*Auf dem Velo gegen die „Fake News“: Medienalltag in China


3. Ladanyi-Vorlesund mit Ariane Reimers, ARD Journalistin 

Programm
18.30 Begrüssung: Prof. Dr. Marcello Robbiani
18.35 Einführung: P. Dr. Stephan Rothlin SJ
18.45 Ariane Reimers, ARD Journalistin  – Video: Auf der Spur der Christen in China
anschliessend Referat: Auf dem Velo gegen die „Fake News“: Medienalltag in China
19.30 Podium mit Ariane Reimers, Pfr. Dr. Christoph Waldmeier und Dr. Stephan Rothlin SJ
20.00 Uhr Apéro und Austausch

Fotos dieser Podiumsveranstaltung werden auf die Homepage vom Ladanyi-Verein gestellt.

Biographisches  

Ariane Reimers wurde 1973 in Hamburg geboren. Nach dem Abitur 1992 studierte sie am Wilhelm-Gymnasium in Hamburg Journalistik, Geschichte und Politikwissenschaften. Dann folgte ein Auslandjahr in Argentinien. 1999 – 2001 absolvierte sie ein Volontariat beim Norddeutschen Rundfunk und arbeitete bis 2006 als Reporterin, unter anderem für das politische Magazin Panorama des NDR.

2006 – 2008 war sie freie Korrespondentin im ARD Studio in Singapur. Weiter folgten zwei Jahre als Redakteurin und Chefin vom Dienst ARD-aktuell/Tagesthemen. 2010 gelang ihr der Sprung als Auslandkorrespondentin in das ARD Studio in Peking. Seit Januar 2016 ist sie wieder im ARD Hauptstudio in Berlin.

Ein Video ihrer 2100km – Velotour vom Tibet in die Sichuan Provinz (Qinghaisee-Xining-Chengdu) sei als Ansporn vor der Sommerpause erwähnt und kann unter folgendem Link betrachtet werden: (https://www.youtube.com/watch?v=zJY_F4Q2REw).

Preise

Am 3. Mai 2006 erhielt Redakteurin Reimers für ihren Magazinbei-trag China – Das Dorf der vergessenen Kinder beim Axel-Springer-Preis für junge Journalisten den zweiten TV-Preis. Ein Bericht über das Schicksal von Kindern, deren Eltern zum Tod verurteilt wurden. Ebenfalls im Jahr 2006 ist Reimers am 16. November 2006 in Mün-chen als CNN-Journalist of the Year 2006 geehrt worden. In ihrer gesellschaftskritischen Reportage Vater in der Todeszelle geht es um Kinder von Kriminellen in Peking. Diese Kinder werden von der eigenen Familie wie auch vom Staat ausgeschlossen. 2011 erhielt Reimers den Förderpreis des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises für ihre Berichterstattung nach dem Eintreffen des vom Tōhoku-Erdbeben ausgelösten Tsunami an der Ostküste Japans.

Inhalt der 3. Ladanyi-Vorlesung

Medien kommen ins Kreuzfeuer der Kritik, wenn sie angeblich Gerüchte oder Falschmeldungen in Umlauf bringen. In Diktaturen ist zudem fraglich, ob die rigorose Zensur der Staatsmedien jeden Zugang zur Wahrheit erstickt. Schwerpunkt der dritten Ladanyi-Vorlesung liegt auf der Analyse des Medienalltags in China. Die ARD Journalistin Ariane Reimers ist nicht zuletzt auf dem Velo spannenden Geschichten auf den Grund gegangen. In Bezug auf ihr Video über christliche Gemeinden in China geht es um die Frage, wie es möglich ist, sich in China ein adäquates Bild über eine komplexe Wirklichkeit zu machen.

Podium

Pfr. Dr. Christoph Waldmeier, Co-Präsident der Œkumenischen Ge-sellschaft Schweiz China, war 1987-2003 in Hong Kong Universitäts-, Industrie- und Gemeindepfarrer und Beauftragter für Chinabezie-hungen des Schweiz. Evang. Kirchenbundes.

Pater Dr. Stephan Rothlin SJ, seit 1998 in Peking und Hongkong mit seinen Teams in Forschung und Lehre der Internationalen Wirt-schaftsethik tätig. Geschäftsführer der CSR Rothlin Ltd, Direktor des Macau Ricci Institute. Buchautor zusammen mit Dennis McCann des Grundlagenwerks International Business Ethics–Focus on China 2015.

Trägerschaft
Eine Veranstaltung des zehnjährigen Ladanyi-Vereins Ethics in Action in Zürich präsidiert von Prof. Dr. Marcello Robbiani, initiiert von P. Dr. Stephan Rothlin SJ, CEO der CSR Rothlin Ltd Peking und Hongkong, Direktor des Macao Ricci Institute. 

Schirmherrschaft
Pascal Couchepin, Alt-Bundesrat
Dr. Irene Giner-Reichl, Botschafterin Österreichs in Brasilien
Dr. Felix Gmür, Bischof des Bistums Basel
Dr. Erwin Schurtenberger, ehem. Botschafter der Schweiz in China

Beginn 19.09.2018, 18:30
Ende 30.10.2020, 18:29
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