aki-Gottesdienst – Taizé-Gebet

Die Gesänge von Taizé verbinden Menschen aus aller Welt.

Wir treffen uns, um im Stil dieser ökumenischen Gemeinschaft aus Frankreich miteinander zu beten, zu singen, Gedanken aufzunehmen und zu schweigen. – Im Anschluss gibt es ein einfaches Abendessen.

aki-Gottesdienst – Taizé-Gebet

Die Gesänge von Taizé verbinden Menschen aus aller Welt.

Wir treffen uns, um im Stil dieser ökumenischen Gemeinschaft aus Frankreich miteinander zu beten, zu singen, Gedanken aufzunehmen und zu schweigen. – Im Anschluss gibt es ein einfaches Abendessen.

*«Der gute Mensch von Sezuan» von Bertolt Brecht

Theateraufführung und Werkstattgespräch

Theater im aki will zum Wesen des Menschen, zum Mysterium seiner Existenz vordringen

Im aki-Jahreslauf ist es eine besondere Zeit, wenn die akitiv-Aufführungen das Haus prägen. Dann lebt das Gebäude von anderen Geräuschen. Die Öffnungszeiten verschieben sich. Theater im aki schielt nicht nach dem raschen Erfolg, dem modischen Trend oder der Sensation. Es will zum Wesen des Menschen vordringen, zum Abenteuer und Mysterium seiner Existenz. Das aki versteht sich als Lebens- und Entwicklungsraum. Ein glaubwürdiges, kämpferisches, am geistigen Menschen orientiertes Theater, das grossen Wert legt auf das Ringen im Team, darf darin einen festen Platz einnehmen. Die Fragen, woher der Mensch stammt und wohin er geht, sind Urthemen der menschlichen Existenz, sind existenzielle Sinnfragen. Sie besitzen eine spirituelle Dimension. Das aki will Theater ermöglichen, welches sich diesen Fragen öffnet und sie eindringlich stellt.

Hingebungsvolles, variantenreiches Spiel

Heuer gibt das Theater «akitiv» unter der Regie von Christoph Betulius Bertolt Brechts «Der gute Mensch von Sezuan». Das Stück gibt zu denken, das Ensemble spielt hingebungsvoll und variantenreich. Die lange Aufführung hält die Spannung durch. Sie bietet Augenweiden. Sie besticht durch überzeugend komponierte Kleinszenen, vielstimmige Gruppensituationen und packende Musik. Die jungen Laienschauspielerinnen und -schauspieler schenken dem Publikum auf den wenig bequemen Stühlen einen hinreissenden Abend.

Ambivalenz des Guten

Die Härte und Hintergründigkeit des Stücks faszinieren. Von den Fragen, welche die Inszenierung herausarbeitet, werden wohl viele Menschen im Laufe ihres Lebens herausgefordert: Wieweit ist es möglich, in einer verderbten Welt gut zu sein? Kann ich gleichzeitig Mitleid zeigen und ökonomisch kompetitiv sein? Welche Motivationen liegen meinem Wunsch, gut sein zu wollen, zugrunde? Vielleicht auch fragwürdige, höchst ambivalente?

Religiöse Anklänge

Uraufgeführt wurde das Stück im Jahre 1943. Es ist gut gealtert. Überraschend, wie offensichtlich Shen Te auf den Messias wartet und wie viele religiöse Anklänge das Werk aufweist. Die Theologie, welche im aki gelebt wird, bekundet keine Mühe mit der religiösen Kritik, die in diesem Stück zur Sprache kommt.

Heute Abend sprechen wir nach der Aufführung in einem Werkstattgespräch mit den Theaterleuten vom „akitiv“.

Weitere Termine: 15., 18. und 24. Mai 2019 (jeweils ohne Werkstattgespräch)

 

 

Gartenfestival

Feiert mit in unserer Oase gleich neben der Polybahn. Wir verbringen einen gemütlichen Abend im stimmungsvoll beleuchteten Garten mit Grill, Musik von DJ Mosart, einer Schnitzeljagd und mehr. Sollte das Wetter trübe ausfallen, findet das Festival mit genau so viel Spass und Stimmung drinnen statt. Kommt also in jedem Fall vorbei!

 

*aki-Gartentag

Über unserem Haus, zwischen Central und der ETH, breitet sich ein wunderbarer Garten aus, fast ein kleiner Wald. Treffend hat ihn Laura Cassani in der Zürcher Studierendenzeitung geschildert: „Eine kleine Oase im hektischen Uni-Alltag ist der Garten der katholischen Hochschulgemeinde aki. Was wie ein Werbeslogan klingt, ist für einmal wahr: Direkt unter der ETH-Mensa kannst du zwischen bunten Blumen und mächtigen alten Bäumen mit Sicht auf die Stadt lesen, picknicken, sünnelen oder, ja, auch beten, wenn du willst.“

Diese Oase zwischen der Polyterrasse und unserem Haus benötigt Pflege. Deswegen arbeiten wir zweimal im Semester im Garten und können Deine Hilfe sehr gebrauchen.

Mach mit beim Schneiden, Umsägen, Ausreissen und Setzen der Pflanzen und überhaupt beim kreativ Sein nach Lust und Laune! Leckeres Gratis-Mittagessen und ungezwungenes Zusammensein garantiert! Melde Dich!

Wir arbeiten in zwei Etappen, von 9 bis 12.15 Uhr und von 13.45 bis 17 Uhr. Du kannst Dich entweder für einen halben Tag (jeweils mit Mittagessen von 12.30 bis 13.30 Uhr) oder für die ganze Zeit anmelden bis Donnerstag, 28. März 2019 bei: info@aki-zh.ch

Leitung: Karin Eder, Landschaftsarchitektin

*aki classics

Musikerinnen

Marika Cecilia Riedl (Harfe) und Giulia Cudini (Flöte)

Programm

  • Carlos Salzedo (1885 – 1961) Variations sur un thème dans le style ancient
  • Louis Spohr (1784 – 1859) Variationen F-Dur “Je suis encore dans mon printemps”
  • Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) Wohltemperiertes Klavier Band 2, Nr 7 Es-Dur: Präludium und Fuge
  • Gabriel Fauré (1845 – 1924) Une Châtelaine en sa tour
  • Nino Rota (1911 – 1979) Sonata per flauto e arpa Henriette Renié (1875 – 1956) Ballade fantastique

Lebensläufe

Marika Cecilia Riedl

erhielt im Alter von 6 Jahren ihren ersten Harfenunterricht. 2010 begann sie ein Jungstudium an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Cristina Bianchi. Seit 2014 studiert sie an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Sarah O`Brien, zuerst im Bachelor und nun im Master.

Marika Cecilia Riedl ist mehrfache Preisträgerin bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Unter anderem erspielte sie sich 2013 beim internationalen Franz-Josef-Reinl Wettbewerb, als mit Abstand jüngste Teilnehmerin, den zweiten Preis. 2016 wurde sie beim ARD Musikwettbewerb in München mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Sie gewann 2017 den Concours International Félix Godefroid in Tournai (Belgien), sowie den Alexandro Longo Sonderpreis beim Wettbewerb Suoni d’Arpa 2017 (Italien).

Marika Cecilia Riedl erhielt Förderpreise des Lyceums Club Zürich und der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung Luzern. Sie ist Stipendiatin der Lyra Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben, der Zangger Weber Stiftung, des Richard Wagner Verband und des Kiwanis-Club Zürich-Enge.

2018 gewann sie den Studienpreis des Migros Kulturprozent.

Ihr Orchester-Debüt gab Marika Cecilia Riedl als 11-jährige Solistin mit den Bad Reichenhaller Philharmonikern und konzertiert seitdem regelmäßig mit verschiedensten Orchestern. Seit ihrem 10. Lebensjahr sammelt sie Orchestererfahrung in mehreren Orchestern, unter anderem als Soloharfenistin bei den Münchner Symphonikern, dem Jugendorchester der Bayerischen Staatsoper, im Bayerischen Landesjugendorchester, dem Alumni Sinfonieorchester Zürich, sowie dem Orpheum Supporters Orchestra Zürich. Sie spielt seit 2018 als Zuzügerin im Tonhalle Orchester Zürich und in der Philharmonia des Opernhauses Zürich.

Giulia Cudini

studierte bei Prof. Matthias Ziegler und Prof. Philippe Racine und schloss 2019 ihren Master an der Zürcher Hochschule der Künste mit Auszeichnung ab.

Ihre langjährige Orchestertätigkeit führte sie nach Brasilien, Italien, Spanien, Deutschland, den Kosovo und nach Albanien. Giulia Cudini trat mehrfach als Solistin im In- und Ausland auf und ist Preisträgerin des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs.

Als passionierte Lehrerin unterrichtet sie in verschieden Musikschulen im Kanton Zürich, ist Registerleiterin verschiedener Orchester und freischaffende Musikerin.

Seit vielen Jahren wirkt Giulia Cudini bei szenischen Kinderkonzerten mit und besuchte 2018 ein transdisziplinäres Austauschprogramm in Hongkong, wo sie mit verschiedensten Künstlern Konzerte und Projekte realisierte.

Musikalische Impulse erhielt sie bei mehreren Meisterkursen, unter anderem von Emmanuel Pahud, Sabine Poyé Morel, Wissam Boustany, Pamela Stahel und Rachel Brown.

Seit mehreren Jahren spielt sie mit der Harfenistin Marika Cecilia Riedl in einer Duoformation.

 

*aki classics: Saxophon-Sound am Central

 

Das Quartett Ensemble du Bout du Monde (EBM) besteht aus den vier klassisch ausgebildeten Saxophonistinnen und Saxophonisten (auf der Foto von links nach rechts) Noa Mick (Sopran-, Israel), Don-Paul Kahl (Bariton-, USA), Kay Zhang (Alt-, Australien) und Pablo de la Fuente Pastor (Tenor-Saxophon, Spanien). Mit seiner besonderen Besetzung stellt es sich dem Anspruch, zeitgenössische Musik in einmaliger Klangform zum Leben zu erwecken.
In Frankreich gegründet, vereinigt das EBM Menschen und Kulturen, die ein kreatives und innovatives Kollektiv bilden, das sich in jedem Sinne jenseits der Grenzen bewegt. Es widmet sich der Musik, für die es keine Grenzen gibt …

Ihren Schwerpunkt setzen die Künstler in der Interpretation zeitgenössischer Musik. Dabei erweitern sie die Möglichkeiten ihres Instruments experimentell um ungewohnte Hörerfahrungen.
Kultur- und geisteswissenschaftliche Gesichtspunkte berücksichtigend, stellen sie in ihren disziplinübergreifenden Projekten das klassische Konzertformat infrage und versuchen, Kunst in neue und unerwartete Situationen zu bringen.

Programm:

  • Eugène Bozza (1905-1991): Nuage, Scherzo
  • Robin Hoffmann (1970): Der blutige Schaffner
  • Domenico Scarlatti (1685-1757): Trois pièces
  • María Eugenia Luc (1958): Yun
  • Erkki-Sven Tüür (1959): Lamentatio

Eintritt frei / Kollekte

Semesterplanungsabend

 

Wir stecken unsere Köpfe zusammen, um Ideen zu sammeln für das Programm des nächsten Semesters. Zu welchem Lebensthema möchtest Du mehr erfahren? Welche Aktivität möchtest Du einmal unternehmen? Wir wollen Bewährtes weiterführen und neue Impulse aufnehmen. Wir wollen nicht die Asche bewahren, sondern das Feuer weitergeben. Dazu brauchen wir Deine zündenden Ideen. Sei dabei und rede mit!

Food Waste Zmittag

bis 20.06.2019

An den ersten drei Donnerstagen im Juni wird das Food Waste Zmittag weiterhin stattfinden bevor wir in die Semesterpause gehen. Über die Food-Waste-Zmittag-Mailingliste und die aki-Website werden wir Euch auf dem Laufenden halten.

Für Studierende und jüngere Erwachsene bis 35 Jahren.