining für Ihren Alltag.

Leitung: Esther Salzgeber, Dipl. Augentherapeutin, Dipl. Sehtrainerin/CH

 

Wir bitten um Anmeldung bis 20. Oktober.

Literarische Schreibwerkstatt mit Anna Ospelt

Text- und Bild-Basteleien

Gehen Sie mit der Literarischen Schreibwerkstatt auf Spurensuche zu sich selbst. Ohne Wertung und Leistungsdruck wird das eigene Schreiben als Ausdruck der Persönlichkeit erkundet. Entdecken Sie die Freude am genauen Hinschauen, Fabulieren und Ausprobieren.

Text- und Bild-Basteleien – Werkstatt 3
Sie lernen Text-Collagen der Nobelpreisträgerin Herta Müller kennen und puzzeln selbst mit Wörtern und Bildern. Das Basteln mit Text und Bild macht Spass und führt zum gründlicheren Lesen und Nachdenken über Sprache, Stil und Wirkung.

Die Literarische Schreibwerkstatt eignet sich für alle, die Freude am Schreiben haben oder das Schreiben neu für sich entdecken möchten. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig, alle sind willkommen. Zu jeder Schreibwerkstatt wird ein Handout abgegeben, Papier und Stifte sind vorhanden.

Weiteres Datum:
Werkstatt 4: Samstag, 5. November 2022, 9.30 bis 12 Uhr

Leitung: Anna Ospelt, geboren 1987 in Vaduz. Studium der Soziologie, Medien- und Erziehungswissenschaften in Basel. Anna Ospelt ist Initiantin und Projektleiterin des Jungen Literaturhauses Liechtenstein „JuLi“ und Autorin der Bücher „Sammelglück“ (Bucher Verlag) und „Wurzelstudien“ (Limmat Verlag).

Wir bitten um Anmeldung.

Fahrt in die Zisterzienserabtei Wettingen-Mehrerau

Das Kloster Mehrerau ist im Jahre 1097 in Bregenz durch Benediktinermönche aus Konstanz gegründet worden. Nach der Aufhebung des Klosters 1806 erfolgte 1854 die Wiederbesiedlung der Mehrerau durch die Zisterzienser von Wettingen. Seither stehen die Zisterzienser im Dienst der Verbreitung und Festigung von Glaube und christlicher Kultur im Bodenseeraum und darüber hinaus. Auch aus Liechtenstein haben viele Menschen einen Bezug zur Mehrerau, insbesondere durch die Schule. Seit 2018 auch durch den gebürtigen Schaaner Pater Vinzenz Wohlwend, der vom Kapitel des Klosters zum Abt gewählt wurde.

Programm:
Begleiten wird uns Karl-Anton Wohlwend, der Bruder des Abtes. Er wird uns während der Fahrt Wissenswertes über die Abtei Wettingen-Mehrerau erzählen.
Der Besuch enthält eine Führung durch das Kloster und ein Gespräch mit Abt P. Vinzenz Wohlwend. Danach nehmen wir am Mittagsgebet der Mönche (Sext) teil. Nach dem Mittagessen im Klosterkeller fahren wir auf den Gebhardsberg, halten in der Kapelle eine kurze Andacht und geniessen abschliessend Kaffee und Kuchen mit Blick auf den Bodenseeraum.

Abfahrt: 8.30 Uhr, Balzers, Haus Gutenberg und Bendern Postplatz um 8.45 Uhr; Rückkehr: ca. 17.30 Uhr

Begleitung: Karl-Anton Wohlwend, Theologe, Bruder von Abt Vinzenz

Wir bitten um Anmeldung bis 16. Oktober.

Demenz-Café

Das Nachmittags-Café – ein Café für alle!

Das Nachmittags-Café richtet sich in erster Linie an Angehörige von Menschen mit Demenz. Sie finden hier einen Ort, an den sie die demente Person mitnehmen und gemeinsam einen möglichst erholsamen Nachmittag verbringen können. Es sind zudem alle willkommen, auch Enkelkinder, Interessierte…

Einen Kaffee trinken, ein Stück Kuchen essen, in einem Buch stöbern, ein interessantes Gespräch führen, Musik lauschen oder einfach nur sein. Zwei Fachpersonen sind vor Ort und beraten gerne, falls dies erwünscht ist.

Wir bitten um Anmeldung an 230 34 45 oder kontakt@demenz.li. Eine spontane Teilnahme ist auch möglich.

In Kooperation mit Demenz Liechtenstein

Literarische Schreibwerkstatt mit Anna Ospelt

Gehen, Schauen, Schreiben

Gehen Sie mit der Literarischen Schreibwerkstatt auf Spurensuche zu sich selbst. Ohne Wertung und Leistungsdruck wird das eigene Schreiben als Ausdruck der Persönlichkeit erkundet. Entdecken Sie die Freude am genauen Hinschauen, Fabulieren und Ausprobieren.

Gehen, Schauen, Schreiben – Werkstatt 2
In dieser Werkstatt beschäftigen Sie sich mit Ihren Beobachtungen der Natur. Was hören, sehen, riechen und fühlen wir, wenn wir die Natur entdecken? Und wie setzen wir das in Sprache um?

Die Literarische Schreibwerkstatt eignet sich für alle, die Freude am Schreiben haben oder das Schreiben neu für sich entdecken möchten. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig, alle sind willkommen. Zu jeder Schreibwerkstatt wird ein Handout abgegeben, Papier und Stifte sind vorhanden.

Weitere Daten:
Werkstatt 3: Donnerstag, 27. Oktober 2022, 17.30 bis 21 Uhr
Werkstatt 4: Samstag, 5. November 2022, 9.30 bis 12 Uhr

Leitung: Anna Ospelt, geboren 1987 in Vaduz. Studium der Soziologie, Medien- und Erziehungswissenschaften in Basel. Anna Ospelt ist Initiantin und Projektleiterin des Jungen Literaturhauses Liechtenstein „JuLi“ und Autorin der Bücher „Sammelglück“ (Bucher Verlag) und „Wurzelstudien“ (Limmat Verlag).

Wir bitten um Anmeldung.

Zeit für gute Gefühle – Ein Tag mit Positiver Psychologie

Wie kann ein Mensch ein selbstbestimmtes und gelungenes Leben führen?

Positive Psychologie lehrt uns, was das Leben lebenswert macht. Sie legt den Schwerpunktauf Stärken statt auf Schwächen und baut das Gute im Leben auf, anstatt das Schlechte zu reparieren. Das Praktizieren Positiver Psychologie bietet viele Vorteile, darunter eine Steigerung des Selbstwertgefühls, ein Gefühl der Zufriedenheit und des Wohlbefindens sowie Optimismus gegenüber dem Leben.

In dem Workshop wird Grundlagenwissen zur Positiven Psychologie vermittelt. Zentraler Bestandteil davon ist auch, positive Emotionen zu erkennen und im eigenen Körper zu spüren. Mit einfachen Körperübungen lernen Sie, Ihre positiven Gefühle im Körper zu verankern. Sie beschäftigen sich damit, die eigenen Erwartungen loszulassen und mehr Erleben in Ihrem Leben zuzulassen.

Achtsamkeits-Techniken unterstützen dabei, im Moment zu sein und diesen zu geniessen. Erleben Sie einen Tag mit Positivität, Dankbarkeit und Wohlbefinden. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Leitung: Danielle Feger, Positive Psychologie Coach und Wellbeing Trainerin, www.equilibrium4wellbeing.com

Wir bitten um Anmeldung bis 14. Oktober.