Von Bestimmungen im Kriegsvölkerrecht abgesehen, ist die Schweizer Neutralität rechtlich nirgends definiert. Die Bundesverfassung nennt sie nur indirekt unter den Kompetenzen von Bundesrat und Bundesversammlung. Lange war sie für die Schweiz auch nicht mehr als ein Instrument zur Wahrung der nationalen Interessen und der Unabhängigkeit des Landes. Erst in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg avancierte die Neutralität zur Staatsmaxime. Seither ist sie für viele Inbegriff der nationalen Identität, ja Essenz des Schweizertums schlechthin. Wie kam es dazu? Welche Funktion erfüllte die Neutralität in der jüngeren Geschichte der Schweiz? Und welche Entwicklungen trugen zu ihrer Verklärung bei?
Leitung und Moderation
Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie
Gast
Prof. Dr. Regula Ludi, Lehr-und Forschungsrätin Interdisziplinäres Institut für Ethik und Menschenrecht, Universität Fribourg
Eine Kooperation der Paulus Akademie mit dem Seelsorgeraum St. Anton–Maria Krönung und der Reformierten Kirchgemeinde Zürich Witikon.
| Start | 25.01.2023, 19:30 |
| End | 25.01.2023, 21:00 |
| Notes | |
| Location | Saal der Katholischen Kirchgemeinde Maria Krönung, Carl Spitteler-Strasse 44, 8053 Zürich |
| Location link | https://maria-kroenung.ch/kontakt/ |
| Contact e-mail | |
| Event link | https://events.kirchen.ch/wp-content/uploads/2022/11/2301_Witiker-Gespraeche_def.pdf |
| Audience | |
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| Manager | |
| Costs | Der Eintritt ist gratis. Kollekte zur Deckung der Unkosten. Empfohlen: CHF 10.00 pro Abend. Keine Anmeldung erforderlich. |
| Original link | |
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